Notrucksack

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Für Interessierte stelle ich hier ein kleines HowTo Notrucksack-Basics bereit.

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Das ist er, der Notrucksack. Von außen erkennbar angebracht sind Klappspaten, Handbeil, Regenanzug, Seil und Isomatte. Der Rucksack selbst sollte gut verarbeitet und regendicht sein.

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Ein guter Tragekomfort ist wichtig. Dieser Rucksack hat ein Gesamtgewicht von 21 kg und gestattet einen beschwerdefreien Dauermarsch von 8 Stunden. Die vielfachen Einstellmöglichkeiten erlauben eine perfekte Anpassung an den Träger. Was alles in einen Notrucksack gehört ist von den jeweiligen Bedürfnissen abhängig.

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Wichtiges Zubehör sollte jedoch leicht zugänglich sein. Ebenfalls wichtig, alles muss seinen festen Platz haben. Man muss notfalls im Dunkeln oder mit geschlossenen Augen an alles heran kommen.

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Ein Medikit gehört zur Grundausstattung. Neben den ständig benötigten Medikamenten, sollten schmerzstillende Mittel und auch eine Ampulle Adrenalin zur Basisausstattung gehören. Aus diesem Grund ist der Notrucksack VOR KINDERN UNZUGÄNGLICH aufzubewahren. Ein verschließbares Fach ist vorteilhaft. Auch wenn eine ärztliche Begleitung gewährleistet ist, sollten alle Medikamente beschriftet werden, damit nofalls fremde Hilfe ohne medizinische Kenntnisse in Anspruch genommen werden kann.

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Die Wasserversorgung ist (über)lebensnotwendig. Darum ist ein Wasserreinigungsgerät mit Aktivkohlefilter Pflicht. Trink- und Transportgefäße mit Anschlussmöglichkeiten zur problemlosen Wasserfilterung, sollten auf das jeweilige Gerät abgestimmt sein.

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Für die Körperpflege ist jeder selbst verantwortlich. Darum sollte jedes Familienmitglied eine eigene Hygienetasche an Bord haben. Kosmetikartikel haben im Notrucksack nichts zu suchen – nein, auch kein Lippenstift!

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Eine Ersatzgarnitur Wäsche sollte ausreichen. Bequeme und wetterfeste Kleidung ist von Vorteil. Bewährt haben sich Textilien aus Armeebeständen. Sie sind robust, großzügig geschnitten, wind- und regenabweisend. Nicht zu vergessen sind ein- oder zwei Handtücher.

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Die Menge und Art der Nahrung ist von den persönlichen Bedürfnissen abhängig. Die hier abgebildeten Rationen reichen für eine Woche. Mit dabei sind Tee, Kaffee, Salz, Zucker, Reis, Gewürze, 2x 400g Fleischwurst, Brühe, ein paar Fertiggerichte und Trekkingkekse. Zu den Kochutensilien zählen, Topf, Prennpaste und Schneidbrett.

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Zum nützlichen Zubehör zählen Kartenmaterial, Schreibzeug, Nähzeug, Sekundenkleber, Messer und Diamantschärfer.

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Dieses Zubehör ist individuell. Da ich immer eine 20 m² Plane mit im Rucksack habe (nicht abgebildet) erübrigt sich ein Zelt. Dafür sind jedoch Heringe notwendig. Eine Kerze, Küchenmesser, Besteck, Toilettenpapier und ein paar Plastetüten haben sich ebenfalls bewährt 🙂 Die blaue Rolle ist keine Sehne sondern Nylonschnur. Extrem reißfest! Eine Signalrakete ist auch noch mit dabei.

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Ein Funkgerät, ein Monokular mit Kompass und für Nachtwanderungen ein Nachtsichtgerät mit Infrarotlampe. Alle Geräte sind für extreme Temperatur- und Wetterbedingungen geeignet.

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Für alle Stromverbraucher werden Batterien benötigt. Vorteilhaft ist, wenn nur eine Sorte für alle Geräte verwendet werden muss.

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Ein wenig Werkzeug sollte immer mitgeführt werden. Aber nur das Notwendigste, da Werkzeuge einiges an Gewicht mit sich bringen.

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Ein Schlafsack im richtigen Temperaturbereich ist natürlich optimal. Es gibt Modelle für die verschiedenen Jahreszeiten aber man sollte auch kompromissbereit sein. Statt einen dicken Schlafsack mit sich rum zu schleppen können ein paar Taschenöfchen als zusätzliche Wärmequelle dienen. Bei minus 20°C übernachten nur noch die Härtesten in freier Natur.

Eine Taschenlampe sollte ebenfalls zum Gepäck gehören. Sie ist hier nicht abgebildet, weil sie nicht zum Notrucksack, sondern an den Gürtel gehört.

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7 Gedanken zu „Notrucksack

      • Ich hab mir diesen Rucksack jetzt auch besorgt, er ist wirklich sehr praktisch. Warum ein 4-Mann Zelt, du schreibst doch, das Du kein Zelt mitnimmst und eine Plane als Zeltersatz benutzt.

        • Für einen schnellen Aufbruch reicht die Plane allemal, zumal sie kaum Gewicht mit sich bringt und wenig Platz braucht. Für einen, etwas ausgedehnteren, Aufenthalt im Freien, nehme ich doch lieber ein Zelt.

          Diesen Rucksack habe ich selbst zusammengestellt. Man packt in der Regel nach seinen eigenen Bedürfnissen. Daher ist der Artikel nur als Anregung zu sehen.

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