Warum ich PEGIDA unterstütze?

Die Bewegung könnte sich meinethalben auch ASDF, JKLÖ oder QWERTZ nennen und gegen die Einfuhr von hinter-indischen Spitzhörnchen demonstrieren. Eigentlich unterstütze ich jede Bewegung, die gegen das Establishment aufbegehrt. Dafür gibt es, mindestens tausendundeinen Grund. Diese jedoch einzeln zu betrachten wäre genau der Fehler, den sich die Mainstream-Medien gern zu nutze machen, um anhand kurzer Statements ganzseitige Artikel mit subtilen bis offenen Anfeindungen, Meinungen zu machen. Es sind eben diese Medien, die schon immer einen Keil zwischen die Bevölkerungsschichten trieben und dafür auch noch Akzeptanz genießen. Die Beantwortung dieser Frage ist nicht so trivial, wie es die Mainstream-Medien gern hätten, denn, eine Antwort allein reicht nicht aus, um die Beweggründe einer Massenbewegung zu schildern. Die Entstehung von PEGIDA nebst aller Derivate, haben wir vornehmlich der Skrupellosigkeit des Establishments zu verdanken. Somit ist die Bewegung selbst eine Wirkung und keinesfalls die Ursache. Um ein Problem aus der Welt zu schaffen, muss aber erst dessen Ursache beseitigt werden und genau das soll mit Hilfe der Mainstream-Medien verhindert werden. Ich möchte in diesem Zusammenhang an eine ganz besonders perfide Geschichte erinnern, die wir unseren „wahrheitsliebenden“ Medien zu verdanken haben.

Mit der Grenzöffnung 1989 konnten wir erleben, wie Politik und Medien zusammen arbeiten und sich gegenseitig deckten. Mit 100 Mark pro Nase, Peanuts im Vergleich zu dem, was sonst aus reiner Gewohnheit an Steuergeldern verklappt wird, hat man sich einst ein ganzes Volk zzgl. Volkseigentum gekauft. „Der Laden ist 600 Mrd. Wert“ – hat Rohwedder damals für den Superklau errechnet. Vielleicht war diese Aussage auch einer der Gründe, warum er anno 91 so plötzlich verstorben worden ist. Jedenfalls wurde dieser Batzen Geld nicht nur im Establishment der Klemm & Klau GmbH (heute BRD) verteilt, sondern auch noch mit Fördermitteln garniert, die nochmals mit einigen hundert Mrd. zu Buche schlugen – sponsored by Steuerzahler in Ost und West, versteht sich. Ein gutes Geschäft für eine Investition von lediglich 1.2 Mrd. Begrüßungsgeld. Dieses Begrüßungsgeld gab es übrigens schon seit den 70er Jahren aber wer weiß heute schon noch, was es damit überhaupt auf sich hatte? Es wurde aber erst zum Stein des Anstoßes, als westlich von Elbe und Har(t)z der Neidfaktor stimuliert wurde. Eine reife Leistung der Presse, das muss man schon sagen. Die Bevölkerung wurde von den Mainstream-Medien gegeneinander aufgebracht, während sich das Establishment die Taschen voll stopfte. Eigentlich gehören die Verantwortlichen hinter Schloss und Riegel, stattdessen üben sie ihr zweifelhaftes Handwerk noch immer aus und allein das ist Grund genug, sich mit PEGIDA gegen das Establishment zu erheben.

