Blickvonoben – Wochenschau 5

Weitblick
Bild: us.123rf.com

Gibt es überhaupt einen Erfolg versprechenden Weg in die Zukunft? Viele Jahre liegen hinter uns, seit dem letzten großen Krieg in Europa. Doch aller Bemühungen um Wiedergutmachung zum Trotz und obwohl wir über Generationen hinweg eine Verantwortung auf uns geladen haben, die nicht unserer alleinigen Schuld entsprang, vergibt man uns nicht. Es ist schon paradox, den Vorwurf unmenschlich und grausam zu sein hinnehmen zu müssen und gleichzeitig mit anzusehen wie sich die Initiatoren jedes Krieges auf dieser blauen Murmel, mit geschwollener Brust und voller Hohn, die Welt unterwerfen. Dabei ist ihnen keine Lüge zu abstrus, um nicht in der Welt verbreitet zu werden. Mit eben diesen Lügen wird jede noch so grausame Vorgehensweise gerechtfertigt. Und jene die sich weigern diese offensichtlichen Lügen zu glauben, droht der Scheiterhaufen. Während den Völkern über das Bildungswesen und die Massenmedien eingehämmert wird, welche Nation sie gefälligst zu verachten haben, verachten diese selbst ernannten Herrscher alle, die nicht zu ihresgleichen gehören.

Wäre es momentan nicht so friedlich da draußen, könnte man meinen wir wären auf der Galeere, täglich bis zur Erschöpfung die Ruder ziehend und dabei andächtig den Trommelschlägen des Sklaventreibers lauschend. Gefügig gemacht, geschwächt und jederzeit bereit, für einen kleinen Vorteil unseren Nächsten zu verraten, rudern wir gemeinsam der Dunkelheit entgegen. Wir sollten uns darüber bewusst werden, dass es keine Gnade, keine Vergebung geben kann, solange sich der (vermeintlich) Stärkere wie die Axt im Walde aufführt und alles kurz und klein hackt – nur, weil er es kann.

Eine Tatsache die wir bislang noch gar nicht realisiert haben ist, dass alle Nationen der Erde das gleiche Schicksal erleiden. Vergleichen wir unsere Situation mit den Ländern Afrikas, Lateinamerikas, oder Asiens könnte man meinen wir jammern auf hohem Niveau. Dabei ist der gepredigte Reichtum nichts anderes als ein Blendwerk, auf das mit neidischen Blicken aus dem Ausland geschielt wird. Das kann natürlich nicht ohne Folgen bleiben. Und so sind wir seit Jahren den nicht enden wollenden Strömen von Zuwanderern ausgeliefert. Wer mahnend den Finger hebt oder lautstark dagegen aufbegehrt, wird als fremdenfeindlich gebrandmarkt. Dabei gibt unsere Regierung ein Paradebeispiel an Fremdenfeindlichkeit ab. Schließlich ist es die Industrie der westlichen Welt, die in der Fremde plündert und ausbeutet und es sind die westlichen Regierungen, die zuvor diese Länder demokratisch zerbomben, um dann humanitäre Hilfe durch Mordkommandos zu leisten. Somit muss die Frage, wer denn nun die wahrhaft fremdenfeindlichen Subjekte sind, gestellt werden.

