Das Wort zum Wochenende

Merke: Toleranz ist, was man (noch) bereit ist, zu dulden. Nicht mehr!

MfG
Wanderer

Pegida erreicht die kritische Masse

Die kritische Masse wurde erreicht – PEGIDA sei Dank. Kritisch vor allem, weil trotz Dauerberieselung und Diffamierung durch den Medienmoloch, die Proteste gegen das Establishment massiven Zulauf bekommen. Im Dresden waren das am letzten Montag mehr als 15.000 – also 50% Zuwachs in einer Woche. Aber was nun? Langsam formulieren sich politische Forderungen aus den Kreisen der Protestierenden. Gerade so, als tanze man um den heißen Brei. Wie es jetzt weiter geht hängt am Durchhaltevermögen der Protestbewegung und den, von ihr ausgehenden Forderungen. Man kann gegen vieles sein. Aber festzulegen wofür man ist, kommt heute fast einem Offenbarungseid gleich. Dennoch ist jedem Demonstranten klar, dass es nicht mehr nur um Eingeständnisse seitens der Politik geht. Die Meisten unter ihnen haben erkannt, dass sie systematisch von Politik, Wirtschaft, Medien und vor allem von Rattenfängern missbraucht wurden die immer zur Stelle sind, wenn es darum geht, politisch unkorrekten Äußerungen einen ideologischen Mantel umzuhängen.

Was dieser Tage von Politikern im Hinblick auf die zahlenmäßig immer stärker werdenden Proteste gegen das System abgesondert wird, kann bestenfalls als bodenlose Frechheit, genauer jedoch als Panikanfälle, bezeichnet werden. Den gut gespielten Anstand vergessend, sehen sich die aufbegehrenden Massen Beschimpfungen, Verleumdungen und Hetzkampagnen ausgesetzt, die wir eigentlich nur aus Geschichtsbüchern – speziell aus der Zeit 33-45 – kennen. Ist es nicht bemerkenswert, wenn sich vermeintlich intelligente erwachsene Menschen gegen andere Erwachsene, von ihren „gewählten“ politischen Vertretern aufhetzen lassen? Dieses Prinzip ist ein alter Hut und selbst Nero kannte es schon.

Teile die Massen in unterschiedliche Lager und herrsche

Ich will nicht abstreiten, dass Anti-PEGIDAnten nicht mit diesem Prinzip vertraut wären aber ich werfe ihnen vor, dass sie es überhaupt nicht verstanden haben. Sie mausern sich stattdessen zu Anti-Bürgern, die sich vom Establishment aufgrund irgendwelcher obskuren Behauptungen instrumentalisieren lassen. Das gelingt vorzugsweise mit der Verbreitung politisch-korrekter Vorurteile und Ressentiments, indem geschickt die Tatsachen verdreht werden. Gleichwohl sieht sich die Protestbewegung PEGIDA in der Verpflichtung, Anschuldigungen und Vorwürfe, sowohl zu dementieren und sich von Protestlern mit politisch-unkorrekten Meinungen zu distanzieren. Genau genommen handelt es sich dabei um einen Spaltungsprozess, der politisch inszeniert und medienwirksam aufgebauscht dazu dient, den Grad der Dressur einer unliebsam gewordenen Bevölkerung festzustellen. Die Verhöhnung seitens der Politik wird aber erst deutlich, wenn man sich das Verhalten ihrer Vertreter und Wadenbeisser genauer betrachtet. Statt zu deeskalieren, wie es üblich ist, wird ständig Öl ins Feuer gegossen und die Auseinandersetzung gefördert. Kompromisse, Einsicht, Selbstkritik bei Politikern? Fehlanzeige! Die leben in aller Öffentlichkeit und begleitet von geifernden Medienberichterstattern, ihren ganz persönlichen Narzissmus aus – und finden diese Haltung auch noch richtig.

Die Bewegung selbst kommt vor lauter Distanziererei eigentlich zu gar nichts, außer, die Bereitschaft für eine tiefgreifende Veränderung, zu demonstrieren. Es ginge viel einfacher, wenn zum Beispiel auf einer PEGIDA Demonstration unumwunden klar gemacht wird, dass man sich vom Establishment und erst recht von der politischen Kaste distanziert. Diese Haltung birgt noch mehr Potential. Wenn erst einmal durchsickert, dass das weltweite Wirtschafts- Finanz- und Gesellschaftssystem auf Sand gebaut wurde wird auch offensichtlich, dass die Zeit für eine grundlegende Veränderung angebrochen ist. Und dafür braucht es alle Menschen dieses Landes – auch die Anti-PEGIDAner. Der öffentliche Dienst ist mit ca. 14.5 Mio Beschäftigten der größte Arbeitgeber. Zählt man noch die Pensionäre hinzu kommen wir auf einen Bevölkerungsanteil von rund 20%. Das ist jeder fünfte Einwohner (ggf. zzgl. Ehepartner) und die werden, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alles daran setzen, das sterbende System zu retten bzw. zu reanimieren. PEGIDA kann und muss diesen 20% anbieten, gemeinsam gegen die bestehende (Un)Ordnung aufzubegehren.