Über diese Vorgehensweisen ließen sich ganze Bände schreiben, aber das Grundprinzip sollte klar zu erkennen sein. Die Bevölkerung wird von den Mainstream-Medien an der Nase herum geführt, beeinflusst, angelogen, des-informiert und vom Wesentlichen abgelenkt. Mit einem Blick auf die Berichterstattung über die Ukraine, Russland oder gar Präsident Putin muss die Frage gestattet sein, wer in diesem Land eigentlich Politik macht!? Ist es eine unfähige Merkel oder doch eher der Kreis um ihre Freundin, Friede Springer? Es ist vielleicht nicht verkehrt, in diesem Zusammenhang die transatlantischen Einflüsse und deren Rolle auf dem europäischen Festland kritisch zu hinterfragen und eben nicht Herrn Professor Kauderwelsch das Schönreden von Lügen, Sanktionen und Kriegen in TV und Presse zu überlassen. Das Establishment hat sich dermaßen weit von seiner Bevölkerung entfernt, dass es diese nur noch als Konsumenten bzw. Verbraucher, Stimm- und Nutzvieh betrachtet. Jegliche Kritik am System wird von den Medien im Keim erstickt und wer es doch wagt die Stimme zu erheben, wird diffamiert. Ein Blick auf die beiden Hauptfiguren bundesdeutscher Repräsentanten verschafft uns die Gewissheit, das diese Kasper ganz bestimmt keine Macht in den Händen halten. Gauck und Merkel als „gewählte“ Staatsoberhäupter sind eine Verhöhnung sondergleichen. Man könnte, wie im alten Rom, ebenso gut ein Pferd an die Spitze setzen und es würde keinen Unterschied machen. Aber die Presse ist voll des Lobes über diese beiden. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Sowohl Wessis als auch Ossis werden von Politik und Medien benutzt und nach Art des Hauses geplündert – allein dies zu begreifen, dürfte schon für so manchen ein Problem sein. Das ist nicht als Vorwurf zu verstehen, eher als gern übersehene Tatsache. Alles kann auf die Ebene von Ursache und Wirkung herunter gebrochen werden. Wenn wir also das Vorgehen des Establishments genauer beleuchten stellen wir fest, dass PEGIDA keine Ursache sein kann. In den Medien wird aber ein völlig anderes Bild von dieser Bewegung gezeichnet, indem sie als Ursache benannt wird. Falscher kann eine Berichterstattung gar nicht sein, zumal eine Absicht dahinter offensichtlich wird – Spaltung durch Manipulation. So offenbaren sich viele Widersprüche unserer Zeit. Eine Eigenschaft enttarnt, worum es sich dabei im weiteren Sinne handelt – nämlich um ein Werkzeug. So wie der Maurer seine Kelle, der Tischler seinen Hammer, der Bäcker seinen Knethaken und der Fleischer sein Messer braucht, so brauchen auch Medien und Politik ihre Werkzeuge. Das geilste davon ist ein Multitool und heißt divide et impera – kostengünstig, praktisch, vielseitig. Es kostet nämlich fast nichts, ein Volk zu unterjochen, noch dazu ist es praktisch und die möglichen Optionen aus dieser Konstellation könnte man durchaus als „vielseitig“ bezeichnen. Und genau damit haben wir es zu tun. Mit einem Werkzeug, das nicht nach dem Werkstoff unterscheidet, sei es auch noch so fein und teuer, sondern nach dem Willen dessen, der es führt. Und was im technischen Bereich als Werkstoff bezeichnet wird nennt sich in Tierhaltung und Politik schlicht und ergreifend, Nutzvieh. Jeder Bauer kann dir bestätigen, dass du als Superbulle ein paar mal mehr deinen Spaß haben kannst, am Ende jedoch ebenso beim Abdecker landest – den Kühen ergeht’s nicht besser.

Wir aber, sind weder Bullen noch Kühe, haben uns jedoch erst zum Nutzvieh degradieren und dann abrichten lassen. Das ist tragisch, ja, aber es ginge auch anders. Um etwas zu verändern müsste man, um beim Bauern zu bleiben, lediglich aufhören nach dessen Regeln zu spielen und wissen, dass es andere Bauern mit anderen Regeln gibt – die ebenfalls inakzeptabel sind. Diese Bauern hören dann im gleichen Moment auf Bauern zu sein, weil es nix mehr zu bebauern gibt. Logisch, oder? In der Praxis funktioniert das ein wenig anders aber, es funktioniert. Der Schlüssel für die unsichtbaren Helden – und das sind die Meisten – heißt Solidarität. Das ist ein sehr missbrauchter Begriff der vielfach abgelehnt oder überhört wird. Warum ist das wohl so? Vielleicht, weil 19,99 besser „klingt“ als 39,99, oder vorgekautes aus dem TV nicht nur besser schmeckt, sondern, Dolby Digital vom Musikantenstadl untermalt, die eigenen geistigen Ressourcen schont – ist nur eine Vermutung. Aber was ich damit sagen will ist, dass vieles was sehr wichtig ist, übertönt bzw. verfälscht wird und daher sehr schlecht bis gar nicht wahrnehmbar ist. Eine eingeschränkte Wahrnehmung schränkt aber das Urteilsvermögen ein – rapide sogar. Nicht, weil die Leistung fehlt sondern einfach deswegen, weil nicht genügend Informationen beim Empfänger ankommen, um überhaupt ein Urteil bilden zu können. Wir können also davon ausgehen, dass die Organisatoren und Teilnehmer von Gegendemos zur PEGIDA entweder unreflektiert ihre Überzeugungen zur Schau stellen oder aber nur einen Teil der zum Verständnis notwendigen Informationen besitzen.

Wir leben in einem System, das sich seit einer ganzen Weile selbst verdaut, was am Mundgeruch von Mainstream-Medien und Politik zu merken ist. Übelste Beleidigungen gegen eine sich erhebende Masse sind daher weniger schlau und könnten für die Betreffenden zu unerfreulichen Nebenwirkungen führen. Nun bin ich wieder mal vom hundertstel ins tausendstel gekommen aber ich denke, dass wesentliche Gründe für eine Unterstützung von PEGIDA benannt wurden. Weitere können gern in den Kommentaren hinzugefügt werden.

MfG
Wanderer

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31 Gedanken zu „Warum ich PEGIDA unterstütze?

