Humanismus vs. Gott

Dieses Thema muss aufgrund der Vielfalt praktizierter Religionen angesprochen werden. So, wie auch von den Stadthaltern des Kapitalismus, wird der Humanismus ebenso in religiösen Kreisen als suspekt angesehen und folglich (offiziell) abgelehnt. Wir sollten zuerst zwischen Religion und Glauben unterscheiden. Visualisiere dir eine Welt ohne Gebetshäuser, religiöse Führer, deren Regeln und Zeremonien, ohne Sünde, ohne Messias und selbst ohne heilige Schrift. Fühltest du dann noch immer eine Verbindung zu Gott? Wärest du dir seiner Nähe gewiss? Das ist Glaube. Alles andere ist Religion und folglich weltlichen Gesetzen unterworfen.

Während ein einfacher Christ, ein Mensch wie du und ich, nach den Regeln und Geboten ihrer religiösen Führer lebt, caritative Einrichtungen unterstützt und Nächstenliebe praktiziert, werden auf höherer Hirarchieebene ganz andere Ziele verfolgt. Das ist keine Verschwörungstheorie sondern eine erwiesene Tatsache. Wir erkennen die gleichen Muster innerhaltb unserers Gesellschaftssystems – Herrscher mit ganz anderen Ambitionen, als das Volk glaubt. Was in den vergangenen 2000 Jahren und auch heute im Namen Jesus Christus getan wurde ist, genau genommen, eine Verhöhnung seiner selbst.

Aber das Christentum ist nicht die einzige Religion mit Interpretationsproblemen. Denn auch was alles im Namen Allah’s geschieht, ist kaum in Worten zu fassen. Jede Religion ist vom innerlichen Verfall betroffen und entfernt sich beständig von ihren ursprünglichen Lehren – ignoriert Gott. Statt dessen wird sein Wille anhand von Mythen, fragwürdigen Überlieferungen und fehl-gedeuteten Texten aus ebenso fragwürdigen heiligen Schriften interpretiert! Ja, auch die Religion folgt durchaus einem roten Faden, einem blutroten. Und es geschehen im Namen des Vaters und des Sohnes ebenso unfassbare Dinge, wie im Namen des Volkes, nur, dass weder Vater, noch Sohn, noch Volk dies jemals billigen würden.

Beleuchtet man das religiöse Spektrum der obersten Hirarchie etwas genauer, offenbaren sich enge Verbindungen zwischen den Königshäusern dieser Welt und Rom, liest man auch noch auf deren Webseiten, welche Agenda diese Kreise umzusetzen gedenken und das auch noch unter dem Deckmantel des Humanismus, sollte dem Einen oder Anderen schon mal der Löffel aus der Hand fallen. Was dort z.Bsp. unter dem Begriff Nachhaltig verstanden wird, weicht in eklatantem Maße von der eigentlichen Bedeutung dieses Begriffes ab. Da geht es um nachhaltige Macht- und Herrschaftsstrukturen und eben nicht um eine sinnvolle, dem Gemeinwohl zuträgliche, intelligente und sparsame Nutzung der Ressourcen und schon gar nicht um hirarchiefreie Kooperation. Nun könnte jemand behaupten, dass gerade das Gemeinwohl eine Herzensangelegenheit dieser Kreise ist. Nun, wenn diesen Kreisen wirklich so sehr an Gemeinwohl und Nachhaltigkeit gelegen wäre, gäbe es keine Probleme auf der Erde – schon lange nicht mehr.

Es stellt sich also nicht die Frage ob Humanismus mit dem Glauben an Gott vereinbar ist sondern vielmehr, ob religiöse Herrschaftsstrukturen den Humanismus deshalb (offiziell) ablehnen, weil gerade in diesem System sowohl die Lehren des Erlösers bzw. inter-religiös, das Prinzip Gottes, zur vollen Entfaltung gelangen? Gerade mit dem Bezug auf Jesus Lehren sollte doch jeder anständige Christ fragen, welche Motivation ihren Erlöser angetrieben hat? Könnte es etwa sein, dass Jesus schon damals die Herrschaft des Menschen über den Menschen brechen wollte? Könnte es sein, dass Jesus ein humanistisches Ideal predigte?

Du fragst dich vielleicht, warum ich das alles erwähne? Nun, du schaust doch auch nach links und rechts, bevor du über die Straße gehst – obwohl dein Ziel vor dir liegt.

MfG
Wanderer

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Politisch oder gesellschaftlich motivierte Aufklärung?

Wer sich die Mühe macht und im Netz den Begriff Humanismus recherchiert, wird auf alles Mögliche stoßen, nur nicht auf das Wesentliche. Das ist übrigens bei allen Konzepten der Fall, die zum Schutz des bestehenden Systems als schädlich klassifiziert werden. Da ist man sich auch nicht zu fein, ideologische Aspekte in die Erklärbärungen mit einfließen zu lassen. Wie zum Beispiel bei Wikipedia. Dort wird auf sachlich-ideologischer Weise erklärbärt, was man vom Humanismus zu halten hat. Zur Veranschaulichung wird dabei auf Vordenker mit fragwürdiger Kompetenz verwiesen, aber nicht, ohne ihnen auch etwas zwielichtiges anzuhaften. Sucht man in der selben Begriffserkläbärsammlung nach dem Begriff Kapitalismus, erkennt der geübte Leser sehr schnell den qualitativen Unterschied in der Beschreibung.

Es gibt sogar eine Humanistische Partei. Eigentlich absurd, ist eine Partei doch nichts anderes als Teil des bestehenden Systems, denn Part bedeutet Teil. Angenommen diese Kleinstpartei erhielte mit der nächsten Wahl eine absolute Mehrheit. Nach welchen Prinzipien würde sie regieren? Humanistisch wohl nicht, denn innerhalb eines kapitalistischen Systems gelten ganz andere Voraussetzungen und Regeln. Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Eine humanistische Partei dürfte weder links, rechts noch liberal oder anders, als nur und ausschließlich humanistisch wirken. Und das passt widerum nicht mit dem durchaus fragwürdigen Konzept der Demokratie zusammen, denn das hieße, ebenso wie im Wirtschaftssystem Kapitalismus, Herrschaft von Menschen über Menschen.

Wir sehen an dieser Stelle recht gut, nach welchen zu Grunde liegenden Prinzipien, Kapitalismus und Demokratie adaptiert wurden. Wir wissen ebenfalls über die Verbindungen zwischen Regierung und dem Wirtschafts- und Bankwesen, weigern uns aber dennoch einzugestehen, dass Regierungen schon auf eine ganz spezielle Art und Weise privatisiert wurden. Wie kann, bar dieser Kenntnisse, dann noch öffentlich über demokratische Grundprinzipen oder Demokratie im Allgemeinen lamentiert werden? Das ist schon sehr starker Tobak.

