In God, we trust

Gebet
Bild: gott.info

Was hat er sich eigentlich dabei gedacht, der weise, alte Mann mit dem Rauschebart im Gesicht, als er Himmel, Erde und alles, was darauf kreucht und fleucht, erschuf? Hat er sich überhaupt etwas dabei gedacht? Oder könnte es eher so sein, dass die Entstehungsgeschichte das unabwendbare Ergebnis eines Prinzips widerspiegelt? Damit eines klar ist, wir reden hier über Gott. In diesem Artikel aber nicht auf der Grundlage von Religionen oder irgendwelchen dubiosen heiligen Schriften. Es geht hier einzig um das göttliche Prinzip. Dieses setzt natürlich einen Gott oder eine Gottheit voraus, was wiederum für gestandene Atheisten auf der einen Seite, als auch im Ergebnis für religiöse Menschen auf der anderen Seite, eine nicht leicht zu verdauende Geisteskost darstellt.

Damit aus dieser Schrift kein Streit zwischen Atheisten und religiösen Menschen entfacht wird – was den Zweck dieses Artikels verfehlen würde, soll an erster Stelle eine Definition die Fronten klären.

Was ist Religion und was ist Atheismus? Religion steht für den Glauben. Glaube wiederum definiert sich durch die einfache Tatsache, dass eine Annahme weder belegbar, noch in letzter Konsequenz beweisbar ist und somit geglaubt werden muss bzw. kann. Somit ist Religion eine Frage der Einstellung zu einem bestimmten Weltbild, dass den jeweiligen geistigen Entwicklungsstand einer Person widerspiegelt. Aber was ist dann Atheismus? So gesehen ist Atheismus nur ein redundantes Wort für etwas das betreffende Personen verwenden, um sich von religiösen Glaubensgemeinschaften abzugrenzen – obwohl ihr Weltbild in Wahrheit nichts anderes als ein Glaubensbekenntnis ist. Somit gilt, was man weiß, braucht man nicht zu glauben. Und da wir wissen, das die Schaffung von Wissen (Wissenschaft) ein fortlaufender Prozess ist, der in der Regel alle 100 Jahre das bislang angesammelte Wissen infrage stellt bzw. ad absurdum erklärt, wissen wir nur, dass wir nichts wissen. Somit sollte klar sein, dass weder Religionen, noch Atheismus oder gar Wissenschaften in der Lage sind, die Wirklichkeit zu beschreiben, geschweige denn, zu erklären. Sie alle unterliegen einem einzigen Prinzip – dem Glauben und somit, der Religion.

Dieser (blinde) Glaube schließt aber ein göttliches Wirken oder ein göttliches Prinzip kategorisch aus und richtet den Fokus innerhalb einer Glaubensgemeinschaft nur auf einen bestimmten Punkt. Die Durchsetzung der eigenen Ziele. Und genau damit kann man nicht nur Gott ferner nicht sein – verstößt man doch gegen alles Wahre und Wahrhaftige zu Gunsten eines Glaubenssystems.

Du hast spätestens bis zu diesem Absatz gemerkt, dass ich keinen Unterschied zwischen religiösen und wissenschaftlichen Glaubenssystemen mache. Aus welchem Grund auch? Nur weil sich durch Wissenschaft empirisch nachweisen lässt, was eine andere Generation ebenso empirisch widerlegt? Warum soll ich einen Unterschied machen zwischen den jeweiligen Glaubenssystemen? Es spielt überhaupt keine Rolle ob die „heilige“ Schrift ein Märchenbuch, der Koran, die Bibel oder ein wissenschaftliches Machwerk ist. Ist der Glaube stark genug (stark = dogmatisch), ist das seichte Gemüt eines jeden Menschen geneigt, jeden noch so abwegigen Schwachsinn zum Lebensinhalt und somit alle seine Handlungen bzw. Unterlassungen davon abhängig zu machen. Diesen Gedanken könnte man zumindest als Anlass dafür nehmen, um eine etwas andere Sicht auf den desolaten Zustand unserer Gesellschaftssysteme zu werfen und die, sich daraus ergebenen Erkenntnisse, neu zu beurteilen.

