Ursache und Wirkung

Wir drehen uns im Kreis und das offensichtlich aus gutem Grund – es scheint Spaß zu machen. Ich gehöre wohl zu den Wenigen die keinen Spaß dabei empfinden, aufgrund dieser ewigen Dreherei mit einem Kopfkasper durch die Welt zu laufen. Das bedeutet, es müssen Konsequenzen gezogen werden. Nomalerweise sollte es möglich sein, ein Problem aus der Welt zu schaffen. Was aber, wenn mit emsiger Beständigkeit alle möglichen Lösungswege verbaut werden? Nichts anderes erleben wir tagtäglich. Auf diesem Blog habe ich stets mit Lösungen und Lösungsansätzen gearbeitet. Was für so manchen Kleingeist wie Gefasel klingt, ist nichts anders als eine lösungsorientierte Gebrauchsanleitung. An erster Stelle stehen und stand bei mir immer lösungsorientiertes Denken und folgerichtiges Handeln.

Diese Herangehensweise ist eigentlich zu favorisieren, da am erfolgversprechendsten. Aber offensichtlich ist eine Mehrheit anderer Meinung. Nun, ich will mich dieser Meinung nicht unterordnen, ihr aber auch nicht im Weg stehen. Wenn Probleme bevorzugt werden, kann ich das nicht ändern. Mir bleibt lediglich, auf eine unsinnige Herangehensweise aufmerksam zu machen. Eine zeitlang sah ich in dieser Tätigkeit einen Sinn und es gibt im Sumpf der Versackten immer noch genug, die ebenfalls gangbare Wege sehen. Die Masse derer die es gut meinen aber durch ihr Tun immer noch mehr Schaden anrichten, steigt jedoch bedrohlich an und so bleibt in letzter Konsequenz nur der Rückzug aus diesem unehrenhaften Treiben.

Das ist nicht bedauerlich. Schließlich gibt es reichlich Probleme, die der vollen Aufmerksamkeit und Hingabe von vermeintlichen Aufgeklärten bedürfen. Ich habe seinerzeit gelernt, dass jedes Problem eine Lösung beinhaltet. Wenn beispielsweise das Problem einer Teilung von links und rechts offensichtlich ist, ist eine Lösung ebenso offensichtlich. Das zu verstehen ist eine Sache, die Umsetzung eine Andere. Anstandshalber liefere ich an dieser Stelle einen Lösungsansatz für das genannte Beispiel. Lösung: ohne rechts gäbe es kein links.

Diese Herangehensweise hat sich bewährt und doch behaupten einige Zeitgenossen, es besser zu wissen. Von mir aus…

MfG
Wanderer

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8 Gedanken zu „Ursache und Wirkung

  1. Genau so ist es!
    …….. Lösung: ohne rechts gäbe es kein links und ohne links kein rechts
    Wie auch: Ohne oben kein unten und ohne unten kein oben, oder ohne innen kein außen und ohne außen kein innen und so weiter..

  2. Ich liege seit 4 Wochen flach. In wieweit das die Folge davon ist, dass ich mich 16 Monate mit dem Weltgeschehen befasst habe, ist mir nicht einsehbar. Tatsache ist: Ich mag zurzeit nicht, ich mag überhaupt nicht, ich kann täglich ein neues Beispiel nehmen und darauf hinweisen, wie damit umzugehen ist, es ist ohne Ende und allein der Umstand, dass Zeitungen weiter gekauft werden und TV weiter geschaut, zeigt, dass ein grosser Teil sich offenbar komplett durch die Scheisse ziehen lassen will.
    Kommt dazu: Gelassenheit ist mir grad schwer zu halten. In meinem akuten Zustand guck ich nur mal vier Aufhänger in Deutsche Wirtschaftsnachrichten, und mein Geist möchte kotzen oder er möchte mit Feuer in die faulen Wände, in die Wespennester, in die unterirdischen Bunker, und die Faces, aus denen nur lüge fällt, ekeln nur an.
    Und so geht es natürlich nicht.
    Ich hoffe, den Dreh zu finden, die Gegebenheiten mehr und mehr auf die witzige Weise einpacken zu können, so dass ihre Notwendigkeit den Schrecken verliert. Die Dinge sind veränderbar.
    Es ist die höchste Herausforderung: Meinen Fokus so richten, dass es mir dabei gut geht und dass ich dabei verändere, was ich verändern will.

