Das Geschäft mit der Wahrheit

Was würden wir nur tun, wüssten wir nicht die Wahrheit über das Geldsystem, die Machenschaften in den Regierungskreisen, die NWO Agenda, die Propagandamedien, die BRD, H.A.A.R.P und was die Welt der Wahrheit sonst noch alles für uns bereit hält? Formulieren wir die Frage etwas um. Was genau fangen wir eigentlich mit der Wahrheit an? Für einige Zeitgenossen scheint die Antwort ziemlich eindeutig zu sein, denn sie basteln sich ein Geschäftsmodell drum herum. Wie heißt es doch so schön? Angebot und Nachfrage regeln den Markt. Da offensichtlich eine rege Nachfrage nach Wahrheiten vorhanden ist, muss demzufolge auch ein adäquates Angebot vorgehalten werden – die Wahrheit als Mittel zum Zweck.

Wird man sich der unerschöpflichen Flut an Wahrheiten bewusst, muss das auf den Einzelnen wie eine Offenbarung wirken. Endlich weiss man um die Hintergründe, die Akteure, die Ziele… Aber was genau fängt man mit solch einem Wissensvorsprung an? Welchen Sinn hat das Wissen um die Wahrheit, wenn man daraus keinen Nutzen zieht? Wie drückt sich überhaupt der Nutzen in einer kapitalistischen Gesellschaft aus? Fragen über Fragen… Aber wo bleiben die Antworten? Abgesehen von einigen Wunschträumereien, gibt es sie kaum. Und wenn es sie gibt, wie beispielsweise von Prof. Hörmann, weiss man damit trotz aller Kritik am System nichts anzufangen. Ist dir in diesem Zusammenhang schon mal aufgefallen, dass es Wahrheiten in jeder Geschmacksrichtung gibt, Lösungsansätze jedoch, so gut wie gar nicht diskutiert werden? Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Schauen wir uns die „Vordenker“ der Wahrheitsbewegung unvoreingenommen an, haben sie, bis auf ein gerüttetes Maß an Selbstbewusstsein nicht viel mehr zu bieten als die Fähigkeit, die Wahrheitssuchenden wie Motten ins Licht zu ziehen. Um nicht alle über einen Kamm scheren zu müssen sei auch noch auf jene verwiesen, die selbst Hand anlegen und im festen Glauben an die Wahrheit, mit Hingabe das Falsche tun. Willkommen in der neuen Religion. Ist dir der Begriff zu hart? Dann prüfen wir mal, was eine Religion kennzeichnet. Jede Religion hat ihre Vorbeter, Glaubensbrüder und Schwestern, ihre Fanatiker, Dogmen, Grenzen, Rituale und ihre heilige Schrift. Wöchendlich brechen tausende Anhänger zu Pilgerfahrten auf, den Predigten lauschend, um dann durchtränkt mit Wahrheiten und um die Ereignisse der Zukunft wissend, die Unwissenden zum wahren Glauben zu bekehren.

Wer glaubt, weiss nichts und wer nichts weiss, hat auch keine Antworten. Auch wenn du 1000 Bücher, vollgestopft mit Wahrheiten dein Eigen nennst ist es doch ein Unterschied, die Wahrheit nur zu kennen oder die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Ich mache den Predigern der Wahrheitsbewegung keine Vorwürfe. Aber sie haben einfach keine Lösungen zu bieten. Wenn sich der Eine oder Andere über diese Aussage entrüsten mag, so ist es doch ein Tatsache. Wahrheit hat auch etwas mit Ehrlichkeit gemeinsam – genauer, der Ehrlichkeit zu sich selbst – und darum kann der nach Wahrheit Suchende eine klare Stellungnahme von deren Verkündern erwarten. Wie wäre es mit folgender? Ja, ich habe jede Menge Wahrheiten für euch, weiss aber auch keine Lösung. In den meisten Fällen wäre das eine klare und ehrliche Ansage und jeder wüsste, woran man ist. Aber vielleicht erwarte ich in dieser Hinsicht zu viel.

Es reicht nicht aus, die Wahrheiten wie am Fließband in die Welt hinaus zu posaunen. Die Theorie, dass nur genügend Menschen mit Wahrheiten konfrontiert werden müssen, um dann mit reichlich Wut im Bauch auf die Straße zu gehen, funktioniert nur bedingt. Aber selbst wenn sie zu 100% funktionieren würde: Was dann? Wohin soll die Reise gehen? Wie sehen die Lösungswege aus? Da auf diese Fragen fast keine Antworten zu erwarten sind, kann die Wahrheitsbewegung auch keine Unterstützung aus dem unschlüssigen Großteil der Bevölkerung erwarten. Und so gehen sie weiter bis zum St. Nimmerleins Tag, die Verkaufsveranstaltungen mit der Ware Wahrheit. Und mit der gleichen Intesität werden auch die Wahrheits-Fundamentalisten weiter machen wie bisher. Eines ist jedoch gewiss. Wenn es einmal zum Showdown kommt, kann man wenigstens von sich behaupten, schon immer die Wahrheit gewusst zu haben.

MfG
Wanderer

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48 Gedanken zu „Das Geschäft mit der Wahrheit

  1. Ich glaube fest das es eine uralte und sehr weise Lösung für unser aller Probleme gibt. Probleme und Leid entstehen aus mangelnder Selbstliebe. Wenn ich mich endlich wieder selbst lieben kann wie ich eben bin mit allen meinen Fehlern und Vorzügen und einfach im Augenblick lebe – jetzt und hier – und niergendwo sonst, geschieht ein Wunder das jeder selbst erleben darf der sich traut dies zu tun.
    Das ist meine Lösung und ich lebe Sie und sie funktioniert in meiner Wirklichkeit bestens.
    Namaste
    Frank

    • „Probleme und Leid entstehen aus mangelnder Selbstliebe. Wenn ich mich endlich wieder selbst lieben kann wie ich eben bin mit allen meinen Fehlern und Vorzügen und einfach im Augenblick lebe.

      Welche Fehler hast du denn? Wer hat denn Mir Meine Fehler eingeredet?
      Die Rede geht um, „man müssen sich nur selbst annehmen, wie man ist“.
      Ein schizophrener Spagat ist das, denn die LÜGE, die als unbedingte „Wahrheit“ angenommen wurde, ist, dass der Mensch Böse sei und damit schuldig. Und gegen das Böse wurde einem der Hass auf sich selber und auf den Menschen als solchen andressiert. Aber wie es das Böse und die Schuld der „christlichen“ Vorstellung gar nicht gibt, so gibt es eben auch das „buddhistische“ Leiden nicht.

