Ein frohes (Schlacht)Fest

Man sollte ein Problem immer von verschiedenen Seiten betrachten. Dieser gut gemeinte Vorsatz wird meist außer Acht gelassen oder gar nicht erst in Erwägung gezogen. Schließlich ist man auf die Problemlösung fixiert und da wirken abwegige Gedanken nur störend. Was aber, wenn das anvisierte Problem gar nicht das eigentliche Problem darstellt, sondern lediglich die (Aus)Wirkung eines ganz anderen, viel tiefer greifenden Prozesses ist? Darum ist es in den aller häufigsten Fällen ratsam, erst einmal den Ursachen nachzugehen. Aber nur die Ursache, der Ursache einer Ursache herauszufinden, reicht oft nicht mehr aus. Zu kompliziert erscheinen die Zusammenhänge, zu sehr ineinander verwoben, die Mitspieler. Dabei ist es so einfach zu verstehen, wenn man erst begriffen hat, dass alles (nur) ein Theaterspiel ist – noch dazu ein ziemlich brutales. Dieser Vergleich hinkt keineswegs, denn wir haben eine Bühne, Darsteller und eine Geschichte mit der dazugehörigen Dramaturgie – also ganz wie im richtigen Leben. Bringen wir an dieser Stelle die Ursachenforschung ins Spiel, fällt es zumindest dem geübten Beobachter nicht schwer, die Aufführung zu durchschauen und auch Zuflösse, Bühnenbildner und Regie mit dem Schauspiel in Verbindung zu bringen. Aber reicht das schon für ein Gesamtbild aus? Erwähnenswert wären zumindest noch der Autor des Stücks, der Komponist und die Schar der Bühnenbildner. Ohne sie gäbe es keine Aufführung, keine „nette“ Geschichte, keine Dramaturgie und somit auch für den Zuschauer kein Erleben des Ganzen. Aber reicht denn diese Ebene der Ursachenforschung schon aus? Immerhin wissen wir bis jetzt nur, dass es eine Aufführung mit dem dazugehörigen Personal gibt. Blickt man an dieser Stelle über den Tellerrand wird man sich des Gebäudes gewahr, das eigens für diese Aufführungen errichtet wurde und vorher bestenfalls als architektonisches Meisterwerk Beachtung fand. Dieses braucht jedoch Finanziers. So eine „Puppenkiste“ muss schließlich von jemandem oder einer Gruppe unterhalten werden. Und ganz am Ende dieser Recherche stößt man auf eine Person oder einen Personenkreis, die erst die Idee eines Theaters hatten und es eigens aus dem Grund errichten ließen, ein Schauspiel zu inszenieren.

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es Menschen und Gruppen auf diesem Planeten geben muss die so einflussreich sind, dass sie tiefgreifende Veränderungen bewirken können und auch stets danach trachten, dies zu tun. Wir sind uns außerdem der Tatsache bewusst, dass diese Menschen sehr vermögend sein müssen. In einem System, dass überwiegend auf Geld basiert sind solche Prozesse ohne privates Vermögen nicht realisierbar. Und wir müssen auch anerkennen, dass sich diese Menschen außerhalb der Systemstrukturen befinden und möglicherweise sogar zu den System-Designern gehören. Angenommen – nur angenommen – diese „Designer“ konstituieren sich in regelmäßigen Abständen und verfolgen mit der Verwirklichung ihrer Ideen ehrenwerte Absichten… Diese Annahme dürfte einigen Lesern reichlich schwer fallen. Schließlich „wissen“ wir doch alle, welche Ziele mit der Schaffung einer NWO verfolgt werden. Aber stellen wir dieses „Wissen“ nur für diesen Artikel in den Hintergrund und betrachten die eben erwähnte Annahme weitestgehend vorurteilsfrei.

