Geld

Geld
Bild: wiemandasmacht.de

Zu den Themen Geld, Zinsgeldsystem, und den Auswirkungen auf die Gesellschaft wurde schon sehr viel geschrieben. Geld ist wohl das am meisten diskutierte Thema überhaupt. Die einen haben davon reichlich, andere hätten es gern. Und somit ist Geld nicht nur ein Tauschmittel sondern vor allen Dingen ein Machtinstrument. Kaum jemand in der „zivilisierten“ Welt kann sich dem Einfluss des Geldes entziehen oder ist gar unbeeindruckt davon. Obwohl Geld einen unbestreitbaren Fortschritt darstellt, hält es die Menschheit doch gleichzeitig in Strukturen, die wir schon längst verlassen hätten sollen. So wird aus Fortschritt, Rückschritt.

In den Artikeln Massenvernichtungswaffe Kapitalismus Teil 1 und Teil 2 habe ich dargelegt, was mit der Welt und den Lebewesen darauf geschieht, wenn es nur um Geld bzw. den damit einhergehenden Machtansprüchen geht. Aus dieser Sicht kann von Vernunft gar keine Rede sein. Die Menschheit hat Geld zu ihrem höchsten Gut erhoben, noch schützenswerter als das Leben selbst. Schlimmer noch, für Geld wird getötet, werden ganze Landstriche vernichtet und große Teile der Erde verseucht. Es müsste doch mittlerweile für jeden offensichtlich sein, dass Geld nicht die Lösung für gesellschaftliche Probleme sein kann. Ganz im Gegenteil, die Probleme unserer Zeit sind erst durch das Streben nach Geld und die Macht, die man damit ausüben kann, entstanden. Jedes Kind weiß, dass man ein Problem nicht mit der Ursache, der es entsprungen ist, aus der Welt schafft.

Liegt es an der Ignoranz, am gesamtgesellschaftlichen Wahnsinn, der Gier oder allem gleichzeitig, dass nicht vom vermeintlich heiligen Gral, dem Geld, abgelassen wird? Wäre es nicht langsam an der Zeit, Geld einen anderen Stellenwert zuzuweisen? Ist noch niemandem aufgefallen, dass immer mehr Geld dafür aufgebracht werden muss, um Geldquellen zu erobern? Was ist denn Erdöl? Ein Rohstoff, ja, aber was noch? Eine Handelsware, nein, die Handelsware schlechthin. Genauso verhält es sich mit Energie. Nun stelle man sich mal vor was passieren würde, wenn diese Geldflüsse durch Alternativen (Wassermotor, Magnetmotoren etc.) bedroht würden. Das wäre ein Casus Belli für die Machthaber. Ihnen geht es nicht um Fortschritt, nicht um das, was das Wort Wissenschaft ursprünglich aussagt.

Der Zinseszins ist mit Sicherheit das Krebsgeschwür im Geldsystem. Aber selbst wenn er abgeschafft würde hätten wir immer noch das Verteilungsproblem. Es sind unsere Maßstäbe, die eine gerechte Verteilung verhindern. Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt der Einschätzung seines „Marktwertes“, sondern seine Fähigkeiten, Seilschaften und selbstverständlich auch die Machtpositionen. Wir wissen, dass Menschen ein begrenztes Haltbarkeitsdatum haben und wir wissen auch, das nur innerhalb dieser Zeitspanne Arbeit verrichtet werden kann. Wenn überhaupt, liegt an diesem Punkt der Ansatz für die Bestimmung des „Marktwertes“ eines Menschen. Die, teilweise extremen, Unterschiede in den „Verdiensten“ sind Menschenverachtend. Wie kann es als gerecht angesehen werden, dass ein Minister mal eben 7000 oder 10000 Euro für eine Rede einsteckt, während einfache Arbeiter und Angestellte zwei Jahre brauchen, um überhaupt solch eine Summe anzusparen?

Diese Unterschiede sollen uns zeigen, dass Menschen ohne die „richtigen“ Verbindungen, ohne den „richtigen“ Posten MINDERWERTIG sind! Unter diesen Gesichtspunkten muss das Thema Geld in die Öffentlichkeit getragen und debattiert werden. Selbstverständlich muss in diesem Zusammenhang auch der Kapitalismus auf den Prüfstand. Die Machthaber werden dies unter allen Umständen verhindern. Aber auch sie sollten einsehen, dass es so nicht weitergehen kann und sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Es geht nicht mehr um Posten, Macht oder darum, wer das meiste Geld hat. Es geht um den Fortbestand unserer Art.