      Die absurde Vorstellung, dass der Mensch aus der „Gemeinschaft mit Gott“ [‚christliches Paradigma] oder aus der „Harmonie des Lebens“ [buddhistisches Paradigma] gefallen sei, bedingen dort das Böse und die Schuld und hier das Leid.

      Anstelle dieser Lügen, muss die Wahrheit über die Wirklichkeit des Menschen erkannt werden:

      Der Mensch ist ein einmaliges sehr gutes Sein; ein gutes Gut und heiliges Selbst – „denn ob wir leben oder sterben, so gehören wir dem Guten-Sein [an]“

      … und damit ist die Selbstliebe keine Last oder logische Unmöglichkeit mehr, sondern einfachste Selbstverständlichkeit, das ganze Leben bejahende JA, ohne „ja, aber“ oder „warum nicht“.

      Der Mensch ist Teil des Ganzen, ohne dass das Ganze ein Nichts wäre.
      Das Ganze IST, ist heil und gut und richtig, unvergänglich, in seiner Bewegung wandelbar, ohne Anfang ohne Ende, ewiges immanentes gegenwärtiges Sein und als Teil des IST-Sein, ist der Mensch heil und gut und richtig, unvergänglich, in seiner Bewegung wandelbar, ohne Anfang ohne Ende, ewiges immanentes gegenwärtiges Sein.

      אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֖ה
      eh:jeh ascher eh:jeh
      I Am Who I AM
      Ich Bin Der Ich Bin

      (Exodus 3:14)

  2. Steht auf für den Weltfrieden ! –
    Stand up for world peace ! –
    Вставайте за мир во всем мире !

    Das schwere Los der Lemminge

    von denkbonus (Kurzfassung)

    Irgendwann Mitte der neunziger Jahre nähert sich eine Herde Lemminge einer hohen Felsklippe. Abertausende wimmelnder, kleiner Fellknäuel wälzen sich wie ein großer Strom auf die Klippenkante zu und ergießen sich, gleich einem Wasserfall, in die Tiefe. Was hat all diese kleinen Nager dazu gebracht, sich bis zum letzten Mann in den Abgrund zu stürzen? Drei Punkte erscheinen hier ausschlaggebend.

    Alle Lemminge haben dasselbe geglaubt.
    Alle Lemminge hielten sich für gut informiert.
    Alle Lemminge wollten um jeden Preis bei der Herde bleiben.

    Auch Fernsehzuschauer und Zeitungsleser sind, so betrachtet, Lemminge. Sie glauben dasselbe und sind zugleich überzeugt davon, zu denken, während sie ihre Glaubenssätze neu sortieren. Da alle das gleiche sagen, schreiben und berichten, wirkt ihre Welt für sie stimmig, ohne es zu sein. Sind diese Menschen auf ihre Art verrückt? Mag sein, aber da jene, die mit unserem Schicksal spielen, ebenfalls verrückt sind, schafft dies einen gewissen Ausgleich. Wenn nur einer verrückt ist, gibt es Ärger. Wenn jedoch alle verrückt sind, läuft der Laden wieder rund.

    Das Problem unserer Informationslemminge ist die extreme, bislang einzigartige Gleichschaltung unserer Medien.

    Den Feind aufbauen, sollte gerade keiner zur Hand sein. Diesen dazu verfluchen, ihn dämonieren und verächtlich machen, wo immer möglich. Das ist es, was gerade geschieht. Wir befinden uns in Phase eins. Putin eine Gefahr für die Welt. Erst Ebola, dann Putin, dann der IS. BLÖD titelt: „Die Todesrakete kam aus Russland.

    Die Menschen glauben machen, der Feind greift uns an. Beispiel Sender Gleiwitz. In nächster Zeit wird also zu lesen sein: „Russland schickt Truppen gen Westen.“ KREISCH!!! Der Russe greift an! Wir müssen uns schützen, wir müssen jetzt zusammenhalten, wir müssen zurückschlagen.

    Besonnene Mahner treten auf den Plan. Sie versuchen anhand vernünftiger Argumente einen Krieg zu verhindern. Daher sind sie ab sofort als Verräter zu behandeln, die uns alle in Gefahr bringen. Wer für den Frieden eintritt, tritt zugleich ein für unseren Untergang. Wer sich hingegen für Krieg stark macht, steht für Heimatverteidigung, Selbstvertrauen und Stärke.

    Deshalb den Friedensvertrag fordern:

    Ohne Friedensvertrag werden wir kein souveränes Land und
    bleiben die Kolonie der Alliierten. (Hauptalliierter die USA)

    Вставайте за мир во всем мире!
    Russische Version

    Steht auf für den Weltfrieden !
    Deutsche Version:

    Stand up for world peace
    Englische Version:

    Eine Information der Gemeinde Neuhaus in Westfalen –
    Spread this message ! – Распространяй это послание !
    Bitte weiterverbreiten – weiterleiten ……. Gruß matthias

      • Wer immer wenn und aber einwendet erreich niemals etwas.
        Der Friedensvertrag kann z.B. von der Duma oder dem
        Kongress angenommen werden !

        Warum werden die Friedensmahner wie z.B Xavier Naidoo
        und wir so massiv angegriffen ? Weil sie keinen Frieden
        wollen. Aber wir sollten den Frieden wollen !
        Die Alternative ist Krieg. Ich denke ihr könnt Euch Krieg nicht
        wirklich vorstellen. Fragt mal die ältere Bevölkerung was
        sie erlebt haben !

        Erstmal sollte die Mehrheit der Menschen in diesem Land
        wissen, daß wir ESM, TIPP, extrem hohe Abgaben, die
        Verarmung der Bevölkerung nur durch die Souveränität
        verändern können. Die Souveränität erreichen wir nur
        durch den Friedensvertrag !

        Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt.
        Mahatma Gandhi (1869 – 1948)

        Gruß matthias

        • Denk doch mal bitte genau nach. An der Spitze unseres Landes tummeln sich Einfallspinsel und menschenfeindliches Gesindel und du redest von Souveränität? Findes du das nicht selbst ein wenig lächerlich?

        • matthias

          „Ja, aber .. warum nicht?“

          „Wer immer wenn und aber einwendet erreich niemals etwas.“

          Wo lesen Sie einen Einwand?
          Ich fragte: Hä? “Deshalb den Friedensvertrag fordern:” Wieso? Von wem? Mit wem?

          „Wir sollten den Frieden wollen“

          Yo^^, den wollte ich auch, will ihn.
          => aber noch ist Krieg und er geht bald wieder richtig los,
          denn all über all hat der Faschismus sich erholt …

          „Die Alternative ist Krieg. Ich denke ihr könnt Euch Krieg nicht wirklich vorstellen.

