Künstliche Intelligenz

Die Verlogenheit deutscher Medien und sogenannter Volksvertreter kennt kaum noch Grenzen. Man versteckt sich hinter geheucheltem Mitgefühl für die ins Land geschleusten Menschenmassen und geifert zugleich gegen die einheimische Bevölkerung. Keine Lüge ist zu plump und keine Forderung zu idiotisch und selbst die Forderung eines gewissen Ramelow nach der sofortigen Einbürgerung von kriminellen Subjekten, löste keine Welle der Empörung aus. Man wird zwar immer mehr zum Fremden im eigenen Land aber die psychologischen Ketten halten die Bevölkerung an einer Art Longe. Man muss sich allen Ernstes fragen, zu welcher Volkszugehörigkeit deutsche Medienverantwortliche und Politiker zählen denn, und man kann es nicht mehr anders nennen, hier läuft ein Genozid gegen die einheimische Bevölkerung ganz Europas. Ich sag’s ganz offen – Dieses Land wurde von fremden Mächten annektiert und wird in diesem Zuge umbevölkert. Offensichtlich ist der Plan, die einheimische Bevölkerung auszurotten und angesichts der (Un)Taten unserer Politkaste sollten daran nun auch keine Zweifel mehr herrschen und schon gar nicht, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass es in der BRD schon „Flüchtlingsunterkünfte“ für Intensivstraftäter gibt! Dieser Bevölkerungstausch wird seichten Gemütern mit allen denkbaren Begründungen erklärbärt. Aber die wahren Gründe werden, wie immer, völlig unter den Tisch gekehrt. Allen Begründungen voran sind es die Märchen von den Fachkräften und, wie soll es anders sein, der demografische Aspekt. Das Letzterer ein hausgemachtes Problem ist, können sich wahrscheinlich nur 0.0001 Promille der Bevölkerung vorstellen.

Wer hat denn den Frauen eingetrichert, dass Erfolg und Anerkennung nur über ein eigenes Einkommen, eine berufliche Karriere definiert werden? Das ist doch der Grund für die rückläufigen Geburtenraten! Kinderreichtum wurde, wie übrigens alles, was einen gesellschaftlichen Wert hatte, mit Hilfe der Nazikeule abgeschafft. Stattdessen werden Frauen, und noch dazu gegen ein geringeres Gehalt, zur Arbeit getrieben – welch ein Aberwitz! Wenn ich sogenannte Expertenmeinungen lese oder zu hören bekomme, kann getrost von gezielter Desinformation ausgegangen werden. Solche Experten gab es früher nicht und ich wage zu behaupten, dass es sich bei diesen Experten stets um solche handelt, die in irgend einer Weise Dreck am Stecken haben. Was von diesen Typen verlautbart wird ist eine Beleidigung für jeden halbwegs vernünftigen Menschen. Auf semi-intellektuellem Niveau wird der einheimischen Bevölkerung nur noch Stuss in die Köpfe gehämmert, selbstverständlich mit Begründungen, die lächerlicher kaum sein können. Wenn zum Beispiel afrikanische Politiker verlautbaren lassen, dass fast ausschließlich kriminelle und verrückte Subjekte nach Europa kommen, was hierzulande auch nachweisbar ist, kann und muss hinter dieser inszenierten sogenannten Flüchtlingswelle etwas anderes vermutet werden. Uns wird gern die Mähr vom armen Kriegsflüchtling erzählt der sein ganzes Hab und Gut verhökert, um sich für teuer Geld ein Ticket auf einem Seelenverkäufer zu kaufen. Das ein Großteil der deutschen Bevölkerung nicht annähernd so viel Geld aufbringen könnte, wird in diesem Zusammenhang bewusst ausgeblendet.

