Hohle Erde – Massenvernichtungswaffe Kapitalismus Teil 2

Supertanker
Bild: 3.bp.blogspot.com

Kapitalismus wird gern als optimale Wirtschafts- und Gesellschaftsform dargestellt. Umhüllt vom Deckmantel der Demokratie, wird sie in ein besseres Licht gerückt. Kapitalismus, früher als Ausbeutung des Menschen durch den Menschen definiert, hat die Mauser hinter sich und stellt, glaubt man Politik und Medien, die Krone der menschlichen Errungenschaften dar. Gemäß dem Gesetz der Dualität fügen sich aber erst die gern gepriesenen Vorteile UND die wenig geschätzten und weitestgehend ausgeklammerten Nachteile zu einem Gesamtbild. Das Prinzip des Maximalprofits beruht zuerst auf der Ausbeutung der Erde, denn erst durch Förderung und Verarbeitung von Rohstoffen kann ein Verkauf erfolgen. Die jeweiligen Prozessschritte machen aus Sicht der „Märkte“, die Ausbeutung des Menschen durch Menschen unabdingbar. Die Ausbeutung des Menschen wiederum lässt sich differenzieren. So werden auf der einen Seite, Arbeiter zu Niedriglöhnen und schlechten Sozialleistungen beschäftigt und auf der anderen Seite müssen immer mehr und immer minderwertigere Produkte von den schlecht bezahlten Arbeitern gekauft werden.

Die „Nebenkosten“ des Kapitalismus werden, und stets zu Gunsten des eigenen Vorteils, völlig ausgeblendet. Eine kleine Zahlenspielerei soll veranschaulichen, dass Kapitalismus in jeder Hinsicht die Definition einer Massenvernichtungswaffe erfüllt.

Die globale Erdölfördermenge beträgt im Mittel der letzten 10 Jahre rund 5 Billionen Liter pro Jahr. Das ergibt einen Würfel mit der Kantenlänge von rund 1,71 km. Die Fördermenge der Vergangenen 10 Jahre ergibt einen Würfel mit der Kantenlänge von rund 3,7 km – ein Raum, in den getrost mehrere dutzend große Städte übereinander hineinpassen würden. Gemessen am Volumen der Erde bilden die, durch Förderung entstandenen Löcher, sicherlich einen ziemlich kleinen Schweizer Käse. Aber es wird nicht erst seit 10 Jahren gefördert. Allein die Menge der jährlichen Erdölförderung, stellt eine nicht unwesentliche Masse dar. Immerhin sind das etwa 4,35 Milliarden Kilo. Der größte Teil davon wird schlicht und einfach vergast – in schmutzige Luft verwandelt. Zurück bleibt eine, immer leichter und immer hohler werdende Erde.

Aber es werden nicht nur flüssige Stoffe gefördert. Ebenso werden dem Planeten Erze, Kohle, Steine, Erden, Salze und nicht zuletzt riesige Flächen von Wäldern entrissen und an andere Orte der Welt verbracht. Genau betrachtet handelt es sich hierbei um eine Massenverschiebung von bisher unbekanntem und nicht erforschtem Ausmaß. Wie groß diese Verschiebung sein könnte lässt sich, gemessen an den Zahlen des weltweiten Handels, nur schwerlich erahnen. Würde man die Summen der letzten 100 Jahre berechnen, dürfte dabei schon eine signifikante Größe heraus kommen. Und schlussendlich haben wir der Profitgier und dem Wachstumswahn zu verdanken, dass immer effizientere Maschinen und Produktionsanlagen gebaut werden, damit die Ressourcen des Planeten noch schneller gefördert, verarbeitet, verkauft und entsorgt werden können.

Gleichzeitig schwafelt die Politik von Nachhaltigkeit und Energiesparen, macht aber genau das Gegenteil von dem, was sie fordert. Somit wird die Erde weiterhin systematisch zerstört und mit ihr, weitestgehend unbeachtet, das Leben darauf. Somit besitzt der Kapitalismus alle Eigenschaften einer globalen Massenvernichtungswaffe.

Massenvernichtungswaffe Kapitalismus

Atom U-Boot
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Der Aufruf an die Staatsdiener hat offenbar etwas Staub aufgewirbelt und scheint mehr Interesse hervor zu rufen, als die beständige Aufforderung sich darüber bewusst zu werden, dass es mit der menschlichen Zivilisation zu Ende geht – nicht könnte. Die Ursachen dafür liegen im Gesellschaftssystem des Maximalprofits, dem Kapitalismus. Mehr noch als die Menschen, wird unser Planet ausgebeutet und zerstört. Dabei ist nicht die Anzahl der Bewohner von Bedeutung, sondern der Wachstumswahn, der die Profitgier stillen muss. Die Produktion immer mehr und immer kurzlebigerer Produkte, die obendrein immer giftiger werden, ist „nur“ eine aber dafür die größte Massenvernichtungswaffe.

Eine andere, unbeachtete und nicht minder gefährliche, kommt im Schlepptau einer völlig aberwitzigen Energieversorgung einher. Tschernobyl und Fukushima haben klare Zeichen gesetzt aber sie werden nicht beachtet. Es ist schon mehr als verwunderlich, dass die anhaltende Katastrophe in Fukushima kaum noch Beachtung findet, obwohl beständig große Mengen hochgiftige und extrem stark verstrahle Substanzen in den Ozean entweichen. Dass dabei die Weltmeere und deren Bewohner verstrahlt werden, wird von der Weltbevölkerung in ihrer Mehrzahl offenbar billigend in Kauf genommen. Guten Appetit, kann ich da nur sagen. Wie gefährlich dieser Supergau in Wahrheit ist, wird von den Verantwortlichen herunter gespielt. Auch die Atomlobby hat kein Interesse an der Wahrheit. Schließlich geht es um Profite, was interessieren denn da Menschenleben oder gar der Planet selbst?

Als wäre das noch nicht genug, liegen auf dem Boden der Weltmeeren Altlasten an verstrahltem Material, die einen Atomkrieg völlig überflüssig machen. Es sind tickende Zeitbomben aus der Ära des kalten Krieges. Angefangen von tausenden Containern mit Atommüll bis hin zu atomgetriebenen Schiffen und U-Booten mit aktivem Kernmaterial, ist dort alles zu finden – wenn man denn genau hinschaut. Das sich die Behälter und Reaktoren langsam im Wasser auflösen, wird von der Weltöffentlichkeit fern gehalten oder einfach verdrängt. Nach dem Motto: es ist nichts zu sehen, nichts zu riechen, also ist nichts da.

Es gibt also offensichtliche Probleme die sehr verheerend sein werden, und sowohl die Mächtigen dieser Welt als auch die einfachen Bürger, sind nur sich selbst am nächsten. Diese Probleme können in einem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wie dem Kapitalismus NICHT gelöst werden. Der Grund dafür liegt wiederum an der Profitgier. Die Rettung der Welt wird zu Gunsten einer Kosten- Nutzen-Rechnung unterlassen. Das muss man sich einmal bildlich vorstellen! Da brennt das Haus lichterloh, aber um die Wasserkosten niedrig zu halten, wird nicht gelöscht! Wie dämlich diese Sichtweise ist, braucht wohl nicht näher erläutert werden.

