Ein fast vergessenes Wort – Frieden

Ein Paradigmenwechsel hin zum Frieden scheint dieser Tage ferner denn je. Das ideologisch kontaminierte Geschmeiss kreischt weiterhin von Humanität und Menschenrechten, meint jedoch Krieg an allen Fronten – und die am erbittertsten umkämpfte ist derzeit die Meinungsfront. Noch gibt es dort (zumindest auf zivilisierter Seite) keine Toten zu betrauern aber dieser Schritt scheint nicht mehr weit entfernt. Wenn aber selbst Pfaffen die Hand Gottes im Spiel wähnen und immer öfter von der Endzeit faseln, sind wir bereits von (fast) allen guten Geistern verlassen und auch die Vernunft ist längst aushäusig.

Der Politpöbel indes frotzelt, befeuert von den transatlantischen Wahlverlierern, mit steigernder Penetranz im engen Bund mit den Medienmachern gegen die mächtigsten Repräsentanten dieser Welt. Und wie so oft sind es selbsternannte Rädelsführer von Minderheiten, die sich als minderwertiger Abschaum entpuppen und deren (Un-)Taten lediglich dem Eigennutz dienen. Liebe oder Mitgefühl kennen solche Monster nicht. Ausgestattet mit niederem Intellekt folgen sie ebenso niederen, wie an-trainierten Instinkten, um zu spalten und zu zerstören und sie wirken auf Gleichgesinnte, wie das Licht auf Motten.

Eine verruchte und korrupte Kaste hat sich der Führungspositionen unserer Gesellschaft bemächtigt und sie schalten und walten nach dem Willen von noch viel übleren Gestalten. Wir kennen sie alle, ihre Namen, Taten und überall wo sie auftauchen, verbreiten sie den Gestank des Todes. Angesichts des Ausmaßes dessen was sie anrichten möchte man beinahe den Pfaffen beipflichten, wenn sie fast genauso überzeugend von Endzeit und Offenbarung predigen, wie einst Jesus von Liebe. Aber auch die Pfaffen verkünden nicht (mehr) das Wort und offenbar dienen sie nun einem anderen Herrn…

Wenn sie doch einmal den Begriff des Friedens bemühen, dann als redundantes Wort für etwas, dass diese Welt wohl noch nie erlebt hat und wenn doch, lediglich territorial begrenzt, oft auf Kosten anderer und stets nur von kurzer Dauer. Von den „Volksvertretern“ hört man entweder gar nichts von Frieden oder nur im Zusammenhang mit dem Militär (Friedenstruppen, Friedensmission) – ein echtes Totschlagargument, so zu sagen. Frieden aber, ist keine persönliche Meinung, keine Ideologie und auch keine, wie auch immer geartete, gesellschafts-politischen Ordnung! Frieden ist ein Zustand(!) der nur erreicht wird, wenn er bereits im Kopf vorhanden ist – und davon sind wir offenbar noch einen Atomkrieg weit entfernt.

MfG
Wanderer

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Business as usual

Angesichts des rücksichtslosen und rigorosen Vorgehens selbst ernannter Eliten sollte nach einigem Sinnieren über die gegenwärtige Situation und der vorgegebenen Marschrichtung einleuchten, dass dieser Prozess nie zu Ende sein wird. Diese These wird dadurch bekräftigt, dass allein die Existenz eines militärisch-industriellen Komplexes, jede friedliche Übereinkunft von vornherein ausschließt. Diese alles verschlingende und alles vernichtende Industrie ist dem Zeitgeist geschuldet. Doch die Ideologie(n) dahinter, auch wenn sie gesellschaftlich schon längst nach Ablösung schreien, folgen anderen Beweggründen. Unter dem Deckmantel von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Menschenwürde und weiteren vorgeschobenen Gründen verbergen sich Machthunger und Habgier.

Stellen wir uns das gegenwärtige System als übergroße komplexe Maschine vor, so ist Geld der Treibstoff dieses Systems. Aber gerade dieses Geld ist der Grund, warum die Welt aus den Fugen gerät – eben weil dieses System von Ideologie(n) statt eines erstrebenswerten Ideals getragen wird. Ein Ausbeutungssystem, das obendrein mit Waffengewalt die Welt zu beherrschen trachtet, kann niemals einen Idealzustand erreichen. Der Wachstumszwang des etablierten Systems ist da nur ein, wenngleich auch der auffälligste Fehler, denn Wirtschaftswachstum geschieht immer auf Kosten anderer. Uns wird diese Tatsache als Umverteilung verkauft aber das ist nicht richtig, denn in letzter Konsequenz ist (künstliches) Wachstum auch „nur“ ein Prozess, der ständig optimiert werden muss. Die Folgen dieser Optimierungen sind Arbeitslosigkeit, Stagnation der Löhne und Gehälter, Armut, Obdach- und Hoffnungslosigkeit, welche nicht zuletzt durch die Errichtung zentral-staatlicher Strukturen abgemildert werden sollen.

An dieser Stelle kommen die „Gutmenschen“ ins Spiel. Mit der Motivation, gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen, greifen sie Ideologien auf (zum Beispiel die Sozialistische) und erschaffen innerhalb des Systems, das eindeutig Gewinnabsichten erfordert, ein Subsystem in der Absicht, die steigenden Gewinne zu sozialisieren. Diese Gruppen müssen sich aber zuerst selbst finanzieren, um überhaupt bestehen zu können. Was dann noch übrig bleibt, wird für den Kampf gegen den Imperialismus, die Umverteilung von unten nach oben, die Gleichberechtigung und Gleichstellung usw. verwendet – zumindest plakativ, denn mit solchen Voraussetzungen kann niemand etwas bewirken. Wir sehen dies sehr deutlich an den Spendensammel-Organisationen. Das meiste Geld, was darüber eingenommen wird, geht für die Verwaltung der Organisationen und die Gehälter der Mitarbeiter drauf. Praktisch alle NGO mit gemeinnützigem Anspruch funktionieren nach diesem Prinzip.

