Veränderungen

rechter-weg
Bild: fotocommunity.de

Es ist an der Zeit etwas anders, etwas anderes zu machen. Etwas zu versuchen und daran zu scheitern wird gemeinhin als das Sammeln von Erfahrungen bezeichnet. Aber 100 mal erfolglos das Gleiche zu versuchen ist Dummheit. Diese 100 mal sind fast erreicht und bis auf ein wenig Staub, hat sich nicht großartig etwas bewegt. Seit vielen Jahren sind hunderte Blogger und Kommentarschreiber darum bemüht, den Geist der Freiheit aus seinem Tiefschlaf zu wecken. Mitunter betreten sie dabei auch den einen oder anderen Irrgarten oder verlieren sich in unwichtigen Details. Meine Aufgabe war darauf hinzuweisen, dass der einstige Antrieb einer ganzen Bewegung schon sichtlich an Verschleißerscheinungen leidet. Darum auch immer wieder und Gebetsmühlenartig der Hinweis, dass es einen Unterschied macht ob man zu den Aufgewachten oder Aufgeklärten gehört. Da sich jedem Leser meine Intentionen aus Artikeln und Kommentaren von ganz allein erschließen ist es selbstredend, dass die kleinen Seitenhiebe in Richtung der „nach Wahrheit Suchenden“, stets als ernst zu nehmenden, wenn auch gut gemeinte Aufforderungen zum Handeln verstanden werden sollten – ähnlich wie man einem Kind sagt, spiele nicht an den Bahngleisen.

Das mag manchen etwas überheblich erscheinen aber ich bin nicht der Einzige dem der circulus vitiosus aufgefallen ist, in den sich die Wahrheitsbewegung begeben hat – freiwillig, wohl gemerkt. Aber wer bin ich schon, dass ich mir anmaßen könnte, Ratschläge zu erteilen? Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass es nicht einfach ist, ein lieb gewonnenes und sorgsam gepflegtes Weltbild zu Gunsten von etwas aufzugeben, dass man (noch) nicht versteht. Das Aberwitzige daran ist, dass die Gemeinde der Wahrheitssuchenden aber genau das von ihren Schlafschafen verlangt. Wie kann man von anderen erwarten etwas tun, wozu man selbst nicht bereit ist? Diese Bereitschaft kann erst dadurch erzeugt werden, indem die eigenen Standpunkte und Überzeugungen auf den Prüfstand gestellt werden. Sehr oft stellt sich am Ende einer solchen Prüfung heraus, dass die lieb gewonnenen Überzeugungen getrost über Bord geworfen werden können, da sie nichts als Ballast sind. Es sollte nur allzu verständlich sein, dass Ballast herunter zieht und am Fortkommen hindert. Aber war der Wille, „sich in Bewegung zu setzen“, dem „Ruf der Freiheit zu folgen“, der „Aufbruch zu neuen Ufern“, nicht genau das, was einst mit einem Weckruf begann?

Wir erleben, dass mit der (Un)Bewegung genau das passiert, was mit allen politischen Organisationen früher oder später geschieht. Man arrangiert sich, teilt Meinungen und Weltbilder, sieht sich als Opposition und verfällt in ein monotones Palavern über Veränderungen. So mancher Artikel im großen, weiten Internet liest sich wie ein Deja vu, etwas verändert im Wortlaut aber stets mit dem selben Kontext. Viel schlimmer als das sind jedoch die offensichtlichen Bemühungen einiger Kreise, die Bewegung nicht nur in der Bewegungslosigkeit zu halten, sondern auch noch zu spalten. Das der gern benutzte Begriff „Verschwörungstheorie“ den Keil repräsentiert wird zwar wahrgenommen, aber wenn es um konkrete Beispiele geht, verliert man sich wieder in Detailfragen (siehe HAARP, BRiD, UFOs etc.) Dabei geht und ging es nicht um Aufklärung, sondern lediglich um eine Beschäftigungstherapie. Nicht eine dieser dubiosen Quellen ist auf Detailfragen eingegangen oder hat meinen Vorwürfen widersprochen, NICHT EINE! Das sollte zu denken geben. Es sind immer nur die Leichtgläubigen nach vorn geprescht, um mit haltlosen „Beweisen“ und auch verbalen Attacken ihre Quellen in Schutz zu nehmen. Selbstreflektion? Keine!

