Gedanken zum Wochenende

Fragezeichen
Bild: ppanhaengercenter.com

Mit diesem Artikel möchte ich dich, lieber Leser ins Wochenende entlassen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass ich für diesen Zeitraum unabkömmlich bin. Das Problem mit neuen Kommentarschreibern besteht noch aber wer schon einen genehmigten Beitrag veröffentlicht hat, kann wie gewohnt Kommentare hinterlassen.

Vielleicht hat sich der eine oder andere die Frage gestellt, welchen Zweck dieser Blog erfüllen soll. Nun, diese Frage ist relativ leicht zu beantworten. Relativ deshalb, weil alle Themen aus dem Blickwinkel des Betrachters interpretiert werden können. Aber genau da liegt das Problem. Blickwinkel, oder Standpunkt, sorgen stets für Missverständnisse oder gar Streitigkeiten. Wenn wir uns bemühen, gar keinen Standpunkt mehr einzunehmen, sind wir in der Lage, die Blickwinkel blitzschnell zu ändern. Diese Herangehensweise hat verschiedene Vorteile. Einerseits können Streitigkeiten vermieden werden und man kommt schneller zu einem Ergebnis. Ein weiterer, wichtiger Vorteil ist, dass ein angestrebter Sinn oder Unsinn klarer hervor tritt. Das genaue Gegenteil davon ist Demokratie – man beschließt, etwas durchzusetzen bzw. für etwas zu sein und wirbt dann um eine Mehrheit, die diese Meinung teilt. Aberwitzig und menschenfeindlich – imho.

Es geht also darum, die gesellschaftlichen Fehler der vergangenen Jahre zu unterlassen und einen Schritt in Richtung Menschlichkeit zu unternehmen. Das soll nicht heißen, dass Meinungen oder Standpunkte schlecht sind. Es heißt, das beide überdacht und auch zu Gunsten anderer Ansichten bzw. Ziele aufgegeben werden können. Wer auf seiner Meinung beharrt macht im Prinzip nichts anderes, als das gleiche Problem mit anderer Farbe zu überpinseln. Aber geht es wirklich darum? Warum muss das Leben ein einziger Kampf um Meinungen sein? Wer hat das veranlasst? Meinungen und Standpunkte sind legitim aber sie dürfen nicht der Entwicklung im Wege stehen. Womit wir beim nächsten, wichtigen Punkt angekommen wären.

Wer legt eigentlich fest, was beschlossen und durchgeführt wird? Unsere Probleme entstehen doch erst, WEIL andere über unsere Köpfe hinweg Entscheidungen treffen und dann Zwangsmaßnahmen anwenden, um diese durchzusetzen. Woher kommt denn die Redewendung „du musst“? Es gibt Dinge, die müssen wirklich, aber doch bitte nicht diese pseudomenschlichen, in Wahrheit menschenfeindlichen Beschlüsse dieser Regierung(en). Wenn es irgendwo auf der Welt ein Problem gibt, dann muss es dort behoben werden und nicht bei uns. Da mag der Gutmensch noch so sehr mit den Füßen aufstampfen, und Schimpfwörter erfinden, es ändert nichts an den Tatsachen! Probleme werden nicht vom Volk gemacht sondern von Kreisen, die sich außerhalb der Gemeinschaftsstrukturen des Volkes befinden. Wer das nicht begreift ist schlicht und ergreifend, ein fremdgesteuerter Idiot. Ja lieber Idiot, wenn vor Lampedusa Menschen ersaufen, ist nicht das Volk daran Schuld.

Ist unter den Lesern wirklich jemand der Meinung eine Frau Merkel, ein Obama, Hollande oder sonst eine Marionette hätte irgend etwas zu melden? Wenn ja, warum sitzen die nach ihren Untaten noch auf ihrem Thron? Wenn aber nicht, WER zieht dann die Fäden? Wer lenkt diese Pappkameraden? Wer profitiert denn von den Beschlüssen, die sie verkünden? Oder sollte die Frage vielleicht lauten: zu wessen Nachteil werden Beschlüsse gefasst? Wer Menschen liebt und die Vielfalt, sollte auch den Mut haben, sich der Wahrheit zu stellen. Alles andere ist untertänige Heuchelei.

Ich für meinen Teil wünsche mir ein ganzheitliches Erwachen, einen Paradigmenwechsel der die Gegensätze nicht länger als nennenswerte Eigenschaften hervor hebt, sondern unnötig macht. Es gibt so gute Ansätze, so gute Ideen und doch lassen wir uns immer wieder vom inneren Schweinehund dazu hinreißen genau das Gegenteil von dem zu tun, was richtig wäre. Wenn wir, die Wachen und Denkenden Menschen schon daran scheitern, wie können wir dann von den ferngesteuerten Menscheneinheiten Einsicht erwarten?

Mit diesen Zeilen habe ich sicherlich einigen Lesern Unrecht getan. Mir ist sehr wohl bewußt, das es Menschen unter uns gibt, die über diesen Dingen stehen. Nicht, weil ihr Ego sie so hoch gehoben hat, sondern weil sie die Fähigkeit besitzen, alles in einem größeren Rahmen zu sehen. Einer dieser Menschen ist Maria Lourdes, Ehre sei mit ihr. Möge sie ein leuchtendes Vorbild für uns alle sein – mich eingeschlossen.

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2 Gedanken zu „Gedanken zum Wochenende

  1. Sehr wohl und aufschlussreich formuliert,- was das veraenderte übersteigerte Ego betrifft(mit geschaffen durch die Wirrnisse unserer Zeit und kuenstlivhen verursachten „Problemen“).!

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