Mit zunehmender Dekadenz greifen auch politische Strömungen mit gemeinnützigem Anstrich nach der Macht. Dazu bedarf es jedoch einer nach außen legitimierten Existenzberechtigung – wie zum Beispiel dem „Kampf gegen rechts“. Wer sich schon immer gefragt hat, was genau das sein soll und warum solche Organisationen existieren, braucht nur einen Blick auf die Funktionsweise unseres Wirtschaftssystems zu werfen. Dann wird jedem schlagartig klar, dass sich dahinter Gewinnabsichten, also knallharte Geschäftsinteressen verbergen. Solcherlei Organisationen verschlingen jährlich Millionenbeträge, Geld, dass vom Steuerzahler bereit gestellt werden muss, um die Betreiber solcher Geschäftsmodelle zu ernähren. Aber jede Leistung verlangt nach einer Gegenleistung und so kommt es zu unheiligen Allianzen, wie etwa zwischen Regierungen und NGOs, wie wir sie seit Jahrzehnten in der Friedensbewegung und besonders seit etwa einem Jahr, im „Kampf gegen rechts“ beobachten können. Eine Hand wäscht die Andere und zwei, das Gesicht. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen rechts werden Bürgerproteste seitens der Regierungen torpediert und man ist sich von Regierungsseite auch nicht zu fein, den Gegner (die Bürger) zu beschimpfen, während sie die NGO-Vasallen gleichzeitig mit Geldmitteln versorgen.

Mit demokratischen Prozessen hat diese Herangehensweise in etwa so viel gemein, wie Bauschaum mit Schlagsahne. Aber es geht schließlich nicht um einen Kampf gegen rechts, sondern um Gewinnabsichten – und um Macht. Der Staat wurde dem Wirtschaftssystem untergeordnet und ist nun praktisch selbst zu einem Unternehmen ausgebaut worden. Die Umstrukturierung erfolgte klammheimlich durch die Hintertür und unter Ausschluss der Bevölkerung. Dass solch eine Umstrukturierung auf Widerstände stößt ist ganz natürlich und diese Tatsache war auch den „Machern“ dieser schmutzigen Geschäfte bekannt. Leider haben schmutzige Geschäfte die Angewohnheit Flecken auf den, mit medialer Unterstützung, weiß gehaltenen Westen zu hinterlassen. Aber damit die weiße Weste auch immer weiß bleibt, hat man zu einer List gegriffen, die auch schon Nero kannte. Das Prinzip dahinter heißt teile und herrsche. Und genau das ist jeden Montag live und in Farbe zu beobachten, wenn PEGIDA Spaziergänger in Dresden von einem Schülermob angepöbelt und ausgepfiffen werden. Diese Schüler „glauben“ ganz fest an das, was ihnen eingetrichtert wurde und unter anhaltendem, massivem Triller-Gepfeife ist dieser Glaube beinahe unerschütterlich.

Die Gewinner dieser künstlich erzeugten Auseinandersetzung stehen bereits fest. Es sind die Landes- und Bundesregierung und die Geschäftsführer der, vom Steuerzahler finanzierten NGOs. So leicht lassen sich Menschen manipulieren und benutzen. Vergrößern wir den Fokus ein wenig stellen wir zweifelsohne fest, dass die hier erläuterten Prinzipien auf allen Ebenen zu finden und höchst aktiv sind. Gegen die Geschäftemacher der Asyl- Migrations- Integrations-Industrie wirken die Antifanten und ihre Ableger eher wie Stümper, denn angesichts der Milliardenbeträge, die plötzlich wie aus dem Nichts für die Invasoren bereit gestellt werden, erscheinen die paar Millionen für den „Kampf gegen rechts“ wie Peanuts. Während die Proteste auf den Straßen anhalten und sich die Fronten zwischen den ideologisch gespaltenen Deutschen verhärten, schert sich das Zentralorgan einer immer mehr verschwindenden BRDeutschland einen Scheißdreck um die Belange der Bürger und die, von ihnen verliehenen Mandate – denn die Genossen der Einheitsbreiparei wissen, dass die Welt ein Geschäft ist.

Ist dieses syrische Mädchen Nazi oder genießen nur Deutsche dieses „Privileg“?

MfG
Wanderer

Ein Lösungsansatz

Wenn dich jemand grundlos als Nazi, Rassist, Pack u.s.w. betitelt, dann handelt es sich dabei um eine Verletzung deiner Grundrechte und um ehrverletzende Beleidigung. Offensichtlich gilt nicht gleiches Recht für alle – von Gewalttaten gegen Deutsche, offenen Anfeindungen bis zur Aufforderung zur Ausrottung unseres Volkes ganz zu schweigen. Allem Anschein nach fehlt nicht mehr viel, bis die von den Pseudo-Linken und deren psychopathischen Freunden propagierten Pogrome Wirklichkeit werden – gegen die deutsche Urbevölkerung. Reden hilft nicht, Demonstrieren erst recht nicht, ebenso wenig Mahnwachen, Appelle, offene Briefe, Petitionen, Beschwerden und Klagen vor Gericht. Das bedeutet im Klartext, dass alle rechtsstaatlichen Mittel ausgeschöpft sind. Es bedeutet aber auch, dass wir in einem Unrechtsstaat leben und fremde Interessen stets zu Ungunsten der Deutschen und mit Gewalt durchgesetzt werden.

