Auf ein Neues

Angesichts der weltpolitischen Schlitterpartie scheint es mir angemessen, allen Lesern dieses Blogs einen guten Rutsch zu wünschen. Die letzten Monate waren wohl die bewegendsten seit langer Zeit. Plötzlich und völlig unerwartet regte sich, trotz stabiler Wirtschaftsdaten, tadelloser Politik, wachsendem Reichtum, sinkender Arbeitslosenzahlen und steigender Gehälter, massiver Widerstand in der Bevölkerung. In der Politik stößt dieser Widerstand indes auf Widerstand, denn dort ist nicht nachvollziehbar wie eine mehrfach hirngewaschene und weich gespülte Bevölkerung überhaupt noch in der Lage sein kann, selbstständig zu Denken. Die Politikverdrossenheit macht sich nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch vermehrt im Berliner Regierungsviertel breit. Angesichts des Merkeldeutschen Führungsstils ist das nicht weiter verwunderlich. Immerhin droht Abweichlern der politische Gulag inkl. Verlust aller Privilegien – und wer mag der Bundesmuddi angesichts dieser Aussichten schon die ewige Treue verweigern!?

Unser Bundespräser, seines Zeichens Agitator für Propaganda und Betroffenheit, jedenfalls nicht. Er weiß, dass es sich auf Knien besser rutscht, wenn man einer Schleimspur folgt. Als guter Christ weiß er aber ebenso, dass man seine Nächsten wie sich selbst liebt und bei Bedarf auch mal die Backe der Anderen hinhalten soll – oder war’s dieandere Backe? Bei der Auslegung der Bibel darf man ohnehin nicht so kleinlich sein. Im Namen des Herrn wurde schließlich schon so viel verbrannt, dass unverbranntes schon fast wie ein Makel aussieht. Jedenfalls wird Gauck als präsidialer Kriegspfaffe in die Geschichtsbücher eingehen. Aber vielleicht hatte er nur das falsche Gebetsbuch aus dem Regal gezogen als er, schon den Heldentod junger deutscher Soldaten vor Augen, den nächsten Krieg predigte – einzig die Jungfrauen vergaß er zu erwähnen. Mögen die Wege des Herrn auch unergründlich sein, Gauck’s sind es, unter Berücksichtigung seines MHD, nicht.

Angesichts fast vollendeter Tatsachen können wir also gespannt der Dinge harren, die in 2015 auf uns lauern.

MfG
Wanderer

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PEGIDA – Gegenbewegung wird instrumentalisiert und ausgenutzt

Proteste sind gemeinhin ein Ausdruck für Unzufriedenheit. Ihnen muss zwangsläufig etwas vorausgehen, dass zuerst Unzufriedenheit schafft. Dies wird gemeinhin als Ursache bezeichnet. Folgerichtig können wir voraussetzen, dass es für jegliche Ursache mindestens einen Verantwortlichen gibt. Angesichts massiv anwachsender Proteste sollten also Fragen nach den Ursachen und deren Verantwortlichen gestellt werden. Genau das geschieht jedoch nicht und daher muss zuerst eine wesentliche Frage geklärt werden: Warum nicht? Die Aufmerksamkeit wird mit beständiger Beharrlichkeit von dieser Frage abgelenkt bzw. auf unwesentliches reduziert aber auch ignoriert, lächerlich gemacht und die Fragesteller diffamiert. Wenn aber die Ursachen unerkannt und ungenannt bleiben, muss ein Ersatz an deren Stelle treten, um eine Gegenbewegung rechtfertigen zu können. Und so werden aus den Forderungen einer Protestbewegung, Rechtfertigungen für eine Gegenbewegung abgeleitet und allerlei Schubladendenken als Ursache benannt. Genau genommen stecken dahinter finanzielle Interessen, Machtansprüche, Taktik und eiskaltes Kalkül.

Während Protestbewegungen aufgrund von Systemmängeln aus sich selbst heraus entstehen, werden Gegendemos ständig inszeniert. Aber niemandem fällt dieser Unterschied auf. Auch die Ursache für eine Gegendemo ist niemals das wofür sie gern ausgegeben wird. Das sind oftmals Meinungen aber die können keine Ursache sein, da sie selbst Ursachen unterliegen. Die Gegendemonstranten sind zwar der Meinung ganz genau beurteilen zu können, wofür sie stehen. In Wahrheit sind sie dazu aus ganz bestimmten Gründen nicht in der Lage. Sie verfügen nicht über alle Informationen aber selbst bekannte Informationen werden durch Agitatoren verzerrt – Merkel kennt dieses Prinzip sehr genau. Gerade bei PEGIDA bemerken wir, dass Gründe für Gegendemos immer von den tatsächlichen Ursachen abweichen und doch gehen Menschen aus falschen Überzeugungen aber vor allem für jene auf die Straße, die sie schamlos missbrauchen. Es handelt sich dabei um durchaus intelligente aber nützliche Idioten die nur einem Zweck dienen, nämlich der Rechtfertigung des politischen Establishments. Ähnliches gab es damals während der Inquisition aber auch in der jüngeren deutschen Geschichte.

