Das Ding mit dem Bild

PuzzleteileGrafik: ©http://allfaaraa.com

Ich merke immer wieder, wie schnell doch Menschen an die eigenen Wahrnehmungsgrenzen gelangen. Mein immer wiederkehrender Rat ist ein gesundes Maß an Selbstkontrolle um zu prüfen, ob man sich noch auf dem Weg befindet oder schon einen unverrückbaren Standpunkt eingenommen hat.

Seit ein paar Jahren schon ist zu merken, dass eine Vielzahl formgebender Prozesse innerhalb unserer Gesellschaft in Gang gesetzt wurden. Was einst noch überschaubar war und auch öffentlich debattiert wurde, hat sich in das komplette Gegenteil verkehrt. In geschlossenen Sitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden Veränderungen beschlossen und eingeleitet, die mit dem ganz normalen Leben und natürlichem Wachstum nichts mehr gemein haben. Die Veränderungen werden durch die Hintertür eingeführt und der Bürger wird dann vor vollendete Tatsachen gestellt. Das Heimtückische an diesen Veränderungen ist, das sie schleichend daher kommen. Wie ein Dieb in der Nacht… Vor etwa 30 Jahren gab es für die meisten Menschen in der DDR und der BRD noch so etwas wie eine heile Welt. Was haben wir denn jetzt und wie konnte es dazu kommen? Nur auf fehlgeleitete Politik zu verweisen ist zu oberflächlich. Um erfassen zu können wie ungeheuerlich die Veränderungen sind und wie stark in die Persönlichkeitsrechte der Bürger eingegriffen wurde ist es notwendig, sich einen Überblick zu verschaffen. Ich nenne das Gesamtbild.

Dieses Gesamtbild ist eher mit einem Puzzle vergleichbar. Die vielen kleinen Teile fügen sich zu einem großen Ganzen zusammen und offenbaren einen künstlich herbeigeführten, gesellschaftlichen Wandel. Es nützt daher gar nichts, nur ein oder zwei Puzzleteile zu betrachten und den Rest auszublenden. Man muss das Gesamtbild betrachten und dazu notwendigerweise ein paar Schritte zurück gehen.

Übertragen wir dieses Gleichnis nun in die Realität können wir viele Teilaspekte zu einem Bildausschnitt zusammenfügen.

Arbeitslosigkeit (künstlich, in der DDR unbekannt)
Bildung (künstlich, in der DDR einheitlich)
Frühsexualisierung (künstlich)
Gleichberechtigung / Emanzipation (künstlich)
Zensur (Doppelmoral)
Versammlungsverbot (künstlich)
Geschichtsfälschung (künstlich)
political correctnes (künstlich)
Korruption (Doppelmoral)
Einwanderung (künstlich)
Integration (künstlich)
EU / Euro (künstlich)

etc. Diese Liste ließe sich beliebig erweitern. Alle Teilaspekte aufnehmen zu wollen würde den Einzelnen überfordern. Betrachten wir uns die oben angeführten Teilaspekte etwas genauer fällt sofort etwas auf. Sie sind lebensfeindlich, einschränkend, unnatürlich. Diese paar Teilaspekte reichen schon aus um festzustellen, das mit uns etwas gemacht wird. Irgendwer sorgt dafür, das sich SOLCHE Teilaspekte in unserer Gesellschaft etablieren konnten. Übertragen auf die oben erwähnten Puzzleteile ergibt das schon mal einen ziemlich häßlichen Bildausschnitt. Anhand dieses einfachen Beispiels sollte der denkende Mensch schon erkennen das etwas faul ist. Kollektives Wegsehen (Angst) hat dies erst ermöglicht und somit tragen wir alle einen Teil der Verantwortung – wohlgemerkt, den kleineren Teil. Verwerflicher dagegen ist, das jene, denen wir unser Vertrauen geschenkt haben keine Skrupel kennen, dies zu missbrauchen. Die in Gang gebrachten Prozesse sind nicht mehr umkehrbar und in nicht allzu ferner Zukunft werden wir die Früchte dieser Taten sehen. Vereinzelt ist schon jetzt erkennbar wohin der Weg führt.