Die Politik hat abgewirtschaftet. Mit ihr ist kein Staat zu machen, denn sie ist durchsetzt von Emporkömmlingen, Taugenichtsen und Stümpern. Niemand dort hat auch nur einen Hauch von Kompetenz vorzuweisen und allein diese Tatsache disqualifiziert diese Kaste als vorgebliche Volksvertreter. Das sich diese Mischpoke auch noch anmaßt gegen seine Brötchengeber zu motzen ist ein Grund mehr, diesen Verbrecherapparat samt ihrer Berater, Zuträger und Lobbyisten aus den Regierungspalästen zu schmeißen. Aber auch die bis ins Mark verdorbene Medienlandschaft muss entkernt und neu besetzt werden. Kleber & Co sind eine Zumutung und können ebenso wenig noch länger auf ihren Posten geduldet werden, wie ihre Vorgesetzten und die Besitzer von TV- und Radiosendern sowie Printmedien. Aber auch die pseudo-linken Schreihälse, die Selbsthasser und Antideutschen dürfen nicht ungeschoren davon kommen. Sie sind jene subversiven Elemente, die eine Gefahr für die Gesellschaft und den Landesfrieden darstellen.

Sind die Gefahren der Selbstzerstörung und Zersetzung der Gesellschaft gebannt, kann das sogenannte Flüchtlingsproblem angegangen werden. Eine zwingende Voraussetzung dafür ist Ehrlichkeit, ein zur Farce verkommenes Gut in diesen Zeiten. Es geht nicht darum, wer hier bleiben darf und wer nicht. Das ist ein völlig falscher Ansatz. Wenn es nur darum ginge, müssten gemäß dieser bescheuerten Logik schon längst alle Palästinenser in der BRD sein – was ebenso unsinnig, wie falsch ist. Die Ursachen müssen öffentlich diskutiert werden und dann wird auch klar, dass allen voran skrupellose Subjekte aus dem amerikanischen Establishment und der Geldadel die Hauptverantwortlichen für das weltweite Drama sind. Diese müssten auf Druck der gesamten Welt für ihre Verbrechen bezahlen. Aber das kann nur mit einer weltumspannenden Allianz erreicht werden. Ein Staat allein steht auf verlorenem Posten. Die Probleme dieser Welt sind nicht unlösbar, es muss nur ein Anfang gemacht und die richtigen Signale gesetzt werden.

Diese vereinfachte Darstellung erhebt nicht den Anspruch, alle Faktoren und alle Urheber korrekt zu benennen. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, einen Anfang zu machen. Wir haben kompetente und aufrichtige Menschen in unseren Reihen und mit ihnen sind wir in der Lage, wieder so etwas wie einen funktionierenden Staat aufzubauen. Wenn das Beispiel Schule macht, haben wir in ein paar Jahren eine andere Weltordnung – anders als in den feuchten Träumen der machtgeilen Menschenfeinde.

MfG
Wanderer

PEGIDA – Gegenbewegung wird instrumentalisiert und ausgenutzt

Proteste sind gemeinhin ein Ausdruck für Unzufriedenheit. Ihnen muss zwangsläufig etwas vorausgehen, dass zuerst Unzufriedenheit schafft. Dies wird gemeinhin als Ursache bezeichnet. Folgerichtig können wir voraussetzen, dass es für jegliche Ursache mindestens einen Verantwortlichen gibt. Angesichts massiv anwachsender Proteste sollten also Fragen nach den Ursachen und deren Verantwortlichen gestellt werden. Genau das geschieht jedoch nicht und daher muss zuerst eine wesentliche Frage geklärt werden: Warum nicht? Die Aufmerksamkeit wird mit beständiger Beharrlichkeit von dieser Frage abgelenkt bzw. auf unwesentliches reduziert aber auch ignoriert, lächerlich gemacht und die Fragesteller diffamiert. Wenn aber die Ursachen unerkannt und ungenannt bleiben, muss ein Ersatz an deren Stelle treten, um eine Gegenbewegung rechtfertigen zu können. Und so werden aus den Forderungen einer Protestbewegung, Rechtfertigungen für eine Gegenbewegung abgeleitet und allerlei Schubladendenken als Ursache benannt. Genau genommen stecken dahinter finanzielle Interessen, Machtansprüche, Taktik und eiskaltes Kalkül.

Während Protestbewegungen aufgrund von Systemmängeln aus sich selbst heraus entstehen, werden Gegendemos ständig inszeniert. Aber niemandem fällt dieser Unterschied auf. Auch die Ursache für eine Gegendemo ist niemals das wofür sie gern ausgegeben wird. Das sind oftmals Meinungen aber die können keine Ursache sein, da sie selbst Ursachen unterliegen. Die Gegendemonstranten sind zwar der Meinung ganz genau beurteilen zu können, wofür sie stehen. In Wahrheit sind sie dazu aus ganz bestimmten Gründen nicht in der Lage. Sie verfügen nicht über alle Informationen aber selbst bekannte Informationen werden durch Agitatoren verzerrt – Merkel kennt dieses Prinzip sehr genau. Gerade bei PEGIDA bemerken wir, dass Gründe für Gegendemos immer von den tatsächlichen Ursachen abweichen und doch gehen Menschen aus falschen Überzeugungen aber vor allem für jene auf die Straße, die sie schamlos missbrauchen. Es handelt sich dabei um durchaus intelligente aber nützliche Idioten die nur einem Zweck dienen, nämlich der Rechtfertigung des politischen Establishments. Ähnliches gab es damals während der Inquisition aber auch in der jüngeren deutschen Geschichte.