Wir leben in einer polaren Welt und die Dualität drückt sich in ausnahmslos jedem Lebensbereich aus. Bar dieses Wissens unterstelle ich, dass auch die Reichen und Mächtigen in unterschiedliche Lager gespalten sind und sich somit auch in ihren Zielen unterscheiden. Daher ist es nicht selten, dass ein Projekt aus guten Intentionen heraus entstanden sein mag, am Ende aber völlig gegensätzliche Ziele damit verfolgt werden. Die Widersprüche sind oftmals so offensichtlich das man meinen könnte, die Initiatoren führen ausschließlich böses im Schilde. Betrachtet man jedoch die Strukturen hinter solchen Projekten etwas genauer, fallen Unterschiede zwischen dem was „bestellt“ und dem was „geliefert“ wurde auf. Im Hinblick auf die NWO tun sich in diesem Zusammenhang ganz andere Welten auf. Man stelle sich das Ganze als eine Art Bauplanung vor. Um ein Objekt (in diesem Fall ein neues Gesellschaftssystem) errichten zu können, wird zuerst ein Fundament benötigt. Für die unterschiedlichsten Objekte (Systeme) gibt es unterschiedliche Fundamente und es sollte einleuchten, dass ein asiatisches Fundament nicht kompatibel mit einem europäischen oder amerikanischen sein kann.. Betrachten wir nun die Planung eines neuen Gesellschaftssystems, noch dazu eines weltweiten, wird schnell klar, dass ein Art „Universal-Fundament“ notwendig ist. Schließlich müssen oder sollen, so die Idee der Designer, alle Völker der Welt darauf aufbauen (können). Dieses Fundament muss gewisse Eigenschaften besitzen und sollte auch dem einem oder anderen „Beben“ standhalten. Angenommen, die Planungs- und Ausführungsarbeiten waren erfolgreich und nehmen wir weiterhin an, dass auf diesem Fundament etwas ganz anderes errichtet wurde, als von den einstigen Planern angedacht war – auf einem Universal-Fundament kann schließlich alles Mögliche errichtet werden. Nehmen wir weiterhin an, dass den Planern die Macht aus den Händen geglitten ist und von einer skrupellosen Clique an sich gerissen wurde… Das sind auf jeden Fall sehr viele Annahmen auf einmal. Aber wie würde die Welt aussehen, wenn es tatsächlich so wäre? Hätte wir dann nicht genau das, was uns heute umgibt?

Die Bush-junior-Regierung z.Bsp. hat uns gezeigt, von welchem Schlage jene „Persönlichkeiten“ sind, die das destruktive Lager der Mächtigen bevölkern. Es ist der Popanz, bestehend aus Emporkömmlingen reicher Familien, die durch Geld, Kungelei und krumme Geschäfte an Macht und Einfluss gewonnen haben. Diese Typen als Politiker zu bezeichnen, ist eine Beleidigung dieses Berufsstandes. Allein der Machtantritt Bush’s hat schon sehr deutlich werden lassen, was mit Geld und Einfluss erreicht werden kann. Wahlbetrug ist da nur eines der kleineren Übel. Nun kann man sich aber schwer vorstellen, dass dieser Sunnyboy Bush auch nur einen blassen Schimmer von Politik, geschweige denn, Diplomatie oder weitsichtiger Planung hat. Es fällt sogar schwer zu glauben, dass dieser Spacko mit seinem dümmlichen Gesichtsausdruck zu den Systemdesignern der NWO gehören soll. Wenn so die erste Garnitur der Gegenseite aussieht, sollten wir unbedingt Angst um unsere Welt haben. Betrachten wir nun das Geschehen auf der Welt seit der Machtübernahme Bush’s etwas genauer fällt auf, dass sich einiges verändert hat – eine andere Gangart eingelegt wurde. Es begann alles mit dem 11. September. Diesem „Anschlag“ ging eine weitreichende aber unübersehbar schlampige Planung voraus. Viele Ereignisse erwecken den Anschein, dass sie nur ad-hoc geplant und wacklige Erklärungsmodelle erst bei Bedarf zusammengezimmert wurden. Ebenso verhält es sich mit den später erlassenen Gesetzen. Sie stammen ganz offensichtlich aus einer ganz anderen Feder als derer, die bis dato das politische und gesellschaftliche Leben in den USA bestimmten. Ich wage zu behaupten, dass der 11. September nie hätte stattfinden können, wenn kein, wie oben bereits erwähntes, Universal-Fundament vorhanden gewesen wäre. Was die Bush-Administration auf diesem Fundament errichtet hat, ist vergleichbar mit einer Bretterbude aus Abfallholz und entspricht nicht im Entferntesten dem ursprünglichen Vorhaben der System-Designer. Irgend etwas tiefgreifendes muss damals in den oberen Etagen der Macht passiert sein. Und es sieht sehr nach einer bösartigen List aus – und es stinkt gewaltig nach Geldadel. Dieser Geldadel hat es am Ende geschafft, den Pöbel der Oberschicht an die Macht zu hieven um ihn als PRÄSIDENTEN in die Annalen der Geschichte eingehen zu lassen. Welch eine Farce…