MfG
Wanderer

Pegida ist erst der Anfang

Die stärkste Partei dieses Landes ist die Partei der Nichtwähler. Wie unterschiedlich die Motivationen zur Verweigerung einer politischen Wahl sein mögen, so eint die Mehrheit der Nichtwähler eine Fähigkeit, die einst sehr geschätzt wurde – die Fähigkeit des rationalen Denkens. Die wohl herausragendste Voraussetzung dieser Fähigkeit ist Vernuft. Selbst Wikipedia zollt dieser Vernunft den gebührenden Respekt, wenn dort geschrieben steht:

Mit Rationalität … wird ein vernunftgeleitetes und an Zwecken ausgerichtetes Denken und Handeln bezeichnet. Der Begriff beinhaltet die absichtliche Auswahl von und die Entscheidung für Gründe, die als vernünftig gelten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rationalit%C3%A4t

So wie es sich gehört, steht Vernunft an erster und letzter Stelle dieser Definition. Bemerkenswert jedoch ist, dass im vorherrschenden Zeitgeist, Rationalität stets ein stark rationiertes Gut zu sein scheint, dem die Vernunft zur Gänze abhanden kam. Die verbliebene Rest-Rationalität erzeugt dabei einen erstaunlichen Effekt, indem Denken, Handeln, Absicht, Entscheidung als auch Gründe genügend Angriffsfläche für alles Mögliche bieten, nur um vom Wesentlichen abzulenken – der Vernunft. Es gilt mittlerweile als Konsens jeder Partei und jeder Strömung, auf den Glauben einer bestimmten Ideologie zu schwören und diese auf Gedeih und Verderb zu verteidigen. Von Vernunft fehlt jegliche Spur! Seit wieviel Jahren kämpfen die Friedensbewegungen der rot/grünen Brigaden gegen das System und was hat sich dadurch verändert?! Bis auf eine Kommerzialisierung der Protestkultur, nicht wirklich viel. Nun aber erheben sich Menschen aus unterschiedlichen Schichten, während die Platzhirschen der Friedensdemos konsequent einer, man könnte schon sagen, Parteilinie folgen. Daraus ließe sich so einiges Schlussfolgern.

Wenn sich Menschen gegen das bestehende Regime erheben, geschieht das nicht von ungefähr, sondern weil sie gemerkt haben, dass etwas ganz arg aus dem Ruder läuft. Die öffentliche Berichterstattung, Handlungen auf der politischen Ebene und neue, völlig abstrakte und lebensfeindliche Gesetze erfordern regelrecht das Aufbegehren jener Menschen, die noch nicht ihrer Sinne beraubt wurden. Plötzlich sieht man aber auch, wie dieses System funktioniert. Die Opposition wird angefeindet, verleumdet, geradezu verteufelt. Mit allen Mitteln soll eine bestehende Ordnung aufrecht erhalten werden und es wird nach der Unsitte verfahren, dass im Krieg und in der Liebe alle Mittel erlaubt seien. Wir erleben immer häufiger, wie sich intellektuelle Kreise einer perfinden Art der geistigen Prostitution hingeben, die ihresgleichen in der Menschheitsgeschichte sucht und ich behaupte frei heraus, dass selbst Babylon ein Scheißdreck dagegen war. Genau genommen ist es mehr als nur peinlich, die Zeichen der Zeit zu verkennen, obwohl man schon Jahrzehnte darauf wartet. Man hat sich mit dem System arrangiert und da es absurd erscheint, vom Establishment und deren Herolden Einsicht oder gar Vernunft zu erwarten, verfährt man eben weiter nach Parteistatuten unbeachtet dessen, dass es noch etwas anderes geben könnte. Welchen Intelligenzquotienten braucht es eigentlich für solch brilliante Haltung?