Dass bei der Mobilmachung von Gegendemonstrationen, wie aktuell gegen PEGIDA, von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen wird, merkt kaum jemand. Ehrlich gesagt will mir auch nicht einleuchten, warum sich Studenten für etwas instrumentalisieren lassen von dem sie keinen Schimmer haben und wovon sie auch nicht überzeugt sind. Sie müssten doch am ehesten wissen, dass es bei solchen Aktionen nicht um eine gerechte Sache geht, sondern um ein schändliches Treiben des Establishments – also denen, die ihnen Studiengebühren und ein ineffektives Bildungssystem aufgehalst haben. Außerdem fällt auf, dass die Arbeiterklasse bei diesen Gegendemos gar nicht oder nur rudimentär vertreten ist. Dabei ist es doch gerade diese Schicht, die den Staat finanziert. Ist das etwa kein Widerspruch in sich? Und noch etwas ist sehr bemerkenswert. Nach etwa 17.000 Seitenaufrufen allein in diesem Monat hat noch kein Gegendemonstrant, kein Protagonist der Gegenbewegung, kein Initiator und keine Medienvertretung auf meine Argumente reagiert. NICHT EINER hat sich meinen Argumenten aus den letzten Artikeln gestellt und ich weiß, dass diese Seite aus allen politischen Spektren gelesen wird.

Merke: Ein gut regiertes Land wird nicht von Protesten erschüttert!
Merke: Eine gute Regierung hetzt nicht das Volk gegeneinander!
Merke: Eine gute Regierung legt Rechenschaft über ihre Taten ab!
Merke: Eine gute Regierung hat nichts zu verbergen!
Merke: Eine gute Regierung erkennt die Not ihrer Untertanen!
Merke: Eine gute Regierung macht Fehlentscheidungen rückgängig!
Merke: Eine gute Regierung wird vom Volk widerspruchslos anerkannt!
Merke: Du wirst verarscht!

MfG
Wanderer

Das Wort zum Wochenende

Merke: Toleranz ist, was man (noch) bereit ist, zu dulden. Nicht mehr!

MfG
Wanderer

Pegida erreicht die kritische Masse

Die kritische Masse wurde erreicht – PEGIDA sei Dank. Kritisch vor allem, weil trotz Dauerberieselung und Diffamierung durch den Medienmoloch, die Proteste gegen das Establishment massiven Zulauf bekommen. Im Dresden waren das am letzten Montag mehr als 15.000 – also 50% Zuwachs in einer Woche. Aber was nun? Langsam formulieren sich politische Forderungen aus den Kreisen der Protestierenden. Gerade so, als tanze man um den heißen Brei. Wie es jetzt weiter geht hängt am Durchhaltevermögen der Protestbewegung und den, von ihr ausgehenden Forderungen. Man kann gegen vieles sein. Aber festzulegen wofür man ist, kommt heute fast einem Offenbarungseid gleich. Dennoch ist jedem Demonstranten klar, dass es nicht mehr nur um Eingeständnisse seitens der Politik geht. Die Meisten unter ihnen haben erkannt, dass sie systematisch von Politik, Wirtschaft, Medien und vor allem von Rattenfängern missbraucht wurden die immer zur Stelle sind, wenn es darum geht, politisch unkorrekten Äußerungen einen ideologischen Mantel umzuhängen.

Was dieser Tage von Politikern im Hinblick auf die zahlenmäßig immer stärker werdenden Proteste gegen das System abgesondert wird, kann bestenfalls als bodenlose Frechheit, genauer jedoch als Panikanfälle, bezeichnet werden. Den gut gespielten Anstand vergessend, sehen sich die aufbegehrenden Massen Beschimpfungen, Verleumdungen und Hetzkampagnen ausgesetzt, die wir eigentlich nur aus Geschichtsbüchern – speziell aus der Zeit 33-45 – kennen. Ist es nicht bemerkenswert, wenn sich vermeintlich intelligente erwachsene Menschen gegen andere Erwachsene, von ihren „gewählten“ politischen Vertretern aufhetzen lassen? Dieses Prinzip ist ein alter Hut und selbst Nero kannte es schon.

Teile die Massen in unterschiedliche Lager und herrsche

Ich will nicht abstreiten, dass Anti-PEGIDAnten nicht mit diesem Prinzip vertraut wären aber ich werfe ihnen vor, dass sie es überhaupt nicht verstanden haben. Sie mausern sich stattdessen zu Anti-Bürgern, die sich vom Establishment aufgrund irgendwelcher obskuren Behauptungen instrumentalisieren lassen. Das gelingt vorzugsweise mit der Verbreitung politisch-korrekter Vorurteile und Ressentiments, indem geschickt die Tatsachen verdreht werden. Gleichwohl sieht sich die Protestbewegung PEGIDA in der Verpflichtung, Anschuldigungen und Vorwürfe, sowohl zu dementieren und sich von Protestlern mit politisch-unkorrekten Meinungen zu distanzieren. Genau genommen handelt es sich dabei um einen Spaltungsprozess, der politisch inszeniert und medienwirksam aufgebauscht dazu dient, den Grad der Dressur einer unliebsam gewordenen Bevölkerung festzustellen. Die Verhöhnung seitens der Politik wird aber erst deutlich, wenn man sich das Verhalten ihrer Vertreter und Wadenbeisser genauer betrachtet. Statt zu deeskalieren, wie es üblich ist, wird ständig Öl ins Feuer gegossen und die Auseinandersetzung gefördert. Kompromisse, Einsicht, Selbstkritik bei Politikern? Fehlanzeige! Die leben in aller Öffentlichkeit und begleitet von geifernden Medienberichterstattern, ihren ganz persönlichen Narzissmus aus – und finden diese Haltung auch noch richtig.