Überall um uns herum stoßen wir auf Widersprüche. Die Einen mehr, andere weniger. Aber selbst die, die sich bemühen alles zu ignorieren, werden täglich in irgend einer Weise mit der Wirklichkeit und ihren Widersprüchen konfrontiert. Es bleibt daher abzuwarten, ob und wann sich der kollektive Wunsch nach einem neuen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems in der Bevölkerung manifestiert. Bislang beeinflussen unter anderem Crashpropheten den Grad des Bewusstseins so sehr, dass andere mögliche Auswege im Dunst der, durch sie geschürten, Angst verschwinden. Wir sehen aber auch, dass systemtreue Medien durch selektive Berichterstattung Zweifel zwischen Bevölkerung und der daraus entstandenen Friedensbewegung säen. Werden wir uns dann noch der Reibereien innerhalb der s.g. aufgeklärten Kreise gewahr, haben wir ein nahezu perfektes und hochgradig explosives Gemisch. Es fehlt nur noch das Zünglein.

Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass solch eine Konstellation von unterschiedlichen Interessen auch in einem, auf Kooperation fußendem System möglich wäre. Der Wunsch nach Zusammenhalt wird zwar schon jetzt laut, aber die angewandten Methoden auf der einen, als auch handfeste Interessen auf der anderen Seite, lassen dies nicht zu. Gerade Gruppen die auf die Zeitspanne 33-45 referieren, sind nicht zukunftsorientiert, denn schon zu jener Zeit hatten wir ein kapitalistisches Wirtschaftssystem – also genau das was uns jetzt droht, den Garaus zu machen. Überhaupt ist ein politisch motivierter Umsturz, ganz im Gegensatz zu einem gesellschaftlich motiviertem, nichts anderes als ein Rückfall in andere Herrschaftsformen. Wir können das überall auf der Welt beobachten. Die Farbenrevolutionen sind nur das beste Beispiel dafür. Und dennoch scheint es in den Köpfen einiger Kreise nicht „klick“ zu machen – damit sind auch die vermehrt auftauchenden Träger von Alu-Hüten gemeint.

Wir alle befinden uns auf dem gleichen Weg und es ist eine erwiesene Tatsache, dass es leichter ist eine geeignete Abzweigung (einen Ausweg) zu suchen, als gegen den Strom zu schwimmen oder am Rande dieses Weges zu verharren und jene, die es doch tun, mit Dreck zu bewerfen. Ein bekanntes Sprichwort bessagt: wenn zwei sich streiten, freut sich ein dritter. Die Streitereien sind aber stets politisch motiviert und somit fester Bestandteil des Systems. Gegen eine gesellschaftlich ausgerichtete Revolution hat das System keinen Selbstschutz, da ein neues Gesellschaftssystem nicht nur dessen Mechanismen außer Kraft setzt, sondern das Alte sogar verdrängt – wenn es denn mehr Masse besitzt. Wir kennen dieses Prinzip aus der Physik. Es gilt also, die alten Ansichten, die lieb gewonnenen Erkenntnisse und zweifelhaften Wahrheiten über Bord zu werfen. Aber in diesem Punkt sind sich Politiker, Wirtschaftsbosse, Bankster, Schattenregierungen und Aktivisten offenbar einig…

MfG
Wanderer

Kapitalismus vs. Humanismus

Ironischerweise lässt sich ein humanistisches Konzept leicht in Worten beschreiben, aber otfmals reicht die Vorstellungskraft nicht aus, um die Mechanismen innerhalb dieser erstrebenswerten Gesellschaftsform zu verstehen. Zu sehr identifiziert sich der Einzelne mit der Konzeption des bestehenden Systems. Für einen Durchschnittsbürger muss sich die Konversation über ein humanistisches System wie chinesisch-rückwärts anhören, da seine gedanklichen Strukturen zu 100% auf die Existenz innerhalb eines kapitalistischen Systems kalibriert wurden. Ich schreibe ganz bewusst „wurden“, da es sich nicht um eine persönliche Entscheidung handelt, dazu werden nämlich mindestens zwei Optionen benötigt, sondern vielmehr um eine zwangweise Akzeptanz. Wie sehr so mancher mit dem System in Konflikt gerät sehen wir an der Vielzahl gescheiterter Existenzen. Ganz besonders auffällig ist die Ablehnung des bestehenden Systems bei Jugendlichen. Sie spüren noch eher als Erwachsene, dass ihnen eine Zwangsjacke statt die Möglichkeit der freien Entfaltung geboten wird.

Folglich sind Jugendliche auch offener für das Konzept des Humanismus, sofern ihre Gedanken noch nicht von Ideologien vergiftet wurden. Ein gestandener Ingenieur oder Anwalt kann damit weniger anfangen bzw. würde allein bei der Erwähnung des Begriffs Humanismus alle Überlebensmechanismen aktivieren. Immherhin stellt der Humanismus für solch „gestandene“ Persönlichkeiten einen lebensbedrohenden Umstand dar – was sie aber nicht zwangsläufig zu schlechten Menschen macht. Der Durchschnittsbürger ist daher mehr Opfer als Täter und die Summe seiner Erfahrungen sind das Ergebnis einer dauerhaften Konditionierung, die am Ende durch die Aufgabe von Opposition und Idealismus den Grad der Anpassung erkennen lässt.

Diesen Menschen sei gesagt, dass Humanismus lediglich ein fortschrittlicheres Gesellschaftssystem ist und dem Kapitalismus schon aus rein logischen Gesichtspunkten vorzuziehen wäre. Wie dieses Gesellschaftssystem funktioniert verrät ein Blick in die Natur. Fülle ist nur dort anzutreffen, wo der Mensch noch nicht Hand angelegt hat. Aber selbst nach einem Kahlschlag wirkt die Natur beständig nach dem Prinzip der Fülle. Jedes Lebewesen, jede Pflanze leistet seinen Beitrag zum Gesamtsystem Natur – ohne Ländergrenzen, ohne Geldsystem, ohne Ideologien, ohne Neid und Religionen. Und genau das ist der springende Punkt. Der wesentlichste Unterschied zwischen dem Homo Ökonomicus und der Natur liegt darin, dass die Natur aus sich selbst heraus eine grandiose Leistung vollbringt und dafür weder Lohn, noch Stand, noch Anerkennung oder gar eine vielversprechende Karriere erwartet. Solch zweifelhafte „Verlockungen“ unterliegen aber Menschen, nicht begreifend dass ihnen nur vorgegaukelt wird, dass sie besser bzw. schlechter als andere seien.

Hätte sich in den vergangenen 2000 Jahren ein humanistisches Gesellschafts- und Wirtschaftssystem etabliert, sähe sie Welt heute ganz anders aus. Man bedenke dabei nur der unzähligen Opfer von Kriegen und stelle sich vor, welch gewaltiges Potential mit ihrem sinnlosen Tod, für die Menscheit für immer verloren gegangen ist. Oder aber die schon lange andauernde und weiter zunehmende Zahl der „Arbeitslosen“ weltweit – welch eine Verschwendung… Solche „Abschreibungsraten“ gibt es nur in Ausbeutersystemen. Mittlerweile stehen wir an der Schwelle zu einem Monstersystem, das alles unter sich begräbt, was sich nicht nach dessen Bedingungen ausrichtet – Kapitalismus als Massenvernichtungswaffe.