Während Politik in früheren Zeiten mehr oder weniger einem Theaterstück ähnelte, ist sie heute nur noch mit einem miesen Bühnenstück der fünften Garnitur von Laiendarstellern vergleichbar. An den Handlungen einer Frau Merkel bspw. ist sehr deutlich erkennbar, dass ihre Qualitäten auf ganz anderen Gebieten zu suchen sind. Mit Politik hat dieser Firlefanz jedenfalls nichts zu tun. Politik ist eine Kunst, die nur wenige Menschen beherrschen. Die Hau-drauf-Mentalität der politischen Klasse heute ist nichts anderes als Geschäftemacherei, Geschacher um Pfründe und Posten. Die Führung der politischen Geschäfte wurde von den weltweit agierenden Konzernen und Bankhäusern übernommen. Politik ist zum Geschäft geworden. Gab man sich vor einigen Jahren noch die Mühe, dem Volk eine Veränderung schmackhaft zu machen, wird heute einfach von oben nach unten diktiert. Wie in einem Unternehmen haben die Untergebenen zu gehorchen, wenn sie nicht in Ungnade fallen wollen. §1 Der Chef hat immer Recht…

Bar dieser Tatsachen ist aber noch etwas anderes zu erkennen. Die Welt ist aus dem gesellschaftlichen Gleichgewicht geraten – worden. Ob das nun aus Fahrlässigkeit oder aus Kalkül geschehen ist, werden wir wohl nie eindeutig belegen können. Sicher ist jedoch, dass wir bald einen anderen Planeten brauchen werden, wenn in dieser Gangart weiter verfahren wird.

Aber was ist mit den „guten“ Mächtigen? Es muss sie geben, denn es gibt noch Kräfte, die sich für eine gesunde Balance einsetzen. Täten sie dies nicht, kippt das System aus der Dualität. Chaos wäre die Folge. Es gäbe dann ebenso kein „gutes“ mehr, wenn das „Böse“ restlos bekämpft würde. Umgekehrt wäre es genauso. Dieser Zustand würde jegliche Machtposition gefährden und kann daher nicht angestrebtes Ziel sein. Es könnte jedoch ebenso gut sein, dass das Gute gar nicht mehr durch das Böse bekämpft wird, weil es keinen Kampf mehr gibt. Durch Assimilation wurden schon ganze Völker ausgerottet. Warum sollte das nicht auch mit dem Guten so geschehen sein? Widerstand ist zwecklos! Sie werden assimiliert! Das es sich hierbei nicht nur um eine bloße Behauptung handeln kann ist daran erkennbar, dass den offensichtlich dümmsten Global-Playern das Spielfeld überlassen wurde. Was jeden Einzelnen von ihnen antreibt, sei es nun Gier, Machtbesessenheit, religiöser Fanatismus oder falsche Überzeugungen, hat die Wahrheitsbewegung durch intensive Recherchen herausgefunden und veröffentlicht. Doch es wird ein falsches Bild aus den Ergebnissen konstruiert. Stets wird dabei mit dem Finger auf jene gezeigt, die gerade in eine – vermeintliche – Machtposition gehievt wurden. Wohl wissend, dass jene Personen an den Regierungsspitzen nur Marionetten sein können wird man nicht müde, vom Wesentlichen, von den System-(Um)Designern abzulenken. Es wäre daher ratsam das Licht auf die Wenigen scheinen zu lassen, die noch um eine Balance zwischen beiden Prinzipien bemüht sind. Man entzieht dem „Bösen“ automatisch die Energie, wenn man sich dem „Guten“ zuwendet. Leider fällt dies immer schwerer, da sich schlechte Nachrichten besser verkaufen lassen. Somit ist auch der alternative Mainstream zu dem geworden, was er einst bekämpfte. Eine Bühne für das Spektakel des „Bösen“.

