Reichsbürger und Antifaschisten

Was auf den ersten Blick schlüssig und richtig klingen mag, stellt sich oft als falsch oder gar als Mogelpackung heraus. Auf der politischen Ebene ist das nicht anders, als auch auf den darunter befindlichen, wie zum Beispiel der gesellschaftlichen, religiösen oder wirtschaftlichen, meist ideologisch durchtränkten Sub-Ebenen. Um bei der Überschrift zu bleiben, sowohl die sogenannten Reichsbürger, als auch sogenannte Antifaschisten sind leichtgläubige Opfer des gegenwärtigen Systems. Um diese Tatsache überhaupt begreifen zu können bedarf es einen gewissen Abstand von diesen ideologischen Richtungen. Wer in solchen Konstrukten verhaftet ist, eben weil er sich einer Art Glauben unterworfen hat, ist nicht in der Lage die Realität zu erfassen – ist einer massiven Täuschung aufgesessen.

Beginnen wir mit den Reichsbürgern. Der Theo Waigel hat einst behauptet, dass das deutsche Reich nicht untergegangen sei und deshalb noch fortbestünde. Diese Aussage mag im Ansatz und in der damaligen Zeit richtig gewesen sein, hat aber mit dem zwei plus vier Vertrag jegliche Argumentationsgrundlage verloren. Ja, der letzte Strohalm für ein wiedervereinigtes Deutschland wurde damals hintertrieben und willentlich sowie wissentlich gekappt. Nun haben wir ein deutsches Reich, welches nunmehr als Rechtssubjekt besteht (ähnlich wie bei der Titanic, die zwar untergegangen ist aber dennoch existiert), um Ansprüche dritter gegen das deutsche Reich (auch rückwirkend) geltend machen zu können – das ist der einzige Grund für sein „Fortbestehen“. Aber genau das werden euch die Reichs-Ideologen verschweigen, verschleiern oder als Nebensächlichkeit abtun.

Der sogenannte Rechtsnachfolger (BRD) bedient also nichts anderes, als die Forderungen der Kläger – die sich durch diese Staatskonstruktion wiederum auf das Völkerrecht berufen können. Es handelt sich also um ein einseitig vollstreckbares „Recht“, dass ähnlich funktioniert, wie die meisten bilateralen Verträge mit Transatlantien bzw. einem anderen, sehr bekannten Rechtskonstrukt auf fremden Boden. Als Merksatz gilt: Das Deutsche Reich besteht auf einem Blatt Papier fort aber nur, um über ein abenteuerliches Rechtskonstrukt die Kassen der Deutschen plündern zu können – Stichwort Reparationszahlungen!

Mit den sogenannten Antifaschisten verhält es sich ähnlich hinsichtlich der Auffassung zu einem „Deutschland“, dass sie glauben bekämpfen zu müssen. Dabei ist den meisten Geschöpfen, die dieser Ideologie anheim gefallen sind nicht annähernd bewusst, dass es eklatante Unterschiede zwischen dem Völkerrechtskonstrukt Deutsches Reich und dem Besatzungskonstrukt der Bundesrepublik Deutschland gibt. Letzteres wird zwar von der Merkel-Junta wieder auf die gleiche Ebene gehievt, die nach dem zweiten Weltkrieg verlassen wurde und somit tatsächlich zunehmend zu einem internationalen Ärgernis wird – aber gerade daran stoßen sich Grüne und Antifaschisten nicht. Das ist bemerkenswert, denn wir erleben mit dieser Haltung (gerade im Hinblick auf die gern besungene, transatlantische „Freundschaft“) eine Neuauflage der jüngeren Geschichte.

Statt dessen berufen sich Antifaschisten in ihrem zerstörerischen Wirken auf ein untergegangenes Deutsches Reich (Deutschland) dessen nach wie vor verbindlichen, völkerrechtlichen Knebelverträge, ihre eigene Existenzberechtigung finanziert. Für den Schattenkampf bezahlen muss der gemeine deutsche Steuermichl, der auch nicht versteht, wie ihm geschieht. Für „Antifaschisten“ sowie „Reichsbürger“ habe ich nur einen Rat, hört mit dem Spiel auf, dessen Name nicht genannt werden darf – es heißt divide et impera.

MfG
Wanderer

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