Dass bei der Mobilmachung von Gegendemonstrationen, wie aktuell gegen PEGIDA, von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen wird, merkt kaum jemand. Ehrlich gesagt will mir auch nicht einleuchten, warum sich Studenten für etwas instrumentalisieren lassen von dem sie keinen Schimmer haben und wovon sie auch nicht überzeugt sind. Sie müssten doch am ehesten wissen, dass es bei solchen Aktionen nicht um eine gerechte Sache geht, sondern um ein schändliches Treiben des Establishments – also denen, die ihnen Studiengebühren und ein ineffektives Bildungssystem aufgehalst haben. Außerdem fällt auf, dass die Arbeiterklasse bei diesen Gegendemos gar nicht oder nur rudimentär vertreten ist. Dabei ist es doch gerade diese Schicht, die den Staat finanziert. Ist das etwa kein Widerspruch in sich? Und noch etwas ist sehr bemerkenswert. Nach etwa 17.000 Seitenaufrufen allein in diesem Monat hat noch kein Gegendemonstrant, kein Protagonist der Gegenbewegung, kein Initiator und keine Medienvertretung auf meine Argumente reagiert. NICHT EINER hat sich meinen Argumenten aus den letzten Artikeln gestellt und ich weiß, dass diese Seite aus allen politischen Spektren gelesen wird.

Merke: Ein gut regiertes Land wird nicht von Protesten erschüttert!
Merke: Eine gute Regierung hetzt nicht das Volk gegeneinander!
Merke: Eine gute Regierung legt Rechenschaft über ihre Taten ab!
Merke: Eine gute Regierung hat nichts zu verbergen!
Merke: Eine gute Regierung erkennt die Not ihrer Untertanen!
Merke: Eine gute Regierung macht Fehlentscheidungen rückgängig!
Merke: Eine gute Regierung wird vom Volk widerspruchslos anerkannt!
Merke: Du wirst verarscht!

MfG
Wanderer

Marlen Hobrack über PEGIDAs Schweigen – eine Kritik

derfreitag.de hat einen bemerkenswerten Artikel über PEGIDA veröffentlicht. Bemerkenswert deshalb, weil darin nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen werden sondern vor allem eine gewisse Naivität sichtbar wird, die einem vorgefertigten Meinungs-Schema der Mainstream-Medien zugrunde liegt. Der Artikel wirkt etwas steif und von oben herab. Eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe sähe etwas anders aus. Aber zumindest der Titel klingt vielversprechend. „Warum wir PEGIDAS Schweigen zuhören sollten, heißt es da. Obwohl schon diese Herangehensweise grundsätzlich falsch ist, denn die Bewegung entsprang einer Art Schwarmbewusstsein. Es ist eine heterogene Bewegung, die lediglich einem Impuls folgt. PEGIDA ist keine Partei und hat somit auch keine Vertreter, mit denen irgend ein fauler Kompromiss ausgehandelt werden kann. Diese Tatsache aus einem politisch-korrektem Parteienpferch mit Schubladensystem heraus verstehen zu wollen, klingt naiv. Zumal es nur eine Lösung zu geben scheint. Betrachten wir uns einige Auszüge daraus etwas genauer.

In Hinblick auf Pegida scheint mir diese Metaebene besonders interessant. Zumal man, wie ich zu zeigen versuchen werde, das Phänomen Pegida besser versteht, wenn man den Diskurs über Pegida versteht.

Diese Herangehensweise ist zwar löblich, kann aber auf Grund der bereits oben genannten und somit anhängigen Faktoren zur Meinungsbildung gar nicht Wert- und/oder Meinungsfrei sein – wie wir in der Folge auch noch sehen werden. Die darauf folgende Erklärbärung kann man sich eigentlich ersparen, wenn darauf nicht die Verständnisgrundlage der Autorin aufgebaut wäre. Und an dieser Stelle wird recht deutlich, wie aus falschen Voraussetzungen fehlerhafte Annahmen entstehen, aus denen dann falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Frau Marlen Hobrack begreift PEGIDA nicht als logische Konsequenz einer vernachlässigten, geplünderten und verachteten Bevölkerung sondern versucht darin eine entartete und daher zu bekämpfende Bewegung zu sehen. Das offenbart sich besonders im nächsten Absatz.

Was dabei alle Seiten des politischen Spektrums vergessen: Schon die Annahme, alle Pegida-Anhänger seien dumm und ungebildet, ist letztlich nicht mehr als Ressentiment. Und genau dieses macht die intellektuelle Auseinandersetzung mit Pegida scheinbar unnötig – und unmöglich. Genau hierin besteht das Problem: Der Widerstand gegen Pegida versucht gar nicht erst, Pegida zu verstehen, weil er Pegida-Anhänger als nicht intelligibel, und vielmehr von dumpfen, diffusen Ängsten geplagt, begreift. Wer Pegida nicht versteht, kann Pegida nicht bekämpfen.

Wir sehen, dass PEGIDA aus der Sicht des politischen Spektrums betrachtet wird und nicht das soziale Wesen der PEGIDAner. Und so passiert es, dass sich Widerstand gegen eine Bewegung bildet, obwohl sich viele Kritikpunkte der Protestler durchaus mit den Widerstandsbewegungen der Parteienwelt decken – einzig die Intentionen unterscheiden sich. Das völlige Unverständnis beweist die Autorin schließlich mit einer Bemerkung, die jegliche Konsens unmöglich macht. Es geht ihr nämlich darum, die Bewegung zu bekämpfen und nicht die Ursachen, die sie erst entstehen ließ. Bar dieser Tatsache kann im weiteren Verlauf des Artikels jegliche Bemühung um Verständnis für die PEGIDAner durchaus als Heuchelei verstanden werden. Interessant ist aber auch, dass nicht etwa von der politischen Führung Rechenschaft erwartet wird, denn die politischen Entscheidungen sind nach Ansicht der Autorin legitim, sondern von den Gegnern des politischen Systems, die eben diese politischen Entscheidungen und die Selbstbereicherungsmentalität des Establishments satt haben. PEGIDA ist eine politisch motivierte aber keine politische Bewegung und ich will hoffen, dass das so bleibt. Die nächste Überschrift „PEGIDA legt den Finger in die Wunde“ lässt auf mehr hoffen aber auch in den darauf folgenden Absätzen legt die Autorin konsequentes Nichtverstehen an den Tag, überzogen mit einen Hauch Überheblichkeit.

