Blickvonoben – Wochenschau 3

Affe
Bild: negativ-film.de

Mit dieser Wochenschau – ausnahmsweise mal einen Tag früher – bin ich etwas im Zweifel über die Wirkung beim Leser. Er möge mir daher schon im Voraus vergeben.

Einleitung:
In letzter Zeit ist, wie schon zur Vorweihnachtszeit im vergangenem Jahr, eine extreme Zunahme von schlechten Nachrichten zu beobachten. Welche Gründe diesen zugrunde liegen, sei an dieser Stelle nebensächlich. Es sind auch einfach zu viele, um speziell darauf einzugehen. Wichtig ist jedoch die Erkenntnis, dass diese Art der Berichterstattung überdimensional viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Aber es gibt zeitgleich auch einen erheblichen Mangel zu verzeichnen. Diese Nachrichten erfüllen nur noch den Selbstzweck, da lösungsorientierte Konzepte fehlen bzw. indiskutabel erscheinen. Unter diesem Gesichtspunkt muss die Frage gestattet sein, welchen Nutzen eine Information hat, wenn sie nicht in ein Ergebnis eingarbeitet werden kann? So gesehen ist diese Negativberichterstattung für den Großteil der Bevölkerung wertlos – abgesehen von Aufklärung der Aufgeklärten und Verunsicherung der Unversicherten. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass vor unseren Augen ein Theater globalen Ausmaßes veranstaltet wird und wir, die Erdbevölkerung, den relativ unwesentlichen Teil der Spielfiguren stellen. Jede Konzentration auf ein kleines Problem als dieses, erzeugt einen circulus vitiosus im Kampf um gegenteilige Meinungen bzw. Weltanschauungen. Das darf zwar nicht sein, ist aber – leider – die Regel.

Lass deine Überzeugungen los:
Wer nach Antworten sucht muss erst lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Welchen Nutzen hat eine perfekte Antwort, wenn die Frage schon im Ansatz falsch ist? Es gibt eine Weisheit die besagt, „wer fragt, will keine Antworten“. Dieser Aussage stimmte ich unbedingt zu. Die Frage ist dann: wie erhält man Antworten, ohne zu fragen?

Ein Schritt in die richtige Richung wäre das Hinterfragen, die Recherche nach Teilen von Antworten und das Zusammensetzen des Puzzles. So könnte der Anfang einer nie endenden Suche nach Antworten aussehen. Aber ein wesentlicher Aspekt fehlt noch. Ohne diesen wäre jede Suche und auch jede Antwort sinnfrei. Es ist die Intention. Sie bestimmt Ziel und Zweck.

Ein gern und immer wieder gemachter Fehler ist die Suche nach Antworten aufgrund eines bestimmten Weltbildes. Diese Antworten können nur fehlerbehaftet sein, denn sie schließen abweichende Aspekte kategorisch aus. Es kann daher nur folgerichtig sein, die eigene Intention zu hinterfragen. Aber an genau diesem Punkt ist ein Scheitern vorprogrammiert. Dazu ein Gleichnis. Vielleicht kennt der Eine oder Andere den Weg der Erleuchtung eines buddhistischen Mönchs. Er beginnt in der Regel damit, dass der Mönch niedrige Arbeiten, z.Bsp. Boden schrubben, Latrine reinigen etc, verrichten muss. Der Mönch sieht sich auf seinem edlen Weg also erst einmal mit Dreck konfrontiert. Dies steht natürlich im völligen Widerspruch zu seinen Zielen. Auf diese Weise lernt der Mönch aber, dass ihm sein Ego den Zutritt zu einer anderen Ebene verweigert und erst der Prozess der Reinigung durchlaufen werden, und als solcher auch erkannt werden muss. Der Mönch hat aber, im Gegensatz zu uns, einen gewaltigen Vorteil. Ihm steht jemanden zur Seite der erkennt, wann dieser Prozess abgeschlossen ist – sein Meister.

An dieser Stelle sei die Frage erlaubt: Wer ist dein Meister? Woher willst du wissen, ob du auf dem richtigen Weg bist, die richtigen Fragen stellst, die richtigen Antworten suchst, ob deine Intention wahrhaftig ist? Oh ja, diese Fragen können nerven. Das sollen sie auch! Schließlich geht es hier nicht um dich oder eine kleine Gruppe, die ihr Recht fordert, lieber Leser. Der Blick-von-oben sei das Maß aller Dinge und nicht kleinbürgerliches Gerede über Gesetze, Politiker, Freigeld oder dergleichen.

Ich werde dir ein Geheimnis verraten. Was du damit anfängst ist dir überlassen.

Politik ist egal. Wirtschaft, und erst Recht die Weltweite, ist egal. Geschichte ist auch egal. Geld ist egal. Beruf, Erfolg, Standpunkt, Überzeugung, Gesinnung, Religion, Staats- und Gesellschaftsformen oder der persönliche Status, alles ist egal. Dies sind ausnahmslos Elemente eines Spiels, das für uns erfunden wurde. Und dieses Spiel wurde erfunden, um uns vom rechten Weg abzulenken, die Sicht zu vernebeln.