Aber nicht nur die Kapitalisten sind für diesen schleichenden Untergang verantwortlich. Die gesamte Erdbevölkerung, ganz gleich auf welchem Kontinent, geht lieber ihrem Tagwerk nach, wozu selbstverständlich die Beihilfe zur Erfüllung der Profitgier anderer aber auch der tägliche Kampf gegeneinander gehört. Ideale scheint es nicht mehr zu geben, sie wurden zu Grabe getragen. Aber was ist denn das einzige und dringlichste Ideal? Meiner Ansicht nach wäre das eine heile Welt! Aber wie soll die bitteschön geschaffen werden, wenn wir die atomare Zeitbombe nicht entschärfen? Um dies tun zu können sind ganz andere Voraussetzungen von Nöten. Angenommen die Erdbevölkerung käme von heute auf Morgen zur Besinnung und sie würde erkennen, wie drängend diese Probleme sind. Nehmen wir weiterhin an, dass die gesamte Erdbevölkerung nur noch ein gemeinsames Ziel hätte, nur noch einem Ideal folgen würde – die Entsorgung dieses Atommülls. Und stellen wir uns jetzt die grundlegendste aller Fragen. Wie lange würde es dauern, eine Reinigungsaktion überhaupt in Gang zu setzen und erfolgreich abzuschließen? In dieser Zeit würde der Zersetzungsprozess dieser Behälter und Reaktoren nicht anhalten, was aber nicht weiter beunruhigen sollte. Schließlich liegen sie erst seit 40 oder 50 Jahren auf dem Meeresgrund.

Mit Geld ist so eine Mammutaufgabe nicht zu bewältigen. Das wird von deren Besitzern festgehalten und sie würden sich lieber die Finger abhacken, als es für Zwecke auszugeben, die keinen Profit abwerfen. Da Kapitalismus und Geldsystem eng miteinander verwoben sind, ist eine Lösung dieser dringlichsten aller Probleme noch in weiter Ferne. Also werden wir langsam aber sicher zugrunde gehen. Jene, die sich noch in irgendwelche Bunker retten, werden spätestens dann merken, dass sie ihre Lebensqualität und somit auch den Sinn des Lebens verloren haben.

So, liebe Weltbevölkerung, sieht die Wahrheit aus. Ihr könnt euch nun weiterhin gegenseitig die Köpfe einschlagen, berauben und töten aber auch über Ideologien streiten, Geld raffen, belügen, manipulieren, TV sehen oder was euch sonst so lieb und teuer ist. Ihr könnt dieses Problem weiterhin ignorieren und so tun, als wäre die schöne bunte Werbewelt und das nette kleine i-Phone alles was man zum Leben braucht. Aber dann ist eines so sicher wie das Amen in der Kirche. Wir werden alle drauf gehen! Wir sollten also schleunigst zu Besinnung kommen und gemeinsam an einem Strang ziehen.

Appell an die Staatsdiener

Beamter
Bild: kn-online.de

Sehr geehrte/r Beamte und Angestellte/r des öffentlichen Dienstes,

Ihr Arbeitgeber ist im Begriff sich selbst zu verdauen. Wenn Sie nicht Opfer dieses Prozesses sein wollen, lesen Sie bitte nachfolgenden Aufruf unvoreingenommen und mit wachem Geist. Noch haben Sie eine Chance, das Blatt zum Guten zu wenden. Es wird die Letzte sein. Verteilen Sie diesen Aufruf an alle Kollegen und Vorgesetzten und tun Sie einmal im Leben das Richtige.

Sie sind Teil unseres Volkes und arbeiten als Erfüllungsgehilfe der Regierung. Gemeinsam bilden wir einen Staat. Wie es um unseren Staat bestellt ist wissen Sie, da Sie Teil des Verwaltungsapparates sind. In den vergangenen Jahren wurden Sie durch ihren Arbeitgeber dazu angehalten, die Bürger dieses Landes immer mehr zu bedrängen und in ihrer Handlungsfähigkeit einzuschränken. Das hat sehr viel Wut in der Bevölkerung erzeugt. Verstehen Sie bitte richtig, nicht die Gesetze haben diese Wut erzeugt sondern die Tatsache, dass Sie Gesetze und Anweisungen befolgen, die ihren Nächsten zum Nachteil gereichen. Sie haben sich somit selbst zur Projektionsfläche gemacht und die Aufmerksamkeit der betroffenen Bürger auf sich gelenkt. Sie sollten sich vor Augen halten, wer Ihr Gehalt, Ihre Pension finanziert. Es ist nicht die Regierung. Die reicht nur einen Teil der Einnahmen an Sie weiter. Aber kommen wir nun zum Wesentlichen.

Zur Zeit findet ein sukzessiver Umbau des Staates auf der Ebene der Gesetzgebung statt. Sie werden dies sicherlich bestätigen können. Diese Gesetzgebung wurde nicht vom Volk ratifiziert. Darüber hinaus werden politische Weichen gestellt, die unseren Staat praktisch auflösen und zu einem Teil eines größeren Ganzen machen. Geschähe dies mit der Zustimmung der Bürger und wären diese Maßnahmen auch in ihrem Interesse, gäbe es bestimmt nichts dagegen einzuwenden. Tatsächlich ist es jedoch so, dass sich diese Umbaumaßnahmen nachteilig auf die Bevölkerung auswirkt. Als wäre damit noch nicht genug Schaden angerichtet, wird die Bevölkerung, zu der auch Sie gehören, immer tiefer gespalten und gegeneinander aufgehetzt. Bei einem gleichzeitig absinkenden Lebensstandard, verbunden mit Repressalien, ergibt sich daraus eine explosive Mischung aus Wut und Verzweiflung.

Sie sind maßgeblich an diesem Umbau beteiligt und sägen somit am Ast, auf dem Sie sitzen. Was Ihnen Ihr Arbeitgeber geflissentlich verschweigt ist eine Antwort auf die Frage, wie ein sinkendes Schiff wieder seetauglich gemacht werden soll. Vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt, mit unserem Geldsystem geht es dem Ende zu. Überall sind Verfallserscheinungen sichtbar. Aber statt das System oder den Staat zu reparieren, werden Sie angehalten Zwangsmaßnahmen durchzusetzen, die wiederum für Unmut in der Bevölkerung sorgen. Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale und Sie wirken durch Ihre Tätigkeit am Verfall mit. Sie sollten sich über die Folgen im Klaren sein und endlich Verantwortung für Ihre Handlungen übernehmen. Solidarisieren Sie sich mit den Bürgern des Landes. Es liegt in Ihrer Hand, Wut in Wohlgefallen aufzulösen. Wiedersetzen Sie sich den Anweisungen ihrer Vorgesetzten, sprechen Sie keine Sanktionen aus und helfen Sie den Bürgern, die Sie und Ihre Familie ernähren, ein menschenwürdiges Leben zu führen.