  1. Meiner Ansicht nach ist das zentrale Problem die Überalterung – ein Thema, das für Journalisten und Politiker so unattraktiv ist wie sonstwas.
    Ohne Überalterung würde sich die Frage nach der Notwendigkeit von extrem hoher Zuwanderung ja gar nicht erst stellen – und die Frage nach der Vereinbarkeit der Kulturen dementsprechend auch nicht, da eine bestehende erhalten und weiterentwickelt werden könnte. Ohne auch nur annähernd ausreichend Nachwuchs haben Deutsche zunächst definitiv nichts gegen Zuwanderung zu sagen – sonst schaufeln sie sich erst recht ihr eigenes Grab.
    Mein Beitrag dazu in längerer Textform:
    http://filmdenken.de/pegida-und-die-zukunft-deutschlands-demografie-altersvorsorge-islamisierung/

    • Das Demografieproblem ist hausgemacht und das auch nur, weil einige den Hals nicht voll genug bekommen konnten. Ein Projekt, das kolossal gescheitert ist. Trotzdem lässt man nicht davon ab.

  2. Prima auf den Punkt gebracht, sehe das prinzipiell ähnlich: Es ist an der Zeit, dass sich die Zivilgesellschaft formiert und an einem Strang zieht. Nur: Dass sich gerade die so wuchsfreudige Pegida ausgerechnet auf die Islamismus- und Zuwanderungsdebatte konzentriert, halte ich für besorgniserregend spalterisch und daher völlig kontraproduktiv. Es gäbe dringende Probleme auf globaler Ebene, die gemeinschaftlicher Anstrengung bedürften, und von denen Islamismus und Migration nur einen kleinen Teilaspekt darstellen. Diese Phänomene sind definitiv nur zwei von vielen Wirkungen einer einzigen Ursache, nämlich des kapitalistisch motivierten globalen Raubbaus, der hier in der „Ersten Welt“ mit Billigung von uns allen seinen Anfang genommen hat, und der letztenendes auf der persönlichen und kollektiven Gier und der Angst vor dem „Zu kurz kommen“ besteht. Womit sich der Kreis genau hier vor Ort wieder schließt, und womit zumindest mir klar wird, dass selbst die rabiateste Zuwanderungsbeschränkung o. ä. kein einziges Problem dauerhaft lösen wird.

    Leider sieht es momentan eher danach aus, als würde ein neuerliches Schattenboxen dabei herauskommen. Ich gebe zu bedenken, dass die Pegida das Schreckensbild des fanatischen Moslems nicht erfunden hat, das waren die Mainstreammedien ab 2001, und die Gründe dafür, das Öl, die Geopolitik etc., sollten mittlerweile bekannt sein. Das war ganz klar mediale Massenmanipulation und sollte die Bewohner des „Abendlandes“ auf die folgenden Eroberungsfeldzüge der Nato und des militärisch-industriellen Komplexes einstimmen, die erst zu den gegenwärtigen Flüchtlingswellen geführt haben. Ich befürchte, dass viele Pegidateilnehmer diese globalen Zusammenhänge nicht auf dem Schirm haben und sich daher die Dynamik dahingehend entwickeln wird, dass die meisten Pegidateilnehmer sich den Islam und die Migranten als Sündenbock zu eigen machen wird, während sie ihren eigenen Anteil an der Situation bequemerweise wie gewohnt ausblenden. Ein echter Verschwörungstheoretiker muss sich an dieser Stelle fragen, ob Pegida nicht vielleicht sogar zu diesem Zweck entworfen wurde, denn ein Divide et impera ist hier nur zu klar ersichtlich, und die Vorteile für das Establishment liegen auf der Hand.

    • Absolut Deiner Meinung. Alles, was die Friedensbewegung an Geradlinigkeit investierte, ist so für die Katz. Die Eliten lachen sich schlapp. Wem nützt PEGIDA, denkt mal nach. Herr, schmeiß Hirn und Bildung vom Himmel. PEGIDA ist ein Glücksfall für die Regierung. So wird aus der Friedensbewegung die Bewegung der Halbintelligenten…

    • Danke! Deshalb ist es auch nicht egal, ob diese Bewegung „Pegida“ heißt oder nicht. Ihr Name ist Programm, und er fokussiert den Blick nach rechts, nicht auf eine umfassende Verbesserung. Ironischerweise springt man mit dem dahinter stehenden Slogan ganz exakt auf die jahrelange Pressehetze an, die man andererseits anprangert.

        • Warum das denn? Was meinen Sie mit „Quark“ genau? Muss ich Ihnen jetzt das Kürzel der Demos aufschlüsseln?? Wenn die ganze Aktion „Kritische Bürger für Volksentscheide, weltweite Kooperation der Menschen und globale Gerechtigkeit“ hieße oder so, dann wäre sie zwar schwieriger abzukürzen, aber ein solcher Name hätte eine vollkommen andere Stoßrichtung. Ich bin etwas verdutzt über Ihr Nichtverstehen der Wirkung eines Slogans. Ich verstehe Ihre Argumentation im ersten Absatz Ihres Textes, aber ich halte sie für naiv. Es gibt hier diverse Posts, die plausibel die Gefahr begründen, dass Pegida genauso wie „Pegida“ dazu ermuntert, Sündenböcke zu suchen für Probleme, die uns alle betreffen, weltweit. Könnten Sie sich vorstellen, das gesamte Projekt umzubenennen und die ausgrenzenden Konnotationen zu vermeiden, wenn es in Ihrer Macht stünde? Nicht in Qwertz bitte, sondern in der Weise wie oben vielleicht?