Man kann nur vermuten, dass in den linken, grünen und intellektuellen Kreisen nicht ein gesamtgesellschaftliches Ideal erwünscht ist, sondern mit scheinbar bewährten Methoden ein ideologisches Konzept verfolgt wird. Ist die links-grüne Masse wirklich so hintertrieben? Kann es sein, dass deren Intelligenz auf kastrierter Rationalität aufbaut und ganzheitliches Denken nur rudimentär vorhanden ist? Jedes Kind fühlt mehr Dissonanz als die abgerichteten Vögel einer sich selbst legitimierenden Protestbewegung. Das Demokratieverständnis in diesem Land lässt nicht nur zu wünschen übrig. Es gibt keines. Das ist zwar nicht viel, aber wenigstens ein Anfang. Demokratie hat der Welt beschert, was sie nicht braucht und das sind vor allem Emporkömmlinge und parasitäre Elemente einer ideologisch völlig verirrten Gesellschaft. Wäre es anders, hätten die Links-Liberalen und – Radikalen schon längst bemerkt, dass Sozialismus im Kapitalismus und noch dazu mit einer Scheindemokratie als politischen Wechselbalg, nicht möglich ist.

Die zunehmenden Schmähschriften über Bewegungen, die aus sich selbst heraus entstehen, sind ein deutliches Zeichen von Intoleranz und auch Arroganz, also genau das Gegenteil von dem, was von staatsnahen, grünen und linken Medien stets gefordert und auf Transparenten besonders hoch gehalten wird. Jede Demokratie könnte sich glücklich schätzen, wenn sich Menschen freiwillig für ihr Fortbestehen und die ihr innewohnenden Prinzipien einsetzen und doch gibt es sichtbare Tendenzen, die genau diese Form der Demokratie hintertreiben. Das ist doch verrückt! Vielleicht hat es noch niemand gemerkt aber Demokratie funktioniert nur, wenn sich alle an die Regeln halten. Das ist wie im dahinscheidenden Kapitalismus. Der Zerfall dessen hat begonnen als einige meinten, besser oder wertvoller zu sein als andere und aufgrund dieser Prämisse anfingen, die Regeln zu ändern. Seitdem geht es bergab. Eigenartigerweise werden diese Akteure nicht angefeindet sondern eben jene, die sich dagegen zur Wehr setzen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das die Masse der Nichtwähler sein, wobei der Ausdruck Nichtwähler lediglich das orwell’sche Substantiv für einen Wähler ist, der die Wahl getroffen hat, niemanden aus dem Kreis der selbstverliebten Politkaste zu wählen. Die Gründe dafür sind vielfältig aber sie alle eint die ehrliche und meist ehrbare Intention, dem politischen Zirkus den Garaus zu machen – was angesichts der Untaten einer rest-gewählten, intelligenten Inkompetenz völlig nachvollziehbar ist.

Wenn sich Menschen spontan unter einem Label vereinen, müssen deren Interessen nicht zwangsläufig deckungsgleich sein. Dafür gab es früher ein Wort, das heute nahezu in der Bedeutungslosigkeit versunken ist – Solidarität. Solidarität mit jenen, die den Mut haben, gegen das Establishment aufzubegehren. Wenn sich die etablierte Friedensbewegung von Politikern, Medien und Einzelpersonen des öffentlichen Lebens dazu anstacheln lässt gegen aufbegehrende Bürger vorzugehen, haben wir eine neue Qualität des Klassenkampfes, weitab der Vernunft, erreicht.

MfG
Wanderer

Fuck the EU

Ich finde es immer wieder lächerlich, wenn sich Schlips- und Uniformträger zusammenrotten, um über Leben und Tod zu entscheiden. Lächerlich deshalb, weil sie es immer wieder tun können ohne ernsthaft daran gehindert zu werden. Eigentlich müssten unsere Polizeikräfte für Ordnung und Sicherheit sorgen, indem sie diese blutrünstige Clique in Gewahrsam nehmen. Da sie nicht tun, wofür sie eigentlich bezahlt werden, gibt es nach rechtsstaatlichem dafürhalten keine Mittel, um den selbst gewählten Verbrechern das Handwerk zu legen. Auf wirklich eindrucksvolle Weise präsentieren die politischen und militärischen Führungskräfte im hellen Tageslicht, was sie von Menschenleben halten, wenn es nicht ihr eigenes ist. Da werden Milliarden verschoben, unheilige Allianzen geschmiedet, Geschütze in Stellung gebracht und das Volk mit Hilfe der Medien verhetzt – und alles ohne Konsequenzen. Tja, das Volk… Das gibt sich schon seit sehr langer Zeit mit vollendeten Tatsachen zufrieden – und wenn nicht, hacken sie sich mit Hingabe gegenseitig die Augen aus.