Sie stehen innerhalb dieses Verwaltungsapparates am Ende der Nahrungskette und es hat noch nie eine Regierung gegeben die nicht gewillt war, die eigenen Verwaltungsangestellten für das eigene Wohlergehen zu opfern. Es spielt keine Rolle ob Sie Polizist/in, Finanzbeamte/r, Angestellte/r in der Verwaltung, oder bei der Agentur für Arbeit sind. Sie sind die Schnittstelle zwischen Herrscher und Beherrschte und stehen somit an vorderster Front, wenn sich die angestaute Wut entlädt. Ihre Arbeitgeber dienen der Finanzoligarchie und den Industriellen. Sie lügen und betrügen, führen Sie, Ihre Kollegen und die Bevölkerung vor, bereichern sich mit Ihrer Hilfe auf Kosten der Steuerzahler und errichten gleichzeitig eine Diktatur. Die Menschen sind verzweifelt. Einerseits wollen Sie den systematischen Ausverkauf dieses Landes rückgängig machen und andererseits sind ihnen die Hände gebunden. Proteste können nichts bewirken und somit bleibt als letzter Ausweg nur noch der zivile Ungehorsam. Dies jedoch ist ein ebenso zweischneidiges Schwert, da Sie als Staatsdiener die Interessen Ihres Arbeitgebers durchzusetzen haben. Verweigern Sie den Gehorsam! Auch wenn es Ihre Stellung kostet! Wir alle mussten große Opfer bringen. Wenn Sie und Ihre Kollegen beschließen, gemeinsam gegen Ihren Arbeitgeber aufzubegehren, haben Sie die Bevölkerung auf Ihrer Seite. Die Regierung kann nicht alle aus ihren Diensten entlassen, da sonst das System in sich zusammen bricht. Jene die es dennoch trifft, sollten von den Kollegen und der Bevölkerung gestützt werden. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Helfen Sie mit, diesem Moloch ein Ende zu bereiten. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Das Casino

Casino
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Ein Casino unterliegt bestimmten Regeln. Diese richten sich nach der gängigen Gesetzgebung. Gleichzeitig aber hat jedes Casino seine hauseigenen Regeln. Jeder Spieltisch wiederum unter liegen ebenfalls Regeln, die alle Mitspieler akzeptieren müssen. Nicht zuletzt hat jedes Spiel seine eigenen Regeln. Jedes dieser einzelnen Regelwerke funktioniert unabhängig voneinander, jedoch sind alle in ihrer Gesamtheit unabdingbar. Erst wenn sich alle Instanzen darüber einig sind die Regelwerke umzustellen, treten auf allen Ebenen neue Regeln in Kraft. Diese, zugegebenermaßen etwas triviale, Beschreibung soll uns das Zusammenspiel von Regelwerken skizzieren, gleichzeitig aber als Analogie für den nachfolgenden Text verstanden werden.

Es geht ein letztes mal um die vielfältigen Meinungen zu den Themen Souveränität, die Firma BRD, staatliche Selbstverwaltung, Gesetze im allgemeinen und selbstverständlich um Ideologien. Ein letztes mal darum, weil immer wieder festzustellen ist, dass ein Umdenken, wie es notwendig für einen Paradigmenwechsel wäre, nicht einsetzt und statt dessen stets die gleichen „Argumente“ als Diskussionsgrundlage herhalten. Bei der Analyse dieses Problems bin ich zu Ergebnissen gekommen, die ich im Anschluss kurz erläutere und zur Diskussion stelle.

In den vielfältigsten Diskussionen über die genannten Themen werden stets Rechtstexte zitiert sowie auf irgendwelche Paragraphen in Gesetzbüchern hingewiesen. Als ob das noch nicht genug wäre, wird auch auf veraltete und nicht mehr rechtskräftige Gesetze verwiesen. Als Krönung des Ganzen wird versucht, auf Grundlage der entstandenen Rechtsauffassung einen Rechtsanspruch herzuleiten. Das Paradoxe daran ist, dass diese Rechtsansprüche mit Hilfe der gängigen Rechtsprechung, die einem ganz anderen Rechtssystem unterliegt, begründet und eingefordert werden. Im Beispiel unseres Casinos wären das Ansprüche, anhand von Regelwerken des Vorbesitzers geltend zu machen bzw. die Regelwerke anderer Casinos als Grundlage für die eigene Rechtsauffassung und den daraus resultierenden Rechtsansprüchen verwenden zu wollen. Jeder wird mir in diesem Punkt beipflichten wenn ich sage, dass diese Herangehensweise idiotisch ist. Ebenso selbstverständlich ist auch, dass der Casinobesitzer entsprechend mit Sanktionen reagiert. Dennoch wird immer wieder Rechtsstaatlichkeit und staatlicher Selbstverwaltung auf dieser Ebene diskutiert.

Die deutsche Rechtsprechung ist in einigen Belangen zweifelsohne suspekt. Erschwerend kommt hinzu, dass seit einigen Jahren ein sukzessiver Umbau des Rechtssystems vorgenommen wird, um eine Anpassung bzw. einen Übergang in ein gesamteuropäisches Rechtssystem zu ermöglichen. Aus diesem Grund ist es meiner Ansicht nach völlig abstrakt, Rechtsansprüche wie sie in der Gemeinde der s.g. Aufklärer gefordert werden, mit Hilfe der gängigen Rechtsprechung zu erwirken. Aber selbst wenn es einen Richter geben würde der aufgrund einer Argumentationskette ein Urteil fällt, stellt sich noch immer die Frage nach der Durchführbarkeit. Die gängige Gesetzgebung sieht für diesen Fall nichts vor. Das ist auch so gewollt, da sich zwei unterschiedliche Regelwerke gegenseitig behindern würden.

Folgerichtig wäre also, das übergeordnete Regelwerk komplett zu ändern. Dieses „Recht“ kann aber NICHT durch einen Richterspruch eingeräumt werden. Dieses Recht muss man sich nehmen. Jene die dies auch tatsächlich machen nennt man Revolutionäre und das Ereignis drum herum, Revolution. Am Ende entsteht als Folge aus diesem Ereignis, ein anderes Rechts- bzw. Gesellschaftssystem. Einen anderen Weg gibt es nicht und hat es auch in der Menschheitsgeschichte nie gegeben.

Für unser Casino bedeutet das, dass ein geändertes übergeordnetes Rechtssystem, andere interne Regelungen zur Folge haben kann (aber nicht zwingend haben muss). Abgesehen davon bleiben die Spielregeln der Spiele von einer neuen Gesetzgebung unberührt. Schließlich braucht es für ein Zusammenspiel der Akteure einen kleinsten gemeinsamen Nenner.

Diese Ausführungen sollten verdeutlichen wie idiotisch, paradox und kontraproduktiv eine, auf Ideologien basierende Herangehensweise für unser gesellschaftliches Problem ist. Ideologie ist bei genauerer Betrachtung auch nichts anderes als ein untergeordnetes Regelwerk mit einem kleinsten gemeinsamen Nenner – wie an den verschiedenen Spieltischen des „Casinos“. Jeder spielt das Spiel, das ihm persönlich lieber ist.

Kommen wir zu den Ergebnissen meiner Analysen.

Im ewigen Spiel um Ideologien gibt es Initiatoren, Förderer, Überzeugte und Gläubige. Ob die Initiatoren wissen was sie anrichten, ließe sich aus ihren Intentionen schlussfolgern. Aber wer kennt schon deren wahre Absichten? Die Förderer ziehen entweder einen Nutzen aus der Verbreitung von Ideologien oder tendieren in die Richtung der Überzeugten. Letztere haben so viel „Zeug“ in sich aufgenommen, dass schlicht und einfach kein Platz für eine unvoreingenommene Sichtweise vorhanden ist. Schließlich gibt es noch die Gläubigen, die alles glauben ohne selbstkritisch zu hinterfragen. Leider sind Gläubige auch aktiv an der Verbreitung ihres (Irr)Glaubens beteiligt.

