Christenverfolgung in Europa

Als ich vor ein paar Monaten erfuhr, dass sich bibeltreue Christen auf die Verfolgung in Europa vorbereiten, war ich sehr bestürzt. Dann stieß ich auf Youtube auf das Video einer kleinen Gemeinde bibeltreuer Christen in Pforzheim und war ob meiner Bestürzung ebenso überrascht, wie klar und weitsichtig dort über dieses Thema gepredigt wurde. Ergriffen von der Darstellung des Predigers wurde mir bewusst, dass diese Gemeinde fortschrittlicher im Denken und ihren Schlussfolgerungen ist, als man als Außenstehender zunächst annimmt. Angefixt von dieser Predigt, stieß ich dann noch auf die Vorträge eines Gemeindemitgliedes, das sämtliche Zweifel über einen religiösen Fanatismus beiseite wischte.

Um das ganze Ausmaß ihres Glaubensbekenntnisses und auch das Selbstverständnis dieser Gemeinde zu begreifen, muss man einige Stunden seines Lebens opfern. Vieles von dem was dort vorgetragen wird ist bekannt aber in welchem Kontext das Ganze geschildert wird, ist wirklich beeindruckend. Da dies kein langer Artikel werden soll, sei abschließend eine rhetorische Frage gestattet.

Wenn sich das deutsche Volk schon von seiner überaus bösartig gesinnten Stiefmutter (Merkel) verraten fühlt, wie müssen sich erst Christen fühlen – gerade mit einer christlich-demokratischen und christlich-sozialen Partei an der Führungsspitze?

Und hier nun zuerst die Predigt und dann die Vorträge

VERFOLGUNG IN EUROPA KOMMT! Wie können sich Christen darauf vorbereiten?

Verschwörung und Antichrist. Der fremde Agent erscheint. Teil 1

Verschwörung und Antichrist. Der fremde Agent erscheint. Teil 2

Das Geldsystem der Gegenwart und die kommende Diktatur des Antichristen

MfG
Wanderer

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15 Gedanken zu „Christenverfolgung in Europa

  1. Das erste Video kannte ich schon. Dein Rundblick ist el krasso. Grad im Hinblick der Folgen. Was treibt dich? Bist du christlich oder so? Du hattest doch mal was über Gott geschrieben und das war so gar nicht biblisch.

    • Ich bin bemüht, das Web weitestgehend von Privatem freizuhalten. Gelingt nicht immer, Asche auf mein Haupt… Du kannst mir jedenfalls glauben, dass ich diesen Artikel lange vor mich her geschoben habe – bin kein Freund von Religionen. Aber diese Vorträge sind nicht religiös im Sinne von irgend welchen Spinnern. Die Bodenständigkeit dieser Gemeinde hat mich beeindruckt.

      MfG
      Wanderer

  2. Hier noch ergänzend ein gut verständlicher Predigttext zum Turmbau zu Babel im Bezug zu heutiger Zeit – in Anlehnung an das 1. Video oben von Dr. Lothar Gassmann:
    http://www.anskar.de/dortmund/GP38.pdf

    Darin wird der Unterschied herausgearbeitet zwischen (gesunder) Einheit gegenüber künstlicher Gleichmacherei (= Zwangs-Vereinheitlichung, Normierung, s. bes. die z.T. aberwitzigen EU-Normen!!). Es liegt eben KEIN Segen drauf, einen neuen Turmbau zu Babel zu errichten oder auch Rassen und Kulturen samt ihrer Religionen zu vermischen, was schon damals infolgedessen zu großer Völkerwanderung(!!) führte. Heute muß man doch nur die Augen aufmachen, auch im übertragenen Sinn, um endlich zu sehen und zu begreifen, wie nahe wir einem zweiten, viel umfassenderen, ja weltweiten Zerschlagen des Turmbaus Babel 2.0 schon gekommen sind, bevor bald alles wirklich zu spät ist.

    Das von L. Gassmann zitierte, parodierte Europa-Lied spricht für sich, wenn darin erneut Auflehnung gegen den Schöpfer aller Dinge zum Ausdruck kommt: „Diesmal wird’s erfolgreich sein!“ behauptet da der Autor der Parodie, Gott frech herausfordernd, doch Seine Macht zu zeigen. Und in solcher neuer, moderner Überheblichkeit, diesmal angeblich schlauer sein wollen zu Gott – spricht er sich und allen, die ebenfalls solcher Ansicht sind und dem neuen Goldenen Kalb huldigen, sein eigenes Untergangsurteil. Jedoch: Gott lachet ihrer! Es heißt vielmehr, dessen man sich in allem Ernste ganz bewußt sein sollte; „Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten!“ Diese Erkenntnis mußten alle Spötter in der Weltgeschichte immer noch am Ende schmerzhaft realisieren.

