Deutschland hat sich verwählt

Doofmenschen haben die Wahl 2017 entschieden und Deutschland, das Land was sie bislang schützte, nährte und groß zog, zum Abschuss frei gegeben. Ja, liebe Leser, eine Wahl im Irrenhaus ist zwar schon per se eine Farce. Aber wenn schon eine Anstalt Wahlen ausschreibt und den Gewinnern gewisse Rechte zugesteht, sollten die „Insassen“ auch den einzigen(!) Strohalm ergreifen, der ihnen gereicht wird. Mitnichten ist dem so!! Und ich bin „relativ“ entsetzt darüber. Immerhin war diese Wahl eine wirkliche Schicksalswahl.

Relativ deswegen, weil es gar keine Wahl gab. Im Zeitalter des 40+ Zoll Full HD TV für 50m² Wohnungen kann es schlussendlich keine andere Realität geben als die, die diese ultra modernen Sprechomaten in völlig überforderte Gehirne projiziert. Ich finde schlicht und ergreifend keine Worte mehr, um dem Ausmaß an Blödheit, die unser Land befallen hat, auch nur ansatzweise Ausdruck verleihen, geschweige denn, gerecht werden könnte.

Den Nichtwählern würde ich am liebsten und mit Genuss in den Rachen scheißen – vorzugsweise nach einem kräftigen Umtrunk mit wahren und somit vertrauenswürdigen Freunden! Nicht, weil sie es verdient hätten oder aus Verdruss, sondern weil ihnen offensichtlich die sprichwörtliche Scheiße noch lange nicht aus dem Halse trieft.

Liebe Leser, Bosheit ist stets präsent aber sie wird erst dann Teil des Lebens, wenn man ihr Platz dafür einräumt! Und Deutsche Wähler haben in 2017 mit weit über 80% genau dafür gestimmt!

MfG
Wanderer

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Pegida ist erst der Anfang

Die stärkste Partei dieses Landes ist die Partei der Nichtwähler. Wie unterschiedlich die Motivationen zur Verweigerung einer politischen Wahl sein mögen, so eint die Mehrheit der Nichtwähler eine Fähigkeit, die einst sehr geschätzt wurde – die Fähigkeit des rationalen Denkens. Die wohl herausragendste Voraussetzung dieser Fähigkeit ist Vernuft. Selbst Wikipedia zollt dieser Vernunft den gebührenden Respekt, wenn dort geschrieben steht:

Mit Rationalität … wird ein vernunftgeleitetes und an Zwecken ausgerichtetes Denken und Handeln bezeichnet. Der Begriff beinhaltet die absichtliche Auswahl von und die Entscheidung für Gründe, die als vernünftig gelten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rationalit%C3%A4t

So wie es sich gehört, steht Vernunft an erster und letzter Stelle dieser Definition. Bemerkenswert jedoch ist, dass im vorherrschenden Zeitgeist, Rationalität stets ein stark rationiertes Gut zu sein scheint, dem die Vernunft zur Gänze abhanden kam. Die verbliebene Rest-Rationalität erzeugt dabei einen erstaunlichen Effekt, indem Denken, Handeln, Absicht, Entscheidung als auch Gründe genügend Angriffsfläche für alles Mögliche bieten, nur um vom Wesentlichen abzulenken – der Vernunft. Es gilt mittlerweile als Konsens jeder Partei und jeder Strömung, auf den Glauben einer bestimmten Ideologie zu schwören und diese auf Gedeih und Verderb zu verteidigen. Von Vernunft fehlt jegliche Spur! Seit wieviel Jahren kämpfen die Friedensbewegungen der rot/grünen Brigaden gegen das System und was hat sich dadurch verändert?! Bis auf eine Kommerzialisierung der Protestkultur, nicht wirklich viel. Nun aber erheben sich Menschen aus unterschiedlichen Schichten, während die Platzhirschen der Friedensdemos konsequent einer, man könnte schon sagen, Parteilinie folgen. Daraus ließe sich so einiges Schlussfolgern.