Eigentlich sollte jeder vernunftbegabte Mensch in der Lage sein, diese Problematiken zu verstehen. Paradoxerweise erkennt jeder Mensch die Fehler seiner Nächsten, aber die eigenen Fehler verschwinden hinter dem Dunstschleier von Überzeugungen und Glaubensbekenntnissen. Von mir aus kann jeder tun und lassen was er will, so lange einem anderen kein Schaden daraus erwächst. Aber genau da liegt das Problem. Das vermeintliche Recht des einen ist das Unrecht eines anderen. Dies sollte sich jeder hinter die Ohren schreiben, der lauthals „sein“ Recht fordert.

Blickvonoben – Wochenschau 5

Weitblick
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Gibt es überhaupt einen Erfolg versprechenden Weg in die Zukunft? Viele Jahre liegen hinter uns, seit dem letzten großen Krieg in Europa. Doch aller Bemühungen um Wiedergutmachung zum Trotz und obwohl wir über Generationen hinweg eine Verantwortung auf uns geladen haben, die nicht unserer alleinigen Schuld entsprang, vergibt man uns nicht. Es ist schon paradox, den Vorwurf unmenschlich und grausam zu sein hinnehmen zu müssen und gleichzeitig mit anzusehen wie sich die Initiatoren jedes Krieges auf dieser blauen Murmel, mit geschwollener Brust und voller Hohn, die Welt unterwerfen. Dabei ist ihnen keine Lüge zu abstrus, um nicht in der Welt verbreitet zu werden. Mit eben diesen Lügen wird jede noch so grausame Vorgehensweise gerechtfertigt. Und jene die sich weigern diese offensichtlichen Lügen zu glauben, droht der Scheiterhaufen. Während den Völkern über das Bildungswesen und die Massenmedien eingehämmert wird, welche Nation sie gefälligst zu verachten haben, verachten diese selbst ernannten Herrscher alle, die nicht zu ihresgleichen gehören.

Wäre es momentan nicht so friedlich da draußen, könnte man meinen wir wären auf der Galeere, täglich bis zur Erschöpfung die Ruder ziehend und dabei andächtig den Trommelschlägen des Sklaventreibers lauschend. Gefügig gemacht, geschwächt und jederzeit bereit, für einen kleinen Vorteil unseren Nächsten zu verraten, rudern wir gemeinsam der Dunkelheit entgegen. Wir sollten uns darüber bewusst werden, dass es keine Gnade, keine Vergebung geben kann, solange sich der (vermeintlich) Stärkere wie die Axt im Walde aufführt und alles kurz und klein hackt – nur, weil er es kann.

Eine Tatsache die wir bislang noch gar nicht realisiert haben ist, dass alle Nationen der Erde das gleiche Schicksal erleiden. Vergleichen wir unsere Situation mit den Ländern Afrikas, Lateinamerikas, oder Asiens könnte man meinen wir jammern auf hohem Niveau. Dabei ist der gepredigte Reichtum nichts anderes als ein Blendwerk, auf das mit neidischen Blicken aus dem Ausland geschielt wird. Das kann natürlich nicht ohne Folgen bleiben. Und so sind wir seit Jahren den nicht enden wollenden Strömen von Zuwanderern ausgeliefert. Wer mahnend den Finger hebt oder lautstark dagegen aufbegehrt, wird als fremdenfeindlich gebrandmarkt. Dabei gibt unsere Regierung ein Paradebeispiel an Fremdenfeindlichkeit ab. Schließlich ist es die Industrie der westlichen Welt, die in der Fremde plündert und ausbeutet und es sind die westlichen Regierungen, die zuvor diese Länder demokratisch zerbomben, um dann humanitäre Hilfe durch Mordkommandos zu leisten. Somit muss die Frage, wer denn nun die wahrhaft fremdenfeindlichen Subjekte sind, gestellt werden.

Fremdenfeindlichkeit sollte aber auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Schließlich sind auch die Deutschen in den Augen der Zuwanderer nichts anderes als Fremde – die zugleich in der Fremde, also fern der Heimat sind. So gesehen beschreibt der Begriff Fremdenfeindlichkeit sehr genau das eigentliche Problem. Die zunehmende Anzahl der gewaltsamen Übergriffe durch Zuwanderer ist nichts anderes als Fremdenfeindlichkeit. Unterm Strich haben wir demnach eine fremdenfeindliche Regierung, die fremdenfeindliche Zuwanderer ins Land holt. Somit sollte auch klar sein, dass es bei der Zuwanderung nicht um Fachkräfte geht. Diese gern benutzte Behauptung ist genau genommen nichts anderes als Verhöhnung sowohl der „Rechten“ als auch der „Linken“. Beiden Seiten ist anzulasten, dass sie das dahinter stehende Prinzip nicht begreifen und sich lieber gegenseitig an die Wäsche, statt den Ursachen auf den Grund gehen und gemeinsam eine adäquate Lösung herbei zu führen. Sie sind so sehr in ihr Weltbild, ihre Ideologie verliebt, dass man sie schon als stupid bezeichnen muss. Um welches Prinzip sich alles dreht, sollte einem selbständig Denkenden eigentlich auffallen. Schließlich kämpfen, und das ist das Paradoxe daran, beide Seiten gegen den gleichen Feind (NWO). Es geht stets um Gewinnmaximierung und dafür wurde das Instrument der Zuwanderung geschaffen.

Ein kurzer Exkurs in die Problematik soll dies verdeutlichen. In der BRD ist uns, das hinter der Völkerwanderung stehende Prinzip nicht fremd. Im kleinen Stil erleben wir es sogar noch täglich auf dem Weg zur Arbeit, wenn die Bewohner der einen Stadt in eine andere fahren und umgekehrt. Es geht stets um Gewinnmaximierung. Eigentlich wissen wir das auch. Aber diese Tatsache wird billigend in kauf genommen. Genau genommen haben wir die Errichtung eines Systems hingenommen das nur darauf abzielt, das verdiente Geld so schnell wie möglich wieder auszugeben.

Bleiben wir beim Beispiel der Pendler. Um überhaupt pendeln zu können braucht es ein Verkehrsmittel. In den meisten Fällen wird dies ein Auto sein. Es muss angeschafft, gewartet und betankt werden. Um mehr Einnahmen für den Staat zu generieren, werden Steuern erhoben, aberwitzige Versicherungsprämien verlangt, technische Überprüfungen angeordnet und sinnfreie Verkehrsvorschriften erlassen. Es gibt sogar einen Bußgeldkatalog, über den drakonische Strafen bestellt werden können. Nicht zu vergessen, die täglichen Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen, meist an unmöglichen Orten und selbstverständlich immer zu den Stoßzeiten. Die „grüne Welle“ mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit „zu reiten“ ist gar nicht möglich. Und so blitzt es schon mal am Straßenrand, wenn man es dennoch versucht. Wer nicht „sündigen“ will, steht an jeder Ampel und egal wie man es dreht und wendet, am Ende zahlen alle drauf.