Hier nun sind wir beim spannendsten Teil der Pegida-Diskussion angekommen. Egal, ob es um Ausländer, Gender-Mainstreaming, den Ukraine-Konflikt oder „Kriegstreiberei gegen Russland“ geht: Pegida und andere Gruppierungen behaupten einen Meinungsmainstream, der bestimmte Meinungen ausklammert.

Frau Marlen Hobrack setzt in diesem Absatz eine ausgewogene und informative Berichterstattung der etablierten Medien voraus, klagt aber nicht die Medien sondern die Kritiker der Berichterstattung an. Da verwundert es auch nicht, dass „Kriegstreiberei gegen Russland“ in Anführungszeichen steht. Im weiteren Verlauf erklärt uns die Autorin, das es eine Gesinnungshoheit geben muss und wer darüber definitiv nicht befinden darf..

Diese Lücke zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung besteht, seit es Meinungsmedien gibt. Die Lücke ergibt sich erstens daraus, dass nicht jeder Meinung machen kann, aber sehr wohl jeder eine Meinung hat (und sei es eben Indifferenz gegenüber bestimmten Themen). Zweitens aber resultiert sie daraus, dass Gesellschaft diese Filter braucht – sie muss nämlich eine Grenze ziehen zwischen dem, was gesagt werden darf, und dem, was unausgesprochen bleiben muss.

Am Ende der zweiten Seite wartet Frau Marlen Hobrack dann noch mit folgender Frage auf:

Wo oder wie können extremere Meinungen dann überhaupt noch öffentlich repräsentiert werden?

Angesichts der bereits weiter oben präsentierten Themen, auch das in den Anführungszeichen, muss sich der Leser eigentlich fragen wer wohl noch extremere Meinungen macht, als die Mainstream-Medien dies ohnehin schon tun? Du sollst Frühsexualisierung akzeptieren, Kriegstreiberei gegen Russland sowieso und gegen die Meinung des politischen Establishments darf schon gar niemand sein. Als braver Bürger hast du dir gefälligst dein politisches Spektrum auszusuchen und das Denken anderen zu überlassen – in etwa so, Frau Marlen Hobrack? Aber damit ist noch nicht alles gesagt, schließlich fehlt noch die richtige Würze in Form von Ressentiments. Unter der Überschrift „Pediga macht sichtbar, was wir nicht sehen wollen“ geht die Analyse der Bewegung gänzlich in die Hose.

Ich habe oben gesagt, dass solche Meinungen, die der öffentlichen Meinung widersprechen, sehr wohl geäußert werden – jedoch im nicht-öffentlichen Rahmen. Die Tatsache, dass in Form von Pegida und anderen ähnlichen Vereinigungen Meinungen öffentlich repräsentiert werden, die die meisten Menschen der Mitte als „radikal“ einstufen würden, kann also zweierlei bedeuten: Entweder erscheinen diese Haltungen vielen Menschen als bei weitem nicht so radikal, wie sie die veröffentlichte Meinung einstuft. Eben deshalb, weil sie sich mit gängigen und akzeptierten Ressentiments gerade auch der Mittelschicht decken.

Sie resümiert, dass „wir“ (also die Mitte, von der sie ausgeht) nicht sehen wollen, dass PEGIDA ein rassistischer, dem Extremismus verfallener Haufen einer, noch in Teilen vorhandenen Mittelschicht ist. Sie verweist also nicht auf ihre eigene Unfähigkeit, die Tatsachen nicht sehen zu können, sondern verweist auf eine Angriffsfläche gegen die Bewegung, die sie als Gefahr und nicht als Heilung für ein völlig aus dem Ruder gelaufenem System sieht.

Im Grunde genommen müssen wir daher dankbar sein für das Sichtbar-Werden bestimmter Meinungen, die eine Gefahr für das friedliche und tolerante Zusammenleben in diesem Land darstellen.

Nun sollte auch klar sein warum Frau Marlen Hobrack dafür ist, dem Schweigen PEGIDAs zu lauschen. Kenne deine Feinde…

MfG
Wanderer

Politisch korrekte Kritik ist keine Kritik

Eigentlich wollte ich erst wieder im neuen Jahr einen Artikel veröffentlichen aber die Ereignisse und erst recht das weihnachtliche Statement von Ken Jebsen lassen keinen Aufschub zu. Es besteht Handlungsbedarf. Seit PEGIDA hat politisch korrektes Geschwurbel Hochkonjunktur. Die meisten Kritiker dieser Bewegung eint eine ganz besondere Eigenschaft. Nämlich die Ahnungslosigkeit. Diese Ahnungslosigkeit hat auch die Montagsmahnwachen zu einem schlechten Witz verkommen lassen. Dort herrscht spätestens seit Pedram Shahyar Konsenspflicht und politisch korrektes Denken – oft begleitet von einem Beteuerungs-Singsang, der schon religiöse Züge in sich birgt. Diese Bewegung wurde von innen zersetzt und ist daher als gescheitert zu betrachten. Ich halte jede Wette, dass die Montagsmahnwachen nicht mehr das sind, was sich deren Initiator Lars Mährholz darunter vorgestellt hat. Und das wird auch der Grund für deren Besucherschwund sein. Fast alle Kritikpunkte dieser Bewegung wurden gestrichen und durch Beteuerungen und Distanzierungen ersetzt. Nun stehen die Montagsmahnwachen weitab des politischen Gefahrenbereichs. Das hat viele Menschen enttäuscht und verärgert. Statt Standhaftigkeit zu beweisen haben sich die Montagsdemonstranten einlullen und an den Rand des Systems verklappen lassen.