Daher behaupte ich, die Wahrheitsbewegung ist komplett unterwandert. Die unterschiedlichen Interessen werden gezielt gefördert. Ein Indiz dafür sind ewig gleiche oder leicht veränderte Textbausteine, ein weiteres, die ständige Wiederholung von unhaltbaren, obwohl leicht zu überprüfenden, Behauptungen. Eigentlich sollte jede Suche einem vorher definierten Ziel folgen, dass im Optimalfall am Ende das gewünschte Ergebnis liefert. Dieses Ergebnis wird dann in der Regel zur Handlungsgrundlage. Statt dessen ist es üblich geworden, nur die Suchbegriffe auszutauschen. Und so beginnt für nicht wenige ein nicht enden wollender Weg auf der Suche nach der Wahrheit. Wow, wenn das nicht kontraproduktiv ist, was dann? Aus der Sicht von Geheimdiensten könnte man dieses Ergebnis – eine immer währende Stillbeschäftigung der Protagonisten – als vollen Erfolg bezeichnen.

Was ist denn Sinn und Zweck einer Handlung? Nicht der Selbstzweck, sondern das Erreichen eines definierten Ziels allein. Eine Handlung muss also zielgerichtet sein. Ist sie das nicht, ist sie ihres Sinnes befreit – sinnfrei! Die Suche nach der Wahrheit oder Aufklärung können also niemals Ziele sein, nur notwendige Schritte. Vergisst man auf diesem Weg den Kopf zu heben, läuft man ständig in Sackgassen oder aber im Kreis. Eine ständige Prüfung ob man sich überhaupt noch auf dem rechten Weg befindet, ist also unabdingbar. Jedes Navi macht das, jeder Jäger, eigentlich jeder, der ein bestimmtes Ziel verfolgt. Ich lade jeden dazu ein, die gesteckten Ziele der letzten 15 Jahre zu analysieren und mit den vorliegenden Ergebnissen abzugleichen. So ein „Kassensturz“ hat schon manchem die Augen geöffnet.

Man kann Wegweiser ignorieren oder beschimpfen, mit Graffiti besprühen und mit Dreck bewerfen. Dreht man sie nicht um, zeigen sie beharrlich den rechten Weg.

Wanderer

Advertisements

19 Gedanken zu „Veränderungen

  1. Pingback: Veränderungen « bumi bahagia - glückliche Erde

    • Thom, treuer Leser, es ist zu tun, was getan werden muss. Das war schon immer so und wird auch stets so bleiben. Nicht auf die Details kommt es an, sondern auf das große Ziel. Details verleiten stets dazu noch genauer, mit einer noch größeren Lupe hinzuschauen. Daraus erwächst Pedanterie, eine unheilbare Krankheit.

      MfG
      Wanderer

      • Wanderer,

        Bunzel, der ich bin, hatte ich früher immer angenommen, dass die anderen Menschen, bestimmte Ziele hatten – von einem großen Ziel habe ich sie nicht mal reden hören. Im Laufe vieler Jahre stellte ich dann fest, die anderen hatten nicht einmal bestimmte Ziele. Und wenn sie doch mal welche haben, dann sagen die mir nichts. Das Ziel sei Veränderung? Da wechselt Mann den Ort, geht in den Baumarkt, kauft neue Tapete, tapeziert damit den Schweine- oder Hühnerstall, damit die beim Schlachten glücklich sind?

        Du sagst zwar, dass es nicht auf das Detail ankommt, sondern auf das große Ziel; aber was ist denn, das große Ziel?