          • Übrigens finde ich Ihre Ausführungen sehr nachvollziehbar. Aber wissen Sie, wovor es mir graut? Davor, dass all die Dinge, die Sie angeführt haben, als Alibi für wirklich destruktive Menschen benutzt werden. Noch einmal: Gerade angesichts dessen, was Sie hier anführen, und wogegen immer wieder Menschen sich aufzulehnen versuchen, kann es doch nicht wahr sein, dass man jetzt „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ demonstriert. Es ist nicht der Islam, der all diese Probleme erzeugt hat, die Sie nennen. „Religiöse“ Verbrecher sind natürlich ein Problem, aber sicher nicht die Ursache für die Unzufriedenheit der Demonstrant_innen. Mir geht Fanatismus, nicht nur religiöser, genauso auf den Sack wie den meisten Menschen, aber wenn Sie Ihre eigenen Ausführungen ernst nehmen, dann muss Pegida dringend umbenannt und erweitert werden. Und dann muss vor allem klar sein, wer und was die Urheber/Ursachen dieser Missstände sind: Gier, Dummheit, Egoismus, strukturelle Gewalt, rechtliche Sanktionierung von Ausgrenzung, Ausbeutung, Profitinteresse von Rüstungskonzernen, Menschen mit zuviel Macht, die ein lebenlang nur in Konfliktschemata denken statt nach Kooperationsprinzipien zu suchen usw. usf. Vielleicht wird mein Slogan von oben ja doch noch übernommen. Wenigstens als Prinzip.

          • Die destruktiven Menschen herrschen bereits über uns, ziehen in Kriege und sie zetteln gerade wieder einen gegen RU an. So gesehen ist deine Sorge über die Namenswahl und deren Intentionen unbegründet – angesichts einer Partei die sich „die Grünen“ nennt und die prinzipiell deutschfeindlich handelt.

            Gerade mitbekommen, dass die Kommi-Funkion eigene Wege geht. Dieser Kommentar gehört zur letzten Antwort von dir.

          • Divide et impera. Dieses Prinzip kann nur funktionieren, wenn in dieser Zwangsjacke gedacht und gehandelt wird. Der Name spielt keine wirklich wichtige Rolle. Die Zeit war reif für solch eine Bewegung, so, wie alles seine Zeit hat. Das kann man ignorieren, glauben oder auch nicht. Fakt ist, da bewegt sich was – aus 1000 Gründen heraus. Morgen kommt noch ein Artikel, worin das Prinzip kurz erklärt wird.

            MfG

  3. Der Artikel drückt genau das aus, was auch mir im Kopf geistert, wenn ich mich über Zuwachs bei PEGIDA freue.
    Gegen das Establishment ist eine wichtige Triebfeder. Und mit dem Begriff PEGIDA holt man sich ganz viele mit ins Boot, die sonst nie vom Sessel aufgestanden wären. Erst im Konsens mit den anderen wird der Grund des Marsches Wirklichkeit. Es bildet sich etwas Neues gegenüber dem, was uns bis jetzt verkauft worden ist. Vielleicht werde ich mich irgendwann wieder distanzieren müssen, wenn die Bewegung gezielt gegen ausländische Mitmenschen gerichtet wird. Jetzt freue ich mich über jeden Menschen, der auch schweigend und nicht mitteilsam mitläuft. Eines haben wir alle gemeinsam: wir sind GEGEN fast Alles, was in der Politik gegenwärtig so passiert. Und liegen da die vielen Menschen nicht richtig?
    Und – macht Euch mal Gedanken über dieses Falschgeldsystem, die unendliche Ausweitung/ Inflation der Geldmenge. Da wird man ganz schnell fündig, an was unsere Gesellschaft krankt.
    Es ist nicht der demografische Wandel!
    Dankbar nehme ich zur Kenntnis, dass Michel langsam ausgeschlafen hat.