Kommen wir nun zur Frage aller Fragen. Gibt es einen Gott? Eine Antwort auf diese Frage kann nur ein Näherungswert sein. Die schlussendliche Antwort jedoch, ist reine Glaubenssache. Ebenso wie die Urknalltheorie, gibt es für uns keine eindeutigen Beweise. Obwohl ich geneigt bin, die Urknalltheorie insoweit anzuerkennen, da wir ihr alle mehr oder weniger, von ihr abstammen. Vor einiger Zeit habe ich dazu das Gleichnis anhand der Befruchtung der Eizelle einer Frau zu erklären versucht. So wäre, zumindest nach dem hermetischen Gesetz, eine Analogie zur Entwicklung des uns bekannten Universums, also auch zu Gott, vorhanden, ebenso wie der Hinweis, dass nicht alles aus sich selbst heraus entstehen kann und somit stets eine Befruchtung von außen bedingt. Schwer vorstellbar, ich weiß. Daher kann auch jegliche Diskussion darüber nur irreführend sein. Gleichsam sollte aber nun klar werden, welche Prinzipien hinter religiösen Weltanschauungen stehen und wie weit diese vom göttlichen Prinzip abgerückt sind.

Auch wenn ich persönlich keiner religiösen Gemeinschaft angehöre, so glaube ich dennoch an Gott. Diese Aussage mag irritieren aber anders als mit göttlichen Einflüssen, können einige Dinge auf dieser Welt nicht erklärt werden. Die Wissenschaft neigt an diesen unerklärlichen Dingen stets dazu, Erklärungsmodelle zu entwickeln, die sich anhand des bisherigen Wissensstandes der naturwissenschaftlichen Fachrichtungen berechnen oder reproduzieren lassen. Diese Vorgehensweise ist jedoch ebenso irreführend, da sich die Wissenschaft Methoden bedient, die Gott nicht verwendet (hat). Somit ist festzustellen, dass man mit Hilfe der Wissenschaft und ihrem Hokuspokus zwar ähnliche Ergebnisse erzielen kann, die aber von den natürlich entstandenen, inklusive ihrer Voraussetzungen, komplett abweichen. Das Ur-Suppenexperiment soll hierfür als exemplarisches Beispiel dienen. Nur lebendiges gebiert lebendiges und das ist auch der Grund dafür, dass bisher jegliches Ur-Suppenexperiment fehlgeschlagen ist. Ihnen fehlt der göttliche Funke. Ein eingefleischter Darwinist oder Naturwissenschaftler mag sich nun die Haare raufen und das ewige Mantra der natürlichen Auslese vor sich her brabbeln. Ändern wird auch er an den Tatsachen nichts. Die Wissenschaft hat bisher nicht mehr geleistet, als Raubkopien des göttlichen Schaffens zu erstellen und mit einem eigenen Label zu versehen. Die Gentechnik spricht Bände über die Unzulänglichkeiten der s.g. Wissenschaftler. Sie werden, selbst mit den größten Anstrengungen, NIEMALS in der Lage sein, Leben in seiner höchsten Perfektion zu erschaffen, geschweige denn, die Abhängigkeiten und Hierarchien der Organismen in der Lebens- und Nahrungskette verstehen. Sie sind nichts geringeres als einfache Raubkopierer!

