Staatsterrorismus – PR Veranstaltungen mit Folgen

Es gab früher ein gern verwendetes Sprichwort: Schlage nie ein Kind, denn es könnte dein eigenes sein. Die Rollen von Tätern und Opfern sind aber durch die 68er Bastarde und zu Gunsten eines Sozialstaatsmanagements getauscht worden. Die heutige Jugend kennt daher keine Moral, interpretiert Anstand als Notwendigkeit, vor dem Sex wenigsten nach dem Namen zu fragen und versteht unter dem Begriff Sitte, das Waschen der Hände – vor und nach dem Essen. Heute müsste das Sprichwort anders lauten: Schlage nie einen Rentner, denn er könnte dein (Groß)Vater sein. Aber welcher Heranwachsende denkt schon darüber nach, ob die (Groß)Eltern anderer zur Gattung Mensch gehören, wenn Denkfähigkeit und Urteilsvermögen, von Scharfmachern der sogenannten Gegendemos auf den Faktor 1 von 100 reduziert werden?

Es scheint ohnehin nebensächlich, die körperliche Unversehrtheit und die Rechte seiner Mitmenschen zu achten, wenn es um die Wahrung von Fremdinteressen und die Verteidigung auf-oktroierter Moralderivate einer selbst ernannten Elite geht. Das Heranwachsende zweifellos Gerechtigkeitssinn und Urteilsvermögen besitzen sieht man spätestens dann, wenn es um die Wahrung ihrer eigener Interessen geht. Mit dem Verstehen (von Argumenten) scheint es bei den Zöglingen aber nicht sehr weit her zu sein – weil es die „lieben Kleinen“ auf einmal cool finden, von „Künstlern“ der vorletzten Generation beschallt zu werden, die sie in freier Wildbahn eher verschmähen.

Zum Verstehen gehört aber auch das entsprechende Wissen, um eine Gesamtsituation einschätzen und beurteilen zu können. Aber woher soll das Wissen der Multiple Choice – Generation kommen, wenn schon deren Leerkörper, mit masochistischem Eifer den politisch-korrekten Goebbels mimen? Wissen ist Macht und wer die Macht besitzt, kann Unwissen ausnutzen. Aber Wissen besteht auch zu einem guten Teil aus Erfahrungen. Ohne Erfahrungen ist Wissen, ganz gleich aus welcher Quelle, unvollkommen. Von alldem wissen unsere „freiwilligen“ und genötigten Jungdemonstranten selbstverständlich nichts. Ihr Wissen beschränkt sich auf einen kleinsten gemeinsamen, politisch-korrekt kommunizierten Nenner. Von Erfahrungen zu sprechen, die zum Verständnis auch eine gewisse Reife voraussetzen, verbietet sich praktisch von selbst.

Aber während unsere heranwachsende Generation brav den krakeelenden Mob spielt, terrorisieren die Hauptakteure im Hintergrund hunderte Bahnreisende, verfolgen, bedrängen und verletzen Demonstranten und Polizisten, verursachen Chaos, Kosten und Zerstörung. Damit der aufgebrachte Schülermob nichts davon bemerkt gibt es lautstarke Unterhaltung durch Musik und zwischendurch, Lügenmärchen aus dem Megaphon, die ein real erscheinendes Feindbild suggerieren sollen. Auf solchen PR Veranstaltungen ist (kritisches) Denken unerwünscht. Da solche Events stets in Pöbel- Spuck- Wurfweite zu den vermeintlichen Gegnern stattfinden, sorgen die Veranstalter durch überdimensionierte Beschallungsanlagen und reichlich Bass dafür, dass Argumente die eine Protestbewegungen rechtfertigen (zumindest akustisch) bei denen verbleiben, die sie sowieso schon kennen.

MfG
Wanderer

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