Legen wir die gewonnenen Erkenntnisse auf die BRD um und verknüpfen wir diese mit bereits vorhandenen Erkenntnissen zur „Firma“ BRD, die ja nicht anderes als ein Verwaltungskonstrukt mit Unternehmensstrukturen ist. Es geht also offensichtlich um Geschäftspraktiken. Die Firma BRD will expandieren und hat aus diesem Grund – so blöd das jetzt auch klingen mag – einen erhöhten Personalbedarf. Der oft diskutierte Personalausweis ist kein Beleg dafür, dass die BRD ein Unternehmen ist. Vielmehr ist es in einer kapitalistischen Welt eine zwingende Notwendigkeit, einen Staat nach dem Vorbild von Unternehmensstrukturen aufzubauen. Eigentlich gleicht diese Expansion eher einer Fusion aber schlussendlich bleibt die Frage, wer übernimmt wen. Schließlich geht es hier um viel Macht und vor allem um sehr viel Geld. Die dahinter stehende Logik ist recht simpel. Der Größere übernimmt den Kleineren und in der Geschäftswelt wird Größe anhand des Umsatzes definiert. So gesehen funktionieren alle Staaten untereinander wie Unternehmen. Sie stehen im steten Konkurrenzkampf und sind, weil sie dem Wachstumsprinzip folgen, auf ständige Expansion angewiesen. So gesehen ist die ganze Welt eine Firma und um davon abzulenken, gibt es Brot und Spiele.

Wäre sich jeder Mensch der Erde dieser Tatsachen bewusst, könnte eine Gegenbewegung in Gang gesetzt werden. Die Mittel dazu sind da, Motivationen auch, aber es ist nicht nur mangelndes Bewusstsein. Auf manipulative Weise werden Egoismus und Dominanzverhalten unter den Menschen gefördert. Unterstützt von den Medien werden ganze Völker entmenschlicht und zu Funktionsmaschinen umprogrammiert. Dem Gesetz des Maximalprofits folgen diese Funktionsmenschen der Spur des Geldes und die führt nun mal nach Europa. Fremdenfeindlichkeit ist, bei geneuerer Betrachtung, nur ein weiteres Instrument im ideologischen Kampf – um die Gefahr von Unruhen innerhalb der Firma zu minimieren – zwischen links und rechts.

Eine Lösung für dieses anhaltende Dilemma herbei zu führen wäre ein ehren- und lohnenswertes Ziel. Dazu müssten die „Ausgewanderten“ aller Länder der Welt nichts anderes tun als wieder in ihre Heimat zurück zu kehren und vor Ort die Probleme beheben, die sie erst zum Auswandern bewogen haben – so zu sagen als ersten und wichtigsten Schritt. Der nächste Schritt wäre, vom Wachstumswahn abzulassen und Quantität durch Qualität zu ersetzen. Dies geht jedoch nur mit einer anderen Unternehmensführung und einem anderen/erweitertem Bewusstsein.

Ein gern benutztes Mittel andere Völker „der Firma“ einzuverleiben sind Kriege. Kriege, das sollte sich jeder ins Gedächtnis rufen, werden stets aus strategischen, wirtschaftlichen und finanziellen Interessen geführt. Es geht und ging in KEINEM Krieg um ehrenhafte Ziele und schon gar nicht um die Bevölkerung. Moralische Aspekte zählen für die Herrschaften nicht. Moral wird lediglich unter die Bevölkerung getragen, damit sie sich schuldig oder heldenhaft fühlen kann und auch muss. Was in der BRD als Schuldkult zur Unterwerfung genutzt wird, ist in anderen Ländern falsch verstandenes Heldentum – wofür man auch gern verkrüppelt oder gar tot aus einem Krieg nach hause kommt. Jede Bevölkerung spielt genau die Rolle, die für sie angedacht wurde. Und somit ist jeder so mit sich selbst und dem eigenen Überleben beschäftigt, dass eine gesamtgesellschaftliche Bewusstwerdung, ein Paradigmenwechsel, nahezu ausgeschlossen ist.

Der Verrat lauert überall

Da sitze ich nun schon seit Tagen an einem Artikel über Gutmenschentum und Reichsbürgerei und dann das…(klick)

Liebe Leser, nachdem ich nun viele Stunden mit der Spurensuche verbracht habe muss das Ergebnis nicht nur an die Öffentlichkeit, nein, ich sehe es als Aufforderung und Pflicht eines jeden, generell alle Informationen zu prüfen. Gleichzeitig rate ich zu mehr Selbstreflektion und Achtsamkeit. Der Verrat lauert überall! Mittlerweile hat eine allgemeine Gleichgültigkeit bei Konsum und Verbreitung nicht valider Informationen um sich gegriffen, die jedem aufgeklärten Menschen die Haare zu Berge stehen lassen. Ganz besonders widme ich diesen Artikel Maria Lourdes, die ich als integere Dienerin der Wahrheit schätze und hiermit meine Hand schützend über sie halte. Dennoch muss ich mahnend den Finger heben und auf Versäumnisse hinweisen, die im Laufe der letzten Monate zu einer Wandlung des Blogs geführt haben. Maria pass‘ auf, dass man deinen guten Namen nicht verkauf…!

Stein des Anstoßes ist ein reblogter Artikel von (link) beim Lupocattivo Blog. Ein gewisser Dr. Bernward Thebrath verbreitet – wieder mal – über verschiedene Blogs seine Meinung und versucht damit Einfluss auf die Wahrheit (die Wirklichkeit) zu nehmen. In seinem PDF (108_thesen_an_die_welt) führt der selbst ernannte Systemerneuerer & Verfasser der „108 neuen deutschen Thesen“ (s)einen Feldzug gegen den Staat. Wer da meint, dass dies aus reiner Selbstlosigkeit geschieht, sollte sich die Mühe machen, das Leben und Wirken von Dr. Bernward Thebrath etwas genauer zu beleuchten. Wie ich schon in einem anderen Artikel erwähnte, steckt hinter jeder Handlung ein Motiv. Versuchen wir also herauszufinden, warum Herr Dr. Bernward Thebrath gegen den Staat kämpft und welche Rolle die reichsdeutsche Ideologie dabei spielt. Bitte anschnallen und das Rauchen einstellen, denn es wird sehr holprig.

Beginnen wir mit der simplen Frage: wer ist dieser Dr. Bernward Thebrath eigentlich? Google liefert dazu u.a. folgenden Verweis auf seine Websete.

qualitaet-und-umwelt.de

Rufen wir die Homepage qualitaet-und-umwelt.de auf, begrüßt uns eine übersichtliche Startseite mit allerlei Informationen.

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Da wir aber aber an speziellen Informationen interessiert sind, rufen wir die Seite mit den Kontaktinformationen auf. Diese weisen zwar die gewünschten Informationen auf, jedoch sind sie zuletzt 2010 aktualisiert worden. Merken wir uns dieses Jahr einfach mal.