Müsste ich der Menschheit einen bestimmten Reifegrad zuordnen, wie man das auch in der Pflanzenwelt macht, dann hätten wir noch ein gutes Stück bis zur Blütezeit vor uns. Reife fehlt der Menschheit noch zur Gänze. Übergeschnappten Jugendlichen legt man für gewöhnlich nahe, endlich erwachsen zu werden. Gemeint ist damit zwar etwas anderes aber es ist ein passender Vergleich im Hinblick auf die Sandkastenpolitik sg. Volksvertreter. Aber genau genommen zieht sich dieses Phänomen durch alle Länder der Erde, ganz gleich ob politisch, wirtschaftlich, ideologisch oder religiös geprägt. Geistig Gestörte, wohin das Auge schaut. Was kann man da noch erwarten? Die wohl treffendste Annahme wäre Chaos und Verderben. Oder glaubt noch jemand ernsthaft an die Mähr vom bösen Aggressor oder den faulen Arbeitslosen, den unterdrückten Schwulen, der Gefahr von rechts oder das der Islam zu Deutschland gehört? Das mit erwachsenen(!) Menschen überhaupt so umgegangen werden kann, ist nicht nur ein deutliches Zeichen von Missachtung – es sollte vor allem zum Denken anregen.

In den vergangenen Jahren wurden Prozesse in Gang gesetzt, die nicht mehr umkehrbar sind. Weitestgehend unbemerkt von der Bevölkerung (in ganz Europa), ist ein Superstaat geschaffen worden, der schon in der Planungsphase eklatante Mängel aufwies. Das legt den Verdacht nahe, dass dieses Gebilde nicht für die Ewigkeit gedacht ist. Wir sehen heute ein Europa, das kurz nach seiner Geburt deutliche Zerfallserscheinungen aufweist. Inkompetenz in seiner höchst möglichen Form? Ja auch das, aber eben nicht nur. Die Schwachstellen sind bewusst eingearbeitet worden und dafür gibt es stichhaltige Beweise – man muss sie nicht einmal suchen, hinschauen reicht aus. Wollte man alle Ursachen benennen, würde ein dickes Buch allein nicht ausreichen. Aber es geht auch nicht primär um Europa. Das ist nur ein Werkzeugkasten auf den nach Belieben zugegriffen werden kann, ebenso wie die vielen weiteren Staaten – die auch nur als Werkzeugkasten herhalten müssen.

Die jeweiligen Werkzeuge sind dann Politiker, Infrastruktur, Kommunikations- Wirtschafts- und Finanzstrukturen aber auch, und das vermehrt, Teile der Bevölkerung, die nach belieben gegen sich selbst in Stellung gebracht werden (können). Friedlich ist was anderes, als dieser Hexenkessel aus Habgier, Machtbesessenheit, religiösem Fanatismus, Ideologien, Gewalt und Korruption. Hier waren Strategen am Werk, die genau um die Auswirkungen wussten und sie hatten willige Helfer in allen Positionen. Wer das immernoch für Verschwörungstheorien hält und sich weiterhin brav für deren finstere Zwecke instrumentalisieren lässt, ist ein Idiot! Und dem Rest dieser jämmerlichen Gesellschaft sei gesagt, dass Ignoranz und Realitätsverweigerung noch nie zu einem guten Ende geführt haben. Aber wen interessiert das schon? Schließlich steht Weihnachten vor der Tür… Fuck the EU? Genau so geht das!

MfG
Wanderer

Zeitenwende

Logik ist unbestechlich, ehrlich und für jeden leicht nachvollziehbar. Der Apfel fällt vom Baum, weil es unvermeidbar ist. Alle Begründungen drum herum dienen lediglich der Erklärung und Kenntlichmachung von Zwischenschritten. Man muss also kein Fachmann sein, um das Unvermeidbare vorherzusehen. Wenn ich in den Artikeln auf diesem Blog auf Konsequenzen hingewiesen habe, lagen nicht tausende Begründungen für das Zeigeschehen im Fokus der Betrachtung, sondern stets das Unvermeidbare. Eine oft und gern übersehene Tatsache. Wenn dieser Tage also vermehrt Kriegsgeschrei an unsere Ohren dringt, gehen diesen zwar Gründe voraus, in letzter Konsequenz weist jedoch die Logik den Weg zum Unvermeidbaren. Unvermeidbar jedoch nur, wenn die Vorzeichen unverändert blieben.