Gibt man sich nur dem täglichen Einerlei hin oder erregen nur eine Handvoll Teilaspekte dieses großen Gesamtbildes das Gemüt, ist man mit hoher Wahrscheinlichkeit einer großen Lüge zum Opfer gefallen. Kommen dann noch Glaubenssysteme ins Spiel, ist es so gut wie ausgeschlossen, auf dem Weg der Erkenntnis zu wandern. Glauben ist nicht wissen. Wenn du etwas weisst, wenn du es 100%ig verifizieren kannst, brauchst du es nicht glauben, denn es ist wahr. Nur diese 100%ig verifizierten Teilaspekte können ein klares Gesamtbild ergeben. Anderenfalls ist es ein Zerrbild. Die vielen Täuschungsaktionen der „Gegenseite“ sollten Beweis genug für die Richtigkeit dieser Aussage sein.

Noch eine kleine Anmerkung zum Thema Angst. Mir ist wiederholt aufgefallen das Menschen einen regelrechten Beissreflex bekommen, wenn es um Ängste geht. Mir ist auch aufgefallen das Erklärungen dazu nur OBERFLÄCHLCIH gelesen und wenn überhaupt, nur teilweise verstanden werden. JEDER Mensch unterliegt Ängsten. Das ist ganz normal und gehört zum Abwehrsystem eines Menschen. Offene Ängste haben eine andere Wertigkeit als unterschwellige Ängste. Diese unterschwelligen Ängste sind im UNTERBEWUSSTSEIN verankert. Allein der Name Unterbewusstsein sollte schon erkennbar werden lassen, das wir darauf keinen direkten Zugriff haben und somit auch keine Kontrolle darüber. Diese Ängste greifen selbstverständlich auch bei gewissen Themen, sie beeinflussen unser Handeln etc. Bei der Betrachtung unseres Gesamtbildes spielen unsere Ängste eine nicht unerhebliche Rolle. Was man nicht wahr haben will wird ausgeblendet (Schutzfunktion).

Wer bin ich?

Gender mainstreamGrafik: ©http://derhonigmannsagt.wordpress.com

Wurde der Kampf um die Gleichberechtigung der Frau noch damit begründet, sich selbst verwirklich zu können, ist man heute noch einen Schritt weiter gegangen. Es geht der Politkaste um die eigene Identität. Nein, nein, nicht die Frage nach dem eigenen Sein und dem Sinn des Lebens. So bekifft sind die nun auch wieder nicht. Das Zauberwort von heute heißt Gender. Die von Gott gegebenen geschlechtlichen Merkmale zählen nicht mehr und das arme Kind muss selbst herausfinden, ob es stehend oder lieber im sitzen pinkelt. Damit das Kind auch schnell heraus findet welchem Geschlecht es angehört bedient man sich einer verabscheuungswürdigen Herangehensweise. Der kindlichen Frühsexualisierung. Eine mittlerweile zurückgezogene Broschüre forderte Eltern und Verwandte gar dazu auf, dem armen Kind beim Sammeln von sexuellen Erfahrungen zu helfen.

Ich weiß nicht wie es dir beim Lesen dieser Zeilen geht. Mir wird regelrecht schlecht, wenn ich daran denke wieviel Kinder jährlich vergewaltigt und misshandelt werden. Nur ein völlig degenerierter Geist fördert Pädophilie und kindliche Frühsexualisierung. Die Verantwortlichen gehören zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt. PUNKT!

Doch zurück zur Genderisierung. Was für ein Zeug muss man rauchen, um auf solche abnormalen Ideen zu kommen? Bis vor nicht allzu langer Zeit (und hier is nich der Kriech jemeint) war Homosexualität eine krankhafte Abart die auf ein frühkindliches Trauma oder ein anderes prägendes Ereignis zurückzuführen war. Heute ist Homosexualität schon „normal“ und es wird um eine gleichgestellte Ehe gefeilscht. Was ist passiert? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten aber allen, zur Disposition stehenden Optionen liegt ein gemeinsamer Faktor zugrunde. Die falsche Grundprägung des Kindes. Wächst ein Kind ohne Werte auf, verliert es seine Wurzeln oder kann gar keine bilden. Da zunehmend Kinder ohne Väter groß werden ist zu befürchten, das sich dieser Trend noch verschärft.

