Wendezeit – Gehörst du zu den Guten oder den Bösen?

Unruhe macht sich breit im Land. Von allen Seiten werden Existenz- und Verlustängste geschürt. Das verunsichert sowohl die Arbeitnehmer im freien Markt als auch in deutschen Amtsstuben. Bis auf die üblichen Realitätsverweigerer, ist sich eine überwältigende Mehrheit schon längst über den bevorstehen Wandel im Klaren. Aber noch herrschen die Medien, noch beeinflussen staatsnahe Propaganda-Organisationen aber auch Geheimdienste die veröffentlichte Meinung. Wir müssen mit ansehen, wie ein ganzes Volk gegeneinander aufgehetzt wird, hinterfragen diese Absurdität jedoch nicht oder viel zu leise. Das dahinter stehende Prinzip wurde hier schon hinreichend erläutert. Die Frage aber, ob man zu den Guten oder den Bösen gehört, ist bislang ungeklärt.

HowTo: find out (Crashkurs)

Das Böse hat viele Gesichter. Selbst Mutter Theresa ist in ihrem Hader mit Gott, dem Bösen anheim gefallen. Es wirkt in fast allen Ebenen auf bzw. aus den Menschen. So kann zum Beispiel Motivation dem Guten aber auch dem Bösen entspringen – je nach Intention. Aber selbst Intentionen können auf falschen Annahmen beruhen. Kommen sie von außen, werden Gefühle erzeugt bzw. manipuliert. Kommen sie von innen, ist das die Quelle persönlicher Empfindungen. Um Empfindungen überhaupt im vollen Umfang wahrnehmen zu können, müssen sämtliche Überzeugungen abgelegt werden – sonst läuft man Gefahr, das sich Empfindungen mit Gefühlen vermischen. Das böses von innen heraus gedeiht, kommt selten vor aber trotdem ist Vorsicht geboten. Wir erkennen schon jetzt, dass es gar nicht so einfach herauszufinden ist, ob man zu den Guten oder den Bösen gehört.

Dann lass uns doch mal schauen, wie es um deine Ehrlichkeit bestimmt ist und schätze dich selbst ein. Nicht 50%, nicht 80 oder 90%, nein, 100%ige Ehrlichkeit ist notwendig. Selbst wenn du niemals lügen oder betrügen würdest, ist das noch kein Zeichen von 100%iger Ehrlichkeit sondern Voraussetzung, um der Grad des Selbstbetrugs, die eigentliche Messlatte, zu bestimmen. Sich selbst zu betrügen ist übrigens das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Selbstbetrug fördert alle negativen Eigenschaften, geschützt und gerechtfertigt durch Überzeugungen. Das Problem bei Überzeugungen ist aber, dass sie meist nicht die Eigenen sind – sie werden von außen in dich hinein gebracht und daher sollten die Intentionen der Überzeuger genauestens überprüft werden. Eigene Überzeugungen bilden eine Ausnahme, sind aber auch Teil des Selbstbetrugs. Sich selbst einzureden, richtig gehandelt zu haben bedeutet schließlich nicht, dass es auch richtig war. Und davon überzeugt zu sein, dass etwas funktioniert, ist Wunschdenken.

Sowohl eigene als auch von außen eingebrachte Überzeugungen stimulieren Gefühle. Gerade Überzeugungen von Außen sind als Gefahr anzusehen. Überzeugungsarbeit ist nichts anderes, als mit den Gefühlen anderer zu spielen. Was für den „Spieler“ lediglich Mittel zum Zweck ist, wird für den (Mit)Fühlenden zur einer Realität, die er sich zu eigen macht und schließlich zur Wirklichkeit (Wirkung) werden lässt. Das ist eine weit verbreitete Form der Manipulation und oft wissen die Manipulateure gar nicht, welchen Schaden sie damit anrichten, vor allem dann, wenn sie selbst Überzeugungen aufgesessen sind. Überzeugen = mit Zeug überhäufen.

Man kann sich dem Bösen bis zu einem bestimmten Punkt nähern. Aber je näher man diesem Prinzip kommt, um so stärker wirkt es. Die Schwelle zur Transformation des personifizierten Bösen wird dann überschritten, wenn zum Beispiel Intention, Motivation und Überzeugung dazu genutzt werden, anderen zu schaden – auch wenn eigene Handlungen nicht selbstsüchtig sind und lediglich dritte davon partizipieren (sollen). Die Anti-PEGIDA Demonstranten sind Teil des Bösen, denn die Intentionen denen sie folgen sind nicht ihre Eigenen. Die Heimtücke dahinter ist, gerade für junge Menschen, schwer zu erkennen und das wird z.B. von den Scharfmachern schamlos ausgenutzt. Das eine „linke Überzeugung“ ebenso Teil des Bösen ist leuchtet ein, wenn wir ein Blick auf deren Vorstellung von sozial werfen, denn Umverteilung ist nichts anderes als Diebstahl zu Gunsten dritter. Ein neues und gerechtes System liegt außerhalb ihrer linken Agenda. Frage dich mal, warum.

Nun habe ich schon so viel zum Bösen geschrieben und kaum das Gute erwähnt. Das liegt daran, dass böses übermäßig stark präsent ist aber als solches erst einmal erkannt werden muss. Das Gute wirkt beständig, meist aus dem Verborgenen. Aber wenn dessen Saat schon im Keim erstickt, die ersten kleine Pflänzchen sofort nieder getrampelt werden, dann kann das Gute nicht wachsen. Um das zu erkennen braucht es Wahrheit. Diese kann nicht angelesen oder vermittelt werden. Wahrheit ist Teil des eigenen Bewusstseins und kann nur empfunden werden. Wenn dich jemand von der Wahrheit überzeugen will, ist Vorsicht angebracht.

MfG
Wanderer

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