Fremdenfeindlichkeit sollte aber auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Schließlich sind auch die Deutschen in den Augen der Zuwanderer nichts anderes als Fremde – die zugleich in der Fremde, also fern der Heimat sind. So gesehen beschreibt der Begriff Fremdenfeindlichkeit sehr genau das eigentliche Problem. Die zunehmende Anzahl der gewaltsamen Übergriffe durch Zuwanderer ist nichts anderes als Fremdenfeindlichkeit. Unterm Strich haben wir demnach eine fremdenfeindliche Regierung, die fremdenfeindliche Zuwanderer ins Land holt. Somit sollte auch klar sein, dass es bei der Zuwanderung nicht um Fachkräfte geht. Diese gern benutzte Behauptung ist genau genommen nichts anderes als Verhöhnung sowohl der „Rechten“ als auch der „Linken“. Beiden Seiten ist anzulasten, dass sie das dahinter stehende Prinzip nicht begreifen und sich lieber gegenseitig an die Wäsche, statt den Ursachen auf den Grund gehen und gemeinsam eine adäquate Lösung herbei zu führen. Sie sind so sehr in ihr Weltbild, ihre Ideologie verliebt, dass man sie schon als stupid bezeichnen muss. Um welches Prinzip sich alles dreht, sollte einem selbständig Denkenden eigentlich auffallen. Schließlich kämpfen, und das ist das Paradoxe daran, beide Seiten gegen den gleichen Feind (NWO). Es geht stets um Gewinnmaximierung und dafür wurde das Instrument der Zuwanderung geschaffen.

Ein kurzer Exkurs in die Problematik soll dies verdeutlichen. In der BRD ist uns, das hinter der Völkerwanderung stehende Prinzip nicht fremd. Im kleinen Stil erleben wir es sogar noch täglich auf dem Weg zur Arbeit, wenn die Bewohner der einen Stadt in eine andere fahren und umgekehrt. Es geht stets um Gewinnmaximierung. Eigentlich wissen wir das auch. Aber diese Tatsache wird billigend in kauf genommen. Genau genommen haben wir die Errichtung eines Systems hingenommen das nur darauf abzielt, das verdiente Geld so schnell wie möglich wieder auszugeben.

Bleiben wir beim Beispiel der Pendler. Um überhaupt pendeln zu können braucht es ein Verkehrsmittel. In den meisten Fällen wird dies ein Auto sein. Es muss angeschafft, gewartet und betankt werden. Um mehr Einnahmen für den Staat zu generieren, werden Steuern erhoben, aberwitzige Versicherungsprämien verlangt, technische Überprüfungen angeordnet und sinnfreie Verkehrsvorschriften erlassen. Es gibt sogar einen Bußgeldkatalog, über den drakonische Strafen bestellt werden können. Nicht zu vergessen, die täglichen Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen, meist an unmöglichen Orten und selbstverständlich immer zu den Stoßzeiten. Die „grüne Welle“ mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit „zu reiten“ ist gar nicht möglich. Und so blitzt es schon mal am Straßenrand, wenn man es dennoch versucht. Wer nicht „sündigen“ will, steht an jeder Ampel und egal wie man es dreht und wendet, am Ende zahlen alle drauf.

Legen wir die gewonnenen Erkenntnisse auf die BRD um und verknüpfen wir diese mit bereits vorhandenen Erkenntnissen zur „Firma“ BRD, die ja nicht anderes als ein Verwaltungskonstrukt mit Unternehmensstrukturen ist. Es geht also offensichtlich um Geschäftspraktiken. Die Firma BRD will expandieren und hat aus diesem Grund – so blöd das jetzt auch klingen mag – einen erhöhten Personalbedarf. Der oft diskutierte Personalausweis ist kein Beleg dafür, dass die BRD ein Unternehmen ist. Vielmehr ist es in einer kapitalistischen Welt eine zwingende Notwendigkeit, einen Staat nach dem Vorbild von Unternehmensstrukturen aufzubauen. Eigentlich gleicht diese Expansion eher einer Fusion aber schlussendlich bleibt die Frage, wer übernimmt wen. Schließlich geht es hier um viel Macht und vor allem um sehr viel Geld. Die dahinter stehende Logik ist recht simpel. Der Größere übernimmt den Kleineren und in der Geschäftswelt wird Größe anhand des Umsatzes definiert. So gesehen funktionieren alle Staaten untereinander wie Unternehmen. Sie stehen im steten Konkurrenzkampf und sind, weil sie dem Wachstumsprinzip folgen, auf ständige Expansion angewiesen. So gesehen ist die ganze Welt eine Firma und um davon abzulenken, gibt es Brot und Spiele.