MfG
Wanderer

Franz Hörmann – eine Laudatio

Ich übertreibe nicht, wenn ich hier schreibe, dass Franz Hörmann einer der Größten, wenn nicht gar der Größte Vordenker unserer Zeit ist. Dank seiner Weitsicht und einem ausgeprägten Verständnis um die Zusammenhänge zwischen Gesellschaft und Wirtschaft, eröffnet er der Menschheit völlig neue Wege. Sein Konzept des Informationsgeldes verdient mit Recht eine intensive Betrachtung und unser aller Unterstützung. In zahlreichen Vorträgen erklärt Franz Hörmann auf anschauliche und leicht verständliche Weise, wie aus dem bestehenden, mit Konkurrenzdenken durchtränktem System in ein neues, auf Kooperation basierendes System gewechselt werden kann. Mit seiner entwaffnenden Art schlachtet er die heilige Kuh des bestehenden Wirtschafts- und Geldsystems ohne die Welt dabei in ein Schlachthaus zu verwandeln.

Franz Hörmann präsentiert mit seinen Vorstellungen ein erstrebenswertes Ideal des Zusammenlebens. Er zeigt uns einen Weg aus dem finsteren Tal und weckt damit zu Recht die Hoffnung auf ein lebenswertes Dasein jedes Menschen, unabhängig von Herkunft und Stand. Mit dem Modell des Informationsgeldes schafft Franz Hörmann die Voraussetzungen dafür, die Herrschaft des Menschen über den Menschen zu brechen und Leid, Hunger und Kriegen ein Ende zu bereiten. Von ihm geht das strahlende Licht aus, das wir am Ende des Tunnels sehen können.

Aus diesem Grund gebührt Franz Hörmann mit Abstand die höchste Anerkennung die, die Menschheit zu vergeben hat. Dank seiner Ideen erhalten bis dato unüberwindbare Schluchten zwischen den Völkern stabile Brücken, lösen sich systembedingte Probleme buchstäblich in Luft auf. Sein Wirken hat das Potential, alle Völker dieser Welt mit Idealismus zu infizieren. Franz Hörmann hat erkannt, dass sich Fortschritt durch sein Konzept des Informationsgeldes potenziert und Nachhaltigkeit durch bedarfsgerechte Produktion erst ermöglicht wird. Er legt eindrucksvoll dar, dass Nachhaltigkeit und Fülle kein Widerspruch, sondern ureigene Voraussetzung für das Leben an sich ist.

http://www.franzhoermann.com/

Verbreitet die Kunde und werdet nicht Müde, eure Mitmenschen für dieses Ideal zu begeistern. Lasst ab von den Hiobsbotschaften und investiert eure Energie in dieses lohnens- und erstrebenswerte Konzept!

HINWEIS:
Für jene unter uns, die nicht auf den ersten Blick erfassen können was uns Prof. Franz Hörmann zur Verfügung stellt, hier noch mal in aller Deutlichkeit. Es ist eine einmalige Chance, quasi eine Anleitung, wie man die Finanzherrschaft brechen und das bestehende Wirtschaftssystem in den Lokus befördern kann.

MfG
Wanderer

Der Weg aus dem Dilemma Teil V – Das neue Zeitalter

Unser hoch geschätztes Wirtschaftssystem funktioniert aufgrund völlig inakzeptabler Voraussetzungen, was in deren Folge zu verheerenden Ergebnissen führt. Es steht als ein, in Gänze unnatürliches System, einem natürlichen Gesamtsystem gegenüber, welches von den treibenden Kräften lediglich als Wirt missbraucht wird. Dieses Gesamtsystem beinhaltet Menschen, Tiere, Pflanzen und überhaupt das gesamte, ursprünglich bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmte, funktionierende, Ökosystem Erde. Einige Menschen innerhalb dieses Systems haben es sich zur Aufgabe gemacht, über andere Herrschen zu wollen. Dazu bedienen sich sich unterschiedlicher und zum Teil auch auf menschliche Schwächen abzielender Mechanismen. Große Besitztümer und Vermögen bilden dabei etwas, das als Fundament angesehen werden kann. Darauf gründet sich in aller Regel Einfluss. Wie und mit welchen Folgen dieser Einfluss genutzt wird sollte offensichtlich sein, wenn man einen offen Blick auf die globale Entwicklung wirft.

Aber ganz gleich wer im Hintergrund die Fäden zieht und wer die Vorgehensweisen vordergründig rechtfertigt ist es doch bemerkenswert, wie die Bevölkerungen reihenweise auf die ihnen präsentierenen Lügenmärchen hereinfallen. Ob nun hier in der BRD, in den USA, Arfika oder andererorts – die Muster sind stets die selben, ebenso wie die Täter. Das Ganze hat System und dient lediglich dazu, ein Aufbegehren der Massen durch austauschbare Begründungen und wenn nötig, mit politisch-korrektem Nachdruck und rechtsstaatlichen Mitteln zu verhindern. Dieses Konzept funktioniert offensichtlich über alle Gesellschaftsschichten und Intelligenzquotienten hinweg. Ein Arfikaner kann unverholen mit angeblichen Reichtümern ferner Länder belogen und aus seiner Heimat gelockt werden. Einem Deutschen wird etwas von Verantwortung vorgefaselt und einem Amerikaner wird erzählt, er habe sich patriotisch zu verhalten.

Würde dem Arfikaner stattdessen erzählt, wer für die Zustände in seinem Land wirklich verantwortlich ist, würde ein Deutscher erkennen welchen Preis seine Unaufrichtigkeit hat, würde ein Amerikaner erkennen, dass sein Patriotismus eine Farce ist und würden sich dann noch alle über ihre Erfahrungen austauschen, sähe die Entwicklung ganz bestimmt etwas anders aus. Aber das System hat tiefe Eindrücke bei jedem Einzelnen von ihnen hinterlassen und den Geist auf Überlebensmodus geschaltet. Dieser wird bekanntlich nicht von Vernunft geleitet sondern vom manipulierbarem Verstand. Als Folge davon sehen wir das Voranschreiten eines unbeschreiblich feindseeligen und menschenverachtenden Sozialverhaltens. Wie es überhaupt zu dieser Gesamtsituation kommen konnte verdient eigentlich einer peinlichst genauen Untersuchung, angestoßen durch und mit Hilfe der Öffentlichkeit.

1989 war die Bevölkerung der DDR der unhaltbaren Zustände im Land überdrüssig. Die immer wieder angeführte Reise- und Konsumfreiheit wird dabei gern als Grund für diese Massenbewegung genannt. Die Wahrheit sieht jedoch etwas anders aus. An erster Stelle stand der Wunsch, einem repressivem System zu entkommen und in eine fortschrittliche Gesellschaftsstruktur zu wechseln. Man hielt Karl-Eduard für einen Schwarzmaler und Propagandisten der herrschenden Kaste und schenkte den Nebenprodukten des kapitalistischen Systems kaum Beachtung – weil man sie nicht kannte. Die Ernüchterung stellte sich jedoch bald ein und man stellte fest, dass nicht gefüllte Regale und Reisefreiheit das erstrebenswerte Ziel dieser Bewegung gewesen ist, sondern der kollektive Wunsch nach Freiheit. Das spielt bei den Gewinnern des Umsturzes heute keine Rolle mehr, da sie ihre persönliche Freiheit mit Geld erkaufen, dass sie zuvor den Verlierern abgeknöpft haben. Letztere mussten sich allerdings recht bald der Realität stellen und wurden als Kollateralschäden der Wiedervereinigung billigend inkauf genommen – und mit Sozialhilfe und Hartz IV an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Diese Bevölkerungsschicht resignierte schließlich vor der Übermacht des Staates und der medial provozierten Hetze gegen Ossis und Arbeitslose.