Sieh dich ruhig etwas in der Welt um. Lass die Eindrücke auf dich wirken – wertungsfrei. Auffallend ist, dass über alles mögliche und unmögliche diskutiert, geschrieben und vorgetragen wird, nur nicht über die wesentlichen Dinge. Man streitet sich um unwesentlichen Mist und das Finale solcher Streitigkeiten ist dann, Recht zu bekommen bzw. sich im Recht zu sehen. Jeden Tag gibt es mehr Kritik am System. Jeden Tag liest man über Vorschläge für neue bzw. alte Systeme oder die Verbesserung noch älterer Systeme. Tief greifende Erkenntnisse über die Voraussetzungen und Funktionsweisen von Systemen, scheint es jedoch nicht zu geben bzw. sind gar nicht gefragt. Das nenne ich babylonische Sprachverwirrung! Wie eingangs schon erwähnt, müssen erst einmal die richtigen Fragen gestellt werden. Doch diese Fragen ergeben sich erst auf dem gleichen Weg der Erkenntnis, den auch ein Mönch gehen muss – dem (Selbst)Reinigungsprozess. Jeder andere Ansatz führt nur wieder zu Auseinandersezugungen innerhalb der Gesellschaft, in einem nicht enden wollenden Kreislauf von Zänkereien.

Den Dingen auf den Grund gehen:
Was sind denn Staatsdiener und wem dienen sie? Dienten sie dem Volk, hießen sie doch Volksdiener. Sie heißen aber Staatsdiener, weil sie dem Staat dienen. Der Staat ist ein übergeordnetes System und dieses System hat seine Systemadministratoren. Doch auch der Staat ist in übergeordnete Systeme eingebunden und diese widerum. Wenn das klar ist, und davon ist auszugehen, sollte doch auch einleuchten, wie kleinlich eine Diskussion über 5 Euro Hartz 4 Erhöhung ist. Etwa 7 Mrd. Menschen ist klar, dass es so auf der Erde nicht weiter gehen kann. Das System steht vor dem größten ERROR in der, uns bekannten Menschheitsgeschichte. Der darauf folgende Absturz kann doch nicht durch Aufklärung einer Spionageaffäre, Erhöhung von Elterngeld, der Bankenrettung, schlechte Nachrichten oder den Vagy Day aufgehalten werden. Himmel Herrgott!!! Sind denn alle verrückt geworden?

Eine der vielen Grundsatzfragen ist doch, warum und auf wessen Veranlassung etwas geschieht. Einfach nur gegen etwas zu sein reicht nicht aus. Das ist ebenso kontraproduktiv, wie ein Standpunkt. Worum geht es denn in Wirklichkeit? Etwa nur darum, ein System zum Absturz zu bringen? Das ist nicht weiter schwer. Aber welcher Sinn steckt hinter solchen Ambitionen, welche Intention? Wie oben bereits angedeutet, ist die Beantwortung dieser Frage gar nicht mal so einfach, denn unser Ego bringt nur Antworten hervor, die unserem Weltbild entsprechen. Was soll denn nach so einem „Reset“ anders sein und wer soll das durchsetzen? Wer macht sich denn ernsthaft über solche Fragen Gedanken? Gibt es irgendeine Vereinigung, von der ich nichts mitbekommen habe?

Ich sehe nirgends Diskussionen über bahnbrechende Veränderungen. Ich sehe nur Protagonisten, die für eine(!) bestimmte Sache stehen. Diese eine Sache stützt sich aber nicht auf Weisheiten sondern auf Ansprüche des Egos. So langsam müsste doch in der Masse der Erdbevölkerung die Erkenntnis gereift sein, dass jegliches uns bekannte Herschaftssystem versagt hat – untauglich ist. Selbstverständlich steht es der Menschheit frei, auf diesem Pfad des Leids weiter zu wandeln. Die Entscheidung dafür trifft jeder für sich selbst.

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Die Wahrheit macht frei

fawkes

Inspiriert vom Titel des Beitrages Die Wahrheit macht frei – Wieso kann ich das nicht so sehen? – beim Lupo Cattivo Blog – kam ich nicht umhin, einige wesentliche Aspekte im unmittelbaren Zusammenhang mit der Wahrheit zu betrachten. Herausragendes Merkmal der Wahrheit ist die höchste Qualität an Reinheit, die im krassen Gegensatz zu allen Qualitäten innerhalb des Systemlebens steht. Die Wahrheit erhebt nicht nur einen Anspruch auf Vollkommenheit, sie ist vollkommen – ebenso wie die Liebe. Und weil diese Vollkommenheit von ihr ausstrahlt, sind immer wieder Menschen bereit, für die Wahrheit einzustehen – auch wenn sie einen hohen Preis dafür zahlen.