          Der Begriff „Alternative“ passt so gar nicht zum Wort Krieg.

          Sie haben „nur“ die Bilder des „Krieges“ im Auge. Vermutlich Hitlers SPIEGEL TV.
          Deshalb können Sie nicht erkennen, dass wir uns im Krieg befinden.
          Sie nehmen es ja nicht einmal mehr wahr.
          Dieser Krieg allein hat seit der Jahrtausendwende bereits über 100 Millionen Menschen das Leben gekostet. Alleine über 14 Millionen zählen die Ermordeten, die täglich auf den Todeslisten stehen und dem „Präsidenten“ der „USA“ zur Unterschrift vorgelegt werden – 3000 und mehr jeden Tag. Oder denken Sie, die ARD und das ZDF, die darüber berichtet haben, lügen?

          Die Geschichte Europas, die Geschichte „Deutschlands“, sie ist abgehackt. Es wird keine „Souveränität“ mehr geben. Moment, naja, vielleicht so in drei viertausend Jahren, Schaun mer mal.

          Ich Bin die Veränderung, die ich mir für diese Welt gewünscht habe. Eines Gandhis brauche ich dazu nicht mehr, mich zu belehren.

    • „Besonnene Mahner treten auf den Plan. Sie versuchen anhand vernünftiger Argumente einen Krieg zu verhindern.“

      Welche Mahner? Wo?

      Mit Demos und Argumenten ist noch niemals ein Krieg verhindert worden.

      Die den Krieg wollen, weil sie ihn wollen müssen, kümmert die Aufregung der „Friedensbewegten“ so viel:
      .
      .
      Ganz schön viel, wie du mit eigenen Augen jetzt sehen konntest.
      Der Kapitalismus braucht die Schuld und die Zinsen, wie ein Blutegel den Wirt.
      Der Imperialist kann sein Leben aber nur mit Krieg erhalten, sein Todfeind ist der Frieden.
      Am liebsten ist ihm ein Frieden, der sich bereits selbst verneint hat und dem Krieg mit Argumenten kommt und meint, Mahnungen an ihn gerichtet, hätten irgendeine Wirkung.

      Den Frieden erreicht man mit der Macht der Gewalt.
      Den Frieden sichert man mit der Macht der Gewalt.
      Aber ein kastrierter Esel, hat keine Zeugungskraft.

      Nur im Krieg kann der Krieg an sich selber zugrunde Gehen
      und mit ihm der kapitalistische Imperialist. Es frisst und frisst,
      hat es alles gefressen, dann stirbt es. Die Asche des Feuers
      ist der Dünger der neuen Welt. Mann muss das Leben Bejahen,
      wer es verneint, muss weiter wimmern und jammern.

      „„Krieg mit Rom auf’s Messer!
      Friede, Freundschaft mit dem Islam“:

      so empfand, so that jener grosse Freigeist,
      das Genie unter den deutschen Kaisern, Friedrich der Zweite.

      Wie? muss ein Deutscher erst Genie, erst Freigeist sein, um anständig zu empfinden? —

      Ich begreife nicht, wie ein Deutscher je christlich empfinden konnte…“

      Nietzsche, 1888: Der Antichrist. Fluch auf das Christehthum.

  3. … was wäre denn die Alternative?
    Weiter mit und in der Lüge zu leben und so tun als wenn das in Ordnung wäre?
    Auch wenn man nicht immer was tun kann und auch nicht überall für eine Lösung hat, sollten wir doch wissen was was richtig und was falsch – was Lüge und Wahrheit ist.

    Dieser Beitrag hört sich so an, als wenn er von jemanden geschrieben wurde, der bereits aufgegeben hat.

      • Die Erkenntnis der Wahrheit (im Sinne von Wirklichkeit) hat einen unmittelbaren Nutzen: Ich bin weniger anfällig für Manipulationen und kann mich mit meinen persönlichen Zielen und Werten an der Realität statt an diversen Illusionen orientieren. Aber das tut in diesem Zusammenhang zunächst gar so viel zur Sache. Denn wichtiger ist: Die Wahrheit hat einen Eigenwert! Und die Wahrheit ist stolz! Sie gibt sich nur dem zu erkennen, der sich ihr aussetzt und sie zu schätzen weiß.

        Wichtig zu wissen ist aber auch: Aus der Wahrheit lässt sich prinzipiell keine Handlungsanweisung ableiten. Aus dem Sein (Tatsachenbeschreibung) lässt sich nun mal kein Sollen konstruieren (vgl. Humes Gesetz). Die Wahrheit ist viel mehr wie die Sonne. Sie wird Dir nicht sagen, wie Du Deinen Tag gestalten sollst. Aber sie kann Dir bei Deinem Tagwerk von großem Nutzen sein.

        Handlungsanweisungen wirst Du einzig in Religionen finden. Und jede Religion lässt sich im Licht der Wahrheit besser beurteilen. Gerade hier liegt also der Nutzen der Wahrheit: Sie ermöglicht es, die eigene Religion eingehend zu prüfen und bei Bedarf in eine bessere Religion zu wechseln. Nun mögen manche Menschen überzeugt sein, sie hätten gar keine Religion. Doch das ist nur ein Ausdruck von Naivität oder Selbstbetrug. Deine Religion ist das, woraus Du Deine Werte, Ziele und Handlungsanweisungen beziehst.

        • “ Aus der Wahrheit lässt sich prinzipiell keine Handlungsanweisung ableiten.“

          Das ist nicht richtig. Wahr und falsch sind logische Optionen.

          Beispiel
          Öl-Kontrolleuchte an (true/wahr) = Handlungsanweisung Motor aus
          Öl-Kontrolleuchte aus (false/falsch) = Handlungsanweisung betriebsbereit

          Warheit erfordert demnach eine ebenso logische Handlung, da die Anweisung bereits in der Ausgangssituation definiert wurde.

          • Da bist Du einem weitverbreiteten logischen Fehlschluss aufgesessen. Ich versuche es Dir an Deinem Beispiel zu erläutern…

            [1] „Öl-Kontrolleuchte aus (false/falsch) = Handlungsanweisung betriebsbereit“.

            Gesetzt den Fall, die Öldruckkontrollleuchte funktioniert ordnungsgemäß und der Motor leidet tatsächlich nicht unter Ölmangel. Sagt Dir das Nichtleuchten des Lämpchens wirklich, was Du nun zu tun hast? Sagt Dir das nicht brennende Lämpchen, Du mögest nun zur Arbeit fahren? Also meine Öl-Kontrollleuchte hat mir noch nie Handlungsanweisungen gegeben. Doch nehmen wir den umgekehrten Fall an…

            [2] „Öl-Kontrolleuchte an (true/wahr) = Handlungsanweisung Motor aus“.