        Ich habe nur ein paar kleine Ziele.

        Das Konkordat mit dem Papst wird gekündigt. Auch wenn Deutschland ja nie ein Konkordat mit dem Vatikan geschlossen hat, so liegt doch in diesem Fall wohl eine Art „Geschäftsführung ohne Auftrag“ des „Deutschen Reiches“ vor, das Deutschland belastet.

        Die militärischen Mächte, die zum 12. September 1944 Deutschland beschlagnahmt hatten, nehmen diese ohne irgendwelche Bedingungen ihrerseits zurück.

        Die militärischen Mächte, die am 8. Mai 1945 Deutschland besetzt haben, verlassen ohne irgendwelche Bedingungen ihrerseits unser Land.
        Gleichzeitig treten sie von der Obersten Regierungsgewalt über Deutschland zurück.
        Bis zu einer endgültigen vertraglichen Regelung über einen Schadensersatz an das deutsche Volk, erhält zunächst jeder Deutsche ein Vorab-Entschädigung in Höhe eines Gegen-Wertes von 100.000 SZR. Ausgenommen davon sind, die des Hochverrates verurteilten Menschen oder die des Hochverrates verurteilten SKLAVEN, mit der juristischen Bezeichnung PERSONAL der BRD.

        Gleichzeitig lösen sich alle von ihnen eingesetzten Marionetten, wie BRD-„Regierung“, BRD-„Parlament“, „Landes“-„Regierung“ und „Landes-„Parlamente“ auf. Ihre Organe, wie die KdÖRs, Religionsgesellschaften, Parteien und Gewerkschaften lösen sich auf. Mit ihrer Auflösung tritt das Verbot dieser Organisationen, die Deutschland ja alle im Auftrag der „Obersten Regierungsgewalt“ verwaltet haben, in Kraft.

        Eine entsprechende Verfügung hatte ich bereits 2013 der „Regierung“ der BRD, ihrer Bundeskanzlerin und ihrem Bundespräsidenten zukommen lassen. Die Nichtbeachtung dieser Verfügung verstößt selbstverständlich gegen das Internationale Völkerrecht, wie im Übrigen alles, was sie sonst noch tun.

        • Was du hier beim Namen nennst, Verehrtester, sind kleine Ziele. Dazu ein Gleichnis.

          Versuche nie das Unmögliche, mach, was notwendig ist. Das bedeutet, überreicht man dir ein Seil mit einem gordischen Knoten, versuche nicht, ihn zu öffnen.

          Schneide ihn ab!

          • Dein „Großes Ziel“ ist mir damit aber immer noch nicht klar.

            Außerdem lasse ich mir ja schon lange keine Seile mehr überreichen
            – ob mit, ob ohne. 😉

          • Das edle Ziel: Überleben, die ewige vielfältige menschliche Kultur innerhalb der Natur, bzw. Leben so wie es sein sollte.

          • Moin, nemo vult,

            „Das edle Ziel: Überleben.“

            Wenn Mann es mit den Augen liest, versteht Mann den Sinn.

            Wenn es aber denkend gelesen oder nur mit dem Ohr verstanden wird und es sprachlich ausgedrückt wird, enthalten die Worte ein zweideutige Bedeutung, nämlich das edle Ziel überleben, dies lässt einen weiten Interpretationsspielraum zu.

            Mit anderen Worten, es ist nichtssagend vage und diffus. Dies nun wiederum deutet für mich sowohl darauf hin, dass weder eine „Vision“ für das eigene Leben noch ein erstrebenswertes Ziel vorliegen kann. Ich meine, hier passt das Eigenschaftswort indifferent sehr gut.
            http://www.duden.de/suchen/dudenonline/indifferent :
            „indolent
            (Medizin) (von krankhaften Prozessen) keine Schmerzen verursachend Adjektiv 4 Synonyme zu indolent apathisch , denkfaul , desinteressiert , gleichgültig , indifferent , interesselos , lethargisch, passiv , schlaff , tatenlos , teilnahmslos , unbeteiligt , ungerührt , uninteressiert „

            Dies weist auf einen Mangel [Nicht das Fehlen!!!] des Guten hin.