Was gern unerwähnt bleibt ist die Tatsache, dass es tatsächlich einen Ausweg gibt. Nun ist es aber so, dass von der herrschenden Kaste nicht kampflos aufgeben wird, was einst durch Betrug und Lügen aufgebaut wurde. Mit s.g. rechststaatlichen Mitteln ist dem nicht beizukommen, denn die Damen und Herren Vertreter schreiben ihre Gesetze selbst. Der Weg in die Freiheit führt somit zwangsläufig über den Wunsch, wie einst 1989, nach einem fortschrittlichen und menschenfreundlichen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Wie sehr man sich Mühe gibt diesen Wunsch zu unterdrücken, erkennen wir an der täglich zunehmenden medialen Hetze gegen Systemgegner, bei gleichzeitig pompös aufgemachter Selbstbeweihräucherung der herrschenden Kaste die sich nicht scheut, sich gegenseitig Orden und Preise für ihre Untaten an die Brust zu heften.

Damit der Wunsch nach einem neuen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem auch in Erfüllung gehen kann sind ein paar einfach zu bewerkstelligende Grundregeln zu beachten. Lasse ab von Ideologien und wende dich mit der gleichen Intesität Idealen zu. Verweigere dich der Manipulation durch die Medien indem TV und Radio ausgeschaltet bleiben. Lasse dich nicht zu Meinungen hinreißen, beobachte stattdessen Ursachen und Wirkung. Gibt Egoismus und Selbsterhöhung keine Chance und werde wieder Mensch. Stelle dir vor wie ein nachhaltiges Wirtschaftssystem ohne Geld funktionieren könnte. Wenn du, gerade mit dem letzten Punkt an die Grenzen deiner Toleranz stößt, dann deswegen, weil du noch in Kategorien denkst, die dir dieses System eingepflanzt hat. Es gibt keine faulen Menschen. Es gibt nur die, die systembedingt ausgeschlossen wurden. Generell gilt der Grundsatz, dass ein neues Zeitalter auch mit neuen Ideen, Möglichkeiten und dem Ablassen von alten Denkmustern eingeläutet werden kann. Auch wenn sich meine Ausführungen für den Einzelnen als zu banal darstellen sollten ist es eine unumstößliche Tatsache, dass der Wunsch nach gesellschaftlichem Fortschritt der Auslöser für einen Umsturz im Jahr 1989 gewesen ist.

MfG
Wanderer

Der Weg aus dem Dilemma Teil IV – Zusammenfassung

In der Vergangenheit wurde ich oft und auch schon an der Grenze des Anstandes dafür kritisiert, die geschichtlichen Zusammenhänge außer Acht zu lassen. Dem ist selbstverständlich nicht so. Die auf diesem Blog präsentierten Überlegungen sind eine logische Konsequenz aus den Ereignissen der Vergangenheit – nur mit dem Unterschied, dass ich mich nicht auf das Verwirrspiel und die damit zusammenhängenden politisch korrekten bzw. unkorrekten Meinungsäußerungen einlasse. Warum ist das wohl so? Geschichtliche Themen laden nur allzu gern zur Austragung von Meinungsverschiedenheiten der unterschiedlichen Lager ein. Ich halte den Kampf (links-rechts-neurechts-Verschwörungstheoretiker-Schlafschaf) für kontraproduktiv – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Im bestehenden System ist es imho sehr schwierig und mit zu vielen Meinungsverschiedenheiten verbunden, die Ereignisse der Vergangenheit zu präsentieren und auch hinter diesen Erkenntnissen zu stehen. Diese Herangehensweise bindet jegliche Kraft an dieses eine Thema, spaltet die Bevölkerung in unterschiedliche Lager und lässt Lösungswege aus diesem Dilemma weitestgehend unberührt.

Eine Aufarbeitung der Ereignisse aus der Vergangenheit sollte daher auf einen Zeitpunkt verschoben werden, der weit weniger Energie dafür erfordert. Alles hat seine Zeit – auch die Aufarbeitung der Geschichte. Wir erleben zur Zeit sehr anschaulich, wie rücksichtlos und mit welchen Mitteln die Erde unter den Globalisten aufgeteilt wird. Diese Bestrebungen gab es schon immer und die geschichtlichen Ereignisse reihen sich nahtlos in das aktuelle Weltgeschehen ein. Was nützt es, zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Vergangenheit zu graben, wo doch von den Globalisten schon längst der Fahrplan für die Zukunft festgelegt wurde? Nicht nur Deutschland hat dieses Problem, sondern auch Länder in Afrika, dem nahen und mittleren Osten, indem Grenzen willkürlich von den Kolonialisten gezogen und ethnische Besonderheiten völlig außer Acht gelassen wurden. Selbstverstänlich stehen auch diese Länder unter einer Fremdherrschaft und ebenso wie bei uns, werden sie im Interesse der Globalisten regiert.

Selbstverständlich sind Bemühungen, die Wahrheit über die geschichtlichen Ereignisse offen zu legen lobenswert aber sie sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt sinnfrei, denn wir bewegen uns mit rasanter Geschwindigkeit in einen finalen Konflikt hinein. Dieser Konflikt ist ebenso eine Folge des etablierten Systems, gerade durch seine Protagonisten, wie auch schon die Konflikte in der Vergangenheit. Wer nun gerade das Zepter in der Hand hält ist völlig nebensächlich. Es waren schon immer die Mächtigsten dieser Welt, die, die Geschicke sowohl von Einzelnen als auch ganzer Völker lenkten und noch immer lenken. Aus dieser Falle gilt es zu entrinnen! Die Probleme in Afrika oder im nahen Osten sind nicht durch mich oder dich entstanden, sie sind auch nicht durch mich oder dich zu verantworten. Nicht einmal von der Bevölkerung sind diese Probleme zu verantworten. Sie sind von denen zu verantworten, die sich diese Welt Untertan machen und bis zum heutigen Tage, Völker in Kriege verwickeln und durch das Blut ihrer Mitmenschen waten lassen.

Man erzählt jedem Volk, welchen Stellenwert es in der Weltgemeinschaft hat, wie groß oder wie klein es sich zu fühlen hat und ob es seine Helden huldigen darf oder als Täter brandmarken muss. Die falsche Darstellung geschichtlicher Ereignisse ist also kein lokales Problem, sondern ein weltweites. Da ist es doch nur allzu logisch, das Übel an seiner Wurzel zu packen und samt seiner Unterstützer auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern. Meine Vorstellung von Freiheit endet nicht an den Grenzen dieses Landes, sie umfasst die ganze Welt mit all ihren betrogenen und belogenen Völkern. Wieviel Blut muss noch fließen bis jeder Einzelne begreift, dass die Geschichte ein selbst gedrehter Horrorfilm der globalen Eliten ist, dessen Dreharbeiten noch nicht beendet sind, weil das Finale noch aussteht?