Das jeder Kritiker gleich mit der Nazikeule bearbeitet wird, ist schon zu einer gängigen als auch akzeptierten Praxis geworden. Das aber die sogenannte Naziherrschaft nicht aus des Volkes Mitte entstand, sondern vom Geldadel finanziert und begleitet von wirtschafts- und geopolitischen Interessen, die Urheber in ganz anderen Kreisen zu suchen sind, müsste selbst der dümmste Antifant schon bemerkt haben. Aber eine seltsame Krankheit scheint um sich zu greifen. Ich nenne sie „künstliche Intelligenz“. Deshalb künstlich, weil sie erwachsene Menschen aus Angst vor Verlusten jeglicher Art, frei von Sinnhaftigkeit und bar jeglicher Vernunft eine völlig idiotische, politisch korrekte Meinung vertreten lässt. Das Gesamtbild und dessen Hintergründe werden schlicht nicht mehr beachtet wenn es gilt, das eigene Ansehen zu steigern, irgendwo einen versteckten „Nazi“ zu entlarven oder aber die eigene Haut zu retten, weil man jede Menge Leichen im Keller hat. Diese künstliche Intelligenz breitet sich aus wie eine Seuche und das einzig wirksame Heilmittel wird nicht nur nicht beachtet, vielmehr wird die künstliche Intelligenz gar nicht als Seuche gesehen und sogar gesellschaftlich akzeptiert.

Allen voran säen aber die Medienverantwortlichen beständig Unfrieden in der Bevölkerung und es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Wären die Deutschen nur halb so unvernünftig wie man ihnen gern nachsagt, würden so einige Intendanten und Chefredakteure schon längst an ihren Satellitenschüsseln baumeln und die Berichterstatter mit Knüppeln aus dem Land gejagt. PEGIDA und die anderen *GIDAS kann man getrost vergessen. Außer Phrasen und Gelaber passiert dort nichts und mit rechtsstaatlichen Mitteln kann nichts erreicht werden, weil es sie nicht gibt. Vielleicht hat es noch niemand so richtig bemerkt aber hier zählt das Recht des Stärkeren. Eigenartigerweise sind das in diesem Zeitalter Politclowns, eine geistig degenerierte Minderheit, die sich durch Täuschung, Lug und Betrug an der Macht hält. Diesen Feiglingen kann NICHT über den Weg getraut werden und sie gehören mit Schimpf und Schande aus Amt, Würden und sogar dem Land getrieben. Mit Recht und Gesetz kann man diesen Chaoten nicht beikommen denn, sie biegen und beugen das Unrecht zu Recht – was auch die deutsche Gerichtsbarkeit zur kostümierten Farce verkommen lassen hat.

MfG
Wanderer

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Wahrheit ist, was niemand wahr haben will

Es ist schon urkomisch, ja, nahezu grotesk, wie der Begriff Wahrheit gedehnt, interpretiert oder instrumentalisiert wird. Eines bleibt dabei auf der Strecke – die Wahrheit. Ganz gleich aus welchem Lager solch eine Wahrheit verkündet wird, so haben doch alle eines gemeinsam. Anhand von selbst geschaffen Fakten folgert jedes für sich messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Seitens PEGIDA waren die Erwartungen groß und obwohl das System einige Zeit brauchte um adäquat zu reagieren, so sind mittlerweile die Erwartungen der künstlich gepushten Gegner aufbegehrender Volksmassen nicht minder – wobei die Motive letzterer, scheinheiliger kaum sein können. Aber sei es drum. Aus keinem Lager gibt es eine klare Sicht auf die Dinge und das ist ein Werk der Schwafologen. Es wird zerredet, vernebelt und bis zum Erbrechen manipuliert. Was bleibt ist eine wöchentliche Freistunde Demokratie mit übermäßigem Polizeiaufgebot. Danach geht jeder seiner Wege und ist sich sicher, seinen Teil für Frieden, Freiheit und Demokratie getan zu haben.