Aber wie verhält es sich denn nun mit Gott? Um das Universum und das Leben mit all seinen komplexen Vorgängen zu erschaffen, muss Gott ein wahrhaftes Genie sein. Aber was wäre, wenn er das nicht ist? Was wäre, wenn Gott lediglich ein bestimmtes Prinzip vertritt und dies auch mit Hingabe über Äonen hinweg tut? Woher bekommt er seine Inspiration? Anders gefragt: was wäre, wenn wir Menschen, lebendiger und beseelter Teil des großen Ganzen, eine Funktion haben, die wir aus Gründen der Selbstsucht nicht (mehr) wahrnehmen? Wer nun meint, diese Überlegungen glichen religiösen Anschauungen irrt gewaltig. Es geht um das Prinzip des Ausgleichs, der Ausgewogenheit. Ohne Input, kein Output. Ohne Arbeit, keine Leistung. Ohne Leistung erfolgt Stillstand. Anhand einfacher Kausalitäten lässt sich so manches, hier auf der Erde angewendete Prinzip (wohl gemerkt, jedes menschliche Prinzip) erkennen. Daraus folgt, dass wir auf dem falschen Weg sind und uns daher nicht über Konsequenzen, hinsichtlich der Verletzung göttlicher Prinzipien wundern müssen. Wer da meint, davor gefeit zu sein ist naiv und ein Narr. Gerade jene Organisationen und Glaubensgemeinschaften die meinen, mit ihren Symbolen, Bildchen und Riten, göttlichen Beistand zu genießen, sind nichts anderes als ein erbärmlicher Haufen Bittsteller, die Gott – sprichwörtlich – in den Arsch treten und anschließend um Gnade winseln. Abstoßender und Ekel erregender können menschliche Repräsentanten wohl kaum in Gottes Augen sein – abgesehen vielleicht von den Satanisten und den, sich selbst beleuchtenden, s.g. Illuminaten.

Auch wenn mit diesem Artikel (wieder) nicht geklärt werden konnte, wer Gott in Wirklichkeit ist, sollte doch die eine oder andere Überlegung zum Nachdenken anregen, denn Gott ist nicht dass, was wir glauben…

Ein frohes (Schlacht)Fest

Man sollte ein Problem immer von verschiedenen Seiten betrachten. Dieser gut gemeinte Vorsatz wird meist außer Acht gelassen oder gar nicht erst in Erwägung gezogen. Schließlich ist man auf die Problemlösung fixiert und da wirken abwegige Gedanken nur störend. Was aber, wenn das anvisierte Problem gar nicht das eigentliche Problem darstellt, sondern lediglich die (Aus)Wirkung eines ganz anderen, viel tiefer greifenden Prozesses ist? Darum ist es in den aller häufigsten Fällen ratsam, erst einmal den Ursachen nachzugehen. Aber nur die Ursache, der Ursache einer Ursache herauszufinden, reicht oft nicht mehr aus. Zu kompliziert erscheinen die Zusammenhänge, zu sehr ineinander verwoben, die Mitspieler. Dabei ist es so einfach zu verstehen, wenn man erst begriffen hat, dass alles (nur) ein Theaterspiel ist – noch dazu ein ziemlich brutales. Dieser Vergleich hinkt keineswegs, denn wir haben eine Bühne, Darsteller und eine Geschichte mit der dazugehörigen Dramaturgie – also ganz wie im richtigen Leben. Bringen wir an dieser Stelle die Ursachenforschung ins Spiel, fällt es zumindest dem geübten Beobachter nicht schwer, die Aufführung zu durchschauen und auch Zuflösse, Bühnenbildner und Regie mit dem Schauspiel in Verbindung zu bringen. Aber reicht das schon für ein Gesamtbild aus? Erwähnenswert wären zumindest noch der Autor des Stücks, der Komponist und die Schar der Bühnenbildner. Ohne sie gäbe es keine Aufführung, keine „nette“ Geschichte, keine Dramaturgie und somit auch für den Zuschauer kein Erleben des Ganzen. Aber reicht denn diese Ebene der Ursachenforschung schon aus? Immerhin wissen wir bis jetzt nur, dass es eine Aufführung mit dem dazugehörigen Personal gibt. Blickt man an dieser Stelle über den Tellerrand wird man sich des Gebäudes gewahr, das eigens für diese Aufführungen errichtet wurde und vorher bestenfalls als architektonisches Meisterwerk Beachtung fand. Dieses braucht jedoch Finanziers. So eine „Puppenkiste“ muss schließlich von jemandem oder einer Gruppe unterhalten werden. Und ganz am Ende dieser Recherche stößt man auf eine Person oder einen Personenkreis, die erst die Idee eines Theaters hatten und es eigens aus dem Grund errichten ließen, ein Schauspiel zu inszenieren.