Werfen wir zunächst ein Blick auf die Charaktere der Menschen. Es wird stets behauptet, dass Geld den Charakter verdirbt. Dieser Behauptung kann ich persönlich nichts abgewinnen – dazu fehlen mir einfach ein paar Millionen. Dennoch wäre schwer zu beweisen, dass Geld die Persönlichkeit verändert. Vielleicht muss man dies etwas differenzierter betrachten. Die Gier z. Bsp. ist eine Eigenschaft, die nach Befriedigung verlangt. Gierige Menschen können nie genug bekommen, ganz egal wie viel sie bekommen. Es muss immer mehr und mehr sein. Selbstredend, dass gierige Menschen auch nichts oder nur sehr ungern bzw. nur unter Zwang etwas abgeben. Ob es sich dabei um Geld oder irgend etwas anderes handelt spielt keine Rolle. Der Charakter des Betreffenden ist von Gier bereits geprägt. Dann gäbe es noch Minderwertigkeitskomplexe, die mit der Hilfe von Geld kompensiert werden. Auch in diesem Fall ist nicht das Geld Schuld an der Charakterschwäche. Es verschafft dem Betreffenden nur ein Gefühl der Macht. Sobald diese Person jemandem gegenüber tritt bei dem Geld keine Rolle Spielt, ist sie wieder ganz, ganz klein. Auch die Bestechlichkeit soll nicht unerwähnt bleiben. Bestechliche Menschen sind nicht loyal. Sie haben für sich einen Preis festgelegt, für den sie bereit sind sich oder ihre Dienste zu verkaufen. Auch hier ist Geld nur Mittel zum Zweck. Gäbe es kein Geld, müsste irgend etwas anderes dafür herhalten. Somit wäre, zumindest im Ansatz, bewiesen, dass nicht Geld den Charakter verdirbt. Die Charaktere sind bereits verdorben. Sie erhalten durch Geld lediglich eine andere Qualität und erweiterte Möglichkeiten.

Dieser lange Anlauf war notwendig um ein Verständnis dafür aufzubauen, dass nicht Geld den Charakter verändert, sondern das der Charakter eine persönliche Eigenschaft ist, der andere Ursachen zugrunde liegen. Somit ist Geld lediglich ein geeignetes Mittel, um dem Charakter Ausdruck zu verleihen – an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen… Wer nicht über diese Mittel verfügt, muss eine geeignetere Ausdrucksweise finden, um seinem Charakter Geltung zu verschaffen. Womit wir beim Thema Macht und Politik angekommen wären. Ein flüchtiger Blick in das politische Geschehen lässt erahnen, wessen Geistes Kind die Persönlichkeiten sind. Von käuflich, über ignorant, hochmütig, herablassend bis rotzfrech und arrogant sind wirklich alle Charakterschweine auf der politischen Spielwiese vertreten. Es ließen sich noch so einige Attribute hinzufügen. Aber belassen wir es dabei. Fakt ist, dass sich DIESE verdorbenen Persönlichkeiten durch Lug und Trug zu den Herrschern über ihre Völker erhoben und kaltschnäuzig auf ein Recht pochen, dass sie sich aus den Fingern gesogen haben. Getrieben von Gier und falschem Ehrgeiz, nutzen sie ihre Macht schamlos gegenüber der Bevölkerung aus. Und an diesem Punkt wird deutlich, dass man charakterschwachen Idioten (idiōta) weder Macht noch Geld anvertrauen darf. Und dennoch hält sich an den Regierungsspitzen der Welt eine dekadente Kaste die von sich behauptet, Musterbeispiele für gute Staatsbürger zu sein. An Dreistigkeit kaum zu überbieten ist wohl die Tatsache, dass sie sich selbst mästen. Ausgestattet mit Privilegien und Befugnissen, genehmigen sich unsere s.g „Volksvertreter“ einen kräftigen Schluck aus der Pulle nach dem anderen. Jedes ihrer erlassenen „Gesetze“ dient ihnen und ihren Belangen. Diese Gesetze sind schon lange keine Regelwerke mehr, die ein funktionieren des Gesellschaftssystems gewährleisten. Es sind ausnahmslos Beschränkungen für die Allgemeinheit bzw. Wohltätigkeiten für die eigene Kaste – und doch dienen auch sie einem Herren.

