Selbsttest – Der Wahrheit zuliebe

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Anknüpfend am Artikel Spiritualität, wollen wir im ersten Abschnitt diese Theorie an einem praktischen Beispiel genauer beleuchten. Im zweiten Abschnitt werden immer deutlicher hervortretende Misstände in der Bewegung aufgezeigt und auch Lösungsvorschläge unterbreitet.

Die Vorstellungskraft eines Menschen ist in der Regel Beschränkungen unterlegen, die in den (eingrenzenden)Rahmen seines Weltbildes passen. Ein Weltbild jedoch stellt eine künstlich geschaffene Barriere dar. Außerdem sollten wir die Möglichkeit einbeziehen, außer dem „offiziellen“ auch noch ein zweites, „persönliches“ Weltbild verinnerlicht zu haben – was eine weitere Barriere darstellen würde. Ziel ist es, diese Barriere(n) mit Hilfe der Vorstellungskraft zu überwinden.

Beispiel:
Ein politisch „links“ orientierter Mensch hat andere Vorstellungen einer idealen Gesellschaft als ein politisch „rechts“ orientierter Mensch. Beiden liegen scheinbar Ideale zugrunde was sich jedoch, bei genauerer Betrachtung, als falsch herausstellt, da diese Ideale Ideologien und somit Glaubensgrundsätzen unterworfen sind. Wir wissen, das Ideologien immer einschränkend sind und Konfliktpotential in sich bergen. Ideologie wirkt wie ein Filter, der wesentliche Teile der Wirklichkeit ausblendet. Für einen Menschen der politisch weder rechts noch links steht sind Argumente beider Seiten nur schwer nachvollziehbar. Auch mir wurde schon die eine oder andere Ideologie unterstellt, da es nur links oder rechts gäbe. Umgekehrt war es für meine Gesprächspartner nicht möglich, einen neutralen Standpunkt einzunehmen. Sie konnten zwar nachvollziehen, das es ein links ohne rechts nicht geben würde aber diesen künstlich gelebten Zustand aufzulösen hielten sie für unmöglich. Aber genau darin liegt der große Irrtum und es ist geradezu erstrebenswert diese ideellen Barrieren zu überwinden und seine Vorstellungskraft darauf zu lenken, was außerhalb dieser geistigen Beschränkungen möglich sein könnte – der kategorische Imperativ.

Der Wille, ein Ideal außerhalb dieser geistigen Beschränkungen anzustreben, ist zugleich eine Hinwendung zur (absoluten) Vernunft. An Vernunft mangelt es dieser Tage nicht nur, sie wurde praktisch abgeschafft. Welche gemeinsame Zukunft wir haben werden hängt von der kollektiven Bereitschaft ab, die Probleme dieser Gesellschaft als inszeniert zu erkennen, zu hinterfragen und schießlich zu handeln, indem die Verantwortlichen für diese chaotischen Verhältnisse sowie deren Mitwirkende, aus den Schaltstellen der Gesellschaft entfernt und in Gewahrsam genommen werden. Nur so kann das System angehalten oder in einen anderen Betriebsmodus versetzt werden.

Es sind jedoch Probleme aufgetreten, die von vielen unterschätzt bzw. gar nicht wahrgenommen werden. Die „Wahrheitsbewegung“ hat sich mittlerweile polarisiert. Aber nicht nur das. Es gibt praktisch keine Schnittstelle zu den Menschen, die sie erreichen wollen. Erschwerend kommt hinzu, das nicht Aufklärung im Vordergrund steht, sondern die Verteilung und Diskussion von schlechten Nachrichten. Selbst vor Propaganda wird nicht mehr zurückgeschreckt. Das sind schwerwiegende Mängel und offensichtlich ist niemand gewillt diese Probleme zu erkennen, zu diskutieren oder gar selbstkritisch die eingenen Standpunkte zu hinterfragen. Unter Kritik wird ausnahmslos Kritik am System verstanden und zu Gunsten der Rechthaberei wurden die einst ehrenhaften Ziele aufgegeben. Die Wahrheitsbewegung rekrutiert sich fast ausschließlich aus jungen Erwachsenen deren Redekultur auf viele neu „erwachte“ schlicht abschreckend wirkt. Was hier geäußert wird ist als konstruktive Kritik zu betrachten. Es werden eklatante Mängel genannt und nur wenn sie benannt werden besteht eine, wenn auch geringe, Chance zur Besinnung auf die einst gesteckten Ziele und deren Verwirklichung. Auf einen Chrash zu warten, von dem ohnehin jeder weiss das er kommen wird, ist kontraproduktiv. Viel mehr sollte sich jeder Einzelne darüber Gedanken machen – wenn schon kein Interesse an Schadensbegrenzung besteht -, was danach geschehen soll und durch wen.