            Die Wirklichkeitsbeschreibung (=Wahrheit) lautet: „Öl-Kontrollleuchte ist an“. Nun kannst Du Dich entscheiden, den Fahrzeugkonstrukteuren, dem allgemeinen Hörensagen, dem Verfasser der Bedienungsanleitung und Deiner Interpretation derselben zu vertrauen. Doch jemand anderes würde aus derselben Wahrheit („Lampe brennt“) womöglich eine ganz andere Handlungsanweisung ableiten.

            Stellen wir uns dazu das folgende Szenario vor: Das Kontrolllämpchen leuchtet plötzlich auf, während Du auf der Autobahn mit 180 km/h auf ein Stauende zufährst. Umgehend beherzigst Du Deine oben postulierte Handlungsanweisung „Motor aus“. Damit vergeudest Du wertvolle Reaktionszeit und deaktivierst obendrein auch Bremskraftverstärker, ABS und Bremsassistent. Wenn Du nun ins Stauende rast und dabei mit Dir selbst zusammen vier Insassen des Wagens vor Dir in den Tod reißt, hat nicht etwa die Wahrheit („Lampe brennt“) fünf Opfer gefordert. Vielmehr hat Dein persönlicher Glaube fünf Menschenleben gekostet.

            Du kannst jedes beliebige Beispiel konstruieren. Aus einer Wirklichkeitsbeschreibung lässt sich dennoch niemals eine Handlungsanweisung ableiten. Die Anweisung, der Du letztlich Folge leistest, entsteht immer erst in Deinem eigenen Kopf (oder Herz). Sie resultiert in erster Linie aus Deiner Interpretation der wahrgenommenen Wirklichkeit, Deinen Zielen, Deinen Gewohnheiten, Deinen Ängsten, Deinen Hoffnungen, Deinen Werten. Kurz: Deinem Glaubenssystem.

          • Weisst du was ein Beispiel ist? Worum geht es dir überhaupt? Recht haben um jeden Preis? Den Quatsch lass ich gern als abschreckendes Beispiel stehen. Ich lösche es aber auch, wenn es dir peinlich ist.

          • Hallo Wanderer,

            worum es mir geht, hatte ich oben erwähnt: Humes Gesetz an Deinem Beispiel zu veranschaulichen. Es ist in 275 Jahren niemandem gelungen, dieses Gesetz zu widerlegen und ohne Dogmen aus einer Wirklichkeitsbeschreibung eine Handlungsanweisung logisch herzuleiten. Auch Dir wird das nicht gelingen. Daran ist nichts peinlich.

            Die interessantere Frage ist daher: Worum geht es Dir? Und die noch weitaus wichtigere Frage lautet: Bist Du Dir im Klaren darüber, dass sämtliche normativen Schlüsse (=Handlungsanweisungen), die Du ziehst, niemals aus der Erkenntnis der Wahrheit resultieren (können), sondern nur aus Deinem persönlichen Glaubenssystem (=Religion)? Wenn Du also anderen Personen Vorwürfe dafür machst, dass sie mit der Wahrheit anders umgehen als Du (es Dir wünschst), setzt Du schlichtweg Deine eigene Religion absolut.

          • Im obigen Beispiel sind das Handlungsanweisungen an und innerhalb des Systems. Ich weiß nicht wie du auf die Idee kommst, die logischen Gesichtspunkte meines Beispiels zu verändern indem du Handlungen einer Person mit den logischen Entscheidungsmechanismen eines Gesamtsystems „Auto“ in Verbindung bringst.

            Du implizierst, dass Menschen keine logischen Schlüsse ziehen können, was, nichts anderes als Unsinn ist. Ich räume ein, dass Entscheidungen und Handlungen bestimmten Mechanismen unterliegen können, aber eben nicht zwangsläufig müssen. Für dich scheint das alles eine Suppe zu sein. Dann viel Spaß beim Auslöffeln.

          • Lieber Wanderer,

            noch einmal: Nicht ich impliziere irgendetwas. Und nein, selbstverständlich können Menschen logische Schlüsse ziehen. Z.B. aus zuvor getroffenen Aussagen oder auch aus bestehenden Handlungsanweisungen. Was Menschen allerdings nicht können, ist, eine Handlungsanweisung logisch allein aus beobachtbaren Tatsachen herzuleiten. Dazu fehlt nämlich noch das anzustrebende Ziel. Und das ergibt sich nie aus bloßen Tatsachen. Auch nicht „innerhalb des Systems“. Das hat nun nicht das Geringste mit irgendeiner „Suppe“ zu tun, die es „auszulöffeln“ gilt. Das hat etwas mit intellektueller Aufrichtigkeit zu tun.

            Ansonsten scheinst Du schon wieder verdrängt zu haben, dass Dein Beispiel so oder so nicht passt (weil es naturgemäß kein passendes Beispiel gibt): „Betriebsbereit“ ist gar keine Handlungsanweisung. Und die Handlungsanweisung „Motor aus“ ergibt sich eben nicht aus der Beobachtung der Wirklichkeit in einem System, sondern aus der Überzeugung der Konstrukteure dieses Systems. Ob Du deren Überzeugung teilst bzw. übernimmst, ist allein Deine Sache und hat nicht zuletzt etwas mit Vertrauen (=Glauben) zu tun.

          • Ich weiss gar nicht, was du hast. Schleichst wie die Katz um den heißen Brei. Komm doch mal zur Sache. Dass die Bevölkerung kein Ziel hat, ist mir auch klar. Was denkst du, warum ich hier seit 15 Artikeln den Erklärbär mache und auch gleich ein Ziel anbiete.

            Das du mein Beispiel nicht verstehst, tut mir ehrlich gesagt leid, gerade weil es einfach gestrickt ist. Trotdem liegst du schon wieder mit deiner Logik daneben. Ich beschreibe aus Sicht des Systems und nicht aus sicht des Fahrers. „Betriebsbereit“ ist die Handlungsanweisung für alle Komponenten, die einen Betrieb ermöglichen. Dazu werden Steuergeräte verwendet, die dieser Handlungsanweisung folgen und dies widerum geschieht, weil der Bordcomputer die Zustände jedes erforderlichen Bauteils beobachtet.

            Aber von mir aus geb ich dir Recht, damit du ein Erfolgserlebnis hast. Kannst auch 15 oder 20 Recht haben, hab genug davon. Ich gebe dir aber noch einen guten Rat. Lasse von den gewohnten Denkmustern, dann wird vieles verständlicher und einfacher zu handhaben.