  4. toll geschrieben und eine Erkenntniss für Deutschland wir machen weiter auch wenn es die etablierten Medien nicht verstehen oder auch nicht verstehen wollen

  5. Ich finde du benennst viele verschiedene Probleme und Ungerechtigkeiten aber was hat das mit Pegida im wesentlichen Sinne zu tun? Mit „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ ? Es ist doch nicht die Islamisierung die die Probleme der Ost-West-Ungleichheit in Deutschland während der Wende erschaffen hat. Die Islamisierung kann vor allem in den Ostdeutschen Gebieten kaum ein Problem darstellen, da dort nur sehr wenige Moslems leben.
    Nur weil die Salafisten Szene durch die Medien so aufgeputscht wurde und es die HoGeSa’s gab finde ich nicht, dass man diese Bewegung Religionsfeindlich gestalten sollte.
    Ja man soll sich empören gegen Medienmanipulation!
    Ja man soll sich empören gegen das was über unsere Köpfe hinweg beschlossen wird!
    Ja man soll sich empören gegen Ungerechtigkeit!
    Allerdings finde ich ist die Flüchtlingsproblematik die auf uns zu kommt nur eine logische Konsequenz aus der Globalisierung. Wir, der Westen, veranstalten dort Kriege um Rohstoffe und organisieren Revolten, so ist es doch kein Wunder, dass die Menschen von dort Flüchten. Die machen das doch nicht freiwillig, sondern weil sie sonst Tod wären. So ist es keine Schande diesen Flüchtlingen Asyl zu gewähren. Wenn sie dann ihre Familie mitbringen soll das auch keine Schande sein, denn man stelle sich nur vor hier wäre Krieg und man selbst dürfe in ein sicheres Land ausreisen, aber die eigene Mutter, der Vater oder die Tante müssten zurückbleiben. Durch die großer werdende wirtschaftliche Ungleichheit ist es nur eine Frage der Zeit bis die großen Völkerwanderungen wieder kommen, spätestens nachdem wir die Böden der dritten Welt mit genmanipulierten Pflanzen leer gesaugt haben.
    Der Reichtum den wir heute genießen mit all unserem Shopping und tausenden Produkten wird letztlich in der dritten Welt erarbeitet.
    Die Amerikaner sind im Mittleren Osten auf Safari und spielen Weltpolizei und wir Deutschen und Europäer dürfen dann die Menschen aufnehmen – natürlich ist das nicht fair, aber wir sollten das Problem an der Wurzel packen, nicht Symptombekämpfung und Augenwischerei betreiben.
    Jeder von uns kann von Glück reden in diesem reichen und großartigen Land geboren zu sein – aber es war nicht unsere Entscheidung, sondern die Gottes. So sollte man sich auf seine Herkunft nichts einbilden, denn wer weiß schon ob er nicht das nächste mal im Bombenhagel in Palästina zur Welt kommt…

    Deshalb sind wir für das was in der Welt passiert verantwortlich – auf einem Globalen Maßstab. Es kann uns nicht egal sein wo unsere Klamotten herkommen oder die Produkte die wir konsumieren. Jeder Euro den wir benutzen trifft eine wirtschaftliche Entscheidung in der großen Maschinerie dieses Systems. So sollten wir, anstatt eine Islamisierung zu fürchten, lieber aufeinander zugehen und von einander lernen die Probleme auf einer globalen Ebene anzupacken. Anti-Anti denken ist reine Energieverschwendung! Und wenn ihr schon Patrioten seid, so seid es im guten und wahren Sinne, nicht in der nazistischen Variante die schon einmal schief ging. Kauft regional ein, vernetzt euch mit euren Nachbarn, macht euch Autark, lebt eure Kultur, aber tut es bitte so wie die meisten anderen Völker die ich auf dieser Welt getroffen habe auch: mit Gastfreundschaft und offenen Herzen!

    Der Islam und die Moslems in Deutschland sind an sich nicht das Problem – die radikalen Glaubenskrieger sind das Problem. Aber deren Kanonenfutter ist eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz – wenn er den mal seine Arbeit richtig machen würde…

    • PEGIDA ist mittlerweile ein Synonym, das einen großen Teil der Bevölkerung eint. Warum also für jedes Problem eine neue Protestbewegung ins Leben rufen? Genau genommen ist es doch die Gesamtsituation und nicht nur ein Einzelaspekt, die untragbar geworden ist.

      • Warum dann einen Einzelaspekt – noch dazu mit einem solchen Spaltungspotenzial – so deutlich betonen? Einigung der Bevölkerung ist gut. Aber ich sage es noch mal und schließe mich damit @johannes herford ausdrücklich an: die eigene persönliche und kollektive Rolle in diesem globalen Spiel zu hinterfragen und ggf. zu verändern ist der Königsweg.
        Wenn wir die ersten Bilder von gewaltsamen Ausschreitungen im Zusammenhang mit Pegida sehen, können wir jedenfalls sicher sein, dass der Status Quo erhalten bleibt. Die Pegida-Bewegung wird den Königsweg finden, verhungern oder in einem Strudel der Gewalt untergehen. Das gilt für alle Bewegungen, die derzeit aktiv sind.

