Die Flucht

Der deutschsprachigen Bevölkerung wird nicht zu Unrecht ein Hang zur Pedanterie nachgesagt. Abgesehen von ein paar geistigen Wirrköpfen die mehr im Affekt handeln als nach durchdachten Planungsschritten, ist zumindest jeder Normalbürger in der Lage, Utensilien für einen mehr oder weniger längeren Urlaub zusammen zu stellen. Dies gilt erst recht für die Planung einer schnellen Flucht. Bereits vor zwei Jahren habe ich einen Artikel zum Thema Notrucksack veröffentlicht. Da dies seinerzeit ein viel diskutiertes Thema war, dürfte auch mittlerweile ein nicht unerheblicher Teil der deutschsprachigen Bevölkerung für den Ernstfall gerüstet sein.

Bei den sogenannten Flüchtlingen ist Planung offenbar völlig nebensächlich. Aber immerhin schaffen sie es ohne Nahrung, Wasserfilter, Toilettenartikel, Feuerstelle und den vielen nützlichen Tools innerhalb weniger Tage von „Syrien“ nach Österreich und Deutschland – zu Fuß. Eine erstaunliche Leistung, wenn man allein die Entfernung berücksichtigt. Ich kann selbstverständlich nur für mich sprechen aber mehr als 30 – 35 km Fußmarsch pro Tag sind einfach nicht drin. Einerseits mag dies am Alter liegen, anderseits verfüge ich über eine gute Ausdauer und extra fürs Wandern ausgelegtes Schuhwerk und könnte demnach in rund 20 – 22 Tagen einmal quer durch die BRDeutschland wandern.

Die sogenannten Flüchtlinge legen die Strecke Syrien/Deutschland in ein bis zwei Wochen zurück – ohne Rucksack, Vorräte, Körperhygiene, frischem Wasser (das sie lieber auf Bahngleise werfen) und den notwendigen Erholungspausen. Dass sie diese Strecke nicht zu Fuß überwunden haben können, sollte einleuchten – zumindest nicht in der kurzen Zeit. Von einem Flüchtlingsstrom zu reden verbietet sich daher von selbst. Treffender wäre wohl die Annahme eines gut organisierten Shuttle- oder Zubringer-Services. Meine Großmutter (eine Vertriebene) erzählte mir, dass sie damals für ihre Flucht nach Dresden eine Woche benötigte. Dabei war sie streckenweise sogar mit der Bahn unterwegs. Aber Ostpreußen ist nicht annähernd so weit entfernt wie Syrien, die Türkei oder Griechenland…

MfG
Wanderer

Advertisements

2 Gedanken zu „Die Flucht

  1. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Aha, Wanderers Großmutter war 1944/45 gar nicht auf der Flucht, sie hatte lediglich eine Reise ohne Wiederkehr von Ostpreußen nach Dresden unternommen.
    Ich ahnte es schon immer, diese ganzen ‚Flüchtlinge‘ aus Ostpreußen wollten es sich einfach auf unsere Kosten hier bequem machen.
    Schade, dass es damals noch keine PEGOPDA = Patriotische Europäer gegen die Ost-Preußifizierung Des Abendlandes gab.
    Fazit: die 2.488.122 Menschen aus Ostpreußen waren weder Flüchtlinge, noch Vertriebene und auf keinen Fall waren das Migranten, denn seit 70 Jahren hocken die uns hier auf der Pelle, was nur einen Schluß zuläßt: es waren Immigranten, die hier eingewandert sind, um sich hier festzusetzen und einen Bevölkerungsaustausch zu vollziehen, den keiner wollte. 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s