          • „Ich beschreibe aus Sicht des Systems und nicht aus sicht des Fahrers. ‚Betriebsbereit‘ ist die Handlungsanweisung für alle Komponenten, die einen Betrieb ermöglichen.“

            Dann verwechselst Du Regelungstechnik mit Wahrheitsfindung und Programmierung mit Handlungsanweisungen. Handeln können nur Menschen. Keine technischen Bauteile (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Handeln).

            Mir geht es nicht darum Recht zu haben. Ich selbst habe ja gar keine Behauptung aufgestellt. Mir geht es darum, zu zeigen, dass die von Dir angebotenen Ziele nicht auf dem Boden der Wahrheit, sondern auf dem Boden der Religion wachsen. Man kann also kein gemeinsames Ziel verfolgen, solange man sich nicht auf dasselbe Glaubenssystem geeinigt hat. Und mir scheint, dass Du dies – wie die meisten anderen Menschen auch – völlig außer Acht lässt.

            Wenn Du z.B. postulierst: „Ein anderes System muss her, eines, ohne die Herrschaft des Menschen über den Menschen.“ dann hängst Du einem (leicht widerlegbaren) Glauben an, den Du offenbar nicht ausreichend reflektierst. Jegliches Verantwortungsbewusstsein, jede Schutzmaßnahme, jede elterliche Erziehung ist eine Form von Herrschaft. Ja, jedes „System“ selbst ist ja gerade ein Ausdruck von Herrschaft.

          • Alles was (noch) nicht existiert, ist mehr oder weniger Glaube. Du verwechselst Glaube mit Religion. Es geht auch noch gar nicht darum, sich auf ein Ziel zu einigen, sondern darum, den Menschen klar zu machen, das es noch etwas anderes geben könnte als dieses, menschenfeindliche System. Dieser Wunsch muss erst einmal im Bewusstsein ankommen. Einen Trunkenen kommt die Einsicht auch erst im Moment der Ernüchterung – und dieser ist jetzt.

            Mit allem kann man vom 100ste ins 1000ste und höher kommen. Das geht so lange, bis man sich in der Bedeutungslosigkeit verliert. So wird actio -> reactio ad absurdum geführt und was bliebe, wäre Stillstand bzw. Verharren bis zum St. Nimmerlein’s Tag. Willst du das?

          • Ach, Bronco!

            Du betreibst gerade eine langweilige Unterhaltung
            in der Art der typisch deutschen Besser-Wessi-Wisserei.

            „ohne die Herrschaft des Menschen über den Menschen.” dann hängst Du einem (leicht widerlegbaren) Glauben an, den Du offenbar nicht ausreichend reflektierst.“
            Bullen-Kacke. Deppen Doofe Wortklauberei.

            Offenkundig WILLST du „die Herrschaft des Menschen über den Menschen“ BEWUSST mißverstehen. Du TUST also so, als ob du das Gesagte nicht verstanden hättest. Dies entlarvt dich aber als einen Vertreter derjenigen, deren Philosophie von der Theologie des Protestantismus verdorben wurde. [Kant oder Schopenhauer, welchen dieser beiden Idioten des Nihilismus gibst du eigentlich den Vorzug?]

            Ab mit dir nach Sibirien zur CHAM 7.0 Therapie, frische Luft, gesundes Essen und heilsame Arbeit: in 25 Jahren bis dann auch du gesund. Oder, wenn du nicht ein solcher Egoist bist, kannst du mir helfen, dass die Malaria Sterblichkeit in Uganda bei jungen Menschen bis zum 14. Lebensjahr – die bei etwa 2,5 Millionen Menschen pro Jahr liegt – in den nächsten zehn Jahren auf NULL zu reduzieren. CHAM 10.0.2 Therapie für ganz harte Männer, wie dich. Oder bist du ein Maultier, gar ein kastrierter Esel? Lola Bronco. Prrrust.

          • „Du verwechselst Glaube mit Religion.“

            Da gibt es nicht viel zu verwechseln, weil kein Konsens über die Bedeutung dieser Begrifflichkeiten existiert. Das (deutsche) Wort „Glaube“ kommt von Treue und Vertrauen, das Wort „Religion“ verweist je nach Deutung auf Ehrfurcht, Anbindung oder die Beachtung von Glaubenssätzen.

            Möchtest Du differenzieren zwischen persönlichem Glauben und institutionalisierter Religion? Das wäre vielleicht sinnvoll und legitim. Aber Deine Quasi-Definition „Alles was (noch) nicht existiert, ist mehr oder weniger Glaube.“ halte ich für recht exotisch.

            „Mit allem kann man vom 100ste ins 1000ste und höher kommen.“

            Es geht hier um den umgekehrten Weg: Vom Tausendsten zum Hundertsten und noch viel tiefer: Zurück zum Anfang. Wenn man etwas grundlegend ändern will, muss man sich mit der Grundlage auseinandersetzen. Du musst also herausfinden, wie es einst zu diesem System gekommen ist. Das von Dir kritisierte System ist ja nur ein Symptom, keine Ursache. Mir scheint, Du hörst zu früh mit dem Schürfen auf und baust auf Prämissen auf, die in Wirklichkeit eine Facette just des Systems sind, das Du abschaffen möchtest. Damit begehst Du ebenjenen Fehler, den Du anderen vorwirfst.

            ———————————-
            @jauhuchanam:

            Bedauerlicher Weise ist es Dein Beitrag nicht wert, darauf einzugehen.

          • „Es geht hier um den umgekehrten Weg: Vom Tausendsten zum Hundertsten“

            Das ist eine Frage des Standpunktes, oder eben, Prämisse. 1 Zentimeter sind schließlich auch 10.000 Mikrometer. Ist das nun höher oder tiefer? Aber wenn du schon Behauptungen aufstellst, solltest du sie auch begründen. Unterlässt du das, zerreißt es den Lese- und Informationsfluss und stellt die Unterhaltung lediglich auf eine Geduldsprobe – wie du unschwer an jauhuchanam’s Reaktion feststellen konntest. Er ist ein netter Kerl und selbst wenn er schimpft, hält er die Tür zur Einsicht offen. Das ist selten dieser Tage.

            Aus deinen Aussagen lässt sich aber noch immer nichts konkretes ableiten. Einerseits verweist du auf einen fehlenden Konsens zwischen Begrifflichkeiten, andererseits hast du verstanden, worum es geht. Bist du auf Verwirrung aus? Schau mal Bronco, ich bin stets darauf bedacht, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Wenn ich also schreibe, das alles was nicht existiert, mehr oder weniger auf Glaube beruht, kann man diese Aussage, wie jede andere auch, auf die Goldwaage legen. Man kann aber auch einfach verstehen, dass sich diese Form von Glauben erst zum Wissen transformieren muss. Was man weiss, braucht man nicht zu glauben. Du kannst das Wort Glauben auch durch Spekulation ersetzen. Aber die Redewendung: Ich glaube, dass dies oder jenes… ist eine gängige Form des Ausdrucks und somit legitim.