  6. Die perfide Strategie `Überfremdung` dient der weltweiten Systemvertiefung – und (weiteren)
    Machtübernahme durch diverse Hintergrundkräfte.Das ist sicherlich ein Minenfeld von Thema,aber können wir es uns leisten,es zu ignorieren?
    Die rechts/links – Einordnung ist doch relativ oberflächlich!Die `wahren` Ursachen der Misere sehe ich auch,jedoch auch meinen Alltag,meine ehemalige Heimat und meine noch nicht erwirkte neue Heimat,die auch bisher Fremde enthalten wird.
    PEgIdA ordne ich also als legitimen und notwendigen Protest ein,leider auch mit Trojaner-Potenzial.
    Es gibt keinen schnurgeraden Weg zur Befeiung und aus der Sicht der Nutzviehhalter darf es gar keine Befreiung geben.

    liebe Grüße Uwe

  7. Boah, Mensch haltet mal den Ball flach! Die Pegida-Leute sind in erster Linie besorgte Bürger die einen schleichenden Kulturwandel nicht länger hinnehmen wollen. Wer schulpflichtige Kinder hatt, kann kann bemerken daß bei einer Klassenstärke von 30 Kindern aus 12 Nationen nur dann ein zielgerichteter Unterricht erfolgen kann, wenn wenigstens bei Einschulung das Kind die deutsche Sprache beherrscht. Um bei Pisastudien nicht weiter abzurutschen führte man sogar willkommenskulturfreundlich die Lautschrift ein, will heißen man schreibt wie es klingt!
    Wenn man nicht moslemischer Arbeiter ist, ist nichts mit extra Abkniepause während der Arbeit.
    Was war das für ein Aufschrei damals, als man forderte daß Imigranten sich doch ein bischen der deutschen Leitkultur öffnen sollten, und auch keine Parallelgesellschaften gründen sollen.
    Jetzt hat fast jede größere Stadt ihr Minni-Mekka! Erdogan besuchte mit unseren Steuergeldern finanziert, seine Landsleute in Deutschland und forderte sie auf, sich nicht zu assimilieren!
    Die Presse schwieg dazu. Der Islam gehört zu Deutschland, aber als Privatsache in Familien, Moscheen und nicht als Verhaltenskodex auf Straßen und auf Schulhöfe!
    Würden Christen nach den Buchstaben des alten Testaments gemäß dem Gebot Auge um Auge, Zahn um Zahn die arabischen, russischen, oder marokkanischen Schlägerbanden behandeln, würden diese schnell merken, daß es unklug ist, jahrtausendalte Schriften wortgenau auszulegen und zu praktizieren.
    Unsere aufgeklärte Freiheit hätte auch spätestens eine Einschränkung, wenn ein Nudist versuchen würde sich an den Strand von Antalya zu packen! Man respektiert die Gesetze seines Gastlandes, das gilt auch für jeden Deutschen der ins freiheitliche Kanada auswandert genauso.
    Da globale Eliten nationalkulturelle Bestrebungen mit nationalpolitischen Sonderwegen gleichsetzen, fühlen sie ihren langfristigen Plan gefährdet und geben Totschlagsargumente als Systemsprech aus. Last uns doch erst mal Deutschland zusammen mit jedem Ausländer der sich integrieren will erneuern und modernisieren, um danach zusammen mit Ihnen, den globalen Eliten Einhalt zu gebieten! Step by step.

    • Nimm es einfach, wie es ist. Wenn die Bremsen in den eigenen Reihen angezogen werden, ergeht es der Bewegung wie allen zuvor auch, indem sie in der Bedeutungslosigkeit versinken. PEGIDA hat eine reelle Chance, darf sich aber nicht durch Ideologien separieren lassen. Es brennt überall und nicht nur hier.

  8. „…Übelste Beleidigungen…“
    Beim lesen dieses guten Artikels musste ich mir spontan die Frage stellen, welche Gruppierung eigentlich keiner Hetze und Verleumdung ausgesetzt ist? Sind wir gesellschaftlich schon so verkommen das man nur noch auf diese primitive Art der Kommunikation zurückgreifen kann? Liegt das am eingeschränktem Weltbild der Menschen oder am mangelndem Bildungsstand? An der Denkfaulheit eines aus dem Ruder gelaufenem Konsumwahns? Oder an allem gleichzeitig?

    Fragen über Fragen….

  9. Leider ist der Zielpunkt der Demos ausgerichtet auf die „Flut der Asylanten, die uns zum Islam führen sollen“. Der Name sagt es schon. Deutschland ist sozial gespalten. Die Schuldigen sind aber nicht bei den Muslimen zu suchen, sondern bei Merkel und Co und den Einstieg hat Schröder gemacht. Die Mautpläne sind nicht von den Flüchtlingen initiiert, H4 auch nicht. An der Abwärtsspirale der Löhne ist kein Muslim schuld. Am schlechten Bildungssystem, an der kaputten Infrastruktur ebenso wenig. Hat nicht eine Mehrzahl der Deutscheneine Schuldenbremse gut gefunden? Vermeiden denn nicht Unternehmen und Millionäre Steuern und das völlig legal und wenn mal einer gefasst wird und moderat bestraft wird, dann ist er beleidigt, weil er ungerecht behandelt wurde. Dort muss angesetzt werden. Da Merkel und Co z.Z. an der Regierung sind, sollte gegen die demonestriert werden und nicht gegen jene, die auch Opfer der EU-Politik voran Merkel sind. Das ist die völlig falsche Adresse. Meint hier irgendjemand, dass jemand einen Cent mehr bekäme und dass z.B. die Straßen nicht voller Löcher wären, wenn es absolut keine Flüchtlinge und Ausländer gäbe. Pegida tut so, zumindest die, die Pegida ins Leben gerufen haben. Und nein, es ist nicht egal unter welchen Namen man demonstriert. Wir sind das Volk wird hier massiv missbraucht.