Die Montagsdemos und auch PEGIDA und ihre Derivate sind aber auch Ausdruck einer weiteren Kinderwelt – nach den Spielregeln des Systems. Der Start war gut aber für den Durchbruch reicht es noch nicht. Die neuen Protestbewegungen fallen nämlich noch immer auf die Mogelpackungen des Systems herein. Eine Protestbewegung wird keinen Erfolg haben, wenn sie sich in ein politisch korrektes Korsett zwängen lässt, denn das wurde nach den Regeln des bestehenden System gefertigt. Seitdem PEGIDA ihr Positionspapier veröffentlicht hat ist diese Bewegung angreifbar geworden. Statt mit Systemscheiß aufzuwarten hätte man den Kampf – wie anfangs bei den Montagsmahnwachen – gegen das Establishment richten sollen, denn dort sitzen die Verantwortlichen! Dieses Systemzeug ist lediglich Fassade für das Nutzvieh und eine Schlechte obendrein. Um das zu verstehen muss aber schon mehr als nur eine Ahnung davon vorhanden sein und genau das ist bei den PEGIDAnern der Fall. Die meisten ahnen, was viele innerhalb dieser Bewegung bereits wissen und das passt dem Establishment gar nicht – zu erkennen am wachsenden Widerstand gegen den wachsenden Widerstand. Ein besseres Beispiel für einen circulus vitiosus gibt es wohl kaum.

Innerhalb dieses Systems und seiner immer enger gezogenen Grenzen gibt es daraus kein Entrinnen. Es gäbe zwar einen Weg aber der Wegzoll wäre für die meisten zu hoch und darum stützen sie lieber eine Ordnung, in die sie durch Prägungen assimiliert wurden – obwohl deutlich sichtbare Zerfallserscheinungen dieser Ordnung bereits seit Jahren erkennbar sind. Wie oft der Ruf nach Zusammenhalt laut wurde, lässt sich schon gar nicht mehr ermitteln. Nun besteht die reelle Chance eine atomisierte Gesellschaft zu einen, doch das wird sehr effizient durch politisch korrektes Beteuerungsgelaber unterbunden – NLP lässt grüßen.

Die folgende Weihnachstansprache als Grundlage für weitere Protestbewegungen, ist mein Wunsch für dieses Land.

MfG
Wanderer

Tolerante Weihnachten

Toleranz, liebe Leser, ist etwas sehr privates. Toleranz vorschreiben zu wollen wäre daher nichts anderes als ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte – wenn nicht gar deren unwiderrufliche Amputation. Auf Toleranz kann nichts aufgebaut werden, da es sich dabei um den kleinsten, gemeinsamen Nenner handelt. Darauf baut man nun mal nichts auf, jedenfalls nichts, was von Bestand sein soll. Dafür würden solide Fundamente benötigt.

Gegner der PEGIDA Bewegung demonstrierten wieder mal, dass der Toleranzbegriff beliebig ausgelegt werden kann. Damit zeigen sie recht offen, wie sie mit SS Methoden von anderen fordern, was sie selbst nicht bereit sind zu geben. Ja, liebe Bürgerinnen und Bürger, die sogenannte Antifa ist alles, nur nicht das, wofür sie sich ausgibt. Es ist ein staatlich gefördertes Terrornetzwerk das gewaltsam gegen Andersdenkende vorgeht. Deren Mitglieder stellen zwar die Minderheit in einer Gegendemonstration, werden aber von deren Mehrheit toleriert. Womit einmal mehr erwiesen wurde, dass der Toleranzbegriff nach Belieben interpretiert werden kann.

Mit diesen Gedanken entlasse ich euch nun in ein besinnliches Weihnachtsfest.

MfG
Wanderer

Warum ich PEGIDA unterstütze?

Die Bewegung könnte sich meinethalben auch ASDF, JKLÖ oder QWERTZ nennen und gegen die Einfuhr von hinter-indischen Spitzhörnchen demonstrieren. Eigentlich unterstütze ich jede Bewegung, die gegen das Establishment aufbegehrt. Dafür gibt es, mindestens tausendundeinen Grund. Diese jedoch einzeln zu betrachten wäre genau der Fehler, den sich die Mainstream-Medien gern zu nutze machen, um anhand kurzer Statements ganzseitige Artikel mit subtilen bis offenen Anfeindungen, Meinungen zu machen. Es sind eben diese Medien, die schon immer einen Keil zwischen die Bevölkerungsschichten trieben und dafür auch noch Akzeptanz genießen. Die Beantwortung dieser Frage ist nicht so trivial, wie es die Mainstream-Medien gern hätten, denn, eine Antwort allein reicht nicht aus, um die Beweggründe einer Massenbewegung zu schildern. Die Entstehung von PEGIDA nebst aller Derivate, haben wir vornehmlich der Skrupellosigkeit des Establishments zu verdanken. Somit ist die Bewegung selbst eine Wirkung und keinesfalls die Ursache. Um ein Problem aus der Welt zu schaffen, muss aber erst dessen Ursache beseitigt werden und genau das soll mit Hilfe der Mainstream-Medien verhindert werden. Ich möchte in diesem Zusammenhang an eine ganz besonders perfide Geschichte erinnern, die wir unseren „wahrheitsliebenden“ Medien zu verdanken haben.