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es Menschen und Gruppen auf diesem Planeten geben muss die so einflussreich sind, dass sie tiefgreifende Veränderungen bewirken können und auch stets danach trachten, dies zu tun. Wir sind uns außerdem der Tatsache bewusst, dass diese Menschen sehr vermögend sein müssen. In einem System, dass überwiegend auf Geld basiert sind solche Prozesse ohne privates Vermögen nicht realisierbar. Und wir müssen auch anerkennen, dass sich diese Menschen außerhalb der Systemstrukturen befinden und möglicherweise sogar zu den System-Designern gehören. Angenommen – nur angenommen – diese „Designer“ konstituieren sich in regelmäßigen Abständen und verfolgen mit der Verwirklichung ihrer Ideen ehrenwerte Absichten… Diese Annahme dürfte einigen Lesern reichlich schwer fallen. Schließlich „wissen“ wir doch alle, welche Ziele mit der Schaffung einer NWO verfolgt werden. Aber stellen wir dieses „Wissen“ nur für diesen Artikel in den Hintergrund und betrachten die eben erwähnte Annahme weitestgehend vorurteilsfrei.

Wir leben in einer polaren Welt und die Dualität drückt sich in ausnahmslos jedem Lebensbereich aus. Bar dieses Wissens unterstelle ich, dass auch die Reichen und Mächtigen in unterschiedliche Lager gespalten sind und sich somit auch in ihren Zielen unterscheiden. Daher ist es nicht selten, dass ein Projekt aus guten Intentionen heraus entstanden sein mag, am Ende aber völlig gegensätzliche Ziele damit verfolgt werden. Die Widersprüche sind oftmals so offensichtlich das man meinen könnte, die Initiatoren führen ausschließlich böses im Schilde. Betrachtet man jedoch die Strukturen hinter solchen Projekten etwas genauer, fallen Unterschiede zwischen dem was „bestellt“ und dem was „geliefert“ wurde auf. Im Hinblick auf die NWO tun sich in diesem Zusammenhang ganz andere Welten auf. Man stelle sich das Ganze als eine Art Bauplanung vor. Um ein Objekt (in diesem Fall ein neues Gesellschaftssystem) errichten zu können, wird zuerst ein Fundament benötigt. Für die unterschiedlichsten Objekte (Systeme) gibt es unterschiedliche Fundamente und es sollte einleuchten, dass ein asiatisches Fundament nicht kompatibel mit einem europäischen oder amerikanischen sein kann.. Betrachten wir nun die Planung eines neuen Gesellschaftssystems, noch dazu eines weltweiten, wird schnell klar, dass ein Art „Universal-Fundament“ notwendig ist. Schließlich müssen oder sollen, so die Idee der Designer, alle Völker der Welt darauf aufbauen (können). Dieses Fundament muss gewisse Eigenschaften besitzen und sollte auch dem einem oder anderen „Beben“ standhalten. Angenommen, die Planungs- und Ausführungsarbeiten waren erfolgreich und nehmen wir weiterhin an, dass auf diesem Fundament etwas ganz anderes errichtet wurde, als von den einstigen Planern angedacht war – auf einem Universal-Fundament kann schließlich alles Mögliche errichtet werden. Nehmen wir weiterhin an, dass den Planern die Macht aus den Händen geglitten ist und von einer skrupellosen Clique an sich gerissen wurde… Das sind auf jeden Fall sehr viele Annahmen auf einmal. Aber wie würde die Welt aussehen, wenn es tatsächlich so wäre? Hätte wir dann nicht genau das, was uns heute umgibt?