            Wenn man grundlegend etwas ändern will…
            Muss man sich die Hose nicht erst mit einer Kneifzange anziehen. Jedes dynamische System (und dazu zähle ich alle Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme) besitzt entwicklungsgeschichtlich die gleichen Voraussetzungen. Ihr wahrer Charakter formt sich aber erst durch Einflussnahme bzw. natürliche Impulse.

            Ich frage dich also nochmals. Was willst du? Hast du etwas beizutragen oder geht es dir lediglich darum, Recht zu haben? Ich habe eigenartigerweise noch einen Artikel auf Lager, der genau auf diese Form der Diskussion eingeht. Er entstand bei der Analyse von Streitigkeiten und Beleidigungen in Diskussionen. Du provozierst geradezu eine Auseinandersetzung – vertrittst also ein zersetzendes Prinzip. Ich bin eher ein Vertreter des gegenteiligen Prinzips. Wenn du dich noch weiterhin mit mir austauschen möchtest, rate ich dir zu mehr entgegenkommen.

            Übrigens, müsste ich dir einen Namen geben, wäre Micheal (in einer abstrahierten Form Mich a_el), wohl die erste Wahl.

          • Hallo Wanderer,

            „Was man weiss, braucht man nicht zu glauben. Du kannst das Wort Glauben auch durch Spekulation ersetzen.“

            So zumindest die pervertierte, moderne Vorstellung von Glauben. Nein, glauben (gelouben) kommt im Deutschen von „lieb halten“, im Hebräischen von „vertrauenswürdig sein“ oder „sich festmachen an etwas/jemandem“ (aman) und im Griechischen von „Treue“ oder „Vertrauen“ (pistis). Überprüfbare Tatsachen und Glaube sind also keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille.

            „Du provozierst geradezu eine Auseinandersetzung – vertrittst also ein zersetzendes Prinzip.“

            Ja, ich zersetze gern. Allem voran Illusionen, Holzwege und falsche Götzen. Und ja, ich provoziere eine Auseinandersetzung. Genau das ist mein Wunsch. Und zwar eine fundierte Auseinandersetzung mit Deinen eigenen Ideen und den ihnen zugrunde liegenden „Selbstverständlichkeiten“. Wenn Du diese Auseinandersetzung aus Bequemlichkeit, Ungeduld oder Unreife scheust und mich stattdessen zum Störenfried erklärst, ist das freilich wenig produktiv. Schade, dass Du offenbar gar nicht gewillt bist, meinen Denkanstößen nachzugehen und Dich stattdessen mit der Vorstellung zufrieden gibst, ich würde Dich missverstehen und Dich mit unbedeutenden Nebensächlichkeiten vom Wesentlichen ablenken.

            Deshalb zum Schluss: Du stehst in der Gefahr, zu einem der Fundamentalisten zu werden, vor denen Du warnst. Jene, die „mit Hingabe das Falsche tun“ – und noch andere dazu überreden.

          • Offenbar sind unsere Interessen nicht deckungsgleich. Und bevor du mir vorwirfst, ich müsse erst einmal altdeutsch oder hebräisch lernen um deinen Gedanken folgen zu können, solltst du dich mal fragen, wer von uns beiden ständig auf etwas altes referiert, denn das ist Fundamentalismus. Du kannst deine Beschäftigung woanders fortsetzen. PnG

    • @ „sollten wir doch wissen was was richtig und was falsch – was Lüge und Wahrheit ist.“

      Sollten wir das? Um wessen willen?
      Den Lügnern zum Gefallen?
      Dass, was die Lügner uns seit
      Jahrhunderten als Wahrheit
      vermarkten, ist Lüge in reinster Kultur.

      Und wenn er auch :: die Wahrheit spricht
      so ist er doch :: ein Bösewicht.
      Und kommt er auch :: als Weihnachtsmann
      so seh‘ ich :: Papstens Satan an.
      Ein Lump ist er :: in schönen Kleidern
      weckt damit Neid :: auf seine Weiber
      Aus seinem Mund kommt nichts als Lüge
      auf dass ihm alle Welt :: zu Kreuze Kriege
      Er ist das Böse :: in Person
      außen prächtig :: innen hohl
      Er hat die Welt :: verkehrt gemacht
      so geht sie unter :: bis sie Kracht
      Und seine Drohnen :: fliegen schon
      Was ein Schauspiel :: welcher Hohn

      Kennst du denn die Konsequenz,
      die Wahrheit zu wissen? Denn die
      Lügen scheint ja jeder zu kennen.

      Dein Falsch ist mir richtig.
      Dein Richtig mir jedoch falsch.

  4. Lösungsansätze

    Vielleicht unbequem

    Verwechseln wir bitte nicht unseren vom Kapital erlaubten Freiaum nicht mit Freiheit.Denn der erlaubte Freiraum ist nur ein Knast ohne Gitter, der mit Freiheit nichts zu tun hat, aber die Kunst zu beherrschen sich Unabhängig zu versorgen, ist die wahre Freiheit.

    Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

  5. Wer verstanden hat muss aus verstehen handeln machen, da hat Wanderer recht, was nutzt das jammern?Doese ganze Aufklärung dreht sich ewig im Kreise und nichts folgt daraus, allerdings merkwürdig, nichts als Stillstand ist daraus bisher entstanden
    Die Lösung kann nur vom Volk ausgehen, welches unmissverständlich seine Forderungen stellt und wenn das nicht ausreicht, sich nimmt! Wir müssen uns unsere Souveränität holen, sie kommt nicht von allein,
    sich 100.000fach auf der Strasse zeigt und die Hochverräter wegsperrt, danach eine Volksversammlung/Tribunal ausruft, die Medien zur eigenen Sache erklärt, geschichtlich zur Sache kommt und mit nötiger Konsequenz die richtigen Schlüsse daraus zieht, sich aus Nato und EU verabschiedet, wieder eine eigene Währung einführt, seine Souveränität zurückholt, den Alliierten Besatzern die Heimreise zeigt, die Landesgrenzen von1914 einfordert, die Treuhänder in den Ruhestand schickt, Volksverteter wählt, die auch die Interessen des Volkes vertreten, ohne sie überzubezahlen, die Immunität aufhebt und bei Vergehen sofortige Absetzung erfolgt, die Justiz reformiert, alle Schuldigen bestraft ! Wir sind das Volk und auch nur wir können es ändern, was uns gängelt und verar…! Ob das gewaltfrei geht, wird sich zeigen. Freiheit wird nicht geschenkt und wir haben alle zulange geschlafen, ich habe hier bewusst nicht alle Punkte aufgezählt.
    Auf Anfeindungen werde ich nicht reagieren, also lasst es gleich sein. Inwieweit Polizei und Armee sich zum Volk gehörig fühlen, kann ich nicht sagen, denn ich weiß nicht, ob sie sich zum Volk gehörig bezeichnen und wissen, dass auch sie betroffen sind.