Mit der Grenzöffnung 1989 konnten wir erleben, wie Politik und Medien zusammen arbeiten und sich gegenseitig deckten. Mit 100 Mark pro Nase, Peanuts im Vergleich zu dem, was sonst aus reiner Gewohnheit an Steuergeldern verklappt wird, hat man sich einst ein ganzes Volk zzgl. Volkseigentum gekauft. „Der Laden ist 600 Mrd. Wert“ – hat Rohwedder damals für den Superklau errechnet. Vielleicht war diese Aussage auch einer der Gründe, warum er anno 91 so plötzlich verstorben worden ist. Jedenfalls wurde dieser Batzen Geld nicht nur im Establishment der Klemm & Klau GmbH (heute BRD) verteilt, sondern auch noch mit Fördermitteln garniert, die nochmals mit einigen hundert Mrd. zu Buche schlugen – sponsored by Steuerzahler in Ost und West, versteht sich. Ein gutes Geschäft für eine Investition von lediglich 1.2 Mrd. Begrüßungsgeld. Dieses Begrüßungsgeld gab es übrigens schon seit den 70er Jahren aber wer weiß heute schon noch, was es damit überhaupt auf sich hatte? Es wurde aber erst zum Stein des Anstoßes, als westlich von Elbe und Har(t)z der Neidfaktor stimuliert wurde. Eine reife Leistung der Presse, das muss man schon sagen. Die Bevölkerung wurde von den Mainstream-Medien gegeneinander aufgebracht, während sich das Establishment die Taschen voll stopfte. Eigentlich gehören die Verantwortlichen hinter Schloss und Riegel, stattdessen üben sie ihr zweifelhaftes Handwerk noch immer aus und allein das ist Grund genug, sich mit PEGIDA gegen das Establishment zu erheben.

Über diese Vorgehensweisen ließen sich ganze Bände schreiben, aber das Grundprinzip sollte klar zu erkennen sein. Die Bevölkerung wird von den Mainstream-Medien an der Nase herum geführt, beeinflusst, angelogen, des-informiert und vom Wesentlichen abgelenkt. Mit einem Blick auf die Berichterstattung über die Ukraine, Russland oder gar Präsident Putin muss die Frage gestattet sein, wer in diesem Land eigentlich Politik macht!? Ist es eine unfähige Merkel oder doch eher der Kreis um ihre Freundin, Friede Springer? Es ist vielleicht nicht verkehrt, in diesem Zusammenhang die transatlantischen Einflüsse und deren Rolle auf dem europäischen Festland kritisch zu hinterfragen und eben nicht Herrn Professor Kauderwelsch das Schönreden von Lügen, Sanktionen und Kriegen in TV und Presse zu überlassen. Das Establishment hat sich dermaßen weit von seiner Bevölkerung entfernt, dass es diese nur noch als Konsumenten bzw. Verbraucher, Stimm- und Nutzvieh betrachtet. Jegliche Kritik am System wird von den Medien im Keim erstickt und wer es doch wagt die Stimme zu erheben, wird diffamiert. Ein Blick auf die beiden Hauptfiguren bundesdeutscher Repräsentanten verschafft uns die Gewissheit, das diese Kasper ganz bestimmt keine Macht in den Händen halten. Gauck und Merkel als „gewählte“ Staatsoberhäupter sind eine Verhöhnung sondergleichen. Man könnte, wie im alten Rom, ebenso gut ein Pferd an die Spitze setzen und es würde keinen Unterschied machen. Aber die Presse ist voll des Lobes über diese beiden. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Sowohl Wessis als auch Ossis werden von Politik und Medien benutzt und nach Art des Hauses geplündert – allein dies zu begreifen, dürfte schon für so manchen ein Problem sein. Das ist nicht als Vorwurf zu verstehen, eher als gern übersehene Tatsache. Alles kann auf die Ebene von Ursache und Wirkung herunter gebrochen werden. Wenn wir also das Vorgehen des Establishments genauer beleuchten stellen wir fest, dass PEGIDA keine Ursache sein kann. In den Medien wird aber ein völlig anderes Bild von dieser Bewegung gezeichnet, indem sie als Ursache benannt wird. Falscher kann eine Berichterstattung gar nicht sein, zumal eine Absicht dahinter offensichtlich wird – Spaltung durch Manipulation. So offenbaren sich viele Widersprüche unserer Zeit. Eine Eigenschaft enttarnt, worum es sich dabei im weiteren Sinne handelt – nämlich um ein Werkzeug. So wie der Maurer seine Kelle, der Tischler seinen Hammer, der Bäcker seinen Knethaken und der Fleischer sein Messer braucht, so brauchen auch Medien und Politik ihre Werkzeuge. Das geilste davon ist ein Multitool und heißt divide et impera – kostengünstig, praktisch, vielseitig. Es kostet nämlich fast nichts, ein Volk zu unterjochen, noch dazu ist es praktisch und die möglichen Optionen aus dieser Konstellation könnte man durchaus als „vielseitig“ bezeichnen. Und genau damit haben wir es zu tun. Mit einem Werkzeug, das nicht nach dem Werkstoff unterscheidet, sei es auch noch so fein und teuer, sondern nach dem Willen dessen, der es führt. Und was im technischen Bereich als Werkstoff bezeichnet wird nennt sich in Tierhaltung und Politik schlicht und ergreifend, Nutzvieh. Jeder Bauer kann dir bestätigen, dass du als Superbulle ein paar mal mehr deinen Spaß haben kannst, am Ende jedoch ebenso beim Abdecker landest – den Kühen ergeht’s nicht besser.