Wenn das Ganze nicht so tragisch wäre, könne man sogar darüber lachen. In einem etwas zurück liegenden Artikel habe ich darauf hingewiesen, was es mit der Einwanderung, die einst Flüchtlingspolitik genannt wurde, auf sich hat. Die Reaktionen darauf waren eher bescheiden und so richtig scheint die Botschaft nicht angekommen zu sein. Darum wiederhole ich hier und jetzt eine nicht zu leugnende Tatsache – und werde sie noch weiter erläutern.

Einwanderungspolitik ist ein Geschäftsmodell!

Das mag auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar erscheinen. Aber nehmen wir die gern diskutierten Tatsachen über das Geldsystem nicht nur zur zum Anlass, um Kritik daran zu üben sondern anhand eines praktischen Beispiels genauer zu beleuchten, sollte das Ausmaß und der derzeitige Stand der Dinge unmissverständlich klar hervortreten. Was könnte denn die Grundlage für ein Geschäftsmodell dieser Art sein? Wir wissen, dass es durch eine exzessive Schuldenpolitik seit Jahren bergab geht, suchen aber die Gründe dafür an der falschen Stelle. Ein Grund dafür sind sicherlich die Nebelkerzen, die von allen Seiten geworfen werden. Aber auch die Ablenkungsmanöver mittels falsch verstandenem Demokratieverständnisses á la *GIDA, sorgen für effektive Ablenkung vom Wesentlichen.

Die Grundlage für dieses Geschäftsmodell ist demnach die Angst vor dem Machtverlust, dem Zusammenbruch des so sehr geliebten Systems, dass ein Geschäftsmodell ins Leben gerufen wurde, an dem alle Beteiligten profitieren – nur nicht die Bevölkerung. Humankapital ist nicht nur ein Wort, es hat sogar Kontext und dieser will erst einmal wahrgenommen werden, bevor er überhaupt im Detail verstanden werden kann. Ein paar kleine Zahlenspielerein reichen meist schon aus, um das Ausmaß dieser verlogenen Politik deutlich werden zu lassen. Aber wir dürfen dabei die Gegebenheiten nicht außer Acht lassen und müssen diese in die Gleichung mit einbringen.

Wir haben auf der einen Seite eine Arbeitslosenstatistik. Von saisonalen Schwankungen abgesehen, sind die offiziellen Zahlen seit Jahren nahezu stabil. Auf der anderen Seite haben wir eine enorme Zuwanderung zu verzeichnen. Es gibt auch eine Abwanderungsstatistik aber wer dieses Land verlässt, kann dies nicht mittellos tun, muss also auf irgendeine Art Geld verdient haben und ist somit nicht Teil der Arbeitslosenstatistik. Letztere bleibt aber trotz massiver Zuwanderung stabil. Diese Tatsache wird nicht hinterfragt und schon gar nicht diskutiert – Ablenkung macht’s möglich. Auf der Schuldenebene haben wir Jahr für Jahr Zuwächse zu verzeichnen, die nur scheinbar nach logischen Gesichtspunkten nicht nachvollziehbar sind. Kommen jedoch die Zuwanderungszahlen ins Spiel, sieht die Sache schon ganz anders aus.

Entgegen der weitläufig verbreiteten Auffassung, dass Zuwanderer der Arbeit wegen und aufgrund ihrer Qualifikation ins Land kommen, müsste bei einem wachen Geist alle Alarmglocken läuten lassen denn, weder die Zahlen der verfügbaren Stellen, noch die Zahlen über Arbeitslose haben sich durch die Einwanderungspolitik geändert. Die Versorgung von Zuwanderern erfolgt also abseits der Statistiken und aus Mitteln, die schließlich irgendwo her kommen müssen. Womit wir wieder bei den Staatsschulden wären. Allein für 500.000 Zuwanderer müssen Monat für Monat mindestens 250.000.000 allein für eine Grundversorgung von 500 Euro pro Nase zur Verfügung gestellt werden – wobei dieser Betrag nur einem aufgerundeten Hartz 4 Regelsatz, also als Rechenbeispiel herhalten muss. Die Realleistungen dürften weit höher sein. Aber allein dieser Betrag summiert sich aufs Jahr auf 3 Mrd. Euro. Nicht viel, werden Kritiker meinen aber immerhin macht das schon etwa 9% der Netto-Neuverschuldung aus. Was Zuwanderung aber richtig teuer macht sind die damit verbundenen Verwaltungsstrukturen. Schließlich wollen die Mitarbeiter der entsprechenden Behörden bezahlt werden und unter freien Himmel werden sie ihre Tätigkeit auch nicht gerade verrichten. Es fallen also zusätzliche Kosten von beträchtlicher Höhe an, über die es keine Statistiken gibt.