Für die nun folgenden Überlegungen bedarf es einen Hauch an Vorstellungskraft. Könnte es sein, dass die Regierenden ihre Herren belügen und betrügen? Besteht zumindest die Möglichkeit? Wir kennen doch das Märchen vom guten König, dem hinterlistigen Kanzler und seiner Minister. Was wäre, wenn nicht deren Herren das Übel sind, sondern ihre Untergebenen an den Spitzen der Regierungen?

Ziehen wir als Beispiel die Idee eines vereinten Europas heran. Lassen wir die Idee und die Diskussion über die Vor- und Nachteile weg ist deutlich erkennbar, wer diesen riesigen Regierungsapparat in Brüssel geschaffen hat und wem er nützt. Dort werden ausschließlich Eigeninteressen vertreten. Von der Idee eines vereinten Europas spricht dort niemand. Das Parlament ist eine Lobbybude, bevölkert von hoch bezahlten und macht-geilen Betrügern. Auf den Fluren stinkt es nach Korruption und die Ergebnisse der Kommission lassen arge Zweifel an der Fachkompetenz ihrer Abgeordneten aufkommen. Bekommt man mal die Fratze eines dieser Parlamentarier zu Gesicht, ist als auffallendstes Merkmal der verschlagene Gesichtsausdruck erkennbar. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Reichen und Mächtigen dieser Welt, die Systemdesigner, dieses Europa „bestellt“ haben. Ihnen fehlen auch jegliche Kontrollmöglichkeiten. Einzige Informationsquellen für die „Auftraggeber“ sind ihre „Vertrauten“ und die öffentliche Berichterstattung. Wie unsere Medien es jedoch mit der Wahrheit halten, wissen wir nur allzu gut. Daher gehe ich davon aus das die System-Designer, ebenso wie wir, hinters Licht geführt und nach Strich und Faden belogen und betrogen werden. Diese Tatsache ist nicht zu leugnen, denn aus eigenem Erleben weiß ich, dass sich reiche Menschen besonders gut betrügen lassen. Der weit bekannte Freundschaftspreis für ein Produkt oder eine Dienstleistung ist nicht Ausdruck eines Preisnachlasses, sondern ein Preisaufschlag von 50 oder 100%. Schließlich gibt man Freunden doch gern etwas mehr… Diese Betrachtung soll helfen, den Focus für eine andere Herangehensweise der Problemlösung zu kalibrieren. Unterlassen wir das – und danach sieht es leider aus – könnte uns dies sehr teuer zu stehen kommen. Um aber erst einmal zu lernen, wie solche (Macht)Strukturen zu durchbrechen sind, hat uns diese „feine Gesellschaft“ eine fast unerschöpfliche Spielwiese überlassen, denn Macht spielt nicht nur auf der politischen Ebene eine bedeutende Rolle. Unser Alltag wird von Macht bestimmt und nur selten können wir uns dem widersetzen. Dem aufmerksamen Beobachter sollte zumindest auffallen, dass jeder, der nur einen kleinen Fetzen Macht besitzt, sei es als Vorstandsmitglied, Abteilungsleiter, Polier oder nur als einfacher Hausmeister, diese auch rigoros ausnutzt. Es wird stets nach unten getreten – mit allen verfügbaren Mitteln. Da wir dies nun erkannt haben, ist es an uns, der Umwelt zu signalisieren, dass wir nicht mehr bereit sind, dieses Spiel mitzuspielen.

Zusammenfassend könnte man sagen, dieses Gesellschaftssystem ist tot. Eine vorgetäuschte Lebendigkeit, die eher mit dem Mechanismus eines Funktionsapparates vergleichbar ist, hat nichts lebendiges, lebensbejahendes an sich. Von dir wird nur erwartet, dass du gut funktionierst, dich unterordnest, fleißig bist, deinen Beitrag zum Bestand des System leistest und das, obwohl schon unübersehbare Verfallserscheinungen sichtbar sind. Uns wird von Kindesbeinen an, von Eltern, Erziehern, Lehrkörpern und später von den Vorgesetzten eingetrichtert, dass nur gut ist, wer brav seinen Frondienst leistet. In diesem Sinne sind wir alle Funktionäre. Eingespannt ins tägliche Einerlei, der Erfüllung unserer Verpflichtungen hinterher rennend, verschwindet das weitere Umfeld außerhalb von Familie und Beruf hinter einem grauen Nebelschleier. Das aber gerade „ein Blick dahinter“ sehr erhellend sein kann, haben die Wistleblower dieser Welt eindrücklich bewiesen. Doch das Interesse der „Öffentlichkeit“ wird, mit Hilfe der Massenmedien und zunehmend auch vom alternativen Mainstream, seit Jahren von der Wirklichkeit abgelenkt. Anders gefragt: Kannst du dir vorstellen, dass ein Rockefeller, ein Gates, Obama, Bernanke oder eine Merkel abends vor der Glotze sitzt und sich davon berieseln lässt? Kannst du sie dir bildhaft vorstellen, wie sie zwischen den Werbepausen der Dayly Soups wild durch die Kanäle zapen oder zum Kühlschrank hechten, um Bier zu holen? Ich gehe davon aus, dass diese (Un)Persönlichkeiten etwas ganz anderes in ihrer Freizeit machen.