Die Bush-junior-Regierung z.Bsp. hat uns gezeigt, von welchem Schlage jene „Persönlichkeiten“ sind, die das destruktive Lager der Mächtigen bevölkern. Es ist der Popanz, bestehend aus Emporkömmlingen reicher Familien, die durch Geld, Kungelei und krumme Geschäfte an Macht und Einfluss gewonnen haben. Diese Typen als Politiker zu bezeichnen, ist eine Beleidigung dieses Berufsstandes. Allein der Machtantritt Bush’s hat schon sehr deutlich werden lassen, was mit Geld und Einfluss erreicht werden kann. Wahlbetrug ist da nur eines der kleineren Übel. Nun kann man sich aber schwer vorstellen, dass dieser Sunnyboy Bush auch nur einen blassen Schimmer von Politik, geschweige denn, Diplomatie oder weitsichtiger Planung hat. Es fällt sogar schwer zu glauben, dass dieser Spacko mit seinem dümmlichen Gesichtsausdruck zu den Systemdesignern der NWO gehören soll. Wenn so die erste Garnitur der Gegenseite aussieht, sollten wir unbedingt Angst um unsere Welt haben. Betrachten wir nun das Geschehen auf der Welt seit der Machtübernahme Bush’s etwas genauer fällt auf, dass sich einiges verändert hat – eine andere Gangart eingelegt wurde. Es begann alles mit dem 11. September. Diesem „Anschlag“ ging eine weitreichende aber unübersehbar schlampige Planung voraus. Viele Ereignisse erwecken den Anschein, dass sie nur ad-hoc geplant und wacklige Erklärungsmodelle erst bei Bedarf zusammengezimmert wurden. Ebenso verhält es sich mit den später erlassenen Gesetzen. Sie stammen ganz offensichtlich aus einer ganz anderen Feder als derer, die bis dato das politische und gesellschaftliche Leben in den USA bestimmten. Ich wage zu behaupten, dass der 11. September nie hätte stattfinden können, wenn kein, wie oben bereits erwähntes, Universal-Fundament vorhanden gewesen wäre. Was die Bush-Administration auf diesem Fundament errichtet hat, ist vergleichbar mit einer Bretterbude aus Abfallholz und entspricht nicht im Entferntesten dem ursprünglichen Vorhaben der System-Designer. Irgend etwas tiefgreifendes muss damals in den oberen Etagen der Macht passiert sein. Und es sieht sehr nach einer bösartigen List aus – und es stinkt gewaltig nach Geldadel. Dieser Geldadel hat es am Ende geschafft, den Pöbel der Oberschicht an die Macht zu hieven um ihn als PRÄSIDENTEN in die Annalen der Geschichte eingehen zu lassen. Welch eine Farce…

Während Politik in früheren Zeiten mehr oder weniger einem Theaterstück ähnelte, ist sie heute nur noch mit einem miesen Bühnenstück der fünften Garnitur von Laiendarstellern vergleichbar. An den Handlungen einer Frau Merkel bspw. ist sehr deutlich erkennbar, dass ihre Qualitäten auf ganz anderen Gebieten zu suchen sind. Mit Politik hat dieser Firlefanz jedenfalls nichts zu tun. Politik ist eine Kunst, die nur wenige Menschen beherrschen. Die Hau-drauf-Mentalität der politischen Klasse heute ist nichts anderes als Geschäftemacherei, Geschacher um Pfründe und Posten. Die Führung der politischen Geschäfte wurde von den weltweit agierenden Konzernen und Bankhäusern übernommen. Politik ist zum Geschäft geworden. Gab man sich vor einigen Jahren noch die Mühe, dem Volk eine Veränderung schmackhaft zu machen, wird heute einfach von oben nach unten diktiert. Wie in einem Unternehmen haben die Untergebenen zu gehorchen, wenn sie nicht in Ungnade fallen wollen. §1 Der Chef hat immer Recht…

Bar dieser Tatsachen ist aber noch etwas anderes zu erkennen. Die Welt ist aus dem gesellschaftlichen Gleichgewicht geraten – worden. Ob das nun aus Fahrlässigkeit oder aus Kalkül geschehen ist, werden wir wohl nie eindeutig belegen können. Sicher ist jedoch, dass wir bald einen anderen Planeten brauchen werden, wenn in dieser Gangart weiter verfahren wird.