Wenn sich Menschen gegen das bestehende Regime erheben, geschieht das nicht von ungefähr, sondern weil sie gemerkt haben, dass etwas ganz arg aus dem Ruder läuft. Die öffentliche Berichterstattung, Handlungen auf der politischen Ebene und neue, völlig abstrakte und lebensfeindliche Gesetze erfordern regelrecht das Aufbegehren jener Menschen, die noch nicht ihrer Sinne beraubt wurden. Plötzlich sieht man aber auch, wie dieses System funktioniert. Die Opposition wird angefeindet, verleumdet, geradezu verteufelt. Mit allen Mitteln soll eine bestehende Ordnung aufrecht erhalten werden und es wird nach der Unsitte verfahren, dass im Krieg und in der Liebe alle Mittel erlaubt seien. Wir erleben immer häufiger, wie sich intellektuelle Kreise einer perfinden Art der geistigen Prostitution hingeben, die ihresgleichen in der Menschheitsgeschichte sucht und ich behaupte frei heraus, dass selbst Babylon ein Scheißdreck dagegen war. Genau genommen ist es mehr als nur peinlich, die Zeichen der Zeit zu verkennen, obwohl man schon Jahrzehnte darauf wartet. Man hat sich mit dem System arrangiert und da es absurd erscheint, vom Establishment und deren Herolden Einsicht oder gar Vernunft zu erwarten, verfährt man eben weiter nach Parteistatuten unbeachtet dessen, dass es noch etwas anderes geben könnte. Welchen Intelligenzquotienten braucht es eigentlich für solch brilliante Haltung?

Man kann nur vermuten, dass in den linken, grünen und intellektuellen Kreisen nicht ein gesamtgesellschaftliches Ideal erwünscht ist, sondern mit scheinbar bewährten Methoden ein ideologisches Konzept verfolgt wird. Ist die links-grüne Masse wirklich so hintertrieben? Kann es sein, dass deren Intelligenz auf kastrierter Rationalität aufbaut und ganzheitliches Denken nur rudimentär vorhanden ist? Jedes Kind fühlt mehr Dissonanz als die abgerichteten Vögel einer sich selbst legitimierenden Protestbewegung. Das Demokratieverständnis in diesem Land lässt nicht nur zu wünschen übrig. Es gibt keines. Das ist zwar nicht viel, aber wenigstens ein Anfang. Demokratie hat der Welt beschert, was sie nicht braucht und das sind vor allem Emporkömmlinge und parasitäre Elemente einer ideologisch völlig verirrten Gesellschaft. Wäre es anders, hätten die Links-Liberalen und – Radikalen schon längst bemerkt, dass Sozialismus im Kapitalismus und noch dazu mit einer Scheindemokratie als politischen Wechselbalg, nicht möglich ist.

Die zunehmenden Schmähschriften über Bewegungen, die aus sich selbst heraus entstehen, sind ein deutliches Zeichen von Intoleranz und auch Arroganz, also genau das Gegenteil von dem, was von staatsnahen, grünen und linken Medien stets gefordert und auf Transparenten besonders hoch gehalten wird. Jede Demokratie könnte sich glücklich schätzen, wenn sich Menschen freiwillig für ihr Fortbestehen und die ihr innewohnenden Prinzipien einsetzen und doch gibt es sichtbare Tendenzen, die genau diese Form der Demokratie hintertreiben. Das ist doch verrückt! Vielleicht hat es noch niemand gemerkt aber Demokratie funktioniert nur, wenn sich alle an die Regeln halten. Das ist wie im dahinscheidenden Kapitalismus. Der Zerfall dessen hat begonnen als einige meinten, besser oder wertvoller zu sein als andere und aufgrund dieser Prämisse anfingen, die Regeln zu ändern. Seitdem geht es bergab. Eigenartigerweise werden diese Akteure nicht angefeindet sondern eben jene, die sich dagegen zur Wehr setzen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das die Masse der Nichtwähler sein, wobei der Ausdruck Nichtwähler lediglich das orwell’sche Substantiv für einen Wähler ist, der die Wahl getroffen hat, niemanden aus dem Kreis der selbstverliebten Politkaste zu wählen. Die Gründe dafür sind vielfältig aber sie alle eint die ehrliche und meist ehrbare Intention, dem politischen Zirkus den Garaus zu machen – was angesichts der Untaten einer rest-gewählten, intelligenten Inkompetenz völlig nachvollziehbar ist.

Wenn sich Menschen spontan unter einem Label vereinen, müssen deren Interessen nicht zwangsläufig deckungsgleich sein. Dafür gab es früher ein Wort, das heute nahezu in der Bedeutungslosigkeit versunken ist – Solidarität. Solidarität mit jenen, die den Mut haben, gegen das Establishment aufzubegehren. Wenn sich die etablierte Friedensbewegung von Politikern, Medien und Einzelpersonen des öffentlichen Lebens dazu anstacheln lässt gegen aufbegehrende Bürger vorzugehen, haben wir eine neue Qualität des Klassenkampfes, weitab der Vernunft, erreicht.

MfG
Wanderer