Wir, die Menschen dieser Erde, werden für die Interessen kleiner Gruppen missbraucht und verheizt. Wir wissen um die willigen, aber auch zum Teil unwissenden Unterstützer dieser selbst ernannten Damen und Herren. Wir wissen aber auch, dass die jahrzehntelange Manipulation der Massen erfolgreich war und noch ist. Und darum muss die Masse endlich begreifen, dass Auseinandersetzungen um politische, geschichtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Meinungen bewusst geführt und beständig geschührt werden. Der Weg in die Freiheit führt daher zwangläufig in eine neues, nachhaltiges und menschenfreundliches Gesellschafts- und Wirtschaftssystem. Jegliche Weigerung diese Tatsache zu akzeptieren, führt zu immer noch mehr Leid auf dieser, unserer Erde.

MfG
Wanderer

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/01/29/massenvernichtungswaffe-kapitalismus/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/01/31/hohle-erde-massenvernichtungswaffe-kapitalismus-teil-2/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/08/13/geschichte-oder-das-marchen-von-dem-was-war/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/09/01/der-weg/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/09/08/analyse-der-gegenwart-ein-versuch/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/10/06/der-fehler-im-system-oder-ein-fehlerhaftes-system/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/10/07/der-weg-aus-dem-dilemma-ein-ansatz/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/10/19/der-weg-aus-dem-dilemma-teil-ii-die-ersten-schritte/

https://selbstbetrug.wordpress.com/2014/10/20/der-weg-aus-dem-dilemma-teil-iii-wie-schafft-man-herrschaftsstrukturen-ab/

Der Weg aus dem Dilemma Teil III – Wie schafft man Herrschaftsstrukturen ab?

Wir können nach den vorangegangenen Artikeln aus verständlichen Gründen nachvollziehen, dass Kapitalismus ein Weg ist, der mit Nachhaltigkeit, Kooperation, Gerechtigkeit und Respekt unvereinbar ist. Bliebe noch die Frage zu klären, wie Herrschaftsstrukturen zerschlagen und abgeschafft werden können. Eigentlich wäre dies sehr einfach, wenn nicht die Jahrzehnte dauernde Indoktrinierung und Konditionierung, sichtbare Schäden hinterlassen hätte. Aber ich bin zuversichtlich, dass auch gegen diese geistigen Waffen ein Kraut gewachsen ist. Wie in der Homöopathie schon lange üblich bedarf es keiner massiven Anstrengungen, keines konzentrierten Mittelchens, um einen Genesungsprozess anzustoßen. Lediglich eigenverantwortliches und auch konsequentes Handeln ist dazu nötig. Wenn das Schule macht, verbreitet sich eine neue Denkweise wie ein Virus.

Der wesentlichste Faktor überhaupt ist die Fähigkeit, unsere Nächsten mit vorbildlichen Handlungen anzuspornen und ihnen die Möglichkeit zu geben, noch bessere Leistungen als die Eigenen zu erzielen. Diese Denkweise ist in der heutigen Zeit ziemlich unpopulär, stellt sie doch alles bis dahin gelernte und vor allem das Ego in den Schatten. Aber genau so wird ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Wir sehen also, dass es gar nicht notwendig ist, gegen Herrschaftsstrukturen aufzubegehren. Die Geschichte hat vielfach bewiesen, dass nach revolutionären Bewegungen immer wieder der Mensch über den Menschen herrschte. Und genau diese Tatsache verhindert alle positiven Aspekte, zu der die Menschheit fähig wäre.

Leider lassen sich Menschen immer wieder dazu hinreißen, feindseelige Töne anzuschlagen. Ich beobachte diese Entwicklung schon seit längerer Zeit und mit zunehmender Besorgnis. Es wird nicht miteinander geredet sondern eine Art Wettbewerb ausgetragen, wer denn nun im Recht sei. Solche Diskussionen enden dann, wie zu erwarten, in Streitigkeiten und Diffamierungen. Bestenfalls wird verächtlich auf jene herab gesehen, die eine abweichende Auffassung vertreten, schlimmstenfalls werden offene Anfeindungen geäußert und unüberwindbare Barrieren zwischen den Kontrahenden geschaffen (hier ein sehr aktuelles Beispiel). Das solche Herangehensweise das System unterstützt sollte eigentlich jedem klar sein, jedoch liegen wir mit dieser Annahme völlig falsch. Wir haben den „Wettbewerb“ schon so verinnerlicht, dass es nahezu ein Ding der Unmöglichkeit ist den Argumenten unserer vermeintlichen Gegner genug Raum zu bieten. Ich habe Gesprächspartner schon mehrfach darauf hingewiesen und musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass sie es nicht einmal in Erwägung ziehen, darüber nachzudenken.

Dies zeugt von vergifteten Denkapparaten. Statt nun zu begreifen, dass die eigene Herangehensweise nicht nur kontraproduktiv, sondern auch gleichzeitig ein Stützpfeiler des Systems ist (divide et impera), wird von solchen Menschen wieder und wieder in die gleiche Kerbe und mit dem Ergebnis gehauen, dass man nicht zueinander findet – obwohl beide Seiten den Anspruch, ein Aufklärer zu sein, für sich erheben. Und genau das ist der Grund, warum die Herrschaftsstrukturen immer weiter gefestigt werden und keine Massenbewegung (Fortschritt) einsetzt. Wir werden schon von oben herab regiert. Da ist doch völlig einleuchtend, dass die Beherrschten untereinander auf Augenhöhe agieren sollten. Aber es gibt einen Grund, warum genau das nicht passiert. Das Zauberwort heißt Konditionierung und eben diese müssen wir hinter uns lassen, soll die Welt in einen besseren Ort verwandelt werden.

Freilich kann dies nur mit den gleichen Mitteln geschehen, die den Ist-Zustand erst herbei geführt haben. Die Gefahr liegt aber darin, dass wieder mal den eigenen Interessen Vorrang gewährt wird. Geistige Disziplin gewinnt in dieser Hinsicht einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert. Ziviler Ungehorsam beginnt nicht beim Boykott staatlicher und halbstaatlicher Institutionen sondern beim zwischenmenschlichen Umgang. Also kein Wettbewerb, keine Ideologien, kein Schubladendenken und vor allem, kein Egoismus. Wenn diese Herangehensweise zur Lebensmaxime wird, transformiert sich das Fundament der Herrschenden in ein stabiles Fundament für die gesamte Menschheit. Selbstverständlich ist das ein langer Prozess, ebenso, wie es beim bestehenden System ein langer Prozess war, um schließlich an dem Punkt anzukommen, wo wir heute stehen.

