Denk ich an Deutschland in der Nacht

Br Tor
Bild: photoopia.com

Mit welcher Inbrunst ein einmal angenommenes Glaubenssystem verteidigt wird, kann sich macher gar nicht recht vorstellen. Schließlich leben wir doch in einer aufgeklärten Gesellschaft, haben Wissenschaft und Technik auf unserer Seite und der Fortschritt, was auch immer das heißen soll, erleichtert unser tägliches Dasein – zumindest für einige. Gleichsam verhält es sich mit dem Glauben an die Unfehlbarkeit der Regierungen. Schließlich wurden sie vom Volke gewählt und müssen daher zwangsläufig vor Kompetenz nur so strotzen. Wer wählt denn schon Inkompetenz? Selbst an der Aufrichtigkeit unserer Volksvertreter wird kein Zweifel gelassen, erklären sie doch alles mit Worten, die sich zwar wichtig anhören aber nichts aussagen. Ja, der Glaube kann so schön sein. Man lebt in einer fast perfekten Gesellschaftsform, regiert von oben, beneidet von unten, engagiert sich gegen den Hunger in der Welt und empfindet die Demokratisierung durch Bombenkriege als Notwendigkeit – schließlich hat das der „Kasten“ so gesagt. Guten Morgen Bürger, sie wurden erfolgreich missioniert.

Aber wer sind diese Typen an der Spitze diese Landes eigentlich? Allein ein flüchtiger Blick auf die „Obermutti“ sollte doch schon Zweifel an jeglicher Kompetenz aufkommen lassen. Könnte es sein, das diese Frau nur deshalb auf dem Thron sitzt, weil sie von jemandem protegiert wird? Der Verdacht liegt zumindest nahe. Besonders im Hinblick auf die politische Landschaft fällt auf, das sie sich seit dem Auftreten dieser Frau erheblich ausgedünnt hat und viele, der einst fest im Sattel sitzenden, Politiker freiwillig das Feld geräumt haben. Das überhaupt jemand den Platz am Honigtopf „freiwillig“ aufgibt legt den Schluss nahe, dass dem schon einige wesentliche Dinge vorausgegangen sein müssen. Vielleicht ein Druckmittel aus den Stasiakten? Oder ein paar Ungeheuerlichkeiten aus der Zeit der Deutschen Einheit? Schmiergelder werden wohl weniger der Grund dafür sein, denn noch heute rollt ein Minister durch den Regierungspalast, dem ein „Schwarzkoffer“ mit auffallender Penetranz hinterher eilt, den Flüchtenden aber nicht einholt. Der Artikel das Böse, legt die Erkenntnis nahe, dass Macht die Quelle des Bösen ist. Demnach wäre „diese Frau“, auch im Hinblick auf die verbrannte Erde in der politischen Landschaft und erst recht was die Erfüllung ihres Eides betrifft, geradezu das Böse in persona. Sie umgibt sich mit ja-Sagern und Abnickern. Wer nicht spurt, wird erst eingeschüchtert und wenn das nicht hilft, gibt es einen Tritt und aus ist es mit der Karriere.

Das hat auch der nachwachsende Politmüll kapiert, die als Staatsmänner oder -Frauen zu bezeichnen schon sichtlich schwer fällt. Im Besonderen bei den Frauen gewinnt man den Eindruck, dass sie lediglich zwischen zwei Friseurbesuchen in Deutschlands Schaltzentrale erscheinen. Dem entsprechend frisiert sind dann auch die geistigen Ergüsse, die sie mit Politik verwechseln. Über allem scheint eine graue Eminenz zu schweben, die mit Weitsicht eine selbstzerstörerische Politik betreibt und die instruierten Abgeordneten immer dann geschlossen zur Abstimmung bittet, wenn wieder ein Stück Deutschland unter den Hammer kommen soll. Von Fraktionszwängen kann selbstverständlich keine Rede sein.

Selbst dem ignorantesten Bürger müsste mittlerweile aufgefallen sein, was für ein Lügentheater in diesem Land aufgeführt wird. Das Volk wird an der Longe gehalten und darf brav im Kreis trotten, wärend sich die Dresseure ungeniert die Taschen vollstopfen. Ein wunderbares Beispiel, wie Politik und Wirtschaft eine perfekte Einheit bilden, liefert das Hörbuch am Ende des Artikels. An diesem gelungenen Werk ist sehr gut zu erkennen, wie die Spaltung im Geiste, in der Bevölkerung beider Länder vollzogen und bis zum heutigen Tag aufrecht erhalten wurde. Wärend sich Ossi und Wessi genüsslich an die Gurgel gegangen sind, haben sich die Verräter die Taschen vollgestopft und faseln dann auch noch von Solizuschlag und Steuererhöhung. Ja, der Glaube an solch ein wunderbares System muss schon sehr fest sein, um das alles ausblenden zu können.


Dieses Stück ist zwar schon etwas älter, aber dennoch hörenswert. Gelegentlich aufwallender Zorn kann durch Tagesschau oder DSDS kompensiert werden.

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4 Gedanken zu „Denk ich an Deutschland in der Nacht

  1. Ich bekomme das Lügen Theater inclusive all der Gaunereien und des Hochverrats an unserem Volk schon über 60 Jahre im orginal mit.Diese Spielchen laufen schon ewig, dass der eine gegen des anderen ausgespielt wird und sich die Menschen immer gegenseitig an die Wäsche gehen. Und das ist der Grund warum diese Raubritter,machen was sie wollen.Ein „Volk“ das sich nicht einig ist und Solidarisch an einem Strang zieht,ist unweigerlich dem Untergang geweiht ….

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