In dieses Sinne wünsche ich allen etwas Besinnung, beim Weihnachtsfest.

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9 Gedanken zu „Ein frohes (Schlacht)Fest

  1. Lieber Wanderer,
    eine sehr interessante Sicht, die Du da eröffnest. „Könnte es sein, daß…“ ist ein beliebtes Mittel, die Menschen zu verwirren – genauso wie es Mittel ist, die Menschen zum Nachdenken bewegen zu wollen – letzteres ist zweifellos Deine Absicht. 😉
    Und mit den meisten Deiner Argumente kann ich mich durchaus anfreunden.

    Wie an der Theorie der hohlen Erde zu sehen ist, kann man fast alles nachweisen – es ist nur eine Frage der Voraussetzungen und Gesetzmäßigkeiten, die man als gegeben annimmt.
    Zumal wir uns ja nach wie vor in einem sehr begrenzten Bereich des Universums aufhalten und also nur das wirklich WISSEN können, was wir hier mit Hilfe unserer sehr unvollkommenen Sinnesorgane und unseren von diesen Sinnesorganen abhängigen „Meßgeräte“ erkannt zu haben glauben (siehe auch http://bumibahagia.com/hans-im-gluck-sagt/zu-ende-denken-essay/meine-welt-ist-nicht-deine-welt/ und weitere Beiträge daselbst).

    Deine grundlegenden Voraussetzungen sind die bipolare Welt und die Formung des Menschen durch ebendiese „Umwelt“.

    Die polare Welt ist das, was wir davon sehen, wenn wir sie so sehen wollen bzw. so wie wir konditioniert sind sie zu sehen.
    Genauso könnte man den beiden Polen auch noch einen dritten zuordnen, indem beide vereint werden, z.B. „weiß – schwarz – grau“, oder „gut – böse – neutral“ und so weiter – auch daraus würde sich ein vollständiges Weltbild ergeben – das würde aber Deiner Logik das Wasser abgraben. Welche Herangehensweise richtig ist – wer WEIß das wirklich? Es spricht so einiges für die „Dreieinigkeit“… 😉

    Es gibt aber ein Kriterium, das unabhängig von allem gilt: „es ist nicht nur wichtig, welche Ziele man hat, sondern es ist genauso wichtig, daß die Mittel zu Erreichung dieser Ziele mit den Zielen übereinstimmen“ oder: Kein Zweck „heiligt“ irgendwelche nicht adäquaten Mittel.
    Nähere Erläuterungen sind wohl nicht nötig – wir sehen die momentane Entwicklung, die das sehr gut illustriert. Daher kann ich an einen „guten Willen“ als Ausgangspunkt der jetzigen Entwicklung nur schwerlich glauben.

    Ebenso muß die zweite Voraussetzung nicht unbedingt richtig sein, denn wie Du richtig festgestellt hast, ist zur Zeit fast jeder der sichtbaren Akteure („klein“ wie „groß“) ein „Böser“, der sich hemmungslos der Selbstsucht, der Gier, dem Geiz, dem Neid und der Verantwortungslosigkeit verschrieben hat – wo bleiben die vielen von der „guten “ Seite erzogenen Menschen? Die ja nach Deiner Logik fast genauso häufig auftreten müßten, um den Ausgleich der Bipolarität zu gewährleisten? Warum sind sie nicht sichtbar?