  10. Hervorragende Zusammenfassung, ich schrieb schon vor längerer Zeit, auch in der Politik ist der Ball rund und viele Teile ergeben ein Puzzle. Da gehen die Menschen wegen TTIP oder S 21, gegen Gauck oder sonst was auf die Srtasse und sehen nicht, dass das alles Einzelaspekte sind und der Betrug ein Vielfaches größer ist und erst mal überhaupt S21 oder TTIP dadurch entstehen kann. Das Volk selbst aber nur Zuschauer einer gegen es gerichteten Politik ist, die in allen, wirklich allen Themen völlig versagt hat und das fängt bei der Besatzung an, geht über NSA, also sie sog. Souveränität und hört bei den Rechten einzelner auf, wo andere nur noch Pflichtner sind, resp. dazu gemacht werden. Das Bewusstsein der Menschen hat sich verändert und wird sich weiter verändern und deshalb kann dieses System nicht dauerhaft weiterbestehen.
    Eine Kaste weniger kann niemals über Massen verfügen und ein unterdrückerisches, verlogenes und heuchlerisches System auf Dauer installieren, ohne den Sturm zu ernten, der sich nicht aufhalten lassen wird.
    Dennoch ich wünsche allen friedliche Weihnachten und auch ein Jahr der Erkenntnis zum Wandel
    im Frieden.

  11. @Wanderer
    (Ich muss deine letzte Antwort (22:22 Uhr) hier wiederum beantworten, weil der Thread keinen weiteren direkten Kommentar erlaubt.)
    Du schreibst etwas von Deutschfeindlichkeit. Wenn ich das hinzunehme zu deiner Kritik an den Machenschaften der USA und der EU, dann schließe ich daraus, dass du das gesamte Problem allein aus nationaler Sicht betrachtest. Wenn das richtig ist, dann bestätigt sich exakt die von mir (und auch von Quackfrosch und johannes herford) beschriebene Irritation wegen des Namens. Das Abendland ist dann nur mehr Deutschland. Dann ergibt der Name Pegida genau den Sinn, der von den Kritikern unterstellt wird: Es ist eine nationalistisch unterfütterte Bewegung. Sie wird keine Lösung über die Grenzen Deutschland hinaus bringen, sondern Spaltung, und zwar zu allem Überfluss auch innerhalb dieses Landes. Es sei denn, sie schafft es, ihre Kritiker oder auch nur unabhängige Mitdenker durch Ignoranz und Arroganz mundtot zu machen. So wie es die zu Recht von euch Kritisierten auch tun. Paradox. Divide et impera gilt dann auch für Pegida: Wer nicht das ganze Paket kauft, wird abgespalten, nicht gehört, geschweige denn in weitere Überlegungen einbezogen. Eine Bewegung, die die Einigkeit für sich als Mittel fordert, in ihrem Programm aber in nationalen Kategorien denkt, desavouiert sich selbst. Das wäre ein Rückfall ins 19. und frühe 20. Jahrhundert. Verstehst du? Ich habe nichts gegen eine starke Bewegung, die endlich mal die herrschenden Verhältnisse umkrempelt. Aber wenn ich nicht erkennen kann, dass auch der Wille zur Selbstreflexion und zur Einbeziehung übernationaler menschlicher Aspekte mitspielt, dann sehe ich nur Stagnation und den Willen zur Installation eines Status Quo, der allein der Kleinstaaterei und der Isolation dient. Womit wir beim Pegida-Klischee wären.

    • Wenn ich sage, dass etwas stinkt, bin ich dann dafür verantwortlich und rieche ich dann alles aus einer anderen Geruchsperspektive? Komm aus dem Schubladendenken raus! Genau das ist doch das Problem. Alles und jeder wird mit Ettiketten behaftet und in Kategorien unterteilt. Wie soll man da auf einen gemeinsamen Nenner kommen? Es ist doch genug, wenn in den Mainstream-Medien nach diesem Schema verfahren wird. Die Grünen nenne ich nicht deutschfeindlich, weil dieses Attribut einer Ideologie entsprechen könnte, sondern weil sie es offensichtlich sind. Und was PEGIDA betrifft, wird sich die Bewegung in dem Moment auflösen, wenn sie den selben Weg wie die Montagsmahnwachen beschreitet. Aber dann werden andere Bewegungen entstehen. Das aus Systemsicht heraus Irritationen hinsichtlich der Namensgebung auftreten ist völlig normal. Aus dieser Sicht heraus argumentieren zu wollen, wird nicht funktionieren. Die Menschen zieht es nicht allein wegen der Namensgebung und den Intentionen zu dieser Bewegung. Sie gehen vor allem, weil sie von vielen Dingen die Nase gestrichen voll haben. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen muss man keinen furchteinflößenden Diktator heraufbeschwören, davon haben wir schon reichlich – Dank unserer parlamentatischen Demokratie.