MfG
Wanderer

Der Weg aus dem Dilemma Teil II – die ersten Schritte

Im letzten Artikel ging es darum die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass ein anderes Wirtschaftssystem als die unzulänglichen und menschenfeindlichen Modelle des noch Bestehenden und der Vergangenen möglich sein könnte. Als Beispiel für die Folgen dieses Umdenkens wurde die Entwicklung fortschrittlicher und hoch effizienter Technologien angeführt. Das ist aber nicht der Anfang und somit steht zuerst die Überlegung im Raum, wie ein neues System aussehen könnte und wie man dies bewerkstelligt. Wir benötigen so etwas wie ein Werkzeug, genügend Raum und schließlich auch etwas, was einmal Gestalt annehmen soll – Ideen.

Am Anfang steht zunächst die Idee dass es möglich sein muss, ein nachhaltiges und menschenfreundliches Wirtschaftssystem zu etablieren. Um diese Idee wirklich aufgreifen zu können ist zunächst ein Paradigmenwechsel notwendig, der diesen Wunsch bis in die letzte Zelle jedes Menschen heranwachsen lässt. Mit der etablierten Sicht-und Denkweise ist das kein leichtes Unterfangen. Der Witz an der Sache, wenn man das so nennen kann ist, dass die meisten Menschen einem Programm unterworfen sind, dass die etablierten Meinungen sowohl als richtig sowie auch als die Eigenen darstellt. Obwohl noch nie ein Konsens über diese Meinungen erzielt wurde ist es so, dass zwei unterschiedliche Menschen in zwei unterschiedlichen Städten, mit verschiedenen Arbeitgebern und Kollegen am selben Tag nach dem Konsum der Nachrichten, die gleiche Meinung vertreten. Diese Tatsache allein ist nichts ungewöhnliches. Bemerkenswert jedoch ist, dass Abweichler diffamiert, verächtlich gemacht oder sogar wirtschaftlich als auch mit s.g. rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden. Die Führungsspitzen haben erkannt, dass die Bevölkerung am besten durch Manipulation über die Massenmedien funktioniert und formen die öffentliche Meinung mit diesem Werkzeug.

Aus der daraus resultierenden Geisteshaltung lässt sich kein Paradigmenwechsel einläuten. Vielmehr muss ein wünschenswertes „Gegenangebot“ zur Mainstream-Medenlandschaft vorhanden sein. Eines, das die zwischenmenschlichen Aspekte anspricht und künstlichen bzw. fiktiven Aspekten gar nicht erst eine Plattform bietet. Ebenso sollten spaltende Elemente, Ideologien, Schubladendenken, aus diesem Medium verbannt werden. Das Problem mit dem momentan bestehenden „alternativen“ Medienangebot ist mit einem Satz nicht erklärt. Es gibt zwar genug Webseiten und Blogs mit Informationen, doch sie tragen allesamt nicht zur Gestaltung eines neuen Systems bei, sondern schimpfen und wettern über die Zustände im bestehenden System. Sie sind also viel zu sehr damit beschäftigt, offensichtliche Fehler und Übertretungen zu analysieren als über einen möglichen Ausweg nachzudenken. Dabei sollten gerade die Protagonisten und Unterstützer einer jeden Bewegung wissen, dass ein Umschwung ohne festes Ziel nur eine halbherzige Sache sein kann. Wer einen Weg ohne vordefiniertes Ziel beschreitet, kommt nirgendwo an.

Freiheit ist kein Ziel, ebenso wie Frieden keines ist. Frieden und Freiheit sind die zwangsläufigen Ergebnisse kooperierender und sich gegenseitig respektierender Menschen. Dafür werden aber bestimmte Rahmenbedingungen benötigt. Also ein Gesellschaftssystem mit einem, dem fortschrittlichen Geiste, entsprechenden Wirtschaftssystem. Es ist unmöglich, eine zufrieden stellende Lösung innerhalb der Parameter des bestehenden Systems zu erzielen. Das ist vergebene Liebesmüh. Kapitalismus mit einem anderen, wenn auch revolutionärem Geldsystem wäre und bliebe was es ist – Kapitalismus, ein auf Gewinnsteigerung ausgerichtetes System. Das diese Steigerungen nur auf Kosten der noch vorhandenen Ressourcen, seinen Verbrauchern und im Nachgang auch der Umwelt erfolgen kann sollte einleuchten.

Wir sehen uns also gezwungen nach einem Instrument zu suchen, dass die Dauer-mono-Tonie der Medien übertönt und als Wecksignal auch verstanden wird. Dieses Instrument heißt Inspiration, eine schändlich vernachlässigte und ständig durch Fremdeinflüsse gestörte, menschliche Eigenschaft. Inspiration schafft Raum für eigene Ideen und Wünsche, also ganz das Gegenteil von der medialen, politisch-korrekten Dauerberieselung mit Werbeeinblendungen. Am vergangenen Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergnügen einer Unterhaltung, mit der Vertreterin einer jüngeren Generation. Zu meiner Verblüffung musste ich feststellen, dass jeglicher Kommentar, jegliche Bemühungen um Verständnis ins Leere liefen. Es war vergleichsweise so, als wolle man einem bis an den Rand gefülltem Gefäß noch ein Tröpfchen hinzufügen. So vollgestopft mit Meinungen und vor allem dem Glauben an das System müsste dieses Gefäß erst einmal geleert werden, bevor auch nur die kleinste abweichende Information aufgenommen und verarbeitet werden kann. Leider sind solche Unterhaltungen eher die Regel als die Ausnahme. Das trifft auch auf Kreise in der Aufklärungsbewegung zu. Aus diesem Verständnis heraus ergibt sich für den Ist-Zustand auf der Erde ein in sich schlüssiges Gesamtbild.

Wer die Wahrheit sucht, muss sie auch vertragen können. Es gibt Menschen in unserer Mitte, die mit Hingabe Aufklärungsarbeit betreiben. Sie gleichen sich mitunter nicht in ihren Ansichten und Standpunkten, es gibt sogar eine Bewegung die lieber auf etwas altes referiert als den Blick nach vorn zu richten, aber jeder von ihnen wird des Gesamtbildes nicht gewahr. Aus welchen Gründen auch immer das so ist hat es doch zur Folge, dass meine oben angeführten Vorschläge für ein völlig neues, nachhaltiges und menschenfreundliches System verächtlich betrachtet, bestenfalls ignoriert werden. Das liegt ganz einfach daran, dass jeder innerhalb dieses Systems mit eben diesem vollständig verhaftet ist. Wer das nicht erkannt hat, befindet sich noch in einer Art Kinderwelt in der man zwar die eigene Existenz wahrnimmt aber das übergeordnete Regelwerk nicht erkennt oder falsch interpretiert. In der DDR beispielsweise gab es keinen Sozialismus. Man hat der Bevölkerung nur erzählt es wäre so. Das Gleiche gilt für die ehemalige UdSSR. Von Kommunismus keine Spur. Stattdessen sehen wir rückblickend, zentralistische Sozialstaaten mit einem Hauch von Kapitalismus. So etwas wie Sozialismus oder gar Kommunismus hat es auf der ganzen Welt noch nicht gegeben.