Aber was ist mit den „guten“ Mächtigen? Es muss sie geben, denn es gibt noch Kräfte, die sich für eine gesunde Balance einsetzen. Täten sie dies nicht, kippt das System aus der Dualität. Chaos wäre die Folge. Es gäbe dann ebenso kein „gutes“ mehr, wenn das „Böse“ restlos bekämpft würde. Umgekehrt wäre es genauso. Dieser Zustand würde jegliche Machtposition gefährden und kann daher nicht angestrebtes Ziel sein. Es könnte jedoch ebenso gut sein, dass das Gute gar nicht mehr durch das Böse bekämpft wird, weil es keinen Kampf mehr gibt. Durch Assimilation wurden schon ganze Völker ausgerottet. Warum sollte das nicht auch mit dem Guten so geschehen sein? Widerstand ist zwecklos! Sie werden assimiliert! Das es sich hierbei nicht nur um eine bloße Behauptung handeln kann ist daran erkennbar, dass den offensichtlich dümmsten Global-Playern das Spielfeld überlassen wurde. Was jeden Einzelnen von ihnen antreibt, sei es nun Gier, Machtbesessenheit, religiöser Fanatismus oder falsche Überzeugungen, hat die Wahrheitsbewegung durch intensive Recherchen herausgefunden und veröffentlicht. Doch es wird ein falsches Bild aus den Ergebnissen konstruiert. Stets wird dabei mit dem Finger auf jene gezeigt, die gerade in eine – vermeintliche – Machtposition gehievt wurden. Wohl wissend, dass jene Personen an den Regierungsspitzen nur Marionetten sein können wird man nicht müde, vom Wesentlichen, von den System-(Um)Designern abzulenken. Es wäre daher ratsam das Licht auf die Wenigen scheinen zu lassen, die noch um eine Balance zwischen beiden Prinzipien bemüht sind. Man entzieht dem „Bösen“ automatisch die Energie, wenn man sich dem „Guten“ zuwendet. Leider fällt dies immer schwerer, da sich schlechte Nachrichten besser verkaufen lassen. Somit ist auch der alternative Mainstream zu dem geworden, was er einst bekämpfte. Eine Bühne für das Spektakel des „Bösen“.

Werfen wir zunächst ein Blick auf die Charaktere der Menschen. Es wird stets behauptet, dass Geld den Charakter verdirbt. Dieser Behauptung kann ich persönlich nichts abgewinnen – dazu fehlen mir einfach ein paar Millionen. Dennoch wäre schwer zu beweisen, dass Geld die Persönlichkeit verändert. Vielleicht muss man dies etwas differenzierter betrachten. Die Gier z. Bsp. ist eine Eigenschaft, die nach Befriedigung verlangt. Gierige Menschen können nie genug bekommen, ganz egal wie viel sie bekommen. Es muss immer mehr und mehr sein. Selbstredend, dass gierige Menschen auch nichts oder nur sehr ungern bzw. nur unter Zwang etwas abgeben. Ob es sich dabei um Geld oder irgend etwas anderes handelt spielt keine Rolle. Der Charakter des Betreffenden ist von Gier bereits geprägt. Dann gäbe es noch Minderwertigkeitskomplexe, die mit der Hilfe von Geld kompensiert werden. Auch in diesem Fall ist nicht das Geld Schuld an der Charakterschwäche. Es verschafft dem Betreffenden nur ein Gefühl der Macht. Sobald diese Person jemandem gegenüber tritt bei dem Geld keine Rolle Spielt, ist sie wieder ganz, ganz klein. Auch die Bestechlichkeit soll nicht unerwähnt bleiben. Bestechliche Menschen sind nicht loyal. Sie haben für sich einen Preis festgelegt, für den sie bereit sind sich oder ihre Dienste zu verkaufen. Auch hier ist Geld nur Mittel zum Zweck. Gäbe es kein Geld, müsste irgend etwas anderes dafür herhalten. Somit wäre, zumindest im Ansatz, bewiesen, dass nicht Geld den Charakter verdirbt. Die Charaktere sind bereits verdorben. Sie erhalten durch Geld lediglich eine andere Qualität und erweiterte Möglichkeiten.