Die Bewegung selbst kommt vor lauter Distanziererei eigentlich zu gar nichts, außer, die Bereitschaft für eine tiefgreifende Veränderung, zu demonstrieren. Es ginge viel einfacher, wenn zum Beispiel auf einer PEGIDA Demonstration unumwunden klar gemacht wird, dass man sich vom Establishment und erst recht von der politischen Kaste distanziert. Diese Haltung birgt noch mehr Potential. Wenn erst einmal durchsickert, dass das weltweite Wirtschafts- Finanz- und Gesellschaftssystem auf Sand gebaut wurde wird auch offensichtlich, dass die Zeit für eine grundlegende Veränderung angebrochen ist. Und dafür braucht es alle Menschen dieses Landes – auch die Anti-PEGIDAner. Der öffentliche Dienst ist mit ca. 14.5 Mio Beschäftigten der größte Arbeitgeber. Zählt man noch die Pensionäre hinzu kommen wir auf einen Bevölkerungsanteil von rund 20%. Das ist jeder fünfte Einwohner (ggf. zzgl. Ehepartner) und die werden, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alles daran setzen, das sterbende System zu retten bzw. zu reanimieren. PEGIDA kann und muss diesen 20% anbieten, gemeinsam gegen die bestehende (Un)Ordnung aufzubegehren.

MfG
Wanderer

Pegida ist erst der Anfang

Die stärkste Partei dieses Landes ist die Partei der Nichtwähler. Wie unterschiedlich die Motivationen zur Verweigerung einer politischen Wahl sein mögen, so eint die Mehrheit der Nichtwähler eine Fähigkeit, die einst sehr geschätzt wurde – die Fähigkeit des rationalen Denkens. Die wohl herausragendste Voraussetzung dieser Fähigkeit ist Vernuft. Selbst Wikipedia zollt dieser Vernunft den gebührenden Respekt, wenn dort geschrieben steht:

Mit Rationalität … wird ein vernunftgeleitetes und an Zwecken ausgerichtetes Denken und Handeln bezeichnet. Der Begriff beinhaltet die absichtliche Auswahl von und die Entscheidung für Gründe, die als vernünftig gelten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rationalit%C3%A4t

So wie es sich gehört, steht Vernunft an erster und letzter Stelle dieser Definition. Bemerkenswert jedoch ist, dass im vorherrschenden Zeitgeist, Rationalität stets ein stark rationiertes Gut zu sein scheint, dem die Vernunft zur Gänze abhanden kam. Die verbliebene Rest-Rationalität erzeugt dabei einen erstaunlichen Effekt, indem Denken, Handeln, Absicht, Entscheidung als auch Gründe genügend Angriffsfläche für alles Mögliche bieten, nur um vom Wesentlichen abzulenken – der Vernunft. Es gilt mittlerweile als Konsens jeder Partei und jeder Strömung, auf den Glauben einer bestimmten Ideologie zu schwören und diese auf Gedeih und Verderb zu verteidigen. Von Vernunft fehlt jegliche Spur! Seit wieviel Jahren kämpfen die Friedensbewegungen der rot/grünen Brigaden gegen das System und was hat sich dadurch verändert?! Bis auf eine Kommerzialisierung der Protestkultur, nicht wirklich viel. Nun aber erheben sich Menschen aus unterschiedlichen Schichten, während die Platzhirschen der Friedensdemos konsequent einer, man könnte schon sagen, Parteilinie folgen. Daraus ließe sich so einiges Schlussfolgern.

Wenn sich Menschen gegen das bestehende Regime erheben, geschieht das nicht von ungefähr, sondern weil sie gemerkt haben, dass etwas ganz arg aus dem Ruder läuft. Die öffentliche Berichterstattung, Handlungen auf der politischen Ebene und neue, völlig abstrakte und lebensfeindliche Gesetze erfordern regelrecht das Aufbegehren jener Menschen, die noch nicht ihrer Sinne beraubt wurden. Plötzlich sieht man aber auch, wie dieses System funktioniert. Die Opposition wird angefeindet, verleumdet, geradezu verteufelt. Mit allen Mitteln soll eine bestehende Ordnung aufrecht erhalten werden und es wird nach der Unsitte verfahren, dass im Krieg und in der Liebe alle Mittel erlaubt seien. Wir erleben immer häufiger, wie sich intellektuelle Kreise einer perfinden Art der geistigen Prostitution hingeben, die ihresgleichen in der Menschheitsgeschichte sucht und ich behaupte frei heraus, dass selbst Babylon ein Scheißdreck dagegen war. Genau genommen ist es mehr als nur peinlich, die Zeichen der Zeit zu verkennen, obwohl man schon Jahrzehnte darauf wartet. Man hat sich mit dem System arrangiert und da es absurd erscheint, vom Establishment und deren Herolden Einsicht oder gar Vernunft zu erwarten, verfährt man eben weiter nach Parteistatuten unbeachtet dessen, dass es noch etwas anderes geben könnte. Welchen Intelligenzquotienten braucht es eigentlich für solch brilliante Haltung?