Wenden wir uns dem Beispiel mit dem Apfel zu, der vom Baum fällt. Lassen wir alle Erklärungsversuche beiseite und betrachten das Geschehen von der Blüte bis zur Fortpflanzung im Zeitraffer wird ein Zyklus offensichtlich der alle Bedingungen, ob fachlich erklärbar oder technisch machbar, in einem logischen Schluss vereint. Der Baum unterliegt einem Gesamtsystem und dieses gibt das Maß aller Dinge vor. Ein künstliches System hingegen ist in jeder Hinsicht veränderbar, je nachdem, welche Bedingungen erfüllt werden sollen oder besser gesagt, welche Konsequenzen zu erwarten sind bzw. angestrebt werden. Wenn du das begriffen hast, wird jegliche anderwertige Beschäftigung vor den zu erwartenden Konsequenzen unseres Zeitgeschehens nebensächlich. Und genauso nebensächlich erscheinen dann auch Auseinandersetzungen um Meinungen, Weltbilder und politisch korrekter Ansichten.

Innerhalb künstlicher Zyklen bewegen sich Menschen wie du und ich. Es gibt aber auch Verrückte die künstliche Zyklen verwenden, um eine Konstante innerhalb eines dynamischen Systems zu installieren. Am Beispiel unseres Apfelbaums wäre das vielleicht ein immer währender Goldapfel. Sicherlich, kein guter Vergleich. Aber immerhin vereint er einen Baum, der einem Zyklus unterliegt, also das übergeordnete, natürliche System, mit einem Wunschkonstrukt – dem goldenen Apfel als Konstante. Diese Konstante soll an dieser Stelle Macht und Wohlstand demonstrieren. Obwohl völlig unsinnig, wird aber seit jahrtausenden an solchen Kontrukten gearbeitet. Selbstverständlich sollen innerhalb dieses Systems für alle anderen Früchte die Konsequenzen aus dem übergeordnete System gelten, jedoch nicht für das künstliche Konstrukt. Dabei wird gern übersehen, dass die herabfallenden Äpfel, also gerade jene die auch faulen können, gerade die notwendige Konstante bilden, um neues Leben zu generieren. Ein goldener Apfel kann das nicht.

Was will uns Wanderer mit diesem Artikel überhaupt sagen? Der goldene Apfel repräsentiert eine Elite, die seit jahrtausenden für Zersörung, Leid und Tod verantwortlich ist. Sie trotzt mit einer beachtenswerten Beharrlichkeit den natürlichen Zyklen und hält Menschen wie dich und mich in einem Gefägnis für unseren Verstand. Dieser Elite gehören Menschen aller Rassen und Religionen an. Einige von ihnen sind Protagonisten, andere lediglich Nutznießer. Diese Eliten schreiben die Geschichte in der Gegenwart und fordern Konsequenzen für eine Zukunft, die ihre Geschichte sein soll und die, wie bisher, mit Blut geschrieben wird. Ja, wir brauchen eine Zeitenwende. Aber wollen wir sie auch?

MfG
Wanderer

Verschwörungstheorie(n)!?

Nur allzu leicht kommt man in die Versuchung, Ereignisse bestimmten Akteuren zuzuschreiben. Darauf folgt oftmals das, was man früher als Spekulation bezeichnete und heute Verschwörungstheorien nennt. Was in der Folge, Mainstream und Aluhüte zwecks Diffamierung auf den Plan ruft – es ist immer das gleiche Spiel. Beim Betrachten verschiedener Schriften fiel mir auf, dass Ereignissen, die unter diese Kategorie fallen, eigentlich jegliche Chronologie fehlt. Beispielsweise enthalten die gefälschten Protokolle keine Hinweise auf einen geordneten Ablauf, was folgerichtig keinem Plan entsprechen kann. Das wirft Fragen auf. Zum Beispiel, wie darin beschriebene Ereignisse frappierend denen unserer Zeit ähneln können. Eine mögliche Antwort darauf wäre die Wahrscheinlichkeit. Nun ist diese Bezugnahme nicht gerade sehr präzise, um bestimmte Ereignisse zu terminieren oder auszulösen. Und doch scheint der Fakor Wahrhscheinlichkeit eine wesentliche Rolle zu spielen.