Begibt man sich auf Ursachensuche nach diesem Phänomen kommt man an der Psychologie der Massen nicht vorbei. Es geht nicht um das Einzelindividuum. An dieser Stelle sei nur kurz der Bergriff NLP (Neuro-Linguistische-Programmierung) erwähnt. Mit dieser Methode ist es möglich ganze Menschenmassen zu manipulieren. Wir erleben das tagtäglich. Wer noch in der Lage ist auf Erinnerungen der früheren Jahre zurück zu greifen, wird einen enormen gesellschaftlichen Wandel feststellen. Was füher noch gut war ist heute geächtet, was früher noch links war ist heute rechts usw. Es lohnt sich allemal Vergleiche zu ziehen und darüber zu sinnieren, wie es zu solch einschneidenden Veränderungen kommen konnte. Das geschieht nicht von allein und läuft auch dem gern zitierten darwinistischen Weltbild zuwider.

Wärend den Deutschen der Begriff Gender mainstreaming als eine Herleitung (durchgängige Gleichstellungsorientierung) verkauft wird, weiß mann in der angloamerikanischen Welt mit dieser Herleitung nichts anzufangen. Gender ist dort das soziale/psychologische Geschlecht. Dieser Umstand wird sich auch nicht ändern. Begründet wird Gender mainstreaming mit der Gleichstellung zwischen Mann und Frau. Statt also den Kampf um die Gleichberechtigung der Frau aufzugeben und zurück zur natürlichen Ordnung zu gehen, wird jetzt die Gleichstellung der Gleichstellung durchgezogen. Dafür muss dann wieder eine Behörde eingerichtet werden und selbstverständlich braucht man auch jede Menge Gesetze und Verordnungen. Die Abschaffung der Bezeichnungen Mutter und Vater scheint jedenfalls ein Indiz für die bevorstehende Adoption von Kindern durch schwule Paare zu sein. Ob es für den adoptierten Knaben ein Schock ist, wenn er Elter 1 und Elter 2 beim Analverkehr ertappt? Das ist doch krank!

Gleichberechtigung als Irrweg

Gleichberechtigung als IrrwegGrafik: ©sueddeutsche.com

Ei was waren das noch für Zeiten, als Männer prügelnd über ihre Ehefrauen herziehen konnten… Den ganzen Tag Befehle brüllen und mit dem Stock hinter dem nichtsnutzigen Eheweib herzurennen konnte mitunter ganz schön anstrengend sein. Als Ausgleich ging Mann Abends in die Kneipe und versoff das Haushaltsgeld, hurte rum und lebte wie Gott in Frankreich wärend die Frau die Kinderschar hütete.

Männer sind Schweine… So oder so ähnlich ist das handelübliche Mannsbildnis. Es hat nur einen Haken, es ist falsch. Gleichberechtigung war in der gesamten Menschheitsgeschichte nie ein Thema. Mann und Frau waren sich ihrer Unterschiede und den damit verbundenen Fähigkeiten bewusst. Man arrangierte sich. Nicht aus der Not heraus, sondern weil es einen Sinn ergab. Mann und Frau sind zwei Teile eines Ganzen, sie bilden eine Einheit. So wurde es von der Natur eingerichtet und so sollte es auch sein, bis die Gleichberechtigung erfunden wurde.

Seither sind Hundertschaften von Frauen damit beschäftigt um noch mehr Gleichberechtigung und noch mehr Gleichstellung zu kämpfen. Die breite Masse interessiert es kaum bis gar nicht. Das ist auch verständich, denn diese Gleichmacherei ist wider der Natur. Um auch den letzten von der Notwendigkeit der Gleichberechtigung zu überzeugen bedient man sich der Medien. Diese nehmen den zugeworfenen Ball gern auf und schüren fleißig den Zwist zwischen Männlein und Weiblein. Dabei scheint kein Thema zu absurd, um es nicht in den Geschlechterkampf mit einzubeziehen. Frauen-, Männer- und sogar Jugendzeitschriften geben „Expertenratschläge“ die die Welt nicht braucht – seit Jahren die selben. Beziehungsdramen stehen ganz oben auf der Hitliste und sollen suggerieren wie dumm und ahnungslos wir doch alle sind. Unfähig eine Beziehung zu führen, denn Männer verstehen Frauen nicht und umgekehrt. Ohne die super Ratschläge und die Armee der Gleichstellungsbeauftragten wäre die Menscheit schon längst ausgestorben.

