PEGIDA – Wie geht es weiter?

Ob der Widerstand gegen das Establishment gebrochen und aus den Köpfen der Bevölkerung verschwunden ist, seit Lutz Bachmann das Orga-Team der PEGIDA-Bewegung verlassen hat, wird sich noch heraus stellen. Der Glaube, dass damit wieder Friede, Freude, Eierkuchen sein wird, kann nur einem Kleingeist im sprichwörtlichen Elfenbeinturm entspringen. Das Phänomen dieser rasant wachsenden Bewegung wurde medial dermaßen verzerrt, dass der Eindruck entstehen sollte, außer der Flüchtlings- Asyl- Einwanderungs- und Zuwanderungsproblematik habe das Land nur ein Problem mit einer braunen Masse. Das sowohl die Namenswahl als auch der Fokus auf ein einzelnes Problem aus einem ganzen Pool voller Probleme nicht sonderlich clever oder gar lösungsorientiert sein kann, ist nun auch bis zum letzten unzufriedenen Bürger durchgedrungen – oder sollte es zumindest sein.

Wer dennoch einen Kompromiss oder gar eine Lösung von den Volldemokraten erwartet, erfasst noch nicht das Gesamtbild unseres Gesellschaftssystems. Der Anblick des Gesamtbildes oder wahlweise auch Ausschnitten davon, wird im Volksmund zusammenfassend mit „Ist doch alles nur noch Scheiße“ beschrieben da es zunehmend müßig erscheint, jedes Problem einzeln zu benennen. Ein wichtiger Aspekt bleibt aber so gut wie unbesehen – der Blick auf die Ursachen. Jegliche Ursache für den desolaten Zustand dieses Landes ist auf politische oder mediale Einflussnahme zurück zu führen. Wer soll dieses Chaos auch sonst zu verantworten haben? Um diese Tatsache zu verschleiern werden die Bürger der BRD schon seit vielen Jahren gegeneinander aufgebracht und das beste Beispiel dafür ist die medial errichtete Ost-West-Barriere in den Köpfen – der Opfertäter.

Warum PEGIDA mit nur einem Aspekt aus dem politisch verursachten Chaos punkten konnte, ist wohl dem Gesamtzustand eines zerbröselnden Gesellschaftssystems geschuldet. Aber wie würden die Massenmedien, würde die Kanzlerdarstellerin, der unsägliche Gauck oder das grüne Özdemir reagieren, wenn die Bevölkerung am kommenden Montag gegen das Establishment aufbegehrt? Drohnen für alle? Kriegsrecht und Ausgangssperre? Oder was wird dann aus dem Hut gezaubert? Ist es wirklich so schwer zu begreifen, dass nicht die deutsche Bevölkerung, sondern das Establishment alleiniger Urheber und somit verantwortlich für die Gesamtsituation ist? Diese Erkenntnis von der Bevölkerung fern zu halten, ist Aufgabe der Massenmedien und ihrer politisch-korrekten Wadenbeisser. Die Polarisierung der Bevölkerung durch Schubladendenken ist übrigens allgegenwärtig und seit Jahren gängige Praxis.

Daher ist es taktisch unklug, Probleme mit polarisierenden Prinzipien als Leitgedanke in eine Protestbewegung zu tragen und die Ursachen im Dunkeln zu lassen. Es ist doch logisch, dass Probleme nur aus der Welt geschafft werden können, wenn man sie bei den Wurzeln, also den Ursachen packt. Werden die Ursachen lokalisiert, sind auch die Verantwortlichen im Licht der Wahrheit zu erkennen. Dämmert der Bevölkerung dann auch noch wie groß der angerichtete Schaden ihrer vermeintlichen Vertreter wirklich ist, dann, ja dann könnte die Luft in den Elfenbeintürmen knapp werden. Ein anderer Lösungsweg verbietet sich praktisch von selbst, wie übrigens auch die Namensgebung für weitere Protestbewegungen.

MfG
Wanderer

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2 Gedanken zu „PEGIDA – Wie geht es weiter?

  1. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Immerhin ist er wenigstens Mensch und steht als Demokrat eher oben, da er nicht so ein Schwein in Verhetzung auftritt, sondern der Macht sich demonstrieren entgegenstellen dürfte und Menschen aus dem System zur Reaktion brachte, Verhetzung, wie bei Moellemann, Humanen, und tausende andere vorher, beweisen ja was linke Ratten im Wahn der Unmenschlichkeit betreiben!

  2. Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Bei den Pegida-Demonstranten wird auf die Willkür und die Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht, aber keine konkrete Forderungen, das die Regierung und ihre Anhänger abgesetzt werden. Solange diese Regierung bestehen bleibt,werden die Zustände sich auch nicht ändern! Es reicht nicht mehr, nur zu fordern, sondern wir müssen selbst handeln!

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