Der Mauerfall wird gern mit geplanten Aktionen von Akteuren im Hintergrund in Verbindung gebracht. Vielleicht ist das ja so. Vielleicht fand diese Planung, wenn es geplant wurde, auf der Grundlage von Erkenntnissen statt, die einen Zerfall der DDR schon im Voraus einkalkuliert haben – eben weil es eine logische Konsequenz sein musste. Dabei spielt der Zeitfaktor eine untergeordnete Rolle. Das würde bedeuten, dass Ereignisse von gewisser Tragweite, wie zum Beispiel der Mauerfall, vorhersehbar waren und dem entsprechend Vorbereitungen getroffen werden konnten. Das wirft ein völlig neues Licht auf die Verschwörungstheorien, denn es offenbart eine Parrallelwelt, in der Handlungen einen völlig neuen Sinnzusammenhang, eine logische Konsequenz ergeben.

Damit wäre der Mauerfall eine logische Konsequenz aus der Tatsache, dass ein geteiltes Deutschland nicht für ewig Bestand haben konnte. Dass diesem Ereignis ein wenig auf die Sprünge geholfen wurde, ist nicht auszuschließen. Aber wenn es wirklich geplant war, und einiges deutet darauf hin, und bezieht man die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte mit ein, hätte es gar nicht anders kommen können, wie es gekommen ist – eine selbsterfüllende Prophezeihung. Es geht also um Ursache und Wirkung. Wer die Ursachen kennt, hat demnach einen Vorteil und kann vor allen Anderen einen Nutzen aus den vorhersehbaren Ereignissen ziehen.

Betrachtet man beispielsweise die Entstehung von UNO, WHO, EG, Weltbank, Atlanticbrücke etc. nach dem selben Prinzip, sind kleine Ursachen mit großer Wirkung zu erkennen. Das hat auch Auswirkungen auf die Verschwörungstheorien. Es stehen nunmehr die Akteure im Vordergrund und nicht die Ereignisse, die ja „nur“ eine logische Konsequenz von den, durch die Akteure gesetzten Ursachen, sind. Die Verbindung zwischen den Akteuren wiederum, ließe auf eine einzige, große Verschwörung schließen, auf die alle Ereignisse zurück zu führen sind. Folglich kann es auch nur eine Verschwörung(stheorie) geben, die, würde sie aufgedeckt, alle Fliegen mit einer Klappe erledigt.

Vielleicht meinte J. Edgar Hoover genau das, als er sagte:

Der Einzelne hat das Problem, dass er einer Verschwörung gegenübersteht, die so ungeheuer groß ist, dass er nicht glauben kann, dass sie existiert.
J.E Hoover Gründer und Direktor des FBI

Eine Verschwörung ist laut Definition:
Eine Verschwörung (Lehnübersetzung von lat. coniuratio; auch: Konspiration) ist ein heimliches Bündnis mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen; dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen.
Quelle: wikipedia

Heimlich ist heutzutage so ziemlich jedes Treffen, jede Verhandlung und die darin beschlossenen Abkommen.

MfG
Wanderer

Systemwechsel ist alternativlos

Ganz offensichtlich ist die Regierung (wie auch alle vor ihr) nicht in der Lage, bestehende Probleme zu lösen. Ganz das Gegenteil ist sogar der Fall. Zu den bestehenden Problemen kommen täglich neue hinzu. Wir beobachten sein vielen Jahren eine immer weiter voran schreitende Abkopplung des Regierungswesens von ihrem eigentlichen Regierungsauftrag. Das wirft Fragen auf. Zum Beispiel: Wie sind die Handlungen der Regierung und der Kanzlerin mit dem geleisteten Eid vereinbar? Die Interessen Berlins weichen jedenfalls vollständig vom Wählerwillen und somit vom Regierungsprogramm ab. Ein Vergleich lohnt da allemal. Dem Leser eines solchen Regierungsprogramms (hier von der CDU) wird unmissverständlich klar, dass es zwischen Geschriebenem und der Realität überhaupt keine Übereinstimmung gibt. Das Regierungsprogramm ist somit, entweder eine dreiste Lüge oder ein Blendwerk.

Was haben wir auch erwartet? Etwa, dass Merkel über Nacht mit Kompetenz gesegnet wird? Haben wir einen Richtungswechsel erwartet oder gar den Einzug von Vernunft in die Köpfe unserer Vertreter? Eine Marschrichtung erkennt man im allgemeinen daran, wohin die Reise geht. Ist es Ignoranz, Hoffnung oder Überzeugung, die eine Bevölkerung daran hindert, sich der Wirklichkeit zu stellen? Die Probleme unserer Zeit können weder von einer Regierung, noch von einer Partei gelöst werden. Das ist eine logische Konsequenz und keine pessimistische Haltung. Wir leben in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem, das durch die totale Verknüpfung zwischen Kapital und Regierung wieder einmal faschistisch regiert wird. Wie der Faschismus das letzte mal endete bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung.