Dann gibt es noch die missbrauchte Wahrheit. Eine (Schein)Wahrheit, die im hellen Licht erscheint, weil sie grell angestrahlt wird – wie ein Götzenbild. Um die missbrauchte Wahrheit glaubhaft erscheinen zu lassen, muss mit viel Tam Tam von weiteren Aspekten abgelenkt und der Eindruck erweckt werden, als gäbe es nichts anderes. Mit dieser Scheinwahrheit aufgewachsene Menschen sind nicht einmal annähernd in der Lage, die Wahrheit zu erkennen – selbst wenn sie sich ihrer vollsten Pracht gegenüber sähen. Diese Menschen sind drauf programmiert zu glauben und zur Festigung ihres Glaubens bedient man sich weiterer Scheinwahrheiten, die als Tatsachen dargestellt werden. Das wohl bekannteste Beispiel einer Scheinwahrheit ist das Recht auf freie Meinungsäußerung (Meinungsfreiheit).

Konträr zur Wahrheit steht die Lüge. Im Gegensatz zur Scheinwahrheit die ja immernoch, wenn auch „verbogene“, Bestandteile der Wahrheit enthält, ist die Lüge frei erfunden. Scheinwahrheit und Lüge benötigen viel Raum für Darstellungen und Interpretationen. Da mit der Zeit immer mehr Raum benötigt wird, bleibt auch immer weniger Platz für eigene Meinungen und Erkenntnisse, sodass am Ende Märchen und Lügen jeglichen Raum einnehmen, auch den persönlichen Freiraum, der ursprünglich der freien und persönlichen Entfaltung vorbehalten war. Ein wesentliches Merkmal der Lüge ist, dass sie ständig der (Unter)Stützung bedarf. Sie ist so zersetzend, dass nicht einmal das, eigens zu ihrer Unterstützung errichtete, Lügengerüst diesem Zersetzungsprozess stand hält. Beispiel für eine Lüge ist die „Bekämpfung des internationalen Terrorismus“.

Die Wege zur Wahrheit
Obwohl oder gerade weil so viele Menschen von den Darstellungen der Scheinwahrheiten und Lügen überzeugt sind, besteht eine sehr gute Chance, dass die Wahrheit obsiegt. Als Hilfsmittel dienen hierzu Zweifel und Widersprüche. Diese Hilfsmittel müssen nicht einmal von außen gereicht werden, denn sie sind bereits Bestandteil von Scheinwahrheit und Lüge sowie des Raumes, den sie einnehmen. Jeder Mensch hat die Wahl zwischen (An)Erkennung und Leugnung der Wahrheit. Die (An)Erkennung kann durch veränderte Lebensumstände hervorgerufen werden, oder aber die Folge eines entwicklungsbedingten Erkenntnisprozesses sein. Diese Menschen haben es in der Regel leichter, die Wahrheit zu akzeptieren, doch sind viele von ihnen noch nicht am Ende ihres Weges angelangt. Sie begeben sich dann auf den Weg der Wahrheitssuche, weil ihnen die ganze Wahrheit doch etwas zu „krass“ erscheint oder von ihrer Weltanschauung abweicht. Dies könnte ein Grund für die unterschiedlichen Meinungen und Streitigkeiten innerhalb der Masse der nach Wahrheit Suchenden sein.

Der andere Weg zur Wahrheit ist die Leugnung – ein sehr schmerzvoller und mitunter auch verhängnisvoller Weg. Um die Wahrheit leugnen zu können muss zumindest angenommen werden, dass außer der gelebten Lüge noch etwas anderes existiert. Anderenfalls gäbe es keinen Grund zu leugnen. Da sich diese Menschen oft in einer bequemen Position innerhalb der Gesellschaft befinden, fällt das Loslassen dem entsprechend schwer – ganz besonders im Hinblick auf die unabsehbaren Konsequenzen. Andere hingegen sind vom System so überzeugt, dass jegliche Konfrontation mit der Wahrheit sofort zu Abwehrreaktionen führt. Solche Menschen sind oftmals Teil des Systems. Ähnlich wie bei den Parteifunktionären und den überzeugten Parteimitgliedern der ehemaligen DDR, sehen sie zwar eine Alternative, diese steht jedoch in so krassem Widerspruch zu ihrem Weltbild, dass sie in „der Wahrheit“ eher die Fratze des Teufels sehen wollen und dem entsprechend dagegen ankämpfen. Diese Menschen sind nicht zu retten, da sie sich, entgegen besseren Wissens, an dieses System klammern. Nur ein sehr geringer Teil dieser Systemdiener ist zu einer offenen (An)Erkennung der Wahrheit fähig.

Nicht unerwähnt sollen an dieser Stelle die „Wendehälse“ bleiben. Eine Sorte Mensch, die nur ihren persönlichen Vorteil im Blick hat und die Wahrheit benutzt, um sich daran zu bereichern. Während die Systemdiener nur einer Ideologie folgen oder an das System angepasst wurden, sind Wändehälse die natürlichen Feinde der Wahrheit. Ihre Intelligenz und Wandelbarkeit machen sie zu Gegnern, die man nicht unterschätzen sollte.

Die Gruppe der Nicht-Erkenntnis-Fähigen sind hingegen genau die Systemsklaven, die gemäß ihrer Programmierung alles ausblenden, was nicht systemkonform ist. Diese Menschen handeln zumeist aus der Überzeugung