            Das ist nur der erste Mangel des Guten; das erste Übel, der in die Irre gegangene Wille.

            GEGEN unseren Willen!!! OBWOHL wir eine andere Wahl getroffen haben, einen anderen Lebensweg wählten, schlich sie die Unwissenheit auf das Tun ein und die Sucht nach dem Schädlichen. Heimlich gesellten sich noch Irrtum und Schmerz hinzu.

            Unwissenheit und die Sucht, Irrtum und Schmerz sind die Ursachen aller Leiden – sie nicht etwa die Leiden selbst. Wenn nun eine unmittelbare Bedrohung von Irrtum und Schmerz droht, will der Mensch ihnen entfliehen. Es kommt zu einer Bewegung/Reaktion aus der Angst heraus, die Furcht auslöst, die Furcht vor dem Leid.

            Der in die Irre gegangene Willen, geschwächt von der Unwissenheit, meint nun durch ein bestimmtes Tun, Irrtum, Schmerz, Angst und Furcht durch Flucht umgehen zu können, in dem er der Sucht zum Schädlichen nachgibt. Die Folge davon ist entweder, dass er von einer kranken Lust besiegt oder von einer leeren Freude zerstreut wird, was er aber in seinem Wahn nicht mehr bemerkt. Krankhafte Lust und leere Freude sind dann die Krankheitsquellen (geworden), die Zeichen der Bedürftigkeit, aus denen das ganze (weitere) Elend fließt.

            Es ist also immer der Mangel der Grund aller Ursachen.

            Der Mangel an Gutem, denn am Bösen mangelt es nicht, das den Mangel an Gutem ja allzu gerne füllen möchte. Der Mangel des Guten zieht also an, was wir das Böse zu nennen pflegen und eben NICHT unsere Wahl, denn sie wählt immer das Gute und zieht es dem Bösen doch vor!

            Wird der Mangel des Guten mit Gutem gefüllt, kann dort gar nichts Böses eindringen.

            Die Unwissenheit verschwindet, die Sucht hört auf. Angst und Furcht bestimmen nicht mehr die Flucht, weil Irrtum und Schmerz nicht mehr mit Leid gleichgesetzt werden, wie es der in die Irre gegangene Wille tief glaubte.

            Kein Avatara ist jemals erschienen, wie die Ahnungslosen so plappern, um Leiden abzumildern oder gar glatt zu bügeln – „indem sie das Unkraut des Unwissens jäten und den Rasen des Lebens ständig mähen“, sondern den Mangel des Guten mit Gutem zu füllen sie wurden gesandt.

            Mit dem Guten wurden sie selbst angefüllt, mit dem Guten den Mangel des Guten zu befriedigen, denn auch sie waren nur Menschen, deren sich die Liebe erbarmte, die eine nie versiegende Quelle dann war. Und alle, sie alle hatten gelitten, denn auch sie waren nur Menschen und lernten aus Liebe Erbarm und kannten das Leiden und so litten sie mit.

            Und ohne die Liebe, von der sie doch sprachen und mit ihr den Mangel auffüllend, kein „Hare Rama“ und auch kein „OM“, wären aus Krishnas Munde gekommen, würde ein Gautama doch kein Buddha genannt, und auch Joshua, der Christus der Welt, wär nur ein Namenloser falscher Prophet unter vielen und Mohammed nicht „das Siegel der Propheten“ (‏خاتم النبيين ‎ / ḫātam an-nabiyyīn, Sure 33, Vers 40).

  2. „Daher behaupte ich, die Wahrheitsbewegung ist komplett unterwandert.