In erster Linie verdienen also die Banken, indem sie immer mehr Kredite gewähren. Aber auch die Wirtschaft partizipiert von der Einwanderungspolitik, insbesondere der Einzelhandel. Denn die erwähnten Milliarden werden von Einwanderern für Konsumgüter ausgegeben. Handy hier, Klamotten dort, wird der Traum vom sorgenfreien Leben auf Kosten anderer zumindest ansatzweise gelebt. Die Versorgung der Zuwanderer ist ein weiterer Kostenfaktor. Unterkunft, Energie und Kost können schließlich nicht von den paar Piepen Taschengeld bestritten werden. Und darum werden Immobilien bis zum Luxushotel angemietet, um die Unterbringung nebst Verpflegung von Zuwanderern sicher zu stellen. Die Aufzählung ließe sich mit genügend Zeit- und Analyseaufwand fast beliebig fortsetzten. Wichtig ist aber die Erkenntnis, dass Einwanderung nichts anderes, als ein Geschäftsmodell ist das den Statusquo einer verlogenen Bande von Sozial-Kapitalisten aufrecht erhalten soll und diesen gilt es, mit allen verfügbaren Mitteln zu verteidigen – auch die Antifa und weitere Organisationen der Verteufelungs-Industrie wollen schließlich bezahlt werden. Und wie unschwer zu erkennen ist, wird auch nicht davor zurück geschreckt, die eigene Bevölkerung dafür zu instrumentalisieren – oder wahlweise zu verteufeln.

MfG
Wanderer

Die Intellektuellen

Wer in dieser Zeit schon als Intellektueller angesehen wird ist wirklich abenteuerlich. Die richtige Bezeichnung für diese, nach darwinistischer Sichtweise evolutionierte (also perfekt angepasste) Art wäre wohl Papagei, denn zu mehr als dem Nachplappern von geistig Erbrochenem reicht es bei dieser Spezies nicht aus. Diese Erfahrung musste ich in den vergangenen Wochen immer wieder machen. Nein, liebe Mitwürger/innen, das ist nicht mehr nur traurig, sondern eine einzige Katastrophe. Den krönenden Abschluss dieser Odyssee durch eine geistige, deutsche Brachlandschaft erlebte ich erst vor kurzem, als sich mir solch ein Intellektueller auf dem geistigen Niveau einer unreifen Holland-Tomate über die gängigen Ansichten seines Weltbildes offenbarte. Die Gänsepelle hält zur Stunde noch an und ich wage zu bezweifeln, dass es eine ausreichende Menge Valium auf Erden gibt, die einen sonst gestandenen, aufgeräumten Geist wie den meinen, nach dieser geballten Ladung geistigen Ausschusses wieder auf ein einigermaßen akzeptables Niveau der Ruhe bringen kann.

Intellektuelle sind, genau genommen, Schizophrene bzw. schizoid Veranlagte, die zwar zu dämlich sind einen Eimer Wasser umzukippen, sich selbst jedoch für intellektuell halten, weil sie stotterfrei bis drei zählen können. Was über diese Leistung hinaus geht, also (wir) reflektieren, analysieren, subsumieren, differenzieren, all das, was nicht nur eine Unterhaltung, sondern auch eine daraus resultierende Schlussfolgerung interessant werden lassen könnte, steht bei dieser Gattung offenbar überhaupt nicht mehr zur Debatte. Ganz im Gegenteil wird, wenn die Phrasen ausgehen, die Flucht aus dem Gespräch gesucht – jedoch nicht, ohne einen fragwürdigen Blick auf den, nun als suspekt betrachteten, Gesprächspartner zu werfen.