Man kann nur vermuten, dass in den linken, grünen und intellektuellen Kreisen nicht ein gesamtgesellschaftliches Ideal erwünscht ist, sondern mit scheinbar bewährten Methoden ein ideologisches Konzept verfolgt wird. Ist die links-grüne Masse wirklich so hintertrieben? Kann es sein, dass deren Intelligenz auf kastrierter Rationalität aufbaut und ganzheitliches Denken nur rudimentär vorhanden ist? Jedes Kind fühlt mehr Dissonanz als die abgerichteten Vögel einer sich selbst legitimierenden Protestbewegung. Das Demokratieverständnis in diesem Land lässt nicht nur zu wünschen übrig. Es gibt keines. Das ist zwar nicht viel, aber wenigstens ein Anfang. Demokratie hat der Welt beschert, was sie nicht braucht und das sind vor allem Emporkömmlinge und parasitäre Elemente einer ideologisch völlig verirrten Gesellschaft. Wäre es anders, hätten die Links-Liberalen und – Radikalen schon längst bemerkt, dass Sozialismus im Kapitalismus und noch dazu mit einer Scheindemokratie als politischen Wechselbalg, nicht möglich ist.

Die zunehmenden Schmähschriften über Bewegungen, die aus sich selbst heraus entstehen, sind ein deutliches Zeichen von Intoleranz und auch Arroganz, also genau das Gegenteil von dem, was von staatsnahen, grünen und linken Medien stets gefordert und auf Transparenten besonders hoch gehalten wird. Jede Demokratie könnte sich glücklich schätzen, wenn sich Menschen freiwillig für ihr Fortbestehen und die ihr innewohnenden Prinzipien einsetzen und doch gibt es sichtbare Tendenzen, die genau diese Form der Demokratie hintertreiben. Das ist doch verrückt! Vielleicht hat es noch niemand gemerkt aber Demokratie funktioniert nur, wenn sich alle an die Regeln halten. Das ist wie im dahinscheidenden Kapitalismus. Der Zerfall dessen hat begonnen als einige meinten, besser oder wertvoller zu sein als andere und aufgrund dieser Prämisse anfingen, die Regeln zu ändern. Seitdem geht es bergab. Eigenartigerweise werden diese Akteure nicht angefeindet sondern eben jene, die sich dagegen zur Wehr setzen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das die Masse der Nichtwähler sein, wobei der Ausdruck Nichtwähler lediglich das orwell’sche Substantiv für einen Wähler ist, der die Wahl getroffen hat, niemanden aus dem Kreis der selbstverliebten Politkaste zu wählen. Die Gründe dafür sind vielfältig aber sie alle eint die ehrliche und meist ehrbare Intention, dem politischen Zirkus den Garaus zu machen – was angesichts der Untaten einer rest-gewählten, intelligenten Inkompetenz völlig nachvollziehbar ist.

Wenn sich Menschen spontan unter einem Label vereinen, müssen deren Interessen nicht zwangsläufig deckungsgleich sein. Dafür gab es früher ein Wort, das heute nahezu in der Bedeutungslosigkeit versunken ist – Solidarität. Solidarität mit jenen, die den Mut haben, gegen das Establishment aufzubegehren. Wenn sich die etablierte Friedensbewegung von Politikern, Medien und Einzelpersonen des öffentlichen Lebens dazu anstacheln lässt gegen aufbegehrende Bürger vorzugehen, haben wir eine neue Qualität des Klassenkampfes, weitab der Vernunft, erreicht.

MfG
Wanderer

Mangelwirtschaft mit reichlich Überflussoptionen

Geld anzulegen mag in einem gewissen Rahmen verständlich und auch sinnvoll sein. Aber gerade beim Handel zwischen Groß- oder Geschäftsbanken, ist es genau genommen in etwa so als würde man ob der zu erwartenden und stetig steigenden Gewinne, Blut und seine Derivate bei einer anderen Blutbank anlegen wollen – selbstverständlich das frisch gezapfte Blut anderer, das gern als eigenes angesehen wird. Geld ist das Blut der Wirtschaft und die schwächelt(!) seit einigen Jahren aus gutem Grund. Es liegt am System, denn es ist alt, fehleranfällig, überholt. Am deutlichsten wird das bei Subventionen, die nichts anderes als eine dauerhafte Bluttransfusion komatöser Patienten bedeuten. Die (noch) funktionierenden Wirtschaftsteile hängen systembedingt auch am Tropf und müssen laufend mit frischem „Blut“ versorgt werden. Aber an diesem Tropf hängen auch gleichzeitig die „Spender“, genauer, die Anleger, um ihre Gewinne anteilmäßig aus dem Blutkreislauf zu ziehen.

