Friedensnobelpreis für die Stiefmutter

Fast einen halben Tag hat es mich gekostet, den tiefschwarzen Schleim der Bundestagsabgeordneten Karl-Georg Wellmann und Sylvia Pantel, beide CDU (Chronisch Debile Untertanen), von meinem Bildschirm zu wischen. Was auf den ersten Blick wie Satire oder Postenbettelei aussah, haben die beiden scheinbar ernst gemeint. Sie wollen den Friedensnobelpreis für Merkel fordern. Ja, liebe Leser, richtig gelesen – fordern. Um aber für den Preis von Tod und Verderben nominiert zu werden, braucht es noch ein paar Bombenteppiche und Phosphorbomben auf die Separatisten in der Ukraine oder gleich auf Putin. Dann kann auch eine Merkel neben Kissinger und Obama glänzen.

Diese Forderung kommt denkbar günstig zum Ende ihrer offiziellen Amtszeit als effizienteste Demontage- und Eskalationspolitikerin der BRD. Mit einer extrem gestörten Selbstwahrnehmung ist diese Forderung sogar gerechtfertigt. Die Qualitätslügenmedien, als Frontschweine unseres Kanzlerweibes, haben ja schon vor einiger Zeit den Führerkult wieder aufleben lassen und somit ist die öffentliche Thematisierung zur Verleihung eines zweifelhaften Preis, nur die logische Konsequenz aus einer Politik der Realitätsferne und Selbstbeweihräucherung. Die Forderungen der Untertanen werden derweil nicht nur ignoriert, sondern mit staatsnahen, terroristischen Vereinigungen und einem ebenso debilen Mob, ins rechte Licht gerückt.

Als Friedensaktivisten war Merkel stets bemüht, Frieden nach Orwells Neusprech zu definieren. Innenpolitisch war ihr kein Preis zu hoch, um ihr Nutzvieh zu unterwerfen und mit polemischen bis unqualifizierten Äußerungen ein Umfeld der Spannungen zwischen Bevölkerung und einem bezahlten bis indoktrinierten Krawallmob zu erzeugen – das ist schon fast Nobelpreis verdächtig. Mit der Sanktionspolitik gegen Russland oder den unsichtbaren Ketten für Griechenland ließ Merkel keine Möglichkeit zur Destabilisierung Europas ungenutzt und selbst am Hindukusch, hat sie den Drogenanbau erfolgreich vor einem Totalverlust bewahrt. Wer den Frieden so in seinem Sinn verkehrt, der ist auch einen Friedensnobelpreis wert.

Das Bild dazu muss man gesehen haben.
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/CDU-Abgeordnete-fordern-Friedensnobelpreis-fuer-Angela-Merkel-id33034917.html

MfG
Wanderer

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