Das Henne-Ei-Prinzip

Bemüht man einschlägige Suchmaschinen, um der Frage nachzugehen, was denn zuerst war [Henne oder Ei] erhält man immer wieder die gleichen nichtssagenden Antworten, die vermutlich voneinander abgeschrieben wurden. Das ist daran zu erkennen, dass all diese Antworten darauf hinaus laufen, welchen „evolutionären“ Prozess das Ei hinter sich hat. Dass die Fragestellung schlichtweg ignoriert wird, fällt nur den aufmerksamen Lesern auf.

Die Frage ob Henne oder Ei zuerst war ist leicht beantwortet, setzt jedoch ein gewisses Grundverständnis über Information, Struktur und Ordnung voraus. Aber genau daran mangelt es (und das meine ich mit aufrichtigem Bedauern) den meisten Menschen. Betrachten wir beispielsweise einen einzelligen Organismus, muss dieser aus mindestens 250 korrekt angeordneten Proteinen bestehen, um minimale Lebensfunktionen zu ermöglichen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass solch ein Organismus durch Zufall entstanden sein könnte liegt bei etwa 1: 1 Milliarde Milliarde Milliarde. Außerdem würde solch ein „Zufallsobjekt“ (ähnlich einer „Erdbeer-Torte“ bei der zwar alle Zutaten vorhanden, aber lediglich miteinander verrührt wurden) keinen Zweck erfüllen. Denn wie bei einer Erdbeer-Torte, muss zuerst die Idee einer Solchen vorhanden sein. Aus der Idee wird schließlich ein Rezept und aus diesem Rezept wird ersichtlich, dass die Erdbeer-Torte eine Form besitzt, der Teig bei einer genau definierten Temeratur im Ofen gebacken werden muss und die Erdbeeren nicht Bestandteil des Teigs sind, sondern nach dem Backen auf die Torte kommen.

Diese fertige Torte wiederum ist Teil der Nahrungskette. Aber gerade die Nahrungskette wird beim Thema Evolution sträflich vernachlässigt und dass, obwohl sie ebenfalls zum Bauplan des Lebens gehört. Das jedoch setzt voraus, dass sich Lebewesen (ohne Mitwirkung von CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE und ohne Mitwirkung der Amadeu Antonio Stiftung) autonom Entscheiden, ob sie den Weg des Opfers oder des Raubtiers wählen.

Aber an diesem Punkt sind wir schon mitten drin in der wissenschaftlichen Diktatur der Darwinisten, deren Fußabtreter (den Kreationisten) und der „AfD der Wissenschaft“, den Intelligent-Design Befürwortern. Die Frage lautet aber: Was war zuerst, Henne oder Ei? An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Die einen diskutieren über Panspermie, andere über die Entstehung organischen Lebens auf dem Rücken von Kristallen, die Kreationisten versuchen sich sogar in abweichender Interpretation biblischer Schriften usw…

Vereinfachen wir das Ganze etwas und greifen auf uns vertraute Methoden und Mittel zurück. Um Leben zu erschaffen braucht es neben der grundlegenden Idee, zuerst einen Raum und reichlich geeignete Baumaterialien. Es muss eine Vorstellung von gegenseitigen Abhängigkeiten existieren, vom Platz in der Nahrungskette, Vermehrung, Sozialverhalten bis hin zum Recycling. Gäbe es innerhalb dieser Kette Brüche, so würde das Leben an diesen Stellen enden. Was noch fehlt sind lediglich die Baupläne von Pflanzen und Tieren und Politclowns.

Diese sind in jedem Samen gespeichert. Um uns eine gewisse Vorstellung davon zu machen, können wir die „Baupläne“ mit AutoCad-Dateien vergleichen. Jede Datei enthält eine Beschreibung ihres Inhaltes, eine Zuordnung aller Abhängigkeiten und einen exakten Konstruktionsplan. Nun dürfte auch eine Antwort auf die Eingangsfrage nicht schwer fallen. Zuerst waren Hahn und Henne und erst diese Konstellation bringt das Ei hervor. Bliebe noch die Frage zu klären, wer denn Hahn und Henne geschaffen hat. Nun, Angela Merkel war es jedenfalls nicht und auch der gern bemühte Zufall kann als Quelle ausgeschlossen werden.

MfG
Wanderer

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