Warum es einen steten Zwist zwischen Mann und Frau gibt ist einfach erklärt. Er wird geschührt. Hat man das erst einmal begriffen, ergeben sich die Dinge meist von selbst. Aber wem nutzt nun der ewige Streit, wem nutzt die Gleichberechtigung, die Gleichstellung? Um diese Frage zu beantworten muss man sich in der Zeit zurück bewegen und schauen wie es davor gewesen ist. Was ich jetzt scheibe sind O-Töne von Frauen, nicht von diesem Typ Frauen den wir heute kennen. Ich meine Frauen, die sich ihrer selbst bewusst waren. Diese Frauen sahen ihre Aufgabe weitestgehend darin, für Familie und Heim zu sorgen. Das hat mit dem billigen Klischee von heute rein gar nichts gemeinsam. Die Aussage:“warum soll ich Arbeiten gehen, dazu habe ich einen Mann!“, war weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Es war ja auch nicht so, das die Frauen damals den ganzen Tag vor der Flimmerkiste gesessen haben oder mit shopping beschäftigt waren. Die Arbeit der Frau innerhalb des Familiengeschehens entsprach an Reichhaltigkeit dem Tagwerk eines Mannes. Eigenartigerweise kam damals niemand auf die Idee, Frauen oder deren häusliche Tätigkeiten herabzuwürdigen. Ganz das Gegenteil war der Fall. In den meisten Haushalten unterlag sogar die Finanzverwaltung den Frauen und sie bestimmten, was angeschafft wurde. Es war auch nicht selten, das die Frauen am Zahltag ihre Männer von der Arbeit abholten, um die Lohntüte entgegen zu nehmen, bevor ihre Männer damit in der nächsten Kneipe versackten. Der Mann hatte zwar die Hosen an, die Frau jedoch die Hosenträger.

Sicherlich waren auch Ausnahmen die Regel. Aber das sind genau die Beispiele, die heute plakativ für die Emanzipation der Frau und in diesem Zuge auch der Notwendigkeit von Gleichberechtigung und Gleichstellung herangezogen werden. Die Herabwürdigung und Erniedrigung der Männer hat seit der Emanzipationsbewegung zu erheblichen Einbußen in der Beziehung zwischen den Geschlechtern geführt. Männer werden verweichlicht, Frauen abgehärtet. Das ist wider der Natur und moralisch verwerflich. Nur mit einem großen Repartoire an Lügen und Scheinwahrheiten ist es möglich, naturgegebene Voraussetzungen in ihr Gegenteil zu verkehren.

Ein Blick auf die wirtschaftliche Seite der Medaille bestätigt uns, wie gesellschaftsfeindlich diese künstlich herbeigeführte Emanzipation in Wahrheit ist. Die Zahl der Arbeitsplätze z.B. ist begrenzt. Sicherlich gibt es reine Frauen- und reine Männerberufe aber der Großteil an Tätigkeiten kann von beiden Geschlechtern bewältigt werden. Man stelle sich nun einfach vor was passieren würde, gingen die meisten Frauen wieder ihrer natürlichen Aufgabe nach. So gesehen könnte die Arbeitslosigkeit von heute auf morgen verschwinden. Für den Staat wäre das mit großer Wahrscheinlichkeit ein Ärgernis, würden doch Steuereinnahmen wegfallen – welch Katastrophe. Auf der anderen Seite wäre auch eine steigende Geburtenrate nicht nur denkbar, sondern sehr wahrscheinlich. Doch das Klischee mit der Frau hinter’m Herd zieht und mal ehrlich, wer will sich denn schon als braune Mutti bezeichnen lassen, die dem Führer vier Kinder schenkt. lol

Die Frauen haben ihre Gleichberechtigung erkämpft, und mit ihrer Würde als Frau bezahlt.
Gerd W. Heyse