Einkaufszettel

spiralgalaxie

Die Stimmen nach Veränderungen werden immer lauter. Was jedoch genau verändert werden soll, wie und mit welchem Ergebnis, wird nicht diskutiert. Warum eigentlich nicht? Es muss doch jedem einleuchten, das Veränderungen nur herbei geführt werden können, wenn auch klar ist was genau, in welcher Weise und mit welchem Ergebnis verändert werden soll. Man kann doch nicht fordern und keine Vorstellung vom Ergebnis dessen haben, was eingefordert wird. Wir leben in einem völlig degenerierten System in dem nichts mehr ist, wie es per Definition sein sollte und schon gar nicht, wie es wünschenswert wäre. Am Anfang steht die Überlegung und an dieser müssen sich alle beteiligen. Wir können nur gemeinsam etwas erreichen! Aber dazu sollten entsprechende Angebote unterbreitet werden, die auch eine breite Unterstützung finden. Es geht in diesem Artikel nicht darum, das ich oder irgend jemand Antworten auf Fragen nach dem Motto – Wie willst du das … – liefert, es geht darum, das die Antworten aus den Problemen heraus erwachsen, als logische Konsequenz so zu sagen.

Einkaufszettel

– Neues Volk
– Neue Medien
– Neue Regierung
– Neuer Staat
– Neues Gesellschaftsystem
– Neues, zinsfreies Geldsystem
– Neue Marktwirtschaft
– Neue Freunde
– Neue Bündnisse
– Neue Außenhandelspartner
– Neue internationale Verträge

Diese Einkaufsliste liefert zumindest einen kleinen Ansatz und gibt gleichzeitig in groben Zügen Aufschluss darüber, wo grundlegende Veränderungen nötig sind. Diese Liste ist beliebig erweiterbar und erhebt nicht den Aspruch auf Vollständigkeit – ebenso wie alles Andere im nachfolgenden Text.

In erster Linie brauchen wir ein neues Volk.
Nicht die Abschaffung des deutsches Volkes, sondern deren Aktivierung ist damit gemeint, denn nur mit einem aktiven Volk sind Veränderungen überhaupt erst möglich. Vielerorts brodelt es schon bedenklich unter der Oberfläche und es ist schwer vorstellbar, das es dem Wunsch der Aufgeklärten Menschen entspräche, ihr Volk im Stich zu lassen und gemütlich auf den Zerfall des Systems zu warten. Das neue Volk ist bereit für Veränderungen und unterstützt diese ausdrücklich. Um aber Interesse, Hoffnungen und Kampfgeist zu wecken, muss der Bevölkerung etwas angeboten werden – Alternativen, Ziele die machbar sind und eine deutliche Verbesserung für die Allgemeinheit mit sich bringen. Diese Ziele müssen zuvor definiert und diskutiert werden. Selbstverständlich ohne Partei, ohne demokratisches Gefasel von Priveligierten und selbst ernannten Experten. Wir haben genug helle und kompetente Köpfe in unserer Mitte, die das Problem schon längst erfasst und diskutable Lösungsvorschläge ausgearbeitet haben.

Selbstverständlich brauchen wir auch neue Medien.
Nämlich solche, deren Informationen der Wahrheit entsprechen. Wir brauchen weder Propaganda, noch Lügen, noch Werbung im 10 Minuten Takt. Wir brauchen kein Verdummungsfernsehen und auch keine Zeitungen, die nicht mal das Papier Wert sind, auf dem sie gedruckt wurden. Und schließlich brauchen wir diese neuen Medien für die Aufklärung der eigenen Bevölkerung, respektive der ganzen Welt. Medien in den falschen Händen – und das sind sie ganz offensichtlich – sind Massenvernichtungswaffen. Was deutsche Medien in den letzten Jahrzehnten der deutschen Bevölkerung angetan haben ist nicht mit Völkermord zu vergleichen. Es ist Völkermord, denn dieses Volk ist alles andere als lebendig.

Wenn auf der Einkaufsliste eine neue Regierung erwähnt wird,
ist damit ganz bestimmt nicht der destruktive, asoziale Abschaum aus dem Berliner Kasperletheater gemeint. Wenn schon eine Regierung sein muss, dann mit einer flachen Hirarchie, mit Führungskräften, die eine fachliche Eignung besitzen, die nötige Lebenserfahrung und selbstverständlich auch den nötigen Weitblick. Also eine Regierung, die sich nicht aus Witzfiguren zusammensetzt, über die der Rest dieser Welt lacht. Wir brauchen eine Regierung, die unsere Interessen in der Welt vertritt und bei Missbrauch der Befugnisse, für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden kann. Mit Sicherheit gibt es weitaus fähigere Menschen unter uns als das, was zur Wahl in der Speisekarte angeboten wurde.