Die meisten Artikel in diesem Blog bieten die nötigen Hinweise, einige stellen auch einen Wegweise dar. Einen Wegweise für jene, die vom Weg abgekommen sind – und das dürfte die Mehrheit sein. Wenn hier der sprichwörtliche Finger in die offene Wunde gelegt wird, dann nur mit der Intention, das Feuer der Wahrheitsbewegung neu zu entfachen, weg von der täglichen Droge „schlechte und verlogene Nachrichten“. Die Bewegung stellt für das System keine Bedrohung mehr dar. Die Politclowns machen weiter nach Schema „F“ und stören sich nicht im Geringsten an das Geschrei aus den unteren Rängen. Sie werden dieses Land und Europa in den Ruin treiben! SIE TUN ES BEREITS! Wir wissen das doch, also warum sich über „Meldungen“ aus der Propagandapresse aufregen? Gibt es nichts wichtigeres zu tun? Selbstverständlich ziehe ich auch die Möglichkeit in Erwägung, den Zug verpasst zu haben auf dem stand „Ende des Kampfes, wir beschränken uns auf meckern!“.

Der Begriff „Aufklärung“ steht in erster Linie im Sinne von, den Schleier der (Selbst)Vernebelung für sich und andere zu lüften. Sich seiner selbst, der eigenen Geisteshaltung und den innewohnenden Kräften IM KLAREN zu sein und andere in dieses Geheimnis einzuweihen, DAS ist Aufklärung! Es gibt einen Unterschied zwischen „wach sein“ und „aufgeklärt sein“. Aufgewachte sind noch lange nicht aufgeklärt! Sie sind wach und bekommen mit was läuft, wie ein Kind das durch den Streit seiner Eltern aus dem Schlaf gerissen wurde. Es bekommt mit was läuft, das ist alles! Ein aufgeklärtes Kind geht zu den Eltern und weist sie darauf hin, dass sie erwachsen sind und sich dem entsprechend zu verhalten haben. Seine Zeit damit zu verbringen DPA Meldungen auf Propagandagehalt oder Fehldarstellungen abzuklopfen ist zwar wichtig aber auf Dauer nichts anders als eine Beschäftigungstherapie. Solche Meldungen können gern als Beispiel herhalten, sollten aber nicht zum Lebensinhalt werden. Eine Lüge aufzudecken ist nicht schwer. Jedes Kind sagt’s dir ins Gesicht, wenn du lügst.

Mein Rat lautet folgendermaßen. Lege vorhandene Ideologien ab, sie spalten und und verzerren den Blick auf die Wirklichkeit! Hinterfrage den Sinn deiner Handlungen, deine Intentionen und sei dabei genauso kritisch, als ob du dir vom letzten Geld einen Gebrauchtwagen kaufst (kritisch beäugen). Sei ehrlich zu dir selbst und versuche fehlerhafte Ansichten und/oder Handlungen nicht durch Selbsttäuschung zu kaschieren. Diskutiere mit Freunden und anderen über diese Kritik. Achte darauf, das die Diskussion nicht in Kritik an der Kritik umschlägt. Achte auf eine ehrliche und respektvolle Kommunikation. Wer sich über andere erhebt und nicht gewillt ist auf „Augenhöhe“ zu diskutieren, sollte besonders kritisch beäugt werden. Niemand hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und auch bei aufgeklärten Menschen schleichen sich immer wieder Fehler ein. Sie zu widerrufen ist kein Mangel an Kompetenz sondern ein Zeichen der Menschlichkeit. Wer sich dieser selbstkritischen Haltung verweigert ist nicht auf dem Weg der Erkenntnis, sondern im Betriebsmodus „Recht haben um jeden Preis“ – auch wenn es die Freiheit kostet.

Und jetzt, verbreite diese Info und dann ran an die Arbeit!

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2 Gedanken zu „Selbsttest – Der Wahrheit zuliebe

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