  6. @ Bronco

    @jauhuchanam: Bedauerlicher Weise ist es Dein Beitrag nicht wert, darauf einzugehen.“

    Es war kein Beitrag, auf den einzugehen wäre! Fast war ich geneigt zu schreiben: Jetzt bin ich aber traurig, dass du nicht auf meinen Beitrag eingegangen bist. Hast du bitte ein Tempo für mich? Snief! Überhaupt, euer Unsinn von Wert und Unwertes Leben … tss, tss, tss

    Aber du kannst ja mal etwas sinniges ablassen und einfach meine Fragen beantworten.

    Eine davon war: „kannst du mir helfen, dass die Malaria Sterblichkeit in Uganda bei jungen Menschen bis zum 14. Lebensjahr – die bei etwa 2,5 Millionen Menschen pro Jahr liegt – in den nächsten zehn Jahren auf NULL zu reduzieren. Ich setze nun auch noch das Fragezeichen dazu, nein, besser drei / damit du es auch siehst: ???

    Dein Turm wackelt übrigens auf G7, Läufer droht auf H2 – Matt in drei Zügen, aufpassen, du kannst es noch verhindern: drei Bauernopfer und Springer auf C3 – Remis.

    • Gegenfrage: Du schreibst oben, dass „es das Böse und die Schuld der ‚christlichen‘ Vorstellung gar nicht gibt“. Nun hat das Wort „Schuld“ ja bekanntlich die sprachliche Wurzel „sollen“. Wenn es Deiner Meinung nach keine Schuld gibt, gibt es dann auch keine Pflicht (=Bringschuld) und keine Verantwortung (=Rechenschaftsschuld)? Kann es ohne Schuld Unschuld geben? Wie deutest Du das Gleichnis Jesu vom unbarmherzigen Knecht? http://www.bibleserver.com/text/SLT/Matth%C3%A4us18,21-35

      • Hallo Bronco,

        ich bewege mich nicht mehr in den DOGMEN des Todeskultes.
        Ihr könnt in eurem Kult, in eurer „christlich-abendländischen“ „Religion“ so lange über eure Dogmen streiten und zanken und auseinandersetzen bis ihr lustig seid.

        Es handelt sich nicht um „meine“ Meinung, dass es keine Schuld gibt. Im übrigen vertrete ich auch keine Meinungen; das fand ich meinem Denken immer sehr abträglich und im Gespräch mit anderen Menschen sinnlos, unfruchtbar und niemals zielführend.

        Also, es handelt sich nicht um meine Meinung, dass es keine Schuld gibt, sondern um eine zentrale Wahrheit aus der Lehre der Liebe, der Lehre des Evangeliums, der Lehre der Wahrheit, wie sie von demjenigen gelehrt wurde, der in unserem Kulturkreis Jesus Christus genannt wird.

        Wie du nun das Wort „Schuld“ auch herleitest, ist nicht wesentlich, sondern der Gebrauch des Wortes seit dem der Todeskult mit Gewalt über die Menschheit hergefallen ist. Das zentrale „Dogma“, die „Matrix“ dieses verfluchten Kultes ist, dass der Mensch ein Böses Sein ist.
        Dies wird in der ihm eigenen Logik von Absurdistan damit „bewiesen“, dass der Mensch in „Sünden-Schuld“ [in „Schuld-Schuld“] geboren wird. Ach, was! Nicht nur geboren, sondern – biologisch – gezeugt und empfangen wird der Mensch in Schuld nach der Lügen-Lehre dieses irren Wahns! Diesem Wahn, der „Gott“ vergottet hat, der aus „Gott“ einen Popanz aus drei „Personen“ => Masken, Larven! gemacht hat, der „Gott“ verdingte, verfleischtigte, so daß die Menschen nun sein Fleisch fressen und sein Blut saufen können. Welche abscheuliche Ungeheuerlichkeit bedarf es überhaupt mehr, als das „Abendland-Christentum“ als Humbug, als Mumpitz, als Aberglauben und irren Wahn zu verfluchen? Das ist derartig abartig und krank.

        „Kann es ohne Schuld Unschuld geben? fragst du mich? Wozu?
        Von Hiob angefangen über Abraham und alle Propheten bis Jesus über seine Schüler zu Paulus und dem Berber aus Nordafrika, wurde die Frage bereits vor tausenden von Jahren beantwortet:


        „Das Gute bedarf des Bösen nicht für sein Sein, für die Existenz des Guten braucht es das Böse nicht.“
        Die „Unschuld“ kann es folglich ohne „Schuld“ geben. Da es die Schuld aber ja sowieso nicht gibt, existiert – deiner Fragestellung entsprechend – die „Unschuld“ natürlich vollkommen ohne die „Schuld“. Sie ist sowenig erforderlich, wie das Böse für das Sein des Guten benötigt wird.

        Kurz: du schuldest mir nichts, gar nichts! Du hast mir gegenüber keine Pflicht (=Bringschuld) und keine Verantwortung (=Rechenschaftsschuld). Außerdem gibt es sowieso nur ein „Sollen“: „Lieben sollst du deinen Nächsten, wie dich selbst„, so fast das Jesus alles – seine ganze Lehre – in einem einzigen Satz zusammen. Ich werde ihm hier sicherlich nicht widersprechen. Ich nehme davon nichts weg. Ich füge dem nichts hinzu.

        Das „Christentum“ ist nicht das Evangelium. Das „Christentum“ lehrt nicht einmal das Evangelium, sondern VERLEUGNET es und hat anstelle (=anti) der Lehre des Evangeliums eine gegenteilige „Lehre“ verbreitet an der alle „Kirchen“ des sogenannten christlichen Abendlandes festhalten, wenn sie sich auch in bestimmten Auffassungen und äußerlichen Riten, Zeremonien, Selbstdarstellungen, „theologischen“ Aussagen und „Meinungen“ unterscheiden.