Wir aber, sind weder Bullen noch Kühe, haben uns jedoch erst zum Nutzvieh degradieren und dann abrichten lassen. Das ist tragisch, ja, aber es ginge auch anders. Um etwas zu verändern müsste man, um beim Bauern zu bleiben, lediglich aufhören nach dessen Regeln zu spielen und wissen, dass es andere Bauern mit anderen Regeln gibt – die ebenfalls inakzeptabel sind. Diese Bauern hören dann im gleichen Moment auf Bauern zu sein, weil es nix mehr zu bebauern gibt. Logisch, oder? In der Praxis funktioniert das ein wenig anders aber, es funktioniert. Der Schlüssel für die unsichtbaren Helden – und das sind die Meisten – heißt Solidarität. Das ist ein sehr missbrauchter Begriff der vielfach abgelehnt oder überhört wird. Warum ist das wohl so? Vielleicht, weil 19,99 besser „klingt“ als 39,99, oder vorgekautes aus dem TV nicht nur besser schmeckt, sondern, Dolby Digital vom Musikantenstadl untermalt, die eigenen geistigen Ressourcen schont – ist nur eine Vermutung. Aber was ich damit sagen will ist, dass vieles was sehr wichtig ist, übertönt bzw. verfälscht wird und daher sehr schlecht bis gar nicht wahrnehmbar ist. Eine eingeschränkte Wahrnehmung schränkt aber das Urteilsvermögen ein – rapide sogar. Nicht, weil die Leistung fehlt sondern einfach deswegen, weil nicht genügend Informationen beim Empfänger ankommen, um überhaupt ein Urteil bilden zu können. Wir können also davon ausgehen, dass die Organisatoren und Teilnehmer von Gegendemos zur PEGIDA entweder unreflektiert ihre Überzeugungen zur Schau stellen oder aber nur einen Teil der zum Verständnis notwendigen Informationen besitzen.

Wir leben in einem System, das sich seit einer ganzen Weile selbst verdaut, was am Mundgeruch von Mainstream-Medien und Politik zu merken ist. Übelste Beleidigungen gegen eine sich erhebende Masse sind daher weniger schlau und könnten für die Betreffenden zu unerfreulichen Nebenwirkungen führen. Nun bin ich wieder mal vom hundertstel ins tausendstel gekommen aber ich denke, dass wesentliche Gründe für eine Unterstützung von PEGIDA benannt wurden. Weitere können gern in den Kommentaren hinzugefügt werden.

MfG
Wanderer

Das Wort zum Wochenende

Merke: Toleranz ist, was man (noch) bereit ist, zu dulden. Nicht mehr!

MfG
Wanderer

Das System bläst zum Kampf gegen seine Bürger

Deutsche Politik und deutsche Medien betreiben schon seit Jahren ihren ganz speziellen Kampf gegen die Bevölkerung. Nichts bleibt unversucht, um mit selbst aus den Fingern gesogenen Meinungen die Mensch zu entzweien. Selbst vor Handlungen und Äußerungen, die nach deutschem Recht strafbar sind, wird nicht zurück geschreckt. Beleidigungen, Verleumdungen, Beschimpfungen, Verdrehungen von Tatsachen und selbst die plattesten Lügen sind für Politik und Medien redliche Mittel im Kampf gegen (rechts!?) ihr Volk – und auch vor Volksverhetzung wird nicht halt gemacht. Die Berichterstattung in deutschen Medien ist spätestens seit der Ukraine-Krise an ihrem absoluten Tiefpunkt angelangt und offenbart das wahre Gesicht derer, die den Mainstream und somit die Meinung der Massen lenken. Damit überschreiten sie eine Grenze, die schon 89 für die Vertreibung des politischen Establishments gesorgt hat. Als vierte Gewalt im Staat handeln die Mainstream-Medien eindeutig abseits ihrer Zuständigkeit, wenn sie die Bevölkerung gegeneinander aufhetzt. Was dort abgesondert wird ist nicht mehr durch die Meinungs- und Redefreiheit gedeckt und muss eigentlich strafrechtlich verfolgt werden. Genau das passiert jedoch nicht, weil sich das System selbst schützt. Die deutsche Gesetzgebung wurde über Jahrzehnte verwässert, ausgehöhlt und an die Bedürfnisse der Regierenden angepasst – und die positionierten mit ihren weisungsgebundenen Staatsanwälten und Richtern die Scharfrichter gegen das Volk. Die Verkündung von Urteilen im Namen des Volkes sind schon eine Verhöhnung sondergleichen, wenn aber auf Geheiß einer Regierung, Straftaten aus den eigenen Reihen gar nicht mehr verfolgt werden, ist das schlicht und ergreifen ein unhaltbarer Zustand.

Eine neuerliche Schweinerei vom FOCUS ist eine Forderung, PEGIDA-Freunde aus der Freundesliste bei Facebook zu entfernen – mit praktischen Tips und perfiden Begründungen, versteht sich. Ganz unverhohlen wird damit bei den Lesern Angst vor einer Bewegung geschürt, die, genau genommen ein Ergebis schlechter Politik und miserabler Berichterstattung ist. Die Mainstream-Medien betreiben auf immer dreistere Weise Volksverhetzung und werden dabei von Politik und Rechtsstaat gedeckt. Das bemerken immer mehr Menschen mit dem Ergebnis, dass sich selbst bei Konservativen und politisch Desinteressierten massiver Widerstand regt. PEGIDA wird wahrscheinlich deswegen auch weiterhin Zulauf erhalten. Doch selbst wenn es dem Establishment gelingen sollte, diese Bewegung durch Lügen und Intrigen zu zerschlagen, wird es eine neue Protestbewegung geben. Die Bevölkerung merkt, dass „links und rechts“ zwei Seiten der selben Medaille sind und sie mit ideologischen Stilmitteln jahrelang regelrecht an der Nase herum geführt wurde, während sich die gewählten Vertreter ein Plätzchen an der Sonne gesichert haben. Auf diesem hohen Ross saßen einst auch Honecker und Konsorten. Und so wie ihnen, wird es auch der bundesdeutschen Politkaste ergehen – vielleicht schon sehr bald.