Die Forderung nach einem neuen Staat,
einem souveränen noch dazu, einem Staat, der völkerrechtlich verbindliche Verträge schließen kann, sollte laut und nachdrücklich sein. Wir brauchen keine Staatssimulation, die durch Knebelverträge der Knechtschaft unterworfen ist. Wir brauchen einen Staat, dessen Innenpolitik von der einheimischen Bevölkerung mitbestimmt wird, einen Staat, in dem die Wortschöpfung „politisch korrekt“ politisch korrekt auf dem Abfallhaufen der Geschichte entsorgt wird. Selbstverständlich gehört auch die Aufarbeitung der Geschichte zu einem neuen Staat. Jeder soll sehen können, was Wahrheit und was Lüge ist – schließlich haben wir nichts zu verbergen!

Ein neues Gesellschaftssystem muss her.
Was haben wir denn anzubieten außer einem Parteiensalat mit pseudo-freiheitlich-demokratischer Grund(un)ordnung? Eine Maxime die ausbaufähig wäre – jeder kann tun und lassen was er will, so lange er einem anderen nicht schadet. Das schließt das Recht auf Recht und Gerechtigkeit mit ein. Mit hirntoten Funktionsmaschinen lässt sich selbstverständlich kein neues System aufbauen. Die Wiederbelebung toter Hirne kann durch Bildung, Wahrheit, Aufrichtigkeit, Standhaftigkeit und mit dem Blick in die Zukunft, statt in die Vergangenheit gerichtet, erfolgen. Ein guter Ansatz wäre ein Bildungssystem, das seinem Namen auch gerecht wird, eines das Möglichkeiten und Chancen den nötigen Raum gibt und nicht überall Schranken aufstellst. Dogmatische Sichtweisen haben in der Bildung keinen Platz. Dieses Land braucht wache Geister, selbst denkende Geschöpfe die Ideale anstreben. Zu einem neuen System gehört auch, das Privateigentum an allem was die Erde liefert, nicht gestattet ist. Land, Rohstoffe, Wasser, Nahrung gehört der Bevölkerung. Privatbesitz birgt ein zu großes Missbrauchspotential in sich, als das dieses Thema einfach unbehandelt bleiben könnte. Die Diskussion darüber birgt bestimmt jede Menge Zündstoff aber es gibt auch sehr gute Lösungsansätze. Das neue Gesellschaftssystem muss sich der Bevölkerung anpassen, also in gewisser Weise flexibel sein und mit der Entwicklungsstufe eines Volkes wachsen. Einfache Grundregeln könnten die zigtausend Gesetze überflüssig machen, wenn wir das nur wollten.

Damit auch alles bezahlt werden kann, benötigen wir ein nachhaltiges Geldsystem, eines, das ohne Zinsen funktioniert. Die Zinspropheten und ihre Jünger sind Lügner und Täuscher. Nicht das Geld arbeitet, die Menschen tun das. Die Vermögen einiger Menschen auf diesem Planeten spotten jeder Beschreibung. Die Besitzer von Milliarden Dollars, Euro etc. investieren nicht, sie stellen und unterstreichen damit Machtansprüche. Geld muss für jeden Verfügbar sein der gewillt ist, eine Leistung zu erbringen. Den Wert des Einkommens an der Bildungsstufe festzumachen ist m.M.n. ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Jeder Mensch hat den gleichen Wert. Mit diesem Ansatz könnte die Lebenszeit als Referenzpunkt dienen und die Arbeitszeit, als Vergütung für die aufgewendete Lebenszeit, mit Geld abgegolten werden. Selbstverständlich gibt es noch andere Modelle und alle sollten auf Machbarkeit und Beständigkeit überprüft werden.

Die neue Marktwirtschaft
muss sich nach den Grundregeln des neuen Gesellschaftssystem richten. Wir haben praktisch keine Marktwirtschaft. Alle Unternehmen sind mehr oder weniger Konglomerate, die in den Händen weniger liegen. Vielfalt ist eine Illusion, die auf Markennamen beruht. Es gibt kein Knorr, Pfanni, Maizena etc. Es gibt nur Unilever. Deren Produkte unterscheiden sich ledigleich in der Verpackung und dem verwendeten Geschmacksverstärker. Was ist denn daran Marktwirtschaft? Solche Riesen haben den einstigen Markt unter sich aufgeteilt. Kennt noch jemand Tante Emma? Da gab es auch mal selbst gewecktes oder die Würstchen vom Bauern aus dem Dorf, Kuchen von den Nachbarsfrauen und selbst gepressten Saft. Heute beherrschen Monopole und Franchiseketten einen Markt, der nur noch künstlich am Leben erhalten wird.

