Ein Schritt in Richtung Autarkie – ein Garten

Heute möchte ich euch mit einem kleinen Hinweis beglücken, der das Herz jedes nach Autarkie strebenden Menschen höher schlagen lässt. Zur Zeit haben Kleingartenvereine (zumindest in meiner Region) einen starken Mitgliederschwund zu verzeichnen. Ein Grund dafür ist, dass Kleingartenbesitzer naturgemäß altern oder erkranken und somit ihre Gärten abstoßen (wollen) aber keine neuen Pächter finden. Ich vermute hinter diesem Mitgliederschwund die einfache Tatsache, dass die Pacht eines Gartens keine kurzfristige Angelegenheit und aufgrund der einst langen Wartezeiten, die Nachfrage geschrumpft ist.

Ich habe kürzlich einen Garten geschenkt bekommen. Der ist ca. 300m² groß, hat eine voll unterkellerte, massive Laube, ein Gewächshaus, ist top gepflegt, bestellt und ready to earn – ein richtiger Glücksgriff. Ich kann nur jedem empfehlen, einfach mal die Kleingartensparten abzuklappern und nach verfügbaren Gärten zu fragen.

MfG
Wanderer

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6 Gedanken zu „Ein Schritt in Richtung Autarkie – ein Garten

  1. Das ist auch hier so ! Aber leider gibt es da so eine deutsche Kleingartenordnung die viel zu viel sinnlose Vorschriften enthält. Wenn man das alles etwas lockerer sehen würde…. Und da ist dann noch der Umstand , dass der beste Mensch nicht in Frieden seine Parzelle bewirtschaften kann, wen es dem Nachbarn nicht gefällt. Vor allem Kinder oder auch unkonventionelle Anbaumethoden werden oft (von gestandenen Senior-Gärtnern !) „bekrittelt“ . Wir haben selbst deshalb 2004 unseren Garten verloren, nach dem wir ihn in zwei Jahren erst mal wieder zu einem Garten gemacht hatten !
    Aber es gibt ach positive Beispiele. Hier bei uns ( und besonders in der Sparte ums Eck) haben sich viele russische Spätaussiedler einen Garten gesichert. Die könne die Gartenordnung nicht lesen, kennen keine Rughezeiten , nix versthen. Es werden etwas „russische „Lauben hingezimmert, aber die Gärten sien 100 % gepflegt !…und es sind auch sonst liebe Leute !
    Wir hatte das Glück, eine Wohnung mit Hinterhof zu finden, in dem wir uns ein kleines Gartenrefugium erschaffen haben ! Aber auch das gimg nicht ganz ohne „Knaatsch“ ! 😄

    • Die Kleingartenordnungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In meiner Sparte gibt es auch noch solche, die alles auf die Goldwaage legen. Aber das ist eine Minderheit. Die meisten zeigen bereitwillig, „was alles geht“ und man spürt richtig, wie es ihnen nach neuen Gartennachbarn dürstet. So viel Unterstützung wie in den vergangenen Wochen habe ich seit 10/15 Jahren nicht mehr erfahren – was wohl auch daran liegen mag, dass ich täglich dort präsent bin. Mein unmittelbarer Gartennachbar hat mir zum Beispiel gezeigt, was Gartenarbeit wirklich ist. Vereinfacht ausgedrückt, die reinste Erholung vom System – selbst nach einem vollen Arbeitstag.

      MfG

      • Nun wir haben ja , wie erwähnt, unseren „privat Garten“ . Aber in der Sparte nebenan war man froh , das sich wenigstens Spätaussiedeler gefunden hatten. Und Gartenarbeit können die ! Seit vorigem Jahr sind auch wieder Familien mit Kindern präsent, aber nicht so ganz Problemlos……Da sind diese leidigen 33 % Anbaufläche ! Viele suchen eben nach der Arbeit einen „Erholungsgarten“ und keinen „Arbeitsgarten“ ! 😄
        Aber in einem stimme ich dir voll zu : Nichts ist besser um vom System abzuschalten als mein Garten ! 😉 😉 😉 😉

        • Bei mir sind etwa 50% mit Nutzpflanzen bebaut und fürs nächste Jahr ist noch einiges in Planung. Wenn man täglich 1-2 Stunden in seinen Garten investiert ist zum Beispiel Unkraut gar kein Problem – und man erwirtschaftet sich eine Menge gesunden Futters, dass man anderswo teuer bezahlen muss und obendrein industriell (mit allen Folgen) angebaut wird. Wer einen Garten mit Arbeit assoziiert, sollte imho weiter im Supermarkt kaufen.

          MfG

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