Am ehesten ließe sich die Erde mit einem Zoo vergleichen. Alle Insassen sind Gefangene. Die Raubtierkäfige sehen wir in den USA. Europa ist das Affenhaus. In Asien sehen wir dressierte Hunde u.s.w. Jede Art wird von einem Pfleger beaufsichtigt, also gefüttert, gereinigt und bespaßt – die Regierungsebene. Ab und an erscheint auch ein Vertreter der Zooleitung auf der Bildfläche – Vertreter der Wirtschafts- und Finanzindustrie. Aber die Frage, wer denn überhaupt die Idee eines Zoos hatte und wer an dessen Entstehung beteiligt war, bleibt nach wie vor unbeantwortet. Darüber herrscht ein einseitig geprägter Konsens. Eine Antwort hätte nämlich, nach der ersten Aufregung, ein Umdenken und in dessen Nachgang auch den lauter werdenden Wunsch nach einem anderen System zur Folge. Dann würden wir auch gewahr werden was Demokratie eigentlich ist. Nämlich das Gerangel um den Posten, als Pfleger eines Geheges, im Zoo namens Erde. Wir würden auch verstehen, warum die Raubtiere aus den USA frei herum laufen und morden können. Nämlich weil auf Anweisung der Zooleitung an den Pfleger, das Gatter offen gelassen wurde – praktischerweise direkt in einen Viehtransport zum Zielort.

Das Leben könnte wirklich vom Anfang bis zum Ende schön sein, ohne Käfige, ohne Pfleger, ohne Zoo und ohne die, die einen Zoo wollen. Dazu braucht es Einigkeit. Zur Zeit sind wir davon aber ferner den je. Wer das erkannt hat, ist der Wahrheit schon ein gutes Stück näher gekommen.

MfG
Wanderer

Der Weg aus dem Dilemma – ein Ansatz

Die wohl beste Voraussetzung für einen Neubeginn ist der geistige Offenbarungseid – ich weiss, dass ich nichts weiss. Dieses Zugeständnis von Ökonomen oder Wissenschaftlern zu erwarten ist freilich vergebens. Für solch wahre Größe ist in unserem Wirtschaftssystem kein Platz. Wir brauchen also unverbrauchte und nicht vorbelastete Vordenker die ein neues System entwickeln, das auf Nachhaltigkeit und einer gerechten Verteilung beruht. Da diese beiden wesentlichen Begriffe in das Neusprech des kapitalistischen Wirtschaftssystems überführt (entführt) wurden, müssen sie zuerst in eine unzweideutige Definition gefasst werden.

Nachhaltigkeit ist die Wissenschaft der schwindenden Ressourcen und deren zweck- sowie sinnbezogenen Förderung und Nutzung, Ressourcenökomonie. Nachhaltigkeit entsteht ausschließlich dann, wenn durch sie kein Profit erzeugt, der gesellschaftliche Nutzen hingegen maximiert wird. In diesem Zusammenhang ist Nachhaltigkeit die hohe Kunst der Qualität und somit der Maximierung einer Nutzungsdauer von Erzeugnissen des persönlichen als auch gesellschaftlichen Bedarfs.

Um diese vage Definition an ein Beispiel zu binden, betrachten wir Nachhaltigkeit am Beispiel eines Kraftfahrzeuges. Es ist mit den heute verfügbaren Materialien durchaus im Bereich des Machbaren, verschleißarme Fahrzeuge herzustellen. Ganz im Gegensatz zur jährlich wechselnden Modellpaletten könnten sich Hersteller auf einen Basistyp festlegen, die in einer Modulbauweise an sich verändernde Ansprüche angepasst werden können. Die Vorteile dieser Konstruktion liegen auf der Hand. Der Gesamtenergiebedarf sinkt dadurch drastisch, ebenso wie der Gesamtmaterialbedarf. So kann aus einem einst jungendlichen Flitzer ein familientaugliches Raumwunder werden, ohne gleich ein neues Kfz bauen oder anschaffen zu müssen. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, dass alle Anstrengungen unternommen werden um bessere Antriebstechniken zu entwickeln, weg vom Vergrennungsmotor. Man entdecke zuerst die Möglichkeiten – eine Einstellung, die mit wissenschaftlichen Dogmen beladen, nicht erreicht werden kann, innerhalb eines kapitalistischen Wirtschaftssystems ebenfalls nicht.

Kommen wir zur gerechten Verteilung. Hierbei handelt es sich um ein Axiom, da sich diese Begrifflichkeit im bestehenden System lediglich aus redundanten Worten ohne Inhalt zusammen setzt. Im Kapitalismus gibt es keine gerechte Verteilung, weil dies im System nicht vorgesehen ist. Eine gerechte Verteilung käme einem Verlust gleich. Selbst bei jenen die alles und mehr besitzen, als sie in Wirklichkeit brauchen. Das ist so ein Systemding, mit dem wunderbar die Massen auseinander dividiert und beherrscht werden kann. Eine gerechte Verteilung setzt unmittlebar ein anderes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem voraus. Wann immer ich dieses Thema anreiße wird mit Pavlow’schem Reflex gefragt, ob mir das sozialistische Wirtschaftssystem der DDR lieber wäre. Selbstverständlich nicht! Aber diese halbherzige Frage von „normalen“ Menschen ist ein Hinweis darauf, dass dieses System in den Köpfen der Menschen etabliert ist und sie lediglich eine Änderung der Spielregeln wünschen. Liebe Mitmenschen, das wäre in etwa so als würde es den Jackpot beim Lotto für jeden Spieler geben. Er ist ebenso Bestandteil des Spiels, wie die Kapitalflüsse innerhalb des bestehenden Systems und deine Chance ins Paradies auf Erden ist nun mal 1:140 Mio.

Es ist also zuerst ein radikales Umdenken nötig, ein wirklicher Paradigmenwechsel. Derzeit käme jedoch keine Regierung der Welt mit einer solchen Aufgabenstellung klar. Zu groß sind die Abweichungen von der Vorstellung eines friedlichen und fortschrittlichen Planeten, deren Bewohner sich gleichwertig achten und respektieren. Für diese Abweichungen muss es einen Grund geben. Für die herrschende Kaste ist es unbestreitbar von Vorteil, dass, je weiter der Wunsch nach einem Paradigmenwechsel von der Bevölkerung fern gehalten wird, um so mehr Macht und auch Druck auf sie ausgeübt werden kann. Wir müssen uns eingestehen, dass die vorherrschende Denkweise lebenschfeindlich und menschenverachtend ist. Im Netz gibt es genug Material, um dies zu belegen. Schließlich sind negative Eigenschaften wie Egoismus, Habgier, Machtbesessenheit, Selbsterhöhung und Rücksichtslosigkeit das traurige Ergebnis einer Wettbewerbswirtschaft unter falschen Vorzeichen.