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Freundlicherweise gibt uns der Seitenbetreiber ein paar Einblicke in seine beruflichen Qualifikationen. Wer nun erwartet einen Rechtsgelehrten vorzufinden, wird leider enttäuscht. Herr Dr. Bernward Thebrath ist „Betriebsbeauftragter für Abfall“ – Fachkunde gem. §55 Abs. 3 KrW-/AbfG. Das soll uns aber nicht weiter stören, denn schließlich haben wir auch eine promovierte Physikerin an der Staatsspitze.

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Vertiefen wir die Suche stellen wir fest, dass Dr. Bernward Thebrath noch einiges zu bieten hat. Als spiritueller Lehrer bot er dem interessierten Geiste Medetationsabende, Seminare und Konzerte.

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Diese Angebote fanden aber ab dem 08.01.2011 ein jähes Ende.

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Nun mag man diese Tatsache als Kleinigkeit abtun. Doch ich bin der Auffassung, das alles hinterfragt werden sollte. Also wie passen die Tatsachen zusammen, dass ein Betriebsbeauftragter für Abfall, Seminare in seinem vedischen Observatorium in Buchenweg 6, 89350 Dürrlauingen gibt? Eine mögliche Antwort darauf gibt uns Google auf Seite 4, inklusive einer sehr aufschlussreichen PDF-Datei, die Auskunft über eine Zwangsversteigerung des Grundstücks Buchenweg 6, 89350 Dürrlauingen, inkl. Bebauung festlegt. Vielleicht erklärt das, warum die Branchenverzeichnisse zwei Eintragungen unter dem gleichen Namen und mit dem gleichen Unternehmen vorzuweisen haben. Es erklärt aber nicht die Tatsache, warum Herr Thebrath noch immer die Anschrift des zwangsversteigerten Grundstücks in seinem aktuellen Machwerk verwendet.

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ag_nu__07.11.2011 – Zwangsversteigerung

Es ist daher wahrscheinlich, dass Herrn Dr. Bernward Thebrath die Zeit ausgegangen ist und er sich berufen sah, einen anderen Weg zu beschreiten – den Weg der Rache. Seitdem befindet sich Herr Dr. Thebrath auf einem Feldzug gegen den Staat – und er hat Verbündete gefunden. Eine kleine Anmerkung in eigener Sache sei an dieser Stelle gestattet. In vielen meiner Artikel schreibe ich über Intentionen. Ebenso oft habe ich vor unsauberen Intentionen gewarnt. Es gibt eklatante Unterschiede zwischen einer aufrechten, einer aufrecht gemeinten Handlung sowie Handlungen, die nach außen aufrecht erscheinen, jedoch schwanger von niederträchtigen Beweggründen sind. Letztere sind stets zum Scheitern verurteilt und richten mehr Schaden an, als das sie nutzen. Dies ist nach Fakten- und Indizienlage auch bei Herrn Dr. Thebrath der Fall. Ich nenne das Verrat in JEDER Hinsicht!

Aber steigen wir ein wenig tiefer in den Kaninchenbau hinab und befassen uns mit den Verbündeten. Festzustellen ist, dass Herr Thebrath seinen Rachefeldzug etwa ab September 2011 begann. Offenbar rennt er mit seinen „Thesen“ auch offene Türen ein. Nur so lässt sich erklären, warum dieser geistige Schund, in einer sehr manipulativen Art verfasst, auch noch Anhänger findet.

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Link zur Seite

Wer das angefügte PDF mit dem Beschluss des Gerichtes gelesen hat muss angesichts des dort angeführten Streitwertes verwundert den Kopf schütteln. Das Kammergericht musste wegen sage und schreiben 56,02 Euro seine Arbeit aufnehmen.

Hier die PDF Datei

Zur Erheiterung in diesen dunklen Minuten, bitte den nachfolgenden Link benutzen.

http://offiziellesantireichsdeppenforum.wordpress.com/2011/11/25/reichskriegsgerichtsprasident-dr-bernward-thebrath-zugleich-kommissarischer-deutscher-kaiser-seit-5-uhr-45-wird-zuruckgeschossen/

Es ist nur allzu offensichtlich welch schmutziges Spiel hier gespielt wird. Aber es ist um so unverständlicher, warum Menschen, die von sich behaupten aufgewacht zu sein, sich freiwillig vor einen Karren spannen lassen, den Herr Dr. Thebrath in den Dreck gezogen hat. Wir wissen um den desolaten Zustand der BRD, wir wissen um unsere korrupten Politiker, wir wissen, dass wir manipuliert und ausgenutzt werden. Aber warum, in Gottes Namen, spielen s.g. Wahrheitssuchende nur allzu gern den viel besungenen Michl, wenn es tatsächlich um die Wahrheit geht? Ich wage zu behaupten, dass ein Herr Thebrath nur die Spitze des Eisberges ist! Arglose Menschen fallen auf diesen Wichtigtuer herein, geben alles auf, werfen ihre Dokumente weg und bekommen dadurch Schwierigkeiten. Und wofür das alles? Doch nicht etwa um in die Freiheit zu gehen oder das System zu stürzen. Die Aktionen dieses Herren kamen den Steuerzahlern, in bislang unbekannter Höhe, teuer zu stehen. Er benutzt die Blogerszene, missbraucht die Wahrheitsbewegung und führt somit die erbrachten Leistungen ALLER Wahrheit-Suchenden ad absurdum. Das ist INAKZEPTABEL! Spätestens an diesem Punkt sollte jeder Blinde gemerkt haben, warum Herr Thebrath die nationalistisch/heimatlich Denkenden als Speerspitze benutzt hat. Er macht aus seinem vermeindlichen Unrecht das Unrecht aller und er hat sehr gut erkannt, dass ihm die ehrlichen, heimatlich Orientierten nur allzu willig unter die Arme greifen. Er hat sie missbraucht, hinters Licht geführt, in die Irre geleitet und in Gefahr gebracht!

Du willst wissen, was in diesem Land los ist? Dann öffne nicht nur deine Augen. Öffne deinen Verstand!

Plünderland ist abgebrannt

Bundesadler
Bild: pagenstecher.de

Die BRD ist kein Staat – jedenfalls nicht nach juristisch-völkerrechtlichem Staatsbegriff. Über diese Problematik wird auf vielen Blog diskutiert, jedoch, und das ist meine persönliche Meinung, aufgrund völlig falscher Grundannahmen. Da werden Gesetze zitiert und interpretiert, ohne die Wirklichkeit mit einzubeziehen. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei diesen Diskussionen um zwei unterschiedliche Themengebiete. Zum einen wäre da die Annahme über ein, dem Wunschdenken entsprungenem, Gebilde Staat, dass seine Bedeutung im Laufe der Zeit verloren hat und nur noch de-facto bzw. rudimentär vorhanden ist. Auf der anderen Seite wird aufgrund von Gesetzestexten argumentiert, um die Rechtmäßigkeit von Handlungen bzw. die bloße Existenz der BRD zu widerlegen. Der ganze Trubel darum ist nicht nur unnötig, erfordert doch die Auseinandersetzung damit enorm viel Energie und Zeit, sondern auch ein s.g. Nullsummenspiel. Es kommt zwar nichts dabei heraus, aber immerhin hat man allen gezeigt, wie toll man doch ist. Leider gibt es noch zu viele, die auf diese Stillbeschäftigung fern der Wirklichkeit herein fallen, statt die Wirklichkeit anzuerkennen.