    Dabei geht und ging es nicht um Aufklärung, sondern lediglich um eine Beschäftigungstherapie.“

    Ich kann dir leider nur zustimmen / tue ich aber ohne ein Gefühl von Bitterkeit / ganz nüchtern /

    für den einen und die andere eine nette, vielleicht so gar lohnende Nebenbeschäftigung /
    für ein paar Klevere eine optimale Geschäftsidee mit der sie die Schäffchen, die meinten sie seien aufgewacht, gut scheren lassen. Das geht ja auch so prima, denn so ein Schlafschaf BEWEGT sich nicht – und daran kann ein jedermann erkennnen, vom Erwachen keine Spur.
    Und wenn es auch die Äuglein auftut dann und wann, hört ich sie immer – nun seit Jahrzehnten – blöken. Das ist nun einmal die Natur von Schafen.

    Es ist an der Zeit etwas anders, etwas anderes zu machen. Machen wir endlich auf Taliban? Ich mach mit. 😉 aber der Staatsschutz (also der Hund des Hirten) hat es nicht erlaubt, weil ja sonst die Scherer gar nichts mehr zu scheren hätten.

    Ach, davon höre ich die Wahrheitsbewegung nie was sagen. Und bevor du deinen Blog nun schließt, lass sie es doch noch ein wenig lesen. Ich weiß natürlich, dass die mehr besorgt um tote Pharaonen und Neuschwabenland sind, vom Engel Gabriel hör ich sie auch viel quatschen, von Schall und Rauch und gelben Seiten faseln, vom hartgeld eine goldne Nas verpasse lasse, vom Deutschen Reich sich Reisepässe male, und Frühauf geht spät ins Bett die Natürliche Person zu pflege ……….

    So, jetzt erst mal mein Loblied auf die BRD, das weckt die Lebensgeister,
    steigert den schwachen Kreislauf und schärft die Sinne.

    BRD™ dumm dreckig Luder bist
    aus welchem Natternei kamst du gekrochen
    was hat Herr Satan dir versprochen
    dass Deutschland dir so hörig ist

    ach, ich vergaß, Teufel gibt’s ja nicht
    Wie ist der Nam’ von deine Lude
    heißt heut’ er Nazi damals Jude
    dein Freudenhaus ist dein Gericht

    Nicht dass die Freier dir was brächten
    das wär zu schön, um wahr zu sein
    ausschenken tust den besten Wein
    gibt’s Kalb und Lamm zum Schächten

    Deutscher Jungfrau’n Hochzeitskleid
    hast den Bräutigam gestohlen
    Afghans Krüppel es ihr lohnen
    hast’s besudelt mit viel Leid

    Deine Hunde bellend prassen
    der Familie heilig gleichgestellt
    reist du rum in aller Welt
    lecken Blut aus goldnen Tassen

    Freudenhaus wird groß und größer
    reinster Muslim, heilig Inder
    opfern dir nun ihre Kinder
    alt nun bist du und auch böser

    An dem Bund der jungen Knaben
    es gibt Geld zum großen Schweigen
    dass sie es der Tochter zeigen
    schändend Bürgermeister laben

    Priester, Lehrer, selbst Propheten
    machen junge Mädchen schwanger
    das Gezeugte droht der Pranger
    mit den Abfallresten Creme kneten

    Aufgedunsener Leichen Bleiche
    Schweine deine Scham bedecken
    um die ganze Höll’ zu wecken
    Magersüchtig Tod der Gleiche

    Hohn besudelt unsre Ahnen
    Hure Mammons Schulden Geld
    heißt Befreier aller Welt
    die ihr Leben für uns gaben

    Ob nach Gas aus einer Dose dem rauchend Qualm Verbrennung folgt
    soll denn Mord durch Mord mich schrecken
    um mein Leben nicht, um kein Verrecken
    ob aus hoher Luft durch Bombenhagel Leben leuchtet Flammen Gold

  3. Pingback: Veränderungen | Tornisterabschrift

  4. „Man sagt, im Geistigen ist der Magnetismus ein Anderer, dort ziehen sich nicht Gegensätze, sondern Gleichgesinnte an.“