Willkommen im Zeitalter einer programmierten Biomasse, der anspruchs- charakter- lieb- geist- inspirations- und leblosen Wesen einer hoch technisierten Konsumgesellschaft, die jegliche Ansprüche an eine funktionierende Gesellschaftsform auf Teppichkanten-Niveau herunter gebrochen hat. Vielleicht fragst du dich gerade, warum ich mich so aufrege? Vielleicht auch nicht… Angenommen du unterhältst dich mit einem intellektuellen Freak und du musst in Echtzeit miterleben, wie der schon bei der Erwähnung des Wortes „Eigenverantwortung“ zusammen zuckt, als ob er einen Hieb mit der Peitsche bekommen hat… So eine Reaktion macht neugierig – mich zumindest. Und so hakte ich ein wenig nach und brachte, da es sowieso gerade zum Thema passte, das sozialistische Modell der ehemaligen DDR zur Sprache. Ich erklärte diesem Naseweis, dass die DDR kein Muttistaat wie die BRD gewesen ist, sondern einen politischen Überbau für das, sich darin befindliche und in Eigenverantwortung gelebte Gesellschaftssystem hatte, welches sich grundlegend vom politischen System unterschied, jedoch eng mit dem Gesellschaftlichen verzahnt war. Er wurde blass, als er in mir den gebürtigen Sozialisten erkannte und schickte sich an, zu gehen. Dem bereits erwähnten fragwürdigem Blick jedoch folgte ein Satz, der mich wirklich aufbrachte. Ich komme noch darauf zurück.

Die Unterhaltung umfasste insgesamt viele Themen die, nach heutiger Manier eher oberflächlicher Natur und ohne eigene Schlüsse seinerseits, für ihn ein gängiges und durchaus akzeptables Weltbild darstellten. Darin war jede Sau abgebildet, die in den vergangenen Jahren durchs Dorf getrieben wurde – nebst mitgelieferter Meinung darüber. Das Äußere dieses gut gekleideten Herren mit Hang zum Fahrradfahren hatte den üblichen Look links verorteter Kreise in denen noch immer angenommen wird, dass „grün“ etwas mit Umweltschutz gemein habe. Seine Aussprache und Wortwahl schwankte (was oft zu beobachten ist) jedoch zwischen Darstellungs- und Nachplappermodus hin und her. Sein verfügbarer Rahmen, der für einen Intellektuellen eigentlich ein Gesamtbild der gesellschafts- und wirtschafts-politischen Landschaft einfassen sollte war sehr kompakt und inhaltlich mit einem Mäusekino vergleichbar. Da mir solcherlei Intellektuelle sehr oft begegnen und äußerlich wie innerlich aussehen wie Duplikate die einem Weltbild huldigen, das aus einem billigen Comic zu sein scheint muss ich konstatieren, dass wir uns alle geirrt haben. Mit „wir“ meine ich die Schar der Aufgeklärten. Wenn solche Intellektuellen von Sozialstaat, Integration, Recht oder was auch immer quasseln, haben sie darüber keine eigene Auffassung. Sie meinen zwar sie hätten eine aber bisher ist es mir in jedem Gespräch innerhalb kurzer Zeit gelungen, diese Eigenannahme zu widerlegen. Dazu bedarf keinem großartigen rhetorischen Geschick. Es genügt, diese Intellektuellen mit der Wirklichkeit zu konfrontieren. Macht man dies ganz ohne ideologische Stilmittel werden sie unsicher und versuchen, in einen anderen Verhaltensmodus zu wechseln. Mangels Auswahlmöglichkeiten gelingt ihnen das jedoch nicht und sie verfallen in eine Art Konversation, die kindlichem Gestammel sehr ähnlich ist. Je nach Sichtweise wird es aber lustig bis deprimierend, wenn sich solche Cyborgs über Dinge äußern, von denen sie absolut keine Ahnung haben, jedoch eine vorgefertigte Meinung bis aufs Messer verteidigen, obwohl sie nicht ihre eigene ist.