    Nun, die jetzige Lage ist recht einfach zu erklären: jeder Mensch an einer bestimmten Stelle hat eine gewisse Menge von Optionen zur Auswahl, wie er Entscheidungen trifft. Ein „guter“ Mensch wird nur die ethisch und moralisch vertretbaren Optionen als anwendbar ansehen, während ein „schlechter“ Mensch ALLE Optionen als anwendbar ansieht – im Ergebnis hat der „schlechte“ die besseren Karten, da er über mehr Optionen verfügt und daher „erfolgreicher“ sein wird. Nach hinreichend langer Zeit wird also jeder Machtapparat in den oberen Etagen von den durchsetzungsfähigeren „schlechten“ besiedelt sein – was wir real auch sehen.

    Das Märchen, daß „die oberen unter den Mittleren“ in jedem Machtapparat in Wahrheit das Sagen haben, kenne ich noch aus „realsozialistischen“ Zeiten – es war eine Lüge wie das meiste andere auch.
    Natürlich haben die Opas aus dem Politbüro nicht die Fäden gezogen, aber die Gestalter der Politik sind ganz woanders zu suchen – heute sehen wir – wo: in den Kreisen des internationalen Geldadels.
    Aber auch das ist nur ein weggezogener Schleier – es sind mehrere:

    So kommt es, daß ich mich nur noch über eines wundern kann: warum die „Cleveren“, die sich selbst als die „Macher“ sehen, so kurzsichtig sind und nicht erkennen wollen, daß sie auch nur Schachfiguren sind, die spätestens nach (meistens jedoch mit) Erfüllung ihrer Aufgabe den „hehren Zielen“ geopfert werden – wie die Geschichte das so nachdrücklich zeigt. Denn auch ihre „Schachspieler“ hängen wieder an Fäden… 😉

    Ich wünsche Dir erholsame Feiertage und alles Gute!
    LG
    HiG

    • Herzlichen Dank für diesen Kommentar, Hans. Einige Äußerungen regen zum Nach-Denken an, andere wiederum komplettieren das Gesamtbild auf wundersame Weise. Wären nur alle so konstruktiv…

      Um eventuelle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen möchte ich die Gelegenheit nutzen, meine Überlegungen zu einigen Punkten etwas genauer auszuführen.

      Ich pflege zwischen den Begriffen der Bipolarität und Dualität zu unterscheiden. Auf den ersten Blick mag dies vielleicht verwirrend sein aber bei genauerer Betrachtung ist, meiner Auffassung nach, Bipolatität das spaltende Prinzip und die Dualität das Prinzip der Ausgewogenheit zweier, sich bedingender Instanzen. Polaritäten können aufgelöst oder vervielfältigt werden. Je nach Konstrukt sind daher sogar Multipolaritäten möglich. Die Dualität hingegen vertritt das paarweise Auftreten jeweils eines Prinzips. Das wir in einer polaren (polarisierten) Welt leben, ist eine Tatsache. Aber was verursacht die Polaritäten? Wer spaltet und warum wird das nicht als solches erkannt? Insofern ist deine Aussage:“ Die polare Welt ist das, was wir davon sehen, wenn wir sie so sehen wollen bzw. so wie wir konditioniert sind sie zu sehen.“ zu 100% zutreffend. Mein „erhobener Zeigefinger“ weist aber in die Richtung bekannter Sprichwörter – wie man in den Wald ruft… man erntet, was zuvor gesäet…

      Deine Zweifel am Vorhandensein des guten Willens, möchte ich aus dem Weg räumen. Daher sei folgende Sichtweise gestattet. Vor der Definition von Zielen und noch weit vor dem Einsatz der dafür benötigten Mittel steht immer eine Intention – der Grund, für eine Handlung. Leider wird die Intention häufig in ihrem Sinn verdreht und gemäß Orwell’schem Neusprech mit den gegenteiligen Begrifflichkeiten belegt, um eine Aktion zu rechtfertigen. „Demokratisierung“ ist nur einer von vielen Begriffen, der das Eine ausdrückt und etwas anderes meint. Mit der Intention steht und fällt imho alles. Eine negative Intention kann nur negatives hervor bringen, auch wenn die Begrifflichkeiten drum herum etwas gänzlich anderes suggerieren sollen.