In Wirklichkeit ist es nämlich so.

Zitat:
Nach einer gängigen politikwissenschaftlichen Definition ist der Staat das System der öffentlichen Institutionen zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens.
Quelle: Wikipedia

Die Definition eines Staates nach seinen, real vorhandenen, Eigenschaften scheint mir die sinnvollste zu sein, da sie die Wirklichkeit korrekt abbilden. Alles andere ist Wunschdenken. Unbestritten dürfte sein, dass ein Staatsvolk seines ursprünglichen Staates beraubt, und aus einem juristisch-völkerrechtlichen Staat ein Verwaltungskonstrukt nach einer gängigen politikwissenschaftlichen Definition wurde. Das ist die Wirklichkeit, so bitter es auch klingen mag. Das Kindlein ist demnach schon im Brunnen und die folgerichtige Handlung wäre, es wieder heraus zu holen. Stattdessen – um das zu versinnbildlichen – wird über die Fallgeschwindigkeit, das Gesetz der Gravitation, die Höhe Brunnenmauer und die Tiefe des Brunnens etc. diskutiert. Fürwahr, sehr fruchtbringend. Die Härtesten unter den Wirklichkeitsverweigerern gehen sogar noch einen Schritt weiter. Auch an dieser Stelle soll wieder ein Sinnbild den Aberwitz widerspiegeln. Angenommen es ist Montag. Diese Tatsache wird aber geleugnet und statt dessen gefordert, dass nach Rückrechnung ein alter Kalender zu gelten habe und nach diesem gerade Freitag wäre. Der Wirklichkeit zum Trotz werden dann noch alte Schriften zur Untermauerung der „Tatsachen“ herangezogen und man beschließt in Eigeninitiative, das gesellschaftlich etablierte und allgemein akzeptierte Datum zu ignorieren und den eigenen Kalender für sich selbst als gültig zu erklären. Zu allem Überfluss werden dann noch Behörden mit seitenlangen Stellungnahmen und Beweisführungen geflutet, selbstverständlich mit Angaben auf uralte Quellen.

Allem Anschein nach haben wir also ein Problem und keine adäquate Lösung. Das Diebesgesindel jedoch, hat nach wie vor freie Hand. Wer in der Lage ist, die Geschehnisse der vergangenen 20 Jahre mit etwas Abstand zu betrachten sollte bemerkt haben, dass sich in dieser Zeit etwas großes angebahnt hat und dieser Tage an unsere Türe klopft. Ähnlich dem bevorstehenden Abriss eines Gebäudes – um bei den Sinnbildern zu bleiben – haben Diebe alles an sich gerissen und behaupten gegenüber der staunenden Öffentlichkeit, dass alles legitim wäre – schließlich wurden sie gewählt und der König der Diebe hat alles für rechtens befunden.

Ehrlich gesagt bin ich der Auffassung, das dieser ganze Wirbel um staatliche Selbstverwaltung ein groß angelegter Schwindel ist und es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn sich eines Tages herausstellen sollte, dass auch hier Geheimdienste ihre Finger im Spiel hatten. Die markanteste Charakteristik eines Staatsvolkes ist der Zusammenhalt in der Gesellschaft, die Einigkeit. Man muss aber nur die Nachrichten lesen, die Artikel und Kommentare in den Blogs und Foren studieren um zu erkennen, dass es so etwas wie Einigkeit nicht gibt. Und sobald verbindende Elemente zwischen den verschiedenen Gruppierungen in Erscheinung treten ist zu beobachten, wie diese systematisch zerstört werden.

Vom Schlechten des Guten

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Eine Meinung zu haben ist zwar besser als gar keine, aber sie wird auch allzu oft überbewertet. In der Folge werden dann Konsequenzen gefordert bzw. Aktivitäten auf den Plan gerufen, die völlig überzogen sind und zudem die nötige Aufmerksamkeit um ein vielfaches übersteigen. Wir erleben das täglich. Hübsch zurecht gemacht für das Pantoffelkino und selbstverständlich mit reichlich Gegenmeinungen gespickt, wird die sprichwörtlich tägliche Sau durchs Dorf getrieben. In den meisten Fällen handelt es sich um reine Propaganda bzw. Bagatellen, die normalerweise nicht der Rede wert wären. Was für den einen Fußball, Rennsport oder das Nachmittagsprogramm an Ablenkung bereit hält, wird für andere in gesellschaftliche oder politische Themen verpackt und geliefert.

Mittlerweile bin ich zu der Überlegung gelangt, dass die Menschheit gerade im Begriff ist, sich selbst zu zerstören. Nicht nur unter Schirmherrschaft der Schattenregierungen, vielmehr aus Selbstsucht der einzelnen Individuen. Die steuernden Elemente sind zwar schwerlich abzustreiten und für den aufmerksamen Beobachter auch sichtbar, im Kern jedoch sind nicht nebulöse Gesellschaften oder Interessengruppen für den desolaten Zustand auf der Erde verantwortlich. Die Verantwortung dafür trägt jeder Einzelne selbst. Aus der Rolle eines Opfers (ebenfalls mitschuldig) haben immer die Anderen Schuld, weil (…….. Platz für 1000 Gründe). So einfach ist es aber nicht. Schließlich spielt auch jedes Opfer seine, ihm angedachte, Rolle – mit Hingabe. Erkennbar ist das an ganz einfachen Tatsachen, die jedoch geleugnet werden. Selbstbetrug und Heuchelei haben dieser Tage Hochkonjunktur und es ist kein Ende in Sicht.

Was ist denn die Wahrheit? Interessiert sie überhaupt jemanden oder geht es nur um Konsum von Informationen? Ist nicht Wahrheit sondern eher Selbstbestätigung, Selbsterhöhung, Rechthaberei oder gar die Verbreitung von Angst das angestrebte Ziel? Hinter jeder Tat steckt ein bestimmtes Motiv. Welches Motiv steckt hinter der Suche nach oder der Verbreitung von Wahrheiten? Da die reine Nächstenliebe nur noch in Spuren vorhanden ist, müssen die wahren Motive anderer Natur sein. Daher bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass Suche bzw. Verbreitung von s.g. Wahrheiten nur ein Vorwand, oder Mittel zum Zweck sein kann. Der Vorwand für die Konsumenten wäre, nichts tun zu müssen. Auf der anderen Seite ist das Mittel Marketing und der Zweck wäre somit, abgesehen von den Selbstsüchten, Bereicherung auf Kosten der Konsumenten.

Wahrheit ist nichts anderes als ein Teil eines Binärsystems. Das Gegenteil davon ist die Unwahrheit. Abgekürzt: wahr / falsch oder auch true / false bzw. 1 / 0. Nun sollte auch langsam klar werden, warum nach der Wahrheit nicht gesucht werden kann. Es handelt sich lediglich um Logik und die ist bekanntlich frei von Qualitäten. Wahrheit sowie Unwahrheit sind demnach kein Bewertungssystem sondern Ausdruck (das Wiederspiegeln) von Motiven der Wirklichkeit. Die Abweichung zwischen Willensbekundung und Tat ist in der Regel dass, was wir als Wahrheit oder Unwahrheit bezeichnen – obwohl die Motive klar zu erkennen sind. Wem das zu schwerverständlich ist, kann die Friedenspolitik der USA im nahen und mittleren Osten als Analogie heran ziehen.