Wir steuern also ganz offensichtlich in eine neue Katastrophe. Wer, außer Spekulanten, partizipiert denn von einem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, in dessen Folge ein neuer Krieg nicht mehr unmöglich scheint? Hat die Bevölkerung diesen Weg gewählt? Haben die Wähler ihr Einverständnis zu dieser Politik gegeben? Haben wir nicht seit Jahren beobachtet, wie von den Regierungen, Rechtsstaatlichkeit abgebaut und durch Lobbypolitik ersetzt wurde? Man nenne mir nur ein Gesetz, das im Sinne der Bevölkerung beschlossen wurde und sich nicht als Mogelpackung heraus stellte! Wir sind am Ende eines Weges angekommen, der keinen Ausweg zu bieten scheint. Aber das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Es gibt immer einen Ausweg – man muss ihn nur sehen wollen.

Wer, wenn nicht die Gemeinschaft, kann das drohende Unheil abwenden? Auf Merkel und Konsorten brauchen wir weder zu zählen, noch zu hoffen. Die haben sich schon vor langer Zeit von ihren Wählern, vom Volk und von ihren Idealen abgewandt. Sie verschleuderten den Wohlstand, bereicherten und immunisierten sich und sie öffneten das Land für den totalen Ausverkauf. Aber die Fehler sind nicht allein auf Inkompetenz und Gier zurückzuführen, vielmehr liegen sie im System. Dieses System hat auch uns, die Menschen, verändert. Es hat uns habgierig und rücksichtslos werden lassen, hat den Selbstgerechten über die Allgemeinheit erhoben und Verbrechen hoffähig gemacht.

Der Ausweg, nur ein schmaler und unpassierbar erscheinender Pfad, ist der Wechsel in ein anderes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem. Das Problem ist, dass in der Öffentlichkeit nicht über mögliche Auswege diskutiert wird. Warum nicht? Ist dieses Thema so uninteressant? Ist man mittlerweile so weit, einen Zusammenbruch oder das totale Chaos billigend in kauf zu nehmen? Statt sich ständig von den Medien verhetzen zu lassen, kann zur Abwechslung auch mal die Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Also nicht Konkurrenz, sondern Kooperation. Von diesen Marionetten in Bundestag und den Landtagen können wir keine Lösung erwarten. Wir müssen stattdessen auf Kompetenz setzen und in ein anderes, menschenfreundliches Gesellschafts- und Wirtschaftssystem wechseln. Es gibt jede Menge Lösungsansätze und auch machbare Konzepte. Wir, die Bevölkerung, muss sich darüber austauschen und die notwendigen Konsequenzen ziehen.

Statt den Äußerungen bestochener oder erpresster Mietmäuler zu lauschen, müssen wir unsere Aufmerksamkeit denen zuwenden, die wirklich etwas von ihrem Fach verstehen. Jenseits von Ideologien und politisch-korrektem Neusprech und jenseits der Glaichgültigkeit, fällt eine öffenliche Diskusion über Lösungen auf fruchtbaren Boden. Die Angst vor einem Crash sollte jedenfalls größer sein, als die Angst vor einem Ausweg. Jeder Einzelne sollte sich daüber im Klaren sein, dass Kapitalismus weder das einzige, noch das beste Wirtschaftsystem und Demokratie nichts weiter als eine miserabel gelöste Gesellschaftsordnung ist. Bleibt dieser Ruf ungehört laufen wir Gefahr, die Geschichte zu wiederholen.

MfG
Wanderer

Hier sind die notwendigen Informationen

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/11/01/das-betrugsmodell-der-bankenwirtschaft-franz-hormann/

Das Böse

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Bild: stregato.de

Was ist das Böse? Gibt es das Böse überhaupt? Wenn ja, muss es sich in irgendeiner Form zeigen, sich manifestieren können. Da nichts aus dem Nichts entsteht, müssen bestimmte Faktoren einkalkuliert werden. Diese wiederum sind jedoch beliebig, was die Klassifikation des Bösen erschwert. Im Allgemeinen wird das Böse mit negativen Aspekten in Verbindung gebracht. Das Problem daran ist, das die Deutung „negativ“ einem Bewertungssystem unterliegt. Ebenso wenig muss das Böse zwangsläufig einer Intention folgen. Fakt jedoch ist, das Böse hat einen festen Platz in unserem Leben eingenommen und wo Platz ist, ist auch Raum und wo Raum ist, kann sich etwas ausbreiten. Ebenso kann, je nach Sichtweise, das Böse für den Einen, das Gute für den Anderen sein.