      Diese Sichtweise eröffnet auch ein Verständnis dafür, warum gute Taten in ihrer Häufigkeit den Schlechten nachstehen und trotzdem ein gewisser Ausgleich der Kräfte vorhanden ist – auch wenn sich die Waage bereits bedenklich in die negative Richtung neigt. Gute Taten erfordern in ihrer Gesamtheit weniger Aufwand. Nur ein Bruchteil ist notwendig und die meiste Energie davon verschlingt, mit großem Appetit, der innere Schweinehund.

      MfG
      Wanderer

      • Ja, Wanderer, danke – soweit verstanden – und einverstanden.
        Wobei mir scheint, daß die jeweiligen Polaritäten nicht aufgelöst werden müssen, denn sie bilden gemeinsam bereits ein Ganzes – das meinte ich auch mit der Dreieinigkeit. 😉

        Auch Dir schöne Feiertage – und mein Festtagswunsch an alle:
        beginnen wir einfach heute damit, allen anderen Menschen so zu begegnen, wie wir auch von ihnen behandelt und angesehen werden wollen – die Welt könnte sich sehr schnell sehr nachhaltig verändern… 😉
        LG
        HiG

  2. Pingback: Ein frohes (Schlacht)Fest « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

  3. @Wanderer
    Du übertriffst dich selber, Freund.
    Du lieferst uns hier einen Artikel mit sorgfältig zu bedenkenden Aspekten.
    Grossen Dank dir!

    Ich stutze am Punkt, wo du die kleine, oberste Führungsschicht beurteilst.
    Ich stutze nicht zum ersten Mal, nicht nur wegen der von dir angebotenen Sicht.

    ich hab mal ein ausführliches Interview mit einem der – wie ich meine – Ranghöchsten gelesen. Da war Dasselbe. Der war nicht „böse“. Der hat lautere Absichten, so kommt es mir daher!
    Ganz nebenbei jedoch findet er es natürlich und unumgänglich und wünschenswert, dass die Erdbevölkerung um 90% reduziert wird.

    Will sagen:
    Dass du die Regisseure als möglicherweise von der zweiten Garnitur hintergangen darstellst, ist WiRKLiCH zu bedenken.
    Sie nicht einfach als Höllenmaschinen abzustempeln ist angesagt.
    Ich lasse es hier jetzt, meine eigenen Spekulationen darüber, wer und wie sie wirklich sind, auszusprechen, viel zu wenig weiss ich.

    Doch nochmal. Toll. Prima. Das Wort zu Weihnachten für mich.
    Ich reblogge auf http://bumibahagia.com

    An Alle: Liebe ist der Stoff, aus dem alles gewirkt ist.

    • @ thomram:
      Die von Dir beschriebene Ansicht des „Regisseurs“ liegt in der Logik der Mächtigen: sie sind von ihren Grundüberzeugungen her schon derart auf ihr Machtdenken (divide et impera, panem et circensis, survival of the fittest etc.pp.) fixiert, daß ihnen eine andere Denkweise gar nicht mehr in den Sinn kommt – warum auch: sie sind ja soooo mega-erfolgreich und soooo mega-mächtig… 😉
      In deren Kopf kann ein Gedanke, daß die Erde auch für 10 Milliarden Menschen genug zum Sattwerden und in Fülle leben hervorbringt – wenn nur alles etwa gleichmäßig verteilt wird – gar nicht Fuß fassen: ein Leben ohne Selbstsucht, Gier, Neid, Geiz, Haß und Aggression ist für sie nicht vorstellbar, denn sie haben nie etwas anderes kennen gelernt.
      Soll man sie bemitleiden?

      Ich denke nein: Mitleid ist immer falsch, und Mitgefühl ist wohl auch nur an Grenzen angebracht – solange sie ihr Herz nicht „wiederentdeckt“ haben.
      Können wir ihnen dabei helfen?
      Wohl nur, indem wir es ihnen vormachen, wie man anders – menschlich – miteinander umgeht – siehe meinen obigen Festtagswunsch… 😉

      • @Hans
        Ich sehe es gleich wie du.

        Angesichts dessen, was inszeniert wurde und wird, ist die Versuchung, in Verachtung oder Wut oder Hass oder Verzweiflung oder Resignation – je nach Veranlagung – zu gehen täglich gross. Und sie bringt niemanden weiter, ja.

        Pflanzen wir unsere Bäumchen.

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