Links/Grüne Heuchelei

Was ist eigentlich unter linker Gesinnung zu verstehen? Auf der Suche nach Antworten stößt man dabei immer auf Widersprüche, fast wie bei einem Paradoxon. Linke geben sich nach außen vornehmlich sozial/istisch. Sie kritisieren zwar den Kapitalismus aber diese Kritik beschränkt sich zumeist auf die Verteilungsfrage wirtschaftlicher Erträge. Einer Diskussion über den zerstörerischen Charakter dieses Systems gehen sie geflissentlich aus dem Weg oder sie werden unleidlich. Ich habe mich lange gefragt woher dieser Widerspruch kommen mag, aber dabei das dahinter stehende Prinzip außer acht gelassen – das Prinzip des leistungslosen Einkommens. Der sorglose Umgang mit dem Geld jener die es erwirtschaften, wird wohl auch der Grund für die verballhornende Bezeichnung „Gutmenschen“ sein. Offensichtlich leiden diese Selbstgerechten am Robin Hood Syndrom, nur mit dem Unterschied, dass jene Heldenfigur ausschließlich von den Reichen nahm, was er den Armen gab. Leider ist nichts darüber bekannt, ob die separatistische Bewegung um Herrn Hood den Import von noch mehr armen Schluckern gefördert oder befürwortet hätte – obwohl das British Empire die Ärmsten der Armen in seinen Kolonien hervor brachte. Da eine linke Gesinnung mit dem Wesen des Kapitalismus durchaus vereinbar ist, also dann, wenn die Verteilungsfrage in ihrem Sinne geregelt wurde, kann deren Forderung nach globaler Gerechtigkeit eigentlich nur noch mit einem Kopfschütteln quittiert werden. Immerhin ist der Kapitalismus ein System, das nach Profitmaximierung strebt und ganz nebenbei Umweltzerstörung, Raubbau und Kriege (und somit Leid, Armut und Tod) inkauf nimmt. Den ohnehin starken Konkurrenzdruck auch noch mit einem sozialistischen Anspruch zu belasten ist zwar blöde aber dennoch gängiger Usus bei links bis grün.

Das Streben nach Gleichmacherei ist wohl das herausragendste Merkmal einer sonst sinnbefreiten linken Grundhaltung. Das diese Haltung einen diktatorischen Charakter geradezu erfordert, übersehen die selbstgerechten Propagandisten geflissentlich – obwohl eine sozialistische Diktatur von Selbstdarstellern geleitet, spätestens seit 1989 als gescheitert anzusehen ist. Das aber immer mehr Deutsche linke Ansichten ablehnen, passt den selbst ernannten Tugendwächtern gar nicht und so beschränkt sich ihr Hauptbetätigungsfeld vornehmlich auf eine besonders perfide Herrschermasche – der Gesinnungsdiktatur. Verbündete finden sie in den Reihen der ehemals Grünen, die mangels kapitalistischer Akzeptanz einen Gesinnungswandel durchlaufen haben und sich heute als eine Partei repräsentiert, die mit weit unter 10% der Wählerstimmen vehement die Gleichstellung von Minderheiten und Randgruppen gegenüber der Mehrheit fordert – selbstverständlich zu Lasten der Mehrheit. Das die Partei der Nichtwähler fast dreimal so viele Stimmen aufbringt und immer noch fast doppelt so viele Stimmen besitzt, auch wenn sich Linke und Grüne zusammen schließen, soll an dieser Stelle lediglich als Erinnerung dienen.

Wenn Linke und Grüne in irgend einem Zusammenhang von einer Mehrheit der Deutschen faseln, ist das bewusste Augenwischerei. Aber Tatsachenverdrehung steht sowieso ganz hoch im Kurs bei diesen Randgruppenparteien. Aus einem ganz normalen Durschnittsbürger wird in diesen Kreisen schnell mal ein Rechter, Nazi, Fast-Nazi oder Gesinnungstäter – wobei jeder unter Generalverdacht steht. Eine Hauptbeschäftigung dieser unheiligen Allianz ist die Mobilisierung und Instrumentalisierung von unbedarften Bürgern, die sie schamlos für ihre Propagandazwecke missbrauchen. Besonders deutlich wird das im Zusammenhang mit den aktuellen Widerstandsbewegungen, indem zur Mobilisierung von unkritischen Menschen, nicht einmal vor Volksverhetzung und dreisten Lügen halt gemacht wird. Die so aufgescheuchten Angsthasen werden dann mit viel TamTam als Widerstand gegen den Widerstand in den Medien dargestellt und das, obwohl die Angsthasen nicht mal wissen, wie ihnen geschieht.