Willensbekundung = Frieden in der Region
Tat = Entsendung von Truppen und Flottenverbänden
Motiv = Rohstoffe und geostrategische Stützpunkte

Welche Qualität ist denn nun der Wahrheit beizumessen? Abgesehen von persönlichen Bewertungssystemen und Weltanschauungen, keine. Es geht stets um die Wirklichkeit und diese unterliegt einem Prinzip – dem Wirken. Da wir nun erkannt haben, dass es Wirkprinzipien gibt, solle es nicht schwer fallen, diese mit den erforderlichen Motiven (persönlich) und Gesetzmäßigkeiten (natürlich) in Verbindung zu bringen. Daraus folgt, dass die Wahrheit weder gesucht werden muss, noch gesucht oder gefunden werden kann. Dieses Unterfangen ist also reine Zeitverschwendung und sollte gegen eine klare Sicht und einen logischen Verstand getauscht werden. In letzter Konsequenz müssten auch mit dem Bekanntwerden von Wahrheiten Wirkprinzipien greifen aber an genau diesem Punkt trennt sich die Spreu vom Weizen auf wundersame Weise. Wo keine Ursachen gesetzt werden, kann auch keine Wirkung einsetzen und wo keine Wirkung einsetzt – gerade im Hinblick auf die s.g. Wahrheit – sollten die Motive hinterfragt werden.

Der orwell’sche Neusprech (Krieg = Frieden) sollte ein Grund mehr sein, die Suche nach der Wahrheit einzustellen. Dank der babylonischen Sprachverwirrung ist es schon schwer genug, die Menschen über Ländergrenzen hinweg zu verstehen. Der Sprachverwirrung dieser Neuen Weltordnung haben wir aber zu verdanken, dass die Sprache im eigenen Land nicht mehr verstanden wird und Sätze nichts anderes als Platzhalter sind, in denen Vokabeln beliebig ausgetauscht und in ihrem Sinn verdreht werden.

Somit bliebe abschließend festzustellen, dass alles so ist, wie es ist und das nur aus einem einzigen Grund – weil es so sein soll.

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. (Matthäus 7,16)
… dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Die Endlichkeit des Unendlichen

unendlich
Bild: blog.1a-wandtattoos.de

Das neue Jahr ist schon wieder Alltag und eben dieser lädt zu einer neuen Runde im Hamsterrad unserer, nur durch stetes Wachstum überlebensfähigen, Gesellschaft ein. Motiviert durch die Neujahrsansprache unser aller Bundesmuddi, die zwar nichts konkretes, dafür aber jede Menge Worthülsen in reichlich „bla bla“ gehüllt, von sich gab, greift die treue Zahldrohne wie selbstverständlich zum Hammer, um sein Bestes für das Erreichen des Planziels – dem jährlichen Wirtschaftswachstum von 3% – zu erreichen. Schließlich muss man ja – und das geht auch, ohne über die eigenen Handlungen bzw. Ursache und Wirkung nachzudenken. Das würde schließlich bedeuten, den Kopf dafür zu benutzen wofür er ursprünglich vorgesehen war. Allen voran sind es die Erwachsenen, die reifen Mitmenschen. Also jene, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen, die ihren Kindern beibringen und vorschreiben, wie sie sich innerhalb des Gesellschaftssystems zu verhalten haben. Es sind genau die Erwachsenen, die der größten Glaubensgemeinschaft in der westlichen Welt angehören, unerschütterlich in ihren Glaubensgrundsätzen, dass

– der Plapperkasten stets die Wahrheit verkündet
– die da oben schon alles richten werden
– man nichts gegen Armut, Leid und Kriege unternehmen kann
– man ohne Arbeit wertlos sei
– nichts unser Geldsystem erschüttern kann
– Parteien die Interessen der Bürger vertreten
– man nichts zu verbergen hat
– es keine Alternativen gibt
– es immer weiter so geht

Diese Ansichten zu vertreten und zu verteidigen erfordert schon einen ziemlich festen Glauben. Da selbst die stetig steigenden Ablasszahlungen mit Inbrunst geleistet werden, könnte man schon von religiösem Fanatismus sprechen. Wohl am beeindruckendsten ist der unerschütterliche Glaube daran, dass es immer so weiter gehen wird. Allen Naturgesetzen zum Trotz dem propagierten Wachstumswahn zu folgen – auch wenn er Krieg, Armut und Zerfall nach sich zieht – ist im wahrsten Sinne das Wortes, verrückt. Wachstum ist stets endlich. Jeder Grashalm „weiß“ das. Oh ja, die Menschen wissen das auch. Nur verlagert man das Ende des Wachstums gern an einen Zeitpunkt, der als „irgendwann“ bezeichnet wird. Fatal, denn „irgendwann“ kann in einem Jahrzehnt, einem Jahr, einem Monat oder schon morgen sein. Die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen und sich in seine Komfortzone zurück zu ziehen, hält die Dinge in ihrem Lauf nicht auf. Auch wenn sie „erst“ „irgendwann“ passieren. Ein wichtiger Aspekt, wenn nicht gar der Wichtigste überhaupt, wird gern übersehen. Obwohl wir uns scheinbar in der Zeit vorwärts bewegen, so tickt doch die Uhr der nahenden Ereignisse, wie auch die des Lebens, beständig rückwärts. Aber selbst nach Ablauf der Zeit – oder auch Frist – hält man lieber am Selbstbetrug fest und erklärt das Eintreten des Unabwendbaren mit Begriffen wie „plötzlich“ und „unerwartet“.

Was sollten wir nun daraus lernen? „Alles“ hat seine Zeit(spanne). In dieser Zeit kann sich „alles“ entfalten. Ist die Zeit(spanne) um, wird „alles“ zerfallen. Auch wenn diese Sichtweise ziemlich trivial erscheint, so soll an dieser Stelle ein, in diesem Zusammenhang stehender, wesentlicher Aspekt nicht ungenannt bleiben. Die Rede ist von der Qualität. Ein ehernes Naturgesetz ist das Gesetz des Stärkeren Organismus. Ungeachtet der Tatsache was wir darunter verstehen, vereinigt dieses Gesetz Prinzipien in sich, die nicht nur den Fortbestand sichern, sondern auch qualitativ höherwertige Nachkommen hervorbringen. Kurz gesagt, Klasse statt Masse. Die Missachtung dieses Gesetzes hat schwer wiegende Folgen. Schließlich stehen Qualität und Quantität in Konkurrenz zueinander – noch dazu in mehrfacher Hinsicht. Während Quantität stets Ansprüche stellt und immer mehr von allem fordert, setzt die Qualität auf Beständigkeit und Optimierung – was innerhalb endlicher Systeme durchaus verständlich ist.

Unter diesen Gesichtspunkten kann ein kapitalistisches Wirtschaftssystem maximal so lange überleben, bis alle Ressourcen aufgebraucht sind. Es beruht auf Gewinnmaximierung (Quantität) und diese ist nicht mit Beständigkeit (Qualität) in Einklang zu bringen. Alle Predigten über ewiges Wachstum sind verlogen. Jegliche Art von Wachstum stößt an seine natürlichen Grenzen – ausnahmslos.