Das personifizierte Böse ist für uns ebensowenig definierbar. In der Vergangenheit gab es einige Menschen, denen diese Eigenschaft zugesprochen wurde aber die Frage nach dem Warum ist bis heute weitestgehend ungeklärt. Vieles deutet sogar darauf hin, dass um dieses Thema mit Absicht ein Mantel des Schweigens gelegt wird. Es wurde auch schon über ein Gen spekuliert, das boshaftes Verhalten verursacht. Aber trotzdem gehen die Fragen nach dem Ursprung des Bösen nicht tief genug.

Global betrachtet könnte man meinen, das Böse sei die Triebfeder der menschlichen Entwicklung und ein wesentlicher Bestandteil der „zivilisierten“ Welt. Bricht man diese Betrachtungsweise auf den einzelnen Menschen herunter, treten wieder gegenteilige Aspekte zutage. Die „westliche“ Welt mit ihren „Wertmaßstäben“ wird, außer von sich selbst, gemeinhin als der Hort des Bösen angesehen. Aus Sicht der westlichen Welt sind jedoch alle Gegner dem Bösen verfallen. Somit wäre jeder Mensch, je nach Blickwinkel, Teil des Bösen bzw. seines Wirkens. Wie zweischneidig das Schert wirklich ist, erkennt man am Beispiel eines einfachen Bankangestellten. Dieser geht seinem Tagwerk nach und schafft Werte für sein Unternehmen. Aus dem Blickwinkel des Angestellten, gehört er zu den „Guten“, weil er der Gesellschaft nicht zur Last fällt und seine Familie selbst versorgt. Das aber die Bank, in der er arbeitet ein Teil dessen ist, was unser Geldsystem destabilisiert, liegt außerhalb des Sichtfeldes des Angestellten. Ein Außenstehender könnte ihn daher als Teil des Bösen betrachten, der seine Energie in diese Bank und zum Schaden anderer einfließen lässt. Noch verrückter wird es, wenn sich Angestellte eines Waffenproduzenten oder Wissenschaftler, die an Massenvernichtungswaffen arbeiten, als Teil des Guten sehen. Das Böse als solches liegt also immer im Blickwinkel des Betrachters und dieser richtet sich nach den jeweiligen Wertmaßstäben. Aber egal wie man es auch dreht und wendet, das Böse scheint immer und überall präsent zu sein und auf uns einzuwirken.

So zieht sich das Böse durch alle Gesellschaftsschichten, durch Politik, Wirtschaft, Bildung, Forschung und selbst durch die Kultur. Es ist fast wie das Spiegelbild aus Faust Tragödie erster Teil. Nur ist es hier der Geist, der stets bejaht, koste es was es wolle.
Und so wird…

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

…in sein Gegenteil verkehrt

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft.

Uns wird das, ins Positive verkehrte Böse als das Erstrebenswerte, Lebenswerte, Gute dargestellt. Nach dem Motto: „Wenn du brav die Klamotten in unsereren Geschäften kaufst, müssen die Kinder die sie herstellen nicht verhungern und das ist sozial.“ Wie abgrundtief bösartig ist das denn? Bei diesem Beispiel werden meist Stimmen laut die dann, über Einkommen, Preise und Lebenskosten klagen – zu Recht! Aber wirft diese Betrachtung nicht eher weitere Fragen nach den Unsprüngen des Bösen auf? Irgendwer muss doch ein Interesse daran haben, Leid systematisch auf der Welt zu verteilen und der Grund kann doch nicht allein Profitgier sein. Jeder Mensch hat einen Selbsterhaltungstrieb, auch die Kapitalisten. Daher ist es schwer vorstellbar, dass gerade bei ihnen der Ursprung des Bösen zu finden sein soll.

Die Suche muss daher auf die Machtzentren der Welt ausgeweitet werden. Wenn wir genauer beleuchten worauf Macht im Wesentlichen beruht, erkennt man Angst/Furcht. Das ließe sich auch so deuten, dass je mehr Angst verbreitet wird, die Macht dem entsprechend wächst. Nun wissen wir aber aus religiösen und esoterischen Schriften, das Angst die Nahrung des Bösen ist und daraus kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass Macht nur eine andere Bezeichnung für das Böse ist. Die Finale Frage lautet also, „wer hält die Macht in den Händen?“. Ist man gewillt dieser Frage konsequent nachzugehen, erkennt man, aus welcher Quelle das Böse fließt. Aber auch, wie sich die Menschheit daran labt.