Dieses System ist am Ende. Und mit diesem Ende werden alle politisch-korrekten Ideologien ebenso hinfällig. Sie waren sowieso nur Mittel zum Zweck einer politschen Kaste, um an den Topf der Steuerzahler zu gelangen. Wie sehr die „politische Opposition“ wirklich Opposition ist, sehen wir an der Positionierung der Partei „die Linke“, die sich nun auch klar gegen die Volksbewegung PEGIDA stellt. Die aufbegehrenden Massen haben somit jegliche politische Bindung an dieses System verloren und sind als Verunglimpfte, Steuern zahlende Masse, auf sich selbst gestellt. Das ist gut so, denn wir alle sind erwachsen und brauchen keine Politkasper und auch keine Medien, die sich als Erzieher des Volkes aufspielen. PEGIDA hat das Zeug, zum Aufstand gegen Politik und Establishment zu blasen. Was dieser Bewegung noch fehlt ist das Ziel, ein neues und menschenfreundliches System anzustreben.

MfG
Wanderer

Multikulti ist ein Geschäft

Die meisten Entscheidungen in der Politik sind für die Bürger dieses Landes schwer oder gar nicht nachvollziehbar. Es gibt aber auch Entscheidungen die dermaßen idiotisch sind, dass zu recht Zweifel am gesunden Menschenverstand der Entscheidungsträger angebracht ist. Eine diese Entscheidungen brachte den Multikulti in der BRD. Gestützt wurde und wird diese Entscheidung mit fragwürdigen Aktionen und dubiosen politischen Forderungen an die Bevölkerung, die bei Nichtbeachtung bzw. Nichteinhaltung mit passend formulierten Strafparagraphen in Schach gehalten wird. Die Welt ist groß und die BRD ist auf einem Globus kaum zu sehen und doch ist es Wille der Politik, Multikulti auf engstem Raum zur Normalität zu erklären. Wer diesen Unsinn hinterfragt, bekommt pro Forma ein Etikett verpasst und wird dann, entweder öffentlich demontiert oder in eine Schublade zu den anderen „Subversiven“ gesteckt – und das wird dann Gerechtigkeit genannt. Eigentlich kann man solche Politik nicht ernst nehmen, wenn da nicht die Exekutive wäre, die in blindem Gehorsam und notfalls mit Gewalt jeden politisch verzapften Mist durchsetzt.

Die Welt ist mindestens so lange schon multikulti, wie es Menschen auf ihr gibt. Es wird auch seine Günde haben, warum für jedes Volk der Erde ausreichend Platz in den Heimatländern vorhanden ist. Man kann auch ruhigen Gewissens behaupten, dass sich jeder Mensch unter seinesgleichen am wohlsten fühlt, es sei denn, äußere Einflüsse zwingen ihn zur Flucht. Äußere Einflüsse sind Hunger, Sklavenhandel, Kriege, Landnahme, Ausbeutung etc. In den internationalen Handelszentren gibt es seit alters her ein Gemisch aus vielen Völkern. Das ist zwangsläufig so und wurde auch schon immer als normal empfunden. Aber warum soll sich die Weltbevölkerung gerade hier, in diesem kleinen Land zu einem Einheitsbrei vermischen? Zumal allein der Gedanke daran schon absurd ist, mussten aber im Vorfeld mögliche Konsequenzen von den Entscheidungsträgern bedacht werden. Welche sind das? Deutsche raus aus der BRD? Aber noch etwas ist bemerkenswert. Während die einheimische Bevölkerung von Geburt an nach „Schema F“ abgerichtet wird holt man sich gleichzeitig eine Vielfalt ins Land, die am liebsten unter sich ist und obendrein, Deutsche gar nicht ausstehen kann. Ist das kein Widerspruch in sich?

Wo sind denn die Integrierten, wenn es um deutsche Interessen geht? Wer von ihnen macht sich für die einheimische Bevölkerung stark? Das sind höchstens jene Minderheiten, die in der nachrückenden Flut von Wirtschaftsflüchtlingen und Kriminellen regelrecht untergehen. Ich hatte mal einen türkischen Vermieter, der, vor langer Zeit wegen politischer Verfolgung in die BRD floh. Er war Deutsch- und Physiklehrer und brachte als Gegner der Einwanderungspolitik schon damals (1994) die gleichen Argumente, die heute als fremdenfeindlich, rechtsradikal und rassistisch angesehen werden. Er war es auch, der mir die Zukunft der BRD erklärt hat und alles was er sagte, ist eingetroffen. Verdrängung der Bevölkerung, Kriminalität, Radikalismus, Extremismus sind Entwicklungen, die er schon damals vorher gesehen hat. Ist das nicht bemerkenswert – von einem Türken? Mit dem Konzept Multikulti verhält es sich wie mit allen anderen Untaten die eine, unter fragwürdigen Umständen an die Macht gekommene Clique verzapft hat. Deren Mitläufer sind eigentlich zu bedauern, wäre da nicht der immense volkswirtschaftliche Schaden, den sie anrichten. Als ich mich jedoch näher mit ihnen auseinander setzte musste ich feststellen, dass deren Art zu Argumentieren verdammt viel Ähnlichkeit mit den Überzeugungen einstiger Genossen der DDR aufwies. Ein unumstößliches Zeichen für einen angenommenen Glauben bzw. Indoktrination. Und mir wurde plötzlich klar – um mit der Lüge leben zu können muss man an sie glauben.

