Blickvonoben – Wochenschau 1

Quantencomputer
Bild: handelsblatt.com

Der schwarze Mann hat mal wieder Zeit geschunden. Diesmal aber nur bis Anfang Februar, dann geht der Streit um eine neue Schuldenobergrenze in die nächste Runde. Mit diesem Patt wurde zumindest ein Zeitraum abgedeckt, in den der 100. Geburtstag der Federal Reserve Bank fällt (23.12.1913 – 23.12.2013). Ob es für den „Runden“ auch besondere Geschenke geben wird? Es ist jedenfalls klar zu erkennen, dass die Zeiträume für Verhandlungen neuer Schuldenobergrenzen deutlich kürzer werden – das gibt Anlass zu Spekulationen. Doch allein diese eine Tatsache verdeutlicht, das sich die Abwärtsspirale immer schneller dreht und wir irgendwann vor vollendeten Tatsachen stehen werden.

Das Schuldenspiel ist endlich und endete bisher immer in einer Währungsreform, die eine Enteignung aller Vermögenswerte nach sich zog. Diesmal wird es etwas anders sein. Die gigantischen Schuldenberge sind nicht die einzigen Sprengladungen. An der Zündschnur hängen noch Unmengen Derivate und Kreditausfallversicherungen. Allein die Schulden und offenen Zinsforderungen würden bei einem Finanzcrash ausreichen, um den Welthandel auf lange Zeit zurück in die Steinzeit zu befördern. Die Derivateblase – ein Handel mit Schuldversprechen – wird bei einem Kollaps nur noch verbrannte Erde hinterlassen. Es wird weltweit ein totales Chaos herrschen.

Seichte Gemüter könnten nun argumentieren, das dieses Ergebnis bestimmt nicht im Sinn der Finanzeliten ist. Weit gefehlt! Es wird kein Geheimnis mehr daraus gemacht und selbst unser rollender Finanzminister spricht offen aus, wo die Reise hingehen wird – je größer die Krise, um so mehr Möglichkeiten eröffnen sich. Was das für Möglichkeiten sind, verschweigt und dieses Menschending wohlweisslich. Alle Zeichen deuten darauf hin, das eine neue Diktatur errichtet wird. Der Zusmmenschluss aller europäischen Länder, über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden, war nur ein notwendiger Schritt in diese Richtung. Diese Diktatur ist mit nichts zu vergleichen und wird mit den heute verfügbaren, technischen Mitteln das Glanzstück einer Sklavenhaltergesellschaft sein.

Die totale Überwachung aller Lebensbereiche ist schon heute Realität. Das Problem wird gern klein geredet und oft werden Behauptungen in die Welt gesetzt, die seichte Gemüter beruhigen sollen. Ein Paradebeispiel dafür ist die Behauptung, das die Flut von Daten gar nicht verarbeitet werden kann. Wer diese Aussage glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Die Daten werden schon längst von Algorithmen ausgewertet und zugeordnet. Im kleinen Maßstab kann das jeder noch so einfach gestrickte Mensch nachvollziehen, wenn er online einkauft. Ein wenig technischer Sachverstand lässt dann schon erahnen, was RFID, Mobilfunk, Flatrates, Computer und Kameras, Onlinespeicher und Festplattenkapazitäten im Petabytebereich in Verbindung mit Quantencomputern möglich machen. Man ist nicht länger gläsern, man ist selbst zur Datei geworden. In Zukunft werden intelligente Systeme über uns entscheiden. Das ist KEINE UTOPIE! Die Zukunft ist schon angebrochen und das System wird gerade angepasst.

Der brave Bürger will offenbar nicht erkennen an welchem Teufelswerk er gerade mitwirkt. Es ist auch nicht einfach, diese Behauptung in all ihren Facetten zu belegen. Aber wir sollten uns vergegenwärtigen, das alle Erfindungen, und seien sie noch so nützlich für uns, den Ideenschmieden des Millitärisch-Industriellen Komplexes entsprungen sind. Internet und PC sind nur Abfallprodukte der Kriegsindustrie, ebenso wie die Microwelle, Funk, TV, Videotechnik, Navigation u.v.a.m. Diese Erfindungen wurden nicht für die Menschen gemacht sondern ursprünglich entwickelt, um Kriege effizienter führen zu können. Wir alle, auch die Verwaltungsangestellten, Versorgungsdienstleister etc. stecken in dieser Maschinerie fest und tragen unseren Teil dazu bei, die Welt täglich ein wenig näher an den Abgrund zu führen. Das mag etwas überzogen klingen aber bei genauerer Betrachtung trifft das Gesagte genauso zu wie die Behauptung, das wir verantwortlich für den Hunger in der Welt sind. Die wahren Verantwortlichen sitzen zwar ein paar Etagen über uns aber wir alle wirken am Ganzen mit.

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7 Gedanken zu „Blickvonoben – Wochenschau 1

  1. Pingback: Der schwarze Mann hat mal wieder Zeit geschunden. | Maria Lourdes Blog

  2. Der Autor steckt im Wertnebel, der Artikel ist aber trotzdem lesenswert.

    „…Für den kapitalistischen Betrieb ist Produktion von Gütern nur dann sinnvoll, wenn dabei ein Mehrwert erzielt werden kann. Anders als über die Anwendung von menschlicher, wertproduktiver Arbeit ist das aber nicht möglich. Bei Wert und Mehrwert handelt es sich jedoch um eine abstrakte, nicht-gegenständliche Sache, die auch nicht im Nachhinein stofflich „verteilt“ werden kann. Er vermittelt sich stattdessen „hinter dem Rücken der Akteure“ über die produzierten Waren bzw. deren Äquivalent, das Geld…“
    http://www.hintergrund.de/201310152848/wirtschaft/finanzwelt/phantasien-wartet-auf-die-inflation.html

  3. Pingback: Der schwarze Mann hat mal wieder Zeit geschunden. « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

  4. Wanderer, für Ihren „Blick von oben“ wünsche ich Ihnen viel Erfolg; vor allem viel Kraft und Ausdauer. Der Kampf um die Wahrheit erscheint oft wie Don Quichottes Kampf gegen die Windmühlen. Seien Sie auf der Hut und lassen Sie sich nicht entmutigen! Das wünscht der
    Dorfschreiber

  5. Pingback: NWO: Der schwarze Mann hat mal wieder Zeit geschunden. | WIR Der ZeitBote Saarland

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