    An die Aufgewachten

    Keine Wahl mehr haben die Aufgewachten.
    Unumstößlich sind die Beweise,
    die Schwindler
    mit der Kasse ertappt.
    Sturmglocken läuten bronzehell,
    seit mehr als 60 Jahren.
    Du musst dich jetzt entscheiden,
    jetzt reden oder schweigen.
    Sturmglocken läuten bronzehell,
    seit mehr als 60 Jahren.
    Sturmglocken läuten bronzehell,
    seit mehr als 60 Jahren.

    Hörst du sie,
    hörst sie im Innenohr?
    Lies und höre und sie
    machen deine Nacht zu ihrem Tag.
    Ihr Klang,
    ein heiliges Versprechen,
    vergessen das Vergessen,
    kein Weg zurück führt
    in das schattenhafte Vorher, und
    nie mehr senkt sich dein Lid.
    Es ist so einfach. Vorbei.

    Schlaflos gespreizt
    verweigert das Auge,
    den Dienst der Dienstkalender,
    ewig bleibt es der Sonne zugewandt,
    unerträglich, nichts trifft mehr,
    Flucht ist zwecklos geworden,
    alle Spiegel zeigen dasselbe Bild,
    alle Hände deuten auf dich,
    kein Mittelmaß hilft,
    die Entscheidung ist gefallen.

    Bereit steht das Gewehr bei Fuß
    und lauert auf den ersten der Patrone.
    Gespräche schmecken schal,
    von der Qual, das Wichtigste
    noch nicht teilen zu dürfen,
    denn glücklich überwunden
    sind die Tage des Nichtwissens,
    als gut gemachter Glaube dazu zwang,
    die Scheiben blindzuputzen.
    Jetzt sieht alles anders aus.
    Scharf im harten Licht,
    siehst du ihr Gesicht.

    Die Maskenträger brechen durch die Wand,
    Sturm ist ihr Gepäck,
    Betrug ihr letztes Aufgebot.
    Auf ihre einstmals roten Wangen
    schreibst du
    ihren Grabgesang,
    mit schnellen tiefen Schnitten,
    -das allerletzte Wörtchen:
    „Ihrseidalletot“.

    Quelle:

    http://kommentararchiv.de/2014/fuer-den-erfinder-der-bezeichnung-memorial-pornography/

  5. Das ist doch mal eine Ansage! Ich bin es auch Leid, von großen Blogs wie asr, hm, tg usw immer nur eine Hiobsbotschaft nach der anderen zu lesen.

  6. Das „definierte Ziel“ kann doch nur heißen: Aufbau einer menschlichen Gesellschaft, in der alle in Fülle leben. So einfach.
    Und erreicht werden kann diese Ziel nur dadurch, daß jeder einzelne Mensch beginnt, sich wie ein solcher zu benehmen – im Umgang mit den Seinen angefangen.
    „Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu“ – so sagte meine Oma immer – klingt doch ganz vernünftig, oder?
    Und auch wenn jeder Mensch dazu eine eigene Meinung hat, ist das doch ein gute Grundlage für ein besseres Zusammenleben.
    Da „von oben“ keine Änderungen zu erwarten sind (mangels Verantwortungs-Bewußtsein), kann die Veränderung nur von unten kommen, d.h. von jedem einzelnen Menschen ausgehend. Und zwar ganz praktisch – und dabei ist es schnurz, ob der eine meint, der andere schlafe noch, oder was auch immer: das kann doch niemanden daran hindern, anderen mit Respekt und Freundlichkeit zu begegnen, oder?
    Das geht auch unabhängig von jeglichen „materiellen Gegebenheiten“, oder?

    Wenn ich andere belüge, kann ich nicht erwarten, daß man mir die Wahrheit sagt – will ich Wahres hören, muß ich auch wahr sprechen. Und so weiter…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s