Das Leid der Anderen

Zelle
Bild: pocketpc.ch

Wer sich schon einmal die Frage gestellt hat, wann die Deutschen endlich auf die Straße gehen und um ihre Rechte kämpfen, kommt um die Betrachtung psychologischer Aspekte nicht herum. Zuerst sollte vielleicht die Frage geklärt werden, was denn der Auslöser sein könnte. Der gern zitierte Leidensdruck kann nicht Auslöser sein. Gibt man beim Goooockel die Begriffe „leidensdruck definition“ ein, erscheint die Antwort:

Als Leidensdruck wird das subjektive Erleben eines Leids bezeichnet, das beim Betroffenen einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität ausübt. …

Nach dieser Definition könnte man meinen das der Leidensdruck so hoch sein muss, bis gar keine oder nur eine sehr geringe Lebensqualität vorhanden ist, damit die Deutschen endlich… Nein, so geht das leider nicht. Leidensdruck ist eine Grundvoraussetzung für die Diagnose einer psychischen Krankheit! Je größer also der Leidensdruck, um so eindeutiger die Diagnose einer psychisch bedingten Krankheit. Das bedeutet, wer krank ist – psychisch krank – geht eben NICHT auf die Straße, der zieht sich zurück. Diese Erklärung sollte einleuchten und das Thema um den Leidensdruck ein für allemal beenden und Sprüchen wie „satt geht nicht auf die Straße“ Einhalt zu gebieten. Wer so denkt, arbeitet dem System zu, den interessieren Menschen nicht im Geringsten. Nur gesunde, satte und starke Menschen gehen auf die Straße und kämpfen, weil sie die Kraft dazu haben.

Die Problematik wurde schon in einigen Artikeln angesprochen. Leider sind die erhofften Diskussionen dazu bisher ausgeblieben. Das kann nur bedeuten, dass das Problem noch nicht erkannt, bzw. in seiner Bedeutung zu gering eingestuft wurde. In vielen Blogs und auch Büchern gibt es Abhandlungen über die Unterwerfung der deutschen Bevölkerung. Dort werden alle nur denkbaren Methoden aufs Genaueste beschrieben. Eigenartigerweise werden keine Lehren daraus gezogen – obgleich auch sehr anregende Diskussionen über Mindcontrol etc. geführt werden. Es müsste zumindest jemand gemerkt haben, das die Bevölkerung an psychologischen Störungen LEIDET. Die Symtome sind doch für jeden sichtbar. Sicherlich wird sich niemand ein Schild um den Hals hängen auf dem zu lesen steht „Ich leide in dieser Gesellschaft“. Aber bei Gesprächen merkt man doch sehr schnell, das der Leidensdruck da ist – und nicht zu knapp.

Für gewöhnlich werden solche Menschen vom Psychotherapeuten behandelt. Das funktioniert aber nicht mit einer ganzen Nation. Mein erster Rat, gebetsmühlenartig wiederholt, Fernseher raus, Radio raus und die gewonnene Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Über die Probleme reden, damit die Verdrängungsmechanismen an Kraft verlieren und der Geist allmählich an Klarheit gewinnt. Der Flimmerkasten macht krank, er zerstört unseren Gemeinschaftssinn, versetzt uns in eine Lethargie aus der es kein Entrinnen gibt. Auch wer meint, das ihm der „Kasten“ nichts anhaben kann wird beeinflusst. Er verursacht eine Reizüberflutung und die wird gebraucht für die Beeinflussung durch NLP.

Da uns die Medien flächendeckend erreichen, sind wir der Manipulation dauerhaft ausgesetzt. Sich ihr zu entziehen ist schon fast ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Versucht es trotzdem, kämpft um eure geistige Gesundheit.

Advertisements

2 Gedanken zu „Das Leid der Anderen

  1. Ein Kommentarübertrag zu diesem Artikel von fresh-seed II .

    Hallo,

    danke für den Artikel; das Thema ist ohne Frage spannend.
    Es melden sich wohl so wenige Kommentatoren, weil sich sehr viele vom Text betroffen fühlen.

    Euer Argument: Wer leidet, geht nicht auf die Straße, wehrt sich nicht, sondern zieht sich zurück, konnte ich erstmal im Kopf nicht widerlegen.

    Aber mein Widerspruch hat nicht lange gedauert.

    Wer leidet, macht folgende Dinge auch nicht:
    1. er geht nicht arbeiten
    2. er konsumiert nicht maßlos
    3. er wählt keine Einheitsparteien

    Da der bundesdeutsche Dumm-Michel – ich nenne ihn mittlerweile ganz bewusst so – aber all diese Dinge noch mit Freuden tut, sich nicht verweigert, kann er auch nicht krank sein.

    Merke: Man kann einem Kranken nur helfen, wenn er sich helfen lässt. Der bundesdeutsche Dumm-Michel aber will genau so weiter machen, wie bisher. Er will arbeiten, er will Überstunden leisten, er will Steuern zahlen, er will in Ausländern ersticken, er will keine eigenen Kinder mehr, er will, dass sein Volk ausstirbt, er will konsumieren, er will die drei “F”, er will Merkelmurksel oder sonst irgendeinen Einheitskanzler, und er will vor allem eines nicht: Nachdenken.

    Ob das allerdings nun einen anderen Krankheitstatbestand erfüllt, sei dahin gestellt. Ich nenne das: Wohlstandsignoranz. Mit deutlich selbstmörderischen Zügen.
    Achja, warten auf den “Retter” oder Flugscheiben oder sonstiges Brimborium ist auch ein Anzeichen für diese Form von Ignoranz. Denn von Warten hat sich noch nie etwas verändert.

    Ich persönlich, als Urdeutsche, habe mein Rest-Volk längst aufgegeben. Es gibt keine Deutschen mehr. 100 Jahre haben gereicht, die Deutschen zu vernichten. Ist ja auch eine lange Zeit. Wollen wir mal gnädig sein. Es hat halt nicht sein sollen mit der angeblich so tollen Rasse.

    http://fresh-seed.de/2013/das-leid-der-anderen/

    • „Aber mein Widerspruch hat nicht lange gedauert.

      Wer leidet, macht folgende Dinge auch nicht:
      1. er geht nicht arbeiten
      2. er konsumiert nicht maßlos
      3. er wählt keine Einheitsparteien“

      Kennst du die Aussage „ich komme immer wieder an die/den Falsche(n), nie habe ich Glück mit meinem Partner“? Trotzdem wird diese Person wieder an die/den Falsche(n) kommen. Warum lernt die Person nicht aus ihren Fehlern? Genau dieser Punkt kommt auch beim „maßlosen konsumieren“ zum Tragen. Man kauft, um sich durch diese Anschaffung Aufzuwerten und somit besser zu fühlen. Man hat etwas, was andere nicht haben oder man muss auch das besitzen, was andere haben, um sich vollkommener zu fühlen. Mit der Partei ist es ähnlich. Es sind alles Ausdrücke einer Krankheit, aber nicht die Krankheit selbst.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s