Multikulti ist ein Business wie jedes andere auch. Es ist die selbst geschaffene, künstliche Welt einer verlogenen Bande, vom Steuerzahler finanziert und von der Bevölkerung kaum noch geduldet – und es geht dabei um sehr viel Geld. Bei zum Teil 99-100% Ausländeranteil an so manchen Schulen, kann von Multikulti, geschweige von Integration überhaupt keine Rede mehr sein. Aber ich gehe jede Wette ein, dass die Verantwortlichen für diese Katastrophe nach einer Wochen Guantanamo-Aufenthalt bei 100% Gleichstellung zu den zu unrecht verschleppten Mitgefangenen, von ganz allein eine Geschichte erzählen würden, die von Intrigen, Korruption, Machtmissbrauch und einer üblen Verschörung handelt.

MfG
Wanderer

Pegida erreicht die kritische Masse

Die kritische Masse wurde erreicht – PEGIDA sei Dank. Kritisch vor allem, weil trotz Dauerberieselung und Diffamierung durch den Medienmoloch, die Proteste gegen das Establishment massiven Zulauf bekommen. Im Dresden waren das am letzten Montag mehr als 15.000 – also 50% Zuwachs in einer Woche. Aber was nun? Langsam formulieren sich politische Forderungen aus den Kreisen der Protestierenden. Gerade so, als tanze man um den heißen Brei. Wie es jetzt weiter geht hängt am Durchhaltevermögen der Protestbewegung und den, von ihr ausgehenden Forderungen. Man kann gegen vieles sein. Aber festzulegen wofür man ist, kommt heute fast einem Offenbarungseid gleich. Dennoch ist jedem Demonstranten klar, dass es nicht mehr nur um Eingeständnisse seitens der Politik geht. Die Meisten unter ihnen haben erkannt, dass sie systematisch von Politik, Wirtschaft, Medien und vor allem von Rattenfängern missbraucht wurden die immer zur Stelle sind, wenn es darum geht, politisch unkorrekten Äußerungen einen ideologischen Mantel umzuhängen.

Was dieser Tage von Politikern im Hinblick auf die zahlenmäßig immer stärker werdenden Proteste gegen das System abgesondert wird, kann bestenfalls als bodenlose Frechheit, genauer jedoch als Panikanfälle, bezeichnet werden. Den gut gespielten Anstand vergessend, sehen sich die aufbegehrenden Massen Beschimpfungen, Verleumdungen und Hetzkampagnen ausgesetzt, die wir eigentlich nur aus Geschichtsbüchern – speziell aus der Zeit 33-45 – kennen. Ist es nicht bemerkenswert, wenn sich vermeintlich intelligente erwachsene Menschen gegen andere Erwachsene, von ihren „gewählten“ politischen Vertretern aufhetzen lassen? Dieses Prinzip ist ein alter Hut und selbst Nero kannte es schon.

Teile die Massen in unterschiedliche Lager und herrsche

Ich will nicht abstreiten, dass Anti-PEGIDAnten nicht mit diesem Prinzip vertraut wären aber ich werfe ihnen vor, dass sie es überhaupt nicht verstanden haben. Sie mausern sich stattdessen zu Anti-Bürgern, die sich vom Establishment aufgrund irgendwelcher obskuren Behauptungen instrumentalisieren lassen. Das gelingt vorzugsweise mit der Verbreitung politisch-korrekter Vorurteile und Ressentiments, indem geschickt die Tatsachen verdreht werden. Gleichwohl sieht sich die Protestbewegung PEGIDA in der Verpflichtung, Anschuldigungen und Vorwürfe, sowohl zu dementieren und sich von Protestlern mit politisch-unkorrekten Meinungen zu distanzieren. Genau genommen handelt es sich dabei um einen Spaltungsprozess, der politisch inszeniert und medienwirksam aufgebauscht dazu dient, den Grad der Dressur einer unliebsam gewordenen Bevölkerung festzustellen. Die Verhöhnung seitens der Politik wird aber erst deutlich, wenn man sich das Verhalten ihrer Vertreter und Wadenbeisser genauer betrachtet. Statt zu deeskalieren, wie es üblich ist, wird ständig Öl ins Feuer gegossen und die Auseinandersetzung gefördert. Kompromisse, Einsicht, Selbstkritik bei Politikern? Fehlanzeige! Die leben in aller Öffentlichkeit und begleitet von geifernden Medienberichterstattern, ihren ganz persönlichen Narzissmus aus – und finden diese Haltung auch noch richtig.

Die Bewegung selbst kommt vor lauter Distanziererei eigentlich zu gar nichts, außer, die Bereitschaft für eine tiefgreifende Veränderung, zu demonstrieren. Es ginge viel einfacher, wenn zum Beispiel auf einer PEGIDA Demonstration unumwunden klar gemacht wird, dass man sich vom Establishment und erst recht von der politischen Kaste distanziert. Diese Haltung birgt noch mehr Potential. Wenn erst einmal durchsickert, dass das weltweite Wirtschafts- Finanz- und Gesellschaftssystem auf Sand gebaut wurde wird auch offensichtlich, dass die Zeit für eine grundlegende Veränderung angebrochen ist. Und dafür braucht es alle Menschen dieses Landes – auch die Anti-PEGIDAner. Der öffentliche Dienst ist mit ca. 14.5 Mio Beschäftigten der größte Arbeitgeber. Zählt man noch die Pensionäre hinzu kommen wir auf einen Bevölkerungsanteil von rund 20%. Das ist jeder fünfte Einwohner (ggf. zzgl. Ehepartner) und die werden, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alles daran setzen, das sterbende System zu retten bzw. zu reanimieren. PEGIDA kann und muss diesen 20% anbieten, gemeinsam gegen die bestehende (Un)Ordnung aufzubegehren.

MfG
Wanderer