      • Ich beginne zu verstehen, inwiefern du den Namen für zweitrangig hältst und die Bewegung als solche für primär. Der Name wäre dann quasi nur ein Geräusch, unter dem die Bewegung sich versammeln kann. Ich glaube allerdings, dass niemals so viele Leute zusammengekommen wären, wenn man einen Namen gewählt hätte, der z. B. allein das System, das kritisiert wird, aufs Korn genommen hätte. Damit geht ein noch viel größeres Potenzial der Veränderung verloren, weil gesellschaftliche Gruppen, die inhaltlich vielleicht mit einer Mehrheit der Demonstranten konform gehen, sich von vornherein nicht anschließen können.
        Ich weiß, was du darauf antworten könntest. Aber ich glaube, unsere Standpunkte sind langsam klar. 🙂
        Ich habe eine Wunschvorstellung: Der ganze Vorgang soll gewaltfrei bleiben und die rechten Sprachrohre mit der Zeit ersetzt werden durch wirkliche Menschenverbinder, die auf jede gruppenbezogene Ausgrenzung sofort reagieren (das muss nicht „links“ bedeuten, sondern viel mehr). Leider stehen wir vor einem Dilemma: Die große Menge an Demonstranten wurde durch den Namen angelockt. Viele sind ohne weitere Informationen einfach mitgegangen. Eine weitere Riesenmenge hat sich formiert, um dagegen anzugehen. Ohne den Namen wären niemals so viele zusammengekommen (siehe eben die Montagsmahnwachen, die nun mal keinen attraktiv-wirkmächtigen Titel gewählt haben). Mit diesem Namen aber wird das möglicherweise Verbindende, über „-gida“ Hinausweisende nicht integriert werden können.
        Und eine kleine Antwort zur Systemsicht, die du erwähnst: Das ist ein zu pauschales Argument, das ein wenig an den alles und nichts erklärenden Sport der Ideologiekritik der 60er- und 70er-Jahre erinnert. War darin anfangs ein gewaltiger Erkenntnisgewinn, verselbstständigte sich die Kritik oftmals zum Selbstzweck ohne Informationsgehalt. Nichtsdestotrotz besteht eine meiner Haupttätigkeiten darin, eben diese immer wieder zu versuchen. Nicht, um das System in sich zu verbessern, sondern um das ganz Andere denkbar zu machen. Nicht jede Vorsicht angesichts einer potenziell aggressiven Bewegung bedeutet Affirmation. Ich weiß, dass diese Haltung auch viel zu zögerlich sein kann. Das ist eine Kritik, die ich mir gefallen lasse. Meine Forderung ist es, trotz des möglichen oder tatsächlichen Potenzials für gute Veränderungen ein waches Auge zu behalten auf Dynamiken, die man vermeiden will. Wer etwas lostritt, hat um so mehr Verantwortung dafür, dass Kopf und Herz präsent und primär bleiben. Ein interessanter Gedanke wäre es, wenn man irgendwann mal über den ursprünglichen Namen irritiert wäre angesichts einer grundsätzlichen, gleichberechtigenden Veränderung für alle, Migranten, Nicht-Migranten, Menschen in anderen Ländern, Menschen, die flüchten müssen usw. Dass dafür das aktuelle System angegriffen werden muss: Längst unterschrieben!

        • Ich sehe, wir verstehen uns. Obwohl du zugeben musst, dass vorurteilsfreie Antworten zwangsläufig immer länger werden müssen, um bloss nicht irgendwo anzuecken. Daher gefallen mir ideologiefreie Diskussionen um Längen besser als die ewigen Schubladenstreitereien.

          MfG

  12. Mir fällt dazu der Ursprung des Wortes Boykott (engl. Boycott) ein: Soweit mir bekannt, ist der Begriff daher entstanden, dass in Irland sich die geknechteten Landpächter gegen den englischen Verwalter Boycott in der Form gewehrt haben, dass sie einfach die Arbeit eingestellt haben. Alle anderen in der Stadt haben dasselbe getan (diesem Verwalter Boycott nix mehr verkauft etc.). Der Grundbesitz und das Land lagen brach – der Typ hat Irland fluchtartig verlassen…
    Wären wir hier in dieser Bananenrepublik nicht so komplett konditioniert (soll heissen: arbeitssam, fleißig etc.), dann müssten eigentlich alle in einen Generalstreik treten. Aber dazu sind vermutlich alle durch die jahrzehntelange Volksverdummung durch die Medien und die Politkasper nicht mehr in der Lage…

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