Wir brauchen und wollen neue Freunde,
denn was uns als Freund verkauft wird ist in Wirklichkeit das letzte Arschloch – bitte um Vergebung. Auf solche Freunde können wir doch verzichten. Freunde bevormunden nicht drohen auch nicht subtil. Wer unser Freund sein will, soll sich der Freundschaft als würdig erweisen. Der ständige Griff in unsere Taschen ist eine Verhöhnung des Freundschaftsbegriffes. Unsere „Freunde“ führen nichts gutes im Schilde, denn sie sind arrogant, aggressiv, verlogen, nachtragend. Sie agieren nicht auf Augenhöhe, schließen einseitige Verträge und sie erpressen uns. SO HANDELN KEINE FREUNDE, SO HANDELN FEINDE!

Darum brauchen wir auch neue Bündnisse.
Wir brauchen starke Bündnisse mit neuen Freunden, die den Umtrieben dieser wild gewordenen Verrückten Einhalt gebieten können. Wir brauchen Bündnisse, die uns vor Übergriffen der mordenden Horden schützen und uns als gleichwertige Partner in Handel und Wirtschaft ansehen. Wahre Bündnispartner achten das Selbstbestimmungsrecht und treten es nicht mit Füßen.

Das Gleiche gilt für den Außenhandel.
Wir können auf Exporte verzichten, wenn wir sie selbst bezahlen müssen. Wenn wir etwas verschenken wollen, tun wir das freiwillig und wir schenken jenen, die dieser Geschenke bedürfen. Dazu gehören weder Luxusgegenstände, noch U-Boote und Waffen jeglicher Art. Wir brauchen einen Außenhandel, der ebenso wie die Bündnispartnerschaft, auf Augenhöhe erfolgen muss.

Selbstverständlich müssen alle internationalen Verträge neu verhandelt werden.
Das Wort Vertrag kommt von „sich vertragen“. Ein Vertrag bekundet den Willen zwischen zwei oder mehreren Parteien. Einseitige Verträge sind keine Verträge, es sind Diktate. Wir brauchen völkerrechtlich verbindliche Verträge und in diesem Zuge sollte auch das Völkerrecht auf den Prüfstand gestellt werden.

Dies, liebe Leser, sind selbstverständlich nur Vorschläge oder Bruchstücke davon. Vieles bedarf der genaueren Betrachtung und auch der ausgiebigen Diskussion. Selbstverständlich kann niemandem vorgeschrieben werden, worüber diskutiert wird. Aber jeder verstrichene Tag ohne eine breite Diskussion über diese Themen, ist ein verlorener Tag für die Bevölkerung und ein weiter erfolgreicher Tag für die herrschenden Cliquen.

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4 Gedanken zu „Einkaufszettel

  1. Es sind gute Bruchstücke. Kein Scherbenhaufen. Es gibt keinen Grund zu warten, es richtig anzupacken.

    Beim Wort Ver-trag irrst Du m.E., es kommt eher von falsch anpacken. Es gibt einige Verben ohne und mit ver- : irren, laufen, tragen, handeln, messen, antworten… Die Vorsilbe zeigt an das ein zweiter dabei eine Rolle spielt, wobei oft ver-fälscht wird. Im Englischen sieht man das besser: con-tract, Schwindel-Abhandlung.

    „Der Regierungsplan muß ganz fertig aus einem einzigen Kopfe hervorgehen, denn es würde ihm die Einheit fehlen, wenn mehrere Köpfe mitgewirkt hätten. Daher dürfen wir selbst den Plan kennen, dürfen aber über ihn niemals sprechen, damit seine erhabene Bedeutung, der Zusammenhang der einzelnen Teile, der praktische Wert und der geheime Sinn jedes seiner Punkte keinen Abbruch erleide.
    Unsere Pläne müssen scharf und logisch aufgebaut sein. Daher dürfen wir die geniale Arbeit unseres Führers der Menge nicht vor die Füße werfen, nicht einmal einem engeren Kreise ausliefern.“

    So sollen jene arbeiten, die der Welt feindlich gegenüberstehen!

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