Rentabilität allein zeigt lediglich die Tragfähigkeit eines Konzeptes. Sollen Profite erwirtschaftet werden, muss ein Versprechen auf Gewinn in ein sonst einwandfrei funtionierendes Konzept eingearbeitet werden. Verantwortlich dafür ist ein Phänomen, das wir als Produktivitätssteigerung kennen, vergessend, dass gerade diese Steigerung mit stetig schwindenden Ressourcen erzeugt wird und somit eine rückwärts laufende Uhr bzw. eine tickende Zeitbombe bereits zum Systembestand gehört. Ein System, das auf Schwund aufgebaut ist erzeugt über einen absehbaren Zeitraum also genau das, was wir derzeit auf unserer Welt vorfinden – Mangelwirtschaft mit reichlich Überflussoptionen. Ein weiteres Phänomen ist die Entstehung von Geld durch Geld bzw. und um am Gleichnis festzuhalten, Blut durch Blut. Da aber nur eine bestimmte Geldmenge vorhanden ist, muss wachstumsbedingt ständig mehr Geld in den Kreislauf gebracht werden. Wir bezeichnen das als Inflation. Die Geldmenge muss also zwangsläufig ausgeweitet werden, damit durch Geld, Geld entstehen kann.

Bei einem heranwachsenden Menschen sehen wir das gleiche Prinzip. Die Blutmenge wächst im Verhältnis zur Körpergröße. Ganz im Unterschied zu künstlichen Konstrukten erreichen natürliche ein Wachstumsmaximum und wechseln dann in den Systemerhaltungs- und Fortpflanzungsmodus. Das ist weder verwerflich noch falsch, denn schließlich muss die aufgewendete Energie für den Wachstumsprozess für irgendwas von Nutzen sein. Ein Menschen wechselt in aller Regel nach der Wachstumsphase in den Reifeprozess. An Stelle der Quantität tritt die Qualität. In unserem Wirtschaftssystem war das einmal ähnlich. Genau das war auch der Grund für die Beliebtheit von Produkten aus good old Germany. Wir zehren heute noch von diesen Tagen, wenn auch mit abnehmender Tendenz. Heute wird der Handel mit realen Produkten von sg. Finanzprodukten bei weitem übertroffen. Diese „Produkte“ dienen letztendlich nur einer ausgewiesenen Gewinnperspektive, die wiederum Anleger locken soll. Und genau dort beginnen die Probleme der Finanzkrise. Geld, welches eigentlich in die Realwirtschaft gehört, fließt in der Hoffnung auf noch mehr Gewinn in eben jene Finanzprodukte und wird auf diesem Markt in unvorstellbaren Größenordnungen in Derivaten gebunden.

Durch den Abfluss des Geldes in dubiose Finanzprodukte wird der Realwirtschaft die Basis entzogen – was u.a. Auswirkungen auf die Kaufkraft hat. Finanzexperten wissen das. Sie wissen auch, dass Unmengen von Derivaten irgendwann zur Disposition stehen und nicht ausgelöst werden können, weil das dafür nötige Geld nicht im Geldkreislauf vorhanden ist. Spätestens dann, wird der erste Dominostein kippen. 2008/09 haben wir erlebt, wie skrupellos die Finanzmächte vorgehen und auch nicht davor zurück schrecken Staaten zu erpressen, indem sie Banken als systemrelevant erklären. Lehman Bro. war da nur Mittel zum Zweck, ein zu verschmerzender Verlust. Der so eingefädelte Aderlass am Steuersäckel ist dagegen um ein vielfaches lukrativer. Selbstverständlich würden Finanzkoryphäen, wie z. Bsp. unser Schäuble, so einen Betrug sofort bemerken und statt hektisch nach dem Spendierbeutel zu greifen, mit einem Kognac in der Hand gemächlich dabei zusehen, wie sich eine Großbank selbst in Knie schießt. *hust

Bank und Blutbank haben eine Menge gemeinsam. Sie dienen als Sammelbecken und Verteiler für Geld bzw. Blut. Eines jedoch kann die Blutbank nicht, Blut selbst erzeugen. Und genau an dieser Stelle wird der Aberwitz, besser, das Vorhandensein eines Verfallsdatums für unser System erkennbar. Geld kann zwar quanitativ ausgeweitet werden, qualitativ jedoch nicht. Dazu befarf es, vom Prinzip des Kapitalismus stark abweichende Gesetzmäßigkeiten. Wir wären heute technisch in der Lage, praktisch verschleißfreie bzw. verschleißarme Produkte herzustellen. Dies würde jedoch die Produktivität verlangsamen und das Wachstum ganz zum Erliegen bringen. Wahrscheinlich hat auch unsere alternativlose Wachstumspredigerin genau diese Tatsache erkannt bekommen. Man sollte dieser Frau mal erklären, dass Wachstum nur deshalb alternativlos ist, weil sie nichts anderes kennt und sich auch nicht genötigt sieht, andere Lösungsmöglichkeiten in Erwägung zu ziehen, als ihr gesagt werden.

Es ging in diesem Artikel lediglich darum, aufzuzeigen wie das Geld aus dem Wirtschaftskreislauf gesogen wird und das dadurch definiv Konsequenzen zu erwarten sind. Diese Konsequenzen müssten nicht einmal besonders schlimm sein, denn Prof. Franz Hörmann hat zum Beispiel ein System entwickelt, das um ein vielfaches leistungsfähiger, produktiver und qualitativ höherwertiger ist, als das Gegenwärtige. Das in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht darüber gesprochen wird ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass an Lösungen abseits der etablierten Ordnung kein Interesse besteht.