Dieser lange Anlauf war notwendig um ein Verständnis dafür aufzubauen, dass nicht Geld den Charakter verändert, sondern das der Charakter eine persönliche Eigenschaft ist, der andere Ursachen zugrunde liegen. Somit ist Geld lediglich ein geeignetes Mittel, um dem Charakter Ausdruck zu verleihen – an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen… Wer nicht über diese Mittel verfügt, muss eine geeignetere Ausdrucksweise finden, um seinem Charakter Geltung zu verschaffen. Womit wir beim Thema Macht und Politik angekommen wären. Ein flüchtiger Blick in das politische Geschehen lässt erahnen, wessen Geistes Kind die Persönlichkeiten sind. Von käuflich, über ignorant, hochmütig, herablassend bis rotzfrech und arrogant sind wirklich alle Charakterschweine auf der politischen Spielwiese vertreten. Es ließen sich noch so einige Attribute hinzufügen. Aber belassen wir es dabei. Fakt ist, dass sich DIESE verdorbenen Persönlichkeiten durch Lug und Trug zu den Herrschern über ihre Völker erhoben und kaltschnäuzig auf ein Recht pochen, dass sie sich aus den Fingern gesogen haben. Getrieben von Gier und falschem Ehrgeiz, nutzen sie ihre Macht schamlos gegenüber der Bevölkerung aus. Und an diesem Punkt wird deutlich, dass man charakterschwachen Idioten (idiōta) weder Macht noch Geld anvertrauen darf. Und dennoch hält sich an den Regierungsspitzen der Welt eine dekadente Kaste die von sich behauptet, Musterbeispiele für gute Staatsbürger zu sein. An Dreistigkeit kaum zu überbieten ist wohl die Tatsache, dass sie sich selbst mästen. Ausgestattet mit Privilegien und Befugnissen, genehmigen sich unsere s.g „Volksvertreter“ einen kräftigen Schluck aus der Pulle nach dem anderen. Jedes ihrer erlassenen „Gesetze“ dient ihnen und ihren Belangen. Diese Gesetze sind schon lange keine Regelwerke mehr, die ein funktionieren des Gesellschaftssystems gewährleisten. Es sind ausnahmslos Beschränkungen für die Allgemeinheit bzw. Wohltätigkeiten für die eigene Kaste – und doch dienen auch sie einem Herren.

Für die nun folgenden Überlegungen bedarf es einen Hauch an Vorstellungskraft. Könnte es sein, dass die Regierenden ihre Herren belügen und betrügen? Besteht zumindest die Möglichkeit? Wir kennen doch das Märchen vom guten König, dem hinterlistigen Kanzler und seiner Minister. Was wäre, wenn nicht deren Herren das Übel sind, sondern ihre Untergebenen an den Spitzen der Regierungen?