Dazu verwende ich gern und oft die jüngere deutsche Geschichte, indem ich solch verdrehten Geistern ein korrektes Bild über die DDR vor die Nase halte. Dazu muss erwähnt werden, dass jegliche offizielle Darstellungen über die DDR nichts als nonsens sind, in der obendrein jegliche positive Aspekte ausgeblendet werden. Ein herausragendes Beispiel des DDR-Bashings ist die soziale Marktwirtschaft, die stets mit dem Dreckfeutel der Subvention von Gütern des täglichen Bedarfs bedacht wird. Das Brötchen für 5 Pfennige, das Brot für 95 Pfennige, eine 75m² Wohnung für 75 Mark Miete im Monat und eine Krankenversicherung mit voller Leistungsdeckung für 12 Mark, sind den sozial abkömmlichen Sozialisten dieser Tage ein Dorn im Auge. Schnell und abfällig fällt der Begriff staatlicher Subventionierung. Doch dabei wird geflissentlich ausgeblendet, wer in diesem Staat alles Subventionen (vor allem, in welch phantastischer Höhe) erhält.

Sozial ist für diese Gattung, die Krümel ihres reichlich gedeckten Tisches als Gaben darzustellen die sie, großherzig wie sie sind, den sozial Benachteiligten (sprich, den von ihnen Ausgeplünderten) zukommen lassen. Besonders die Gruppe der Nichtleister, also Lehrer, Professoren, Angestellte im öffentlichen Dienst, fühlen sich angegriffen, wenn ihnen ein daher gelaufener Mensch die Welt erklärt, wie sie ist – indem er ihnen einfach einen Spiegel (nicht das gleichnamige Schmierenblatt) vor die Nase hält. Dieser Anblick ist für Intellektuelle schier unerträglich. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen Wirken löst sofort den Selbsterhaltungstrieb aus und aus vermeintlich sozial Veranlagten entpuppt sich nicht selten ein a-soziales, angepasstes Individuum – ein politisch korrekter Cyborg auf dem bereits erwähnten intellektuellen Niveau einer unreifen Holland-Tomate. So lange sie sich herablassend über andere Menschen und andere Gesellschaftssysteme äußern können, sind sie in ihrem Milieu und fühlen sich auf sicherem Terrain. Für sie ist die DDR ein korrupter Staat gewesen, der seine Bewohner bevormundete und mit Ideologien indoktriniert hat – einen Vergleich zur BRD scheuen sie jedoch, wie der Teufel das Weihwasser.

Nun möchte ich den Leser aber nicht weiter auf die Folter spannen, denn ich versprach aufzuklären, warum ich mich so aufgeregt habe. Wir sprachen, wie bereits erwähnt, über die DDR und ich hielt meinem vermeintlich intellektuellem Gesprächspartner tapfer einen Spiegel vor die Nase. Da sagt doch dieser Grünschnabel tatsächlich: „Na, zum Glück haben wir diesen Teil der Geschichte hinter uns gelassen.“

Zum „Glück“ haben wir also Vollbeschäftigung, soziale Absicherung, kostenfreie medizinische Versorgung, ein hohes Bildungsniveau und eine günstige Grundversorgung mit Lebensmitteln, eine niedrige Kriminalitätsrate, kostenlose Kindesbetreuung nebst Haushaltstage für die Frau, also ein sozial verträgliches Umfeld und eine, wenn auch nicht in allen Belangen zufriedene Bevölkerung hinter uns gelassen – sagt ein Intellektueller…

MfG
Wanderer