  3. Ich denke, dass vieles einfach daran liegt, dass unser Denken halt einfach analog „programmiert“ und dressiert wurde – die Ursache dafür ist die Kultur in die ein Mensch hineingeboren und groß wird. „Oben-Unten“, Links-Rechts, An-Aus, Gut-Böse, Licht-Finsternis usw. -Denken ist halt einfach analog – obwohl es doch / und zwar auf Grund des andressierten Denkens selbst / ALS „dualistisch“ „empfunden“, gesehen wird. Wenn ich nun in dieser Art des Denkens „gefangen“ bin, MUSS das eine immer das GEGENTEIL des anderen „bedeuten“ und darstellen. Diese Art des Denkens kann ich aber nur im Denken selbst beenden und damit auch die – jedenfalls von mir gewünschte – Veränderung herbei führen.

    Wenn ich verstehe, wenn mir bewusst wird, dass ich ein echtes lebendiges gutes Sein Bin und alles dass, was ich mit den Sinnen wahrnehmen kann oder dass ich durch „Apparate“ wahrnehmbar machen kann, TATSÄCHLICH IST UND mir klar wird, dass es „Oben-Unten“, Links-Rechts, An-Aus, Gut-Böse usw. eben GAR NICHT GIBT, weil nur als Worte zur „Orientierung“ im Raum/auf der Fläche „vorhanden“, wird vielleicht – leider nicht „un-be-dingt“ (der Mensch will immer be-dingt, nur nicht bei der Dressur von „Oben-Unten“, Links-Rechts, An-Aus, Gut-Böse usw.) dann wirklich klar, dass AUS nicht das Gegenteil von AN IST, sondern nur die Abwesenheit des „einen“ vom „anderen“.

    Licht IST, Finsternis ist nicht, sondern NUR die Abwesenheit von Licht, denn Licht wirft keine Schatten und tritt der Schatten ins Licht, so stellt man fest, er war auch niemals existent vorhanden, denn er hat kein Sein.

    Tja, und wie „automatisch“ fängt der Teil des Gehirns, der dafür zuständig ist, das Denk-Programm, die Dressur zu ändern und DUAL, ja sogar Multi-Dual zu denken. Denn darin besteht eine der vielen Möglichkeiten, die das menschliche Gehirn hat: es kann viel mehr, als wir uns das „analog“ vorstellen können. Eine echte biologische Wunder-Rechen-Maschine. 😉

    „Aber, was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht.

    • Dualismus und Polarität beherrschen schlicht das Spielfeld. Seit einigen Jahren findet ein Umbau des bestehenden Systems und vor aller Augen statt. Dieser Prozess ist weder aufzuhalten, noch zu verlangsamen – ganz einfach aus dem Grund, weil die Menschheit noch zu unreif für ein bevorzugtes, auf Kooperation referierendes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem ist.

      Vielleicht ist Aufklärung wirklich nur als Geschäftsmodell tauglich. Wenn das so ist, und alles sieht danach aus, fehlt der Gesellschaft eine Grundlage, denn ein Geschäftsmodell kann keine sein – ebenso wenig wie Ideologien, die lediglich das zu enge Korsett eines Gesellschaftssystems sind und somit Entwicklung als auch Reife unmöglich machen.

      Wir können den Prozess des Umbaus lediglich beschleunigen, indem wir tatkräftig mithelfen. Das geht freilich nur innerhalb des bestehenden Systems. So zu sagen als Sterbe- und Geburtshelfer. Wir arbeiten zur Zeit dahin gehend an verschiedenen Konzepten.

      • Aber es ist klar, dass es SCHEIN „Dualismus und Polarität ist, die „das Spiel schlicht beherrschen“?

        Ja, es wird umgebaut, so wie es einige halt haben wollen.

        Nur die Menschen des Abendland-Christentums = Todeskult sind unreif, weil darauf dressiert. In anderen Kulturen sieht es ganz anders aus. Unsere Sicht ist auf den Bauchnabel gerichtet.

        Unser System zerlegt sich aber selbst, weil das in seiner „Natur“ liegt. Außerdem erkennen immer mehr Menschen, dass es „veraltet“ und überholt ist.

        • Auch ein Baum kann nicht darauf dressiert werden, keine Früchte zu tragen. Ebenso wenig kann der Reifeprozess von Menschen fern gehalten werden. Dies geschieht zwangsläufig, wenn es an der Zeit ist. Die Umgebung, ob Natur oder System, ist lediglich ein Indikator für die mögliche Qualität.

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