Am Ende angekommen gibt es noch ein kleines Schmankerl. Bei focus.de wurde am 02.11.14 ein kurzer Artikel zum Besten gegeben, der wohl einen Großteil der Bevölkerung am Nasenring durch die Manege führen soll. Ich zitiere hier einfach mal einen aufschlussreichen Absatz daraus:

Im Klartext: Die Momo-Mitglieder wollen, dass die Banken nur das Geld an Krediten ausreichen dürfen, das ihnen tatsächlich gehört. Damit würden der Kreditwirtschaft viele Milliarden rein virtuelles Geld entzogen. Folge: Die Branche würde drastisch schrumpfen, wenn nur noch sogenanntes Vollgeld zirkuliert. Das Zocken mit „künstlichem“ Geld wäre beendet.

Diese Kurzdarstellung allein sollte eigentlich für einen Generalstreik ausreichen, wäre da nicht das Fazit dieses Artikels. Das ist mal wieder typisch Leidmedien. Da heißt es doch tatsächlich:

Kritiker befürchten, dass der Finanzplatz Schweiz mit derartigen Sonderregeln massiv geschwächt würde.

http://www.focus.de/finanzen/boerse/vollgeld-statt-zocker-kredite-neue-initiative-will-geld-revolution-in-der-schweiz_id_4316153.html

Wer wohl die Kritiker sind? Die gibt es scheinbar auch bei uns aber anders als in der Schweiz, haben wir keine Demokratie sondern eine freiheitlich demokratische Grundordnung. Und überhaupt; wo kämen wir denn hin, wenn sich die Banken nur noch auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und nicht mehr mit selbst geschöpftem, virtuellem Geld in Werte spekulieren, die es gar nicht gibt. Dann bräuchten die gar nicht mehr vom Steuerzahler gerettet werden – und das wäre ja wohl total fies ey.

MfG
Wanderer

Zeitenwende

Logik ist unbestechlich, ehrlich und für jeden leicht nachvollziehbar. Der Apfel fällt vom Baum, weil es unvermeidbar ist. Alle Begründungen drum herum dienen lediglich der Erklärung und Kenntlichmachung von Zwischenschritten. Man muss also kein Fachmann sein, um das Unvermeidbare vorherzusehen. Wenn ich in den Artikeln auf diesem Blog auf Konsequenzen hingewiesen habe, lagen nicht tausende Begründungen für das Zeigeschehen im Fokus der Betrachtung, sondern stets das Unvermeidbare. Eine oft und gern übersehene Tatsache. Wenn dieser Tage also vermehrt Kriegsgeschrei an unsere Ohren dringt, gehen diesen zwar Gründe voraus, in letzter Konsequenz weist jedoch die Logik den Weg zum Unvermeidbaren. Unvermeidbar jedoch nur, wenn die Vorzeichen unverändert blieben.

Wenden wir uns dem Beispiel mit dem Apfel zu, der vom Baum fällt. Lassen wir alle Erklärungsversuche beiseite und betrachten das Geschehen von der Blüte bis zur Fortpflanzung im Zeitraffer wird ein Zyklus offensichtlich der alle Bedingungen, ob fachlich erklärbar oder technisch machbar, in einem logischen Schluss vereint. Der Baum unterliegt einem Gesamtsystem und dieses gibt das Maß aller Dinge vor. Ein künstliches System hingegen ist in jeder Hinsicht veränderbar, je nachdem, welche Bedingungen erfüllt werden sollen oder besser gesagt, welche Konsequenzen zu erwarten sind bzw. angestrebt werden. Wenn du das begriffen hast, wird jegliche anderwertige Beschäftigung vor den zu erwartenden Konsequenzen unseres Zeitgeschehens nebensächlich. Und genauso nebensächlich erscheinen dann auch Auseinandersetzungen um Meinungen, Weltbilder und politisch korrekter Ansichten.

Innerhalb künstlicher Zyklen bewegen sich Menschen wie du und ich. Es gibt aber auch Verrückte die künstliche Zyklen verwenden, um eine Konstante innerhalb eines dynamischen Systems zu installieren. Am Beispiel unseres Apfelbaums wäre das vielleicht ein immer währender Goldapfel. Sicherlich, kein guter Vergleich. Aber immerhin vereint er einen Baum, der einem Zyklus unterliegt, also das übergeordnete, natürliche System, mit einem Wunschkonstrukt – dem goldenen Apfel als Konstante. Diese Konstante soll an dieser Stelle Macht und Wohlstand demonstrieren. Obwohl völlig unsinnig, wird aber seit jahrtausenden an solchen Kontrukten gearbeitet. Selbstverständlich sollen innerhalb dieses Systems für alle anderen Früchte die Konsequenzen aus dem übergeordnete System gelten, jedoch nicht für das künstliche Konstrukt. Dabei wird gern übersehen, dass die herabfallenden Äpfel, also gerade jene die auch faulen können, gerade die notwendige Konstante bilden, um neues Leben zu generieren. Ein goldener Apfel kann das nicht.

Was will uns Wanderer mit diesem Artikel überhaupt sagen? Der goldene Apfel repräsentiert eine Elite, die seit jahrtausenden für Zersörung, Leid und Tod verantwortlich ist. Sie trotzt mit einer beachtenswerten Beharrlichkeit den natürlichen Zyklen und hält Menschen wie dich und mich in einem Gefägnis für unseren Verstand. Dieser Elite gehören Menschen aller Rassen und Religionen an. Einige von ihnen sind Protagonisten, andere lediglich Nutznießer. Diese Eliten schreiben die Geschichte in der Gegenwart und fordern Konsequenzen für eine Zukunft, die ihre Geschichte sein soll und die, wie bisher, mit Blut geschrieben wird. Ja, wir brauchen eine Zeitenwende. Aber wollen wir sie auch?

MfG
Wanderer