    Wenn die Große Reinigung über den Erdkreis gehen wird mit Stürmen, Feuern und Wassern, dann wird das Heulen und Wehklagen groß erschallen gerade derer, die jetzt noch frech den Mund allzu voll genommen haben – wie damals es auch ein Goliath tat, kurz bevor er von David gezielt getroffen und sofort anschließend von ihm geköpft wurde.

    Doch, es gibt sehr wohl ein „Zu spät!“. Dann ist wirklich alles zu spät, auch wenn man sich noch gerade eben für Jesus Christus als Erlöser entscheiden wollte, denn schließlich hat der Mensch dafür lange genug Zeit gehabt und kann auch nicht vorwenden wollen, er hätte von dem allem gar nichts gewußt. Genau dann, wenn die Greuel der Verwüstung einen Höchtgrad erreicht haben und wenn der ganze Erdkreis das Evangelium erfahren hat – und das ist heute nicht zuletzt per Internet leicht möglich, die Gute Botschaft von der wirklichen Freiheit (durch den Menschensohn zu erlangen im Annehmen Seiner Erlösung) in die letzten Winkel der Erde zu senden – dann wird das Ende kommen. Daher der Hinweis auf „Matthäi am Letzten“, wie es bekanntlich heißt, was einen Bezug auf die Endzeitreden Jesu meint, die gegen Ende des Matthäus-Evangeliums aufgezeichnet sind. s. Mt 25: http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/25/

    Es ist im übertragenen Sinn die „Letzte Stunde“! Das Gericht Gottes kann jederzeit losbrechen, in einem Augenblick, da man es nicht meint und sich die Menschen gerade trügerisch sicher fühlen, vielleicht indem sie sich rundum „gut versichert“ wähnen oder in politischer Ruhe („Friede, Friede!“ – von wegen, genau das Gegenteil ist der Fall). Hinter den Kulissen passiert schon sehr, sehr viel …

    • Genau so ist es!
      Jesus sagte bereits seinen Zeitgenossen Verfolgung voraus, wenn sie Ihm nachfolgen würden, eben um der Wahrheit willen würde ihnen dies geschehen können – und nahm gleichzeitig auch auf die Vergangenheit Bezug, da man die wahren Propheten (die wirklich im Dienste der Wahrheit unterwegs waren, also göttlich geleitet) schon zuvor verfolgt und getötet hatte, sprich den Überbringer der unangenehmen Botschaft. So kam es auch zu den ersten Christenverfolgungen in Rom. In einer Welt der Lügen zumal (die ja in der paradiesische Verführung ihren initialen Ursprung haben) ist die Wahrheit immer unangenehm: Sie reißt den falschen Schauspielern (Polit- und Klerus-Darsteller) und sonstigen Heuchlern die Maske vom Gesicht. Das ist alles in der Brandrede Jesu zeitlos aktuell nachzulesen, als er den Pharisäern und Schriftgelehrten den Kopf gewaschen hatte und dabei kein Blatt vor den Mund nahm, s. Mt 23:
      http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/23/

      Es gibt exakt nur 2 Möglichkeiten – gemäß dem Endgericht, bei dem zur Rechten und zur Linken vom Weltenrichter selektiert und definitiv geurteilt werden wird: Die zur Linken sind die Verdammten („Böcke“), die unerlöst in ihren Vergehungen bleiben und Jesus nicht angenommen, sondern ihn verhöhnt hatten und dem Ego, der Gier, dem Machtstreben, dem Hochmut und all diesen vergleichbaren Dingen nachliefen, vor allem dem Weltsinn und Mammon(!) – und die zur Rechten („Schafe“), die durch Annahme der Erlösungstat Jesu auf Golgatha von ihrer belastenden Schuld befreit wurden und so ins Himmelreich zu ihres Herrn Freude werden eingehen dürfen. Das ist doch überschaubar. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht, keine Mitte oder sonstigen Kompromisse. Ende Gelände. Der Mensch trifft allein selbst die Wahl – mit allen daraus erwachsenden Konsequenzen.

      Alle Lügner jedoch – denen ist bereitet der Feuersee (der „zweite Tod“) wie für den Verführer von Anbeginn der Zeiten, das ist dem Satanas, der alten Schlange (oder Drachen) mit seinem Gefolge (Dämonen), der die Menschen tagtäglich denunziativ bei Gott wegen ihrer Vergehen anklagte. Schon deswegen sollte man sich immer nur auf der Seite der Wahrheit bewegen, koste es, was es wolle. „Wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren, wer aber sein Leben verliert um Jesu Namen willen (= um der Wahrheit willen, die Er doch selber in Person ist), der wird’s [dort, in der Ewigkeit des Himmelreichs] erhalten.“ Um genau diese Entscheidung geht es in diesen wirren Zeiten, um nicht mehr und nicht weniger. Also alles oder nichts, kurz gesagt.

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