Linke stehen auch gern für die Freiheit des (Anders)Denkens. Aber scheinbar nur dann, wenn damit das links-grüne Denkschema gemeint ist. Bekanntlich denken grüne Politiker vor allem an ihre eigenen Pfründe, die sie vornehmlich im Geschäftszweig Zuwanderungsmanagement und dem Verschleudern von deutschem Staatseigentum gesichert sehen. Den Linken ist dagegen das Sozialisieren um jeden Preis vorbehalten. Da aber weder Linke noch Grüne als Leuchtfeuer der Gesellschaft etwas her machen, braucht es einer Promotionaktion ganz besonderer Art. Ein Sprichwort besagt, viel Feind, viel Ehr und diese Ehre sehen sie im selbst erfundenen Kampf gegen rechts bestätigt. Dazu musste erst mal ein Feindbild in der eigenen Bevölkerung aufgebaut werden. Sich unter Zuhilfenahme einer Bringschuld aus dem zweiten Krieg bei den großen Parteien anzubiedern, war wohl auch ausschlaggebend für die Bewilligung von Mitteln aus dem Steuertopf. Und so kamen wohl die links-grünen zu ihrem liebsten und einzigen Kind – der selbst erfüllenden Prophezeiung einer rechten Gefahr in der Kritiker zu Nazis und verfassungsfeindliche Elemente zu Gutmenschen wurden.

Dieses Prinzip nennt sich teile und herrsche und davon wird sowohl bei den Grünen als auch bei den Linken, reichlich Gebrauch gemacht. Bezahlen darf die Zeche selbstverständlich die Masse der beschimpften und verunglimpften Leistungserbringer. Womit wir auf die Moral zu sprechen kämen. Gern stellt sich der links-grüne Gutmensch auf die Seite der Schwächeren. Das dies aber einer falschen Moralvorstellung entspricht, kommt den überzeugten Kleingeistern gar nicht in den Sinn. Sie tun lieber so, als würde die zivilisierte Gesellschaft ständig auf den Schwächeren herum trampeln obwohl für jeden erkennbar nicht die Gesellschaft, sondern das Wirtschaftssystem erst den Grad der Moral festlegt. Das ist eben der Widerspruch zwischen aktiver Konkurrenz eines Systems, das sich selbst erhalten und gegen andere behaupten muss und dem sozialistisch-grünem Dummdödeltum, einer völlig entarteten Parasitenschicht. Selbstkritik oder gar Einsicht ist schon bei den Vollsozialisten in der DDR ein rares Gut gewesen und so bleibt nur die Hoffnung, dass eine Mehrheit unkritischer Normalbürger endlich begreift, wer die wahren Feinde im eigenen Land sind.

MfG
Wanderer

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8 Gedanken zu „Links/Grüne Heuchelei

  1. Vielen Dank für den Artikel, er spricht mir aus meinem Empfinden, für das ich bis lang nicht die passenden Worte gefunde hatte.
    „Teile und Herrsche“, für mich ist die „Pegida“ und die „Gegenbewegung“ dazu ein Paradebeispiel für das perfide System, welches es immer wieder schafft damit von den wirklichen Ursachen abzulenken. Dieses Spiel spielen einfach alle Parteien (anderes wäre auch gar nicht erlaubt), so dass sich die Profiteure des Systems sicher sein können niemals zu verlieren und Änderungen sich nur in einem für sie vorteilhaften, für das System aber selber, irrelevanten Rahmen bewegen.

  2. Ein sehr guter Artikel, sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Es war schon immer einfach Gelder zu verteilen, die man nicht selbst erwirtschaftet hat.
    Die Linken die ich „kenne“ wollen alle mehr, sind aber nicht berufstätig oder Realitätsverweigerer. Grüne wie Linke sind „nützliche“ Idioten, für die Leute die immer noch nicht vertsanden haben was in diesem Land vor sich geht und sich nicht auseinander setzen wollen.

  3. berechtigte kritik.
    jedoch geht darin wieder einmal vergessen, dass alle (betont) politiker dieselbe politik betreiben & wie aus diesen langfädigen ausführungen zu entnehmen ist, bricht der autor eine lanze für seine geliebten rechten politiker — wenn er ehrlich wäre, einen augenblick nachdächte, müsste er erkennen, dass unterdrückung und dergleichen meist aus dieser ecke kommt. diese ecke ist jene der eliten, welche sich aus dem adel herausgebildet hat und daher heute für eben diese eliten steht. hier kann nie etwas für die menschen entstehen, weil deren gedanken menschenfeindlich sind. deren eingeständnisse sind bloss aus not entstanden, um aufstände & dergleichen zu unterdrücken.
    die kritik ist berechtigt, weil die links-mitte-grünen & co. auf ihrem marsch die karriereleiter empor, sich anpassen, die selbe politik betreiben wie rechts; das ist das problem (das bedingungslose grundeinkommen, hülfe dabei, nicht dauernd dem geld nacheilen zu müssen). hier stimmt die kritik, sonst jedoch ist sie vernebelt.

  4. Pingback: #PEGIDA am Ende, oder erst am Anfang? | Bürger, Wutbürger und Du?

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