Gerechte Verteilung hat demnach nur im bestehenden (und in den vergangenen) System(en) eine Bedeutung. Ein fortschrittliches Gesellschaftssystem kennt keine Ungerechtigkeit und somit auch keinen Anspruch auf Recht – ein Traum, fürwahr. Gleichwohl verlören auch Reichtümer ihre Bedeutung, denn es würde keinen Sinn ergeben immer noch mehr zu besitzen als man benötigt. Man muss sich nur mal vor Augen halten, wie viele Reichtümer im bestehenden System gebunden sind und eben nicht für die Bedürfnisse der Ärmsten, geschweige denn für Fortschritt und Entwicklung zur Verfügung stehen. Worin liegt der Sinn, das ganze Leben lang Reichtümer anzuhäufen, wenn man sie auf dem letzten Weg ohnehin nicht mitnehmen kann? Warum investiert man lieber Geld in eine Unze Gold, statt es dorthin zu geben, wo es nötig ist? Die Antwort ist enfach – weil wir in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem leben. Man bezahlt was sein muss und auch dann wird der Preis noch verhandelt. Der Kapitalismus hatte einst seine Existenzberechtigung. Diese Zeit ist vorbei und das erkennt man daran, dass es aufgrund seiner Schwächen für die Mehrheit zur Last wird. Nun ist es an der Zeit des Fortschritts.

Dieses Thema ließe sich noch an anderen Stellen vertiefen. Beispielsweise Lebensqualität, Gesundheit, Familie, Bildung usw. Der Artikel soll lediglich einen Anreiz dazu liefern mal über den Tellerrand hinaus zu blicken. Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe die viele Probleme auf dieser Welt in Luft auflösen würde. Probleme die beim betreten dieses Weges zwangsläufig auftauchen, können ohnehin nicht aus der Sicht des bestehenden Systems besprochen werden – eben weil es unbekanntes Terrain ist.

MfG
Wanderer

Der Fehler im System oder ein fehlerhaftes System

Mit welcher Selbstverständlichkeit ein kapitalistisches Wirtschaftssystem akzeptiert und verteidigt wird ist bemerkenswert. Diese Akzeptanz zeugt aber auch von grenzenloser Dummheit die, gepaart mit Gier eben genau verursacht, was wir derzeit auf unserer Welt vorfinden. Auf eine etwas längere Sicht als die Dauer von ein paar Menschenleben betrachtet ist der Kapitalismus eine Einbahnstraße mit einem Abgrund an ihrem Ende. Nun ist eine Einbahnstraße nicht weiter problematisch, der Abgrund an ihrem Ende hingegen schon und dieser entstand durch unser Schuldgeldsystem. Kapitalismus ginge auch ohne Schuldgeld. Das wäre aber ein herber Verlust für die global operierende Kaste der Finanzindustrie.

Finanzindustrie und Kapitalismus ergänzen sich auf eine Weise die, berücksichtigt man alle Faktoren, zwangsweise Kriege, Not, Elend und am Ende jedes Zyklus einen Zusammenbruch des Wirtschaftssystems zur Folge hat. Nun ist diese Betrachtungsweise jedoch zu kurz gefasst. Weitaus verheerender sind die Langzeitfolgen für unseren Planeten, da dessen Ressourcen lediglich als Mittel eingesetzt werden, um sich zu bereichern und eine Art von zweifelhaftem Wohlstand zu schaffen. Raubbau nennt man das. Ich stelle wichtige Erfindungen gar nicht in Abrede, die Methoden und Mittel sind jedoch alles andere als zukunftsträchtig.

Betrachten wir das am Beispiel der der Autoindustrie. Die Erfindung des Verbrennungsmotors hat zweifelsohne die Welt verändert. Der Bedarf an Rohstoffen ist in diesem Zusammenhang exponentiell gestiegen. Leider haben aber Rohstoffe die Eigenschaft, nur in begrenzten Mengen vorhanden zu sein – der wesentlichste Faktor überhaupt. Anhand von Rechenmodellen ließe sich nun ein ungefährer Zeitpunkt bis zum Ende aller verfügbaren Ressourcen berechnen. Solche Rechenmodelle sind spätestens seit Peak-Oil bekannt. Um so erstaunlicher sind jedoch die Reaktionen der Menschen, wenn sie auf die offensichtlichen Widersprüche angesprochen werden. Von Gleichgültigkeit bis zum offenen Egoismus reicht die Palette der ach so menschlichen Eigenschaften. Vergeblich sucht man selbstkritische Denker, die das Ausmaß nur ansatzweise überschauen.

Stattdessen wird kritisiert, genörgelt, beleidigt. Der Kapitalismus, so die einhellige Meinung, sei das einzig funktionierende System. Der Preis spielt keine Rolle. Man stelle sich einmal vor, dass in 200 oder 300 Jahren eine wichtige Erfindung gemacht wird, die Öl dringend benötigt, wir aber in unserer Selbstherrlichkeit nichts besseres mit diesem Rohstoff zu tun hatten, als ihn zu verbrennen. Man könnte aber auch einfach die Frage aufwerfen in wieweit untersucht wurde, ob der Abbau von Rohstoffen noch andere Auswirkungen auf den Planeten haben und welche Folgen daraus erwachsen können. Ständiges Wachstum, das uns als heilige Kuh verkauft wird, ist schlichtweg nicht möglich, in einem kapitalistischen System jedoch zwingend nötig. Ein ständiges Wachstum erfordert aber ebenso eine ständig höhere Ausbeute an Rohstoffen – also das begrenzt vorhandene Zeug. Wie soll denn ein solches System die Grundlagen für friedliche Koexistenz liefern?

Mit diesem ewigen Wettbewerb stehe ich ebenso auf Kriegsfuß. Die Wahrheit ist, es gibt keinen Wettbewerb. Es gibt nur Macht und Einfluss, also ein Wettbewerb von Gaunern, die sich gegenseitig und anderen schon gar nichts gönnen. Wie lebensfeindlich Wettbewerb ist können wir täglich und in fast allen Bereichen beobachten. Den beliebten Werbespruch „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ könnte man auch übersetzen in „Meine Dummheit, meine Ignoranz, mein Egoismus“. Mehr ist es nämlich nicht, als ein Wettbewerb von und mit Idioten. Und von den Schlimmsten dieser Sorte werden wir regiert! Abartiger geht es wohl kaum noch. Mit einer Kaltschnäuzigkeit wird in diesen Kreisen entweder mit Menschenleben gespielt oder der Tod von vielen unbeteiligten billigend in Kauf genommen, dass es einem buchstäblich den Atem verschlägt.

Wir haben es also nicht nur mit einem völlig untauglichen Wirtschaftssystem zu tun, sondern auch mit Menschen, die das überhaupt nicht kapieren. Und selbst wenn sie dazu in der Lage sind, folgt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Dämlichste aller Fragen – …was kann ich schon dagegen tun? Besser kann sich Gleichgültigkeit kaum ausdrücken. In Zukunft wird die Menschheit noch vor weit größeren Problemen stehen als kollabierende Wirtschafts- und Finanzsysteme. Ressourcen gibt es nicht für ewig und die vorherrschenden Industrien sehen keinen Anlass, ihre Gewinne für deren Erhalt zu schmälern und die Entwicklung in eine andere Richtung zu lenken. Dieser Weg ist fatal aber auch er wird ein Ende haben.

Ziehen wir aus dem eben geschlilderten einen logischen Schluss könnte ein Fehler im System jederzeit behoben werden. Ein fehlerhaftes System ist und bleibt was es ist – fehlerhaft. Und genau an diesem Punkt muss angesetzt werden.

MfG
Wanderer