        Die fundamentalen Unterschiede zwischen der „Lehre“ des Christentums und der Lehre Jesu – also Seinem Evangelium – sind grundsätzlicher Natur, wie sie gegenteiliger gar nicht sein können. Wir haben es also einmal mit der „Matrix“ Abendland-Christentum und zum anderen mit der „Matrix“ Jesus-Evangelium zu tun. In der Sprache der Metapher, die viel im sogenannten Neuen Testament verwendet wird, unterscheiden sich beide „wie der Tag von der Nacht und das Licht von der Finsternis, wie Sklaverei von Freiheit und wie der Tod vom Leben“.

        Die Lehre Jesu – Sein Evangelium – ist die Lehre der Agape, die Lehre der Liebe

        Das Kern der Lehre Jesu, das Zentrum des Evangeliums findet sich im Johannes-Evangelium (8:31.32):
        „Deshalb sprach Jesus zu den Juden, die ihm glaubten:
        „WENN ihr in meiner Lehre BLEIBT, DANN seid ihr wahrhaftig meine Schüler und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.“

        Wer also Jesus glaubt = vertraut und in seiner Lehre bleibt, ist sein wahrhaftiger Schüler, dieser erkennt die Wahrheit und diese Wahrheit macht ihn frei.

        1. Jesus fordert niemanden dazu auf, ihm zu vertrauen
        2. Denjenigen aber, die ihm vertrauen, lehrt er, wer seine Schüler sind, nämlich diejenigen, die in Seiner Lehre BLEIBEN
        3. Diese wahrhaftigen Schüler – und das ist in solch einer Ausschließlichkeit betont – werden die Wahrheit ERKENNEN
        4. Und es ist diese erkannte Wahrheit, die Seine wahrhaftigen Jünger befreit und eben gerade nicht Jesus selber, als sei er eine Art Supermann oder Zauberer „Simsalabim und du bist frei“. Jesus spricht hier auch überhaupt nicht „zu aller Welt“, er spricht hier zu denjenigen, die ihm vertrauen. Und er sagt ihnen eben auch nicht: „Ja, dann kommt mal alle mit und folgt mir nach, vertraut mir, ich bin der große Meister und Guru und mach euch frei.“ Nein! Nur diejenigen sind Seine wahrhaftigen Schüler, die in Seiner Lehre bleiben – nur die, sonst überhaupt niemand. „WENN“ … „DANN“, kein „Ja, aber – warum nicht?“ Kein „Sowohl als Auch“. Nur wer in Seiner Lehre bleibt, ist Sein wahrhaftiger Schüler und nur derjenige wird die Wahrheit erkennen und das Ergebnis ist die Befreiung durch die Wahrheit.

        Hier muss nun zum Inhalt der Lehre des Evangeliums, der Lehre der Liebe gekommen werden.
        Was ist also die zentrale Aussage dieser Lehre?

        Der Mensch ist ein sehr gutes Sein. Ein gutes Gut ist der Mensch. Der Mensch ist heilig.

        Zusammengefasst sagt das Evangelium dies in abgekürzten Vergleichen – „Gleichnissen“, „Bildreden“ und Metaphern:
        „Gott ist Liebe. So sehr liebt Gott die Welt, dass“ … er sich selber wie jemand um den Menschen kümmert, so sehr, wie wenn ein Vater seinen eigenen Sohn opfern würde.

        Du Bist ein guter Mensch, ein sehr gutes Sein. Ein gutes Gut bist du Mensch. Du Mensch bist heilig. Ich liebe dich. „Ja, warum das denn? Wozu? Wieso? Weshalb? Weil du ein guter Mensch bist, weil du ein sehr gutes Sein Bist. Weil du ein gutes Gut Bist. Weil du heilig bist.

        Es ist dieses Wissen, dieses Bewusstsein, welches dem Menschen „verloren“ gegangen war. Die Evangelien nennen es aber nicht verloren gegangen, sondern umschreiben das wieder in einer Bildsprache, in Gleichnissen, in vielen Metaphern: „es wurde ihm geraubt“, der Mensch wurde von diesem Wissen, diesem Bewusstsein entfremdet; er wurde in Sklaverei gefangen geführt; er sitzt in einem Kerker; er sitzt in der Finsternis, im Schatten des Todes.

        Die Wahrheit ist, dass der Mensch ein sehr gutes Sein ist, ein heiliges Sein. Diese Wahrheit ist die Lehrer der Liebe. Diese Wahrheit ist das Evangelium. Das ist die Lehre, die Jesus bekannt gemacht hat. Diese Wahrheit erkennen macht frei. Diese Wahrheit allein. Kein Gott, kein Jesus, kein Heiliger Geist, keine Religion oder irgendwelche Dogmen, keine Regeln und Gesetze, keine Bußen und keine Opfer, kein Jenseits und Nirvana, keine Gespräche mit den Ahnen, kein Kult oder Ritus, keine Seelenwanderung und keine Reinkarnation, keine Kirche, keine andere Lehre, keine Philosophie und keine Ideologie, kein anderer Mensch oder sonstiger Retter.

        Nur seine Lehre der Liebe – sie ist nämlich die Lehre der Wahrheit selbst – nur diese Wahrheit macht frei!
        Und diese Wahrheit klingt durchs Erdenrund: der Mensch ist ein sehr gutes Sein. Ein gutes Gut. Ein heiliges Sein.

        Diese Wahrheit kann durch keinen Betrug und keinen Irrtum erschüttert werden.

        Für diese Wahrheit hat der Meister sein Leben gegeben – freiwillig, nicht aufgezwungen – und mit seinem Blut als Zeugnis für diese Wahrheit versiegelt.

          • Ich schrieb oben:

            „Du stehst in der Gefahr, zu einem der Fundamentalisten zu werden, vor denen Du warnst. Jene, die ‚mit Hingabe das Falsche tun‘ – und noch andere dazu überreden.“

            Ich habe mich wohl getäuscht. Du bist längst einer von ihnen.

          • „Ich habe mich wohl getäuscht“

            Reicht es nicht, wenn dich zwei auf deine Selbsttäuschung hinweisen? Alle anderen sind doof, außer du? Geh mal in dich.

          • „Reicht es nicht, wenn dich zwei auf deine Selbsttäuschung hinweisen?“

            Ich sehe ein: Die Mehrheit hat Recht.

  7. Interessanter Diskurs… wenn die Beteiligten sich auf gleichbedeutende Begriffe einigten, die aus ihren individuellen Wahrnehmungen (gelesenes, gesehenes…) entstanden, wäre die Diskussion zielführend. So aber ist der erörternder Vortrag ins Reich der Sematik versunken. Wortherkunft ist m.E. wichtig, um nicht unbedingt die verwässerte Norm des derzeitigen Systems zu verwenden.

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