Wählen – Ja, Nein?

Pünktlich wie die Maurer sind sie da, die Kandidaten der Nichtwähler-Fraktion. Und sie postulieren ihr Evangelium, dass es besser sei gar nicht zu wählen, als das Falsche oder, weil es überhaupt keinen Sinn macht, denn, bla bla bla…

Merke

1. Wir sind Teil eines Systems, dem System-relevante Regeln zugrunde liegen.

2. Es gibt Ausnahmeregeln – die nicht für jeden gelten

3. Ein System kann nur(!) von außen verändert werden.

4. Abstimmungen innerhalb des Systems dienen dem Erhalt desselben.

5. Das System kann nicht verlassen werden.

Wer meint, keine Wahl zu haben irrt gewaltig. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Auffassung, dass bei einer Wahl die eigene Stimme in einer Urne versenkt wird vertrete ich die Auffassung, dass es sich hierbei nicht um die Abgabe der „Stimme“ handelt, sondern darum, der eigenen Stimme Geltung zu verschaffen (hier bin ich und reiße mein Maul auf, weil es eben nur hier sinnvoll ist!)

Und ich versenke nicht meine Stimme in der (Grabes)Urne sondern trage sie zur Schau – sehet, auch ich habe für XXX gestimmt, weil es sein musste! Denn wer nicht abstimmt, seiner Stimme keine Geltung verschafft, versagt dem Schicksal seine Chance und verhilft den Gegnern zu noch mehr Macht – allein durch Enthaltung.

Viele wollen gar kein anderes System sondern nur die alte Ordnung wieder hergestellt wissen. Nun, das ist eine andere Frage und diese muss auf anderem Wege geklärt werden. Aber es gibt Zeitgenossen, die rein gar nichts verstehen, nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben und dennoch meinen, die alte Ordnung zu Gunsten eines Hirnficks (Kommunismus) zerstören zu müssen.

Hatten wir alles schon. Mit dem Ergebnis von schätzungsweise 100 Mio. Toten, die solche Hirnficks bisher gekostet haben. Übrigens, viele Gut- und Bessermenschen von heute sind Schüler von einst denen man bei jeder Gelegenheit nahelegte, die Großeltern zu fragen warum sie nicht sahen, was auf sie zukommt. Wenn dir, lieber Leser, mal wieder einen Posting aus der Nichtwähler-Fraktion unter kommt sei dir gewiss, dass der Autor entweder nicht weiß, was er tut oder aber zu denen gehört, die zwar wissen was sie tun, jedoch nicht bemerken, dass sie nur als unwissende Efüllungsgehilfen funktionieren, wie sie sollen.

Um also überhaupt eine Änderung (bzw. Umkehr) erreichen zu können, ist Wählen unumgänglich! Fakt ist, dass die bestehende Polit-Mischpoke irgendwann einmal gewählt wurde und die Wahl für sich entschieden hat. Wenn du dieses Übel los werden willst, dann hebe deinen Arsch und geh wählen, denn von allein werden die nicht ihre Posten räumen!

Übrigens, ich habe keine Wahlbenachrichtigung erhalten!

MfG
Wanderer

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