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8 Gedanken zu „Geld

  1. Hallo Wanderer,

    wie immer ein guter Eintrag.
    Allerdings glaube ich nicht, dass es an der Ignoranz oder Gier dem Menschen liegt, dass sie sich gegen den mittlerweile verheerenden Zustand unserer Gesellschaften wenden. Viel mehr gehe ich davon aus, dass die Vorstellungskraft und das analytische Denken beim Massenmenschen nicht besonders ausgeprägt ist. Ist ja auch nicht verwunderlich bei dem Bildungssystem, in dem derjenige die besten Beurteilungen bekommt der alles nachplappert was im vorgesetzt wird.

    Liebe Grüße
    Margitta

    • Hallo Margitte, das ist natürlich eine Möglichkeit, die nur für die mittleren und unteren Bildungsschichten zutreffen kann. Die Eliteschulen, denen schließlich Minister, Präsidenten und Konzernführer entspringen, kann an Dummheit nicht so sehr gelegen sein.

      MfG

      • Und doch herrscht dort die perfideste Dummheit! – Das Streben nach Macht wurzelt in der Existenzangst, der Furcht vor dem eigenen Tod. Das Geldsystem als das ultimative Machtinstrument ist aus Existenzangst heraus programmiert worden (Programm Genesis). Die Programmfehler sind offenbar, ewiges Geld und Eigentum ohne Urheberschaft! Der Appell an die bewusste Verantwortung und Moral läuft in Anbetracht der Programmierung des kollektiven Unbewussten ins Leere. Systemaustausch kann vorgelebt werden. Das Neue muss nicht attraktiver sein! Es reicht, wenn im Neuen weniger Druck herrscht, die Masse wird dem Strom folgen. Nur arbeitet dei NWO nach dem gleichen Prinzip! Wer die Programmfehler begriffen hat ist lebendig im Machtvakuum! Unbesiegt.

  2. In der griechischen Mythologie muss der Fährmann Charon, der die Toten über den Fluss Styx ins Totenreich fährt auch noch bezahlt werden!
    Wobei man sich durchaus fragen kann, wofür der Mann Geld braucht, bzw. wo er es denn ausgeben möchte, da er seinen Kahn nicht verlassen kann^^
    So alt ist und so weit reicht also der Kult um das Geld.
    Die Bemerkung von nemo_vult über die Todesangst trifft´s wohl.
    Geld ist ein Surrogat für Zeit („Zeit ist Geld!“) und damit auch für Lebenszeit (manchmal wortwörtlich, wenn man sich für Geld lebensverlängernde medizinische Versorgung und Therapie einkaufen kann).
    Das einzige was den Mächtigsten dieses Planeten noch fehlt, ist Unsterblichkeit.
    Und es darf vermutet werden, dass diese defizitären Hanseln über Geld = Macht auch, stellvertretend illusorisch natürlich, sich zumindest gefühlt dieser nähern möchten.
    Das Dagobert Duck-Syndrom des „Genug ist nie genügend!“ ist Leitfaden der Kontrollsucht über ein verloren zu gehen drohendes Leben, dessen Zeitdauer am Ende des Lebens wohl für die meisten als nicht genügend empfunden wird.
    Verdängung erfordert Projektion und da bietet sich die Kohle halt dankbar an.
    That´s it.

    Conclusio:
    Lerne den Tod (= das natürliche, weil telomerasebedingte Lebensende) nicht als „Feind“ begreifen.
    Nutze die verbleibende Zeit sinnvoll = erkenne dich, lebe dich, vollende, dich und du wirst damit zufrieden sein können, egal, wann der Spass dann vorbei ist….

    • Die Bezahlung des Fährmanns ist ein Element aus der alten Esoterik. Es wurde mit Gold bezahlt. Aber nicht als Wertausgleich oder Dienstleistung, sondern weil Gold einen Archetyp symbolisiert.