Wäre sich jeder Mensch der Erde dieser Tatsachen bewusst, könnte eine Gegenbewegung in Gang gesetzt werden. Die Mittel dazu sind da, Motivationen auch, aber es ist nicht nur mangelndes Bewusstsein. Auf manipulative Weise werden Egoismus und Dominanzverhalten unter den Menschen gefördert. Unterstützt von den Medien werden ganze Völker entmenschlicht und zu Funktionsmaschinen umprogrammiert. Dem Gesetz des Maximalprofits folgen diese Funktionsmenschen der Spur des Geldes und die führt nun mal nach Europa. Fremdenfeindlichkeit ist, bei geneuerer Betrachtung, nur ein weiteres Instrument im ideologischen Kampf – um die Gefahr von Unruhen innerhalb der Firma zu minimieren – zwischen links und rechts.

Eine Lösung für dieses anhaltende Dilemma herbei zu führen wäre ein ehren- und lohnenswertes Ziel. Dazu müssten die „Ausgewanderten“ aller Länder der Welt nichts anderes tun als wieder in ihre Heimat zurück zu kehren und vor Ort die Probleme beheben, die sie erst zum Auswandern bewogen haben – so zu sagen als ersten und wichtigsten Schritt. Der nächste Schritt wäre, vom Wachstumswahn abzulassen und Quantität durch Qualität zu ersetzen. Dies geht jedoch nur mit einer anderen Unternehmensführung und einem anderen/erweitertem Bewusstsein.

Ein gern benutztes Mittel andere Völker „der Firma“ einzuverleiben sind Kriege. Kriege, das sollte sich jeder ins Gedächtnis rufen, werden stets aus strategischen, wirtschaftlichen und finanziellen Interessen geführt. Es geht und ging in KEINEM Krieg um ehrenhafte Ziele und schon gar nicht um die Bevölkerung. Moralische Aspekte zählen für die Herrschaften nicht. Moral wird lediglich unter die Bevölkerung getragen, damit sie sich schuldig oder heldenhaft fühlen kann und auch muss. Was in der BRD als Schuldkult zur Unterwerfung genutzt wird, ist in anderen Ländern falsch verstandenes Heldentum – wofür man auch gern verkrüppelt oder gar tot aus einem Krieg nach hause kommt. Jede Bevölkerung spielt genau die Rolle, die für sie angedacht wurde. Und somit ist jeder so mit sich selbst und dem eigenen Überleben beschäftigt, dass eine gesamtgesellschaftliche Bewusstwerdung, ein Paradigmenwechsel, nahezu ausgeschlossen ist.

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6 Gedanken zu „Blickvonoben – Wochenschau 5

    • Bitte um Vergebung, der Kommi ist im Spam gelandet.

      Ob es einen Erfolg versprechenden Weg in die Zukunft überhaupt gibt, hängt imho von der Bereitschaft der Menschheit ab. So lange sich jeder selbst der Nächste ist, wird es keine gemeinsame Zukunft geben. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mit einem sehr wohlhabenden Menschen gesprochen. Auf die Frage, warum er denn nicht wenigstens seine Angestellten vernünfig bezahlt, entgegnete er mir mit einem Rechenbeispiel. Die Lohnkosten sind zu hoch, der Einkauf verschlingt so viel Geld, die Versicherungen sind so teuer etc. Ob er denn nicht gemerkt habe, dass seine Angestellten, seinen Wohlstand erarbeitet haben, fragte ich ihn. Nein, nein, das ist der Lohn für seinen Fleiß…

      • Dieses verzehrende Feuer wird nie gelöscht sein, kann aber eingedämmt werden. Es ist nicht notwendig, das dieser Kapitalist Wahrnehmung oder Denkstruktur ändert. Sein Eigensinn kann dem Gemeinsinn dienen, ob gewollt oder nicht gewollt. Unter Druck wird er sich anpassen.

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