Ziehen wir als Beispiel die Idee eines vereinten Europas heran. Lassen wir die Idee und die Diskussion über die Vor- und Nachteile weg ist deutlich erkennbar, wer diesen riesigen Regierungsapparat in Brüssel geschaffen hat und wem er nützt. Dort werden ausschließlich Eigeninteressen vertreten. Von der Idee eines vereinten Europas spricht dort niemand. Das Parlament ist eine Lobbybude, bevölkert von hoch bezahlten und macht-geilen Betrügern. Auf den Fluren stinkt es nach Korruption und die Ergebnisse der Kommission lassen arge Zweifel an der Fachkompetenz ihrer Abgeordneten aufkommen. Bekommt man mal die Fratze eines dieser Parlamentarier zu Gesicht, ist als auffallendstes Merkmal der verschlagene Gesichtsausdruck erkennbar. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Reichen und Mächtigen dieser Welt, die Systemdesigner, dieses Europa „bestellt“ haben. Ihnen fehlen auch jegliche Kontrollmöglichkeiten. Einzige Informationsquellen für die „Auftraggeber“ sind ihre „Vertrauten“ und die öffentliche Berichterstattung. Wie unsere Medien es jedoch mit der Wahrheit halten, wissen wir nur allzu gut. Daher gehe ich davon aus das die System-Designer, ebenso wie wir, hinters Licht geführt und nach Strich und Faden belogen und betrogen werden. Diese Tatsache ist nicht zu leugnen, denn aus eigenem Erleben weiß ich, dass sich reiche Menschen besonders gut betrügen lassen. Der weit bekannte Freundschaftspreis für ein Produkt oder eine Dienstleistung ist nicht Ausdruck eines Preisnachlasses, sondern ein Preisaufschlag von 50 oder 100%. Schließlich gibt man Freunden doch gern etwas mehr… Diese Betrachtung soll helfen, den Focus für eine andere Herangehensweise der Problemlösung zu kalibrieren. Unterlassen wir das – und danach sieht es leider aus – könnte uns dies sehr teuer zu stehen kommen. Um aber erst einmal zu lernen, wie solche (Macht)Strukturen zu durchbrechen sind, hat uns diese „feine Gesellschaft“ eine fast unerschöpfliche Spielwiese überlassen, denn Macht spielt nicht nur auf der politischen Ebene eine bedeutende Rolle. Unser Alltag wird von Macht bestimmt und nur selten können wir uns dem widersetzen. Dem aufmerksamen Beobachter sollte zumindest auffallen, dass jeder, der nur einen kleinen Fetzen Macht besitzt, sei es als Vorstandsmitglied, Abteilungsleiter, Polier oder nur als einfacher Hausmeister, diese auch rigoros ausnutzt. Es wird stets nach unten getreten – mit allen verfügbaren Mitteln. Da wir dies nun erkannt haben, ist es an uns, der Umwelt zu signalisieren, dass wir nicht mehr bereit sind, dieses Spiel mitzuspielen.

Zusammenfassend könnte man sagen, dieses Gesellschaftssystem ist tot. Eine vorgetäuschte Lebendigkeit, die eher mit dem Mechanismus eines Funktionsapparates vergleichbar ist, hat nichts lebendiges, lebensbejahendes an sich. Von dir wird nur erwartet, dass du gut funktionierst, dich unterordnest, fleißig bist, deinen Beitrag zum Bestand des System leistest und das, obwohl schon unübersehbare Verfallserscheinungen sichtbar sind. Uns wird von Kindesbeinen an, von Eltern, Erziehern, Lehrkörpern und später von den Vorgesetzten eingetrichtert, dass nur gut ist, wer brav seinen Frondienst leistet. In diesem Sinne sind wir alle Funktionäre. Eingespannt ins tägliche Einerlei, der Erfüllung unserer Verpflichtungen hinterher rennend, verschwindet das weitere Umfeld außerhalb von Familie und Beruf hinter einem grauen Nebelschleier. Das aber gerade „ein Blick dahinter“ sehr erhellend sein kann, haben die Wistleblower dieser Welt eindrücklich bewiesen. Doch das Interesse der „Öffentlichkeit“ wird, mit Hilfe der Massenmedien und zunehmend auch vom alternativen Mainstream, seit Jahren von der Wirklichkeit abgelenkt. Anders gefragt: Kannst du dir vorstellen, dass ein Rockefeller, ein Gates, Obama, Bernanke oder eine Merkel abends vor der Glotze sitzt und sich davon berieseln lässt? Kannst du sie dir bildhaft vorstellen, wie sie zwischen den Werbepausen der Dayly Soups wild durch die Kanäle zapen oder zum Kühlschrank hechten, um Bier zu holen? Ich gehe davon aus, dass diese (Un)Persönlichkeiten etwas ganz anderes in ihrer Freizeit machen.

In dieses Sinne wünsche ich allen etwas Besinnung, beim Weihnachtsfest.