      Charon hat das Gold weder zur Bank gebracht, noch etwas dafür gekauft. Es liegt unbeachtet auf den Planken seines Bootes.

      MfG

      • Danke, das war mir bekannt und ich habe es lediglich zur Einleitung als pointierte Metapher gewählt, mein Fehler.
        Ich empfinde es nicht als hilfreich, wenn Kernaussagen nicht kommentiert werden, die zur Abrundung gedachten „Girlanden“ drumherum aber detail- und kenntnisreich ver“bessert“ werden, obwohl das am Kern des Themas vorbei geht?
        Das ist so geistreich wie eine denkbare Replik darauf mit der Bemerkung, dass der Obolus nicht aus Gold sondern eindeutig aus Silber bestand!^^

        Das scheint mir eine Unsitte zu sein, die das Wesen vieler Kommentarfunktionen befallen hat – ob Rechtschreibkorrekturen bei Spiegelonline, versehentliche Jahreszahlendreher bei DWN oder Wortklauberei in beliebigen Blogs wie etwa lupocattivo.
        Es unkommentiert so stehen zu lassen heißt, das Inakzeptable akzeptieren und der Themenverfehlung in die Hand zu spielen, ganz so, wie es den Interessen der Thematisierten leider in die Hände spielt.
        Das Endergebnis solcher Zustände wird der Rückzug (wie man es bereits in weiten Teilen beobachten kann) verständiger Kommentatoren sein, die keine Lust mehr darauf haben, wahlweise permanent in Pseudotrechenschaftspflicht gedrängt zu werden oder im Kern der Aussagen nicht wahrgenommen zu werden.
        Was das letztlich erbringen soll erschließt sich mir nicht.

        Für mich sieht es mittlerweile so aus, als würde vornehmlich die akute Kleingeisterei jegliche echte Aufklärungsarbeit ad absurdum führen, da die üblichen Eitelkeiten und Defizite die Oberhand behalten.
        Erinnert mich irgendwie an die typisch deutsche Vereinsmeierei, wo bei der Gründung des „Vereins zur Abschaffung von Vereinen.eV.“ das Filibustieren über die Vereinssatzung bereits vor der Gründung den Verein zur Untätigkeit verdammt^^

        Naja, wem´s gefällt….

        • „Für mich sieht es mittlerweile so aus, als würde vornehmlich die akute Kleingeisterei jegliche echte Aufklärungsarbeit ad absurdum führen,…“

          Genau so ist das 😉 Man macht irgend etwas außer das, was getan werden muss. Unverständlich aber dennoch Realität.

          MfG
          Wanderer

  3. „Es geht um den Fortbestand unserer Art.“ – Das können die Machthaber nicht einsehen, lieber Wanderer – denn sie sind nicht von der Art wie Du. (meinen sie)

    Ihre Art wird fortbestehen (meinen sie), während Deine Art mit steigendem Tempo dahinsiecht – erklärtermaßen soll das ja auch so kommen (die Georgia-Guidestones lassen grüßen).
    Dafür sorgen das Krankheitssystem, der ständig steigende Streßpegel, die ständig mehr chemisch vergifteten Magenfüllstoffe, die ständig steigende Belastung mit Elektrosmog (allen voran neuerdings die WLANs), die Trinkwasser- und Zahnpasta-Fluorisierung, DU-Munition auf allen Kriegs-schau-plätzen (welch verräterisch kennzeichnendes Wort: „war theater“) und viele andere Maßnahmen, die in weiser Voraussicht nur unserer, mein lieber Wanderer, Art zugedacht sind.

    Die andere Art ißt natürlich echte Lebensmittel ohne Chemie, trinkt sauberes und energetisiertes Wasser, hält sich fern von Streß und hochfrequenten Befeldungen (soweit möglich).

    Und für den Fall, daß dann noch mal (nach Fukushima) ein AKW gesprengt werden muß, sind ja die DUMBS da, die unterirdischen Städte mit ihren unendlichen Strom-Versorgungseinrichtungen in Tesla-Technik (Du erinnerst Dich – Vakuumenergie, die nie „alle“ wird) – für die selbsternannten Eliten und deren nächste Handlanger.

    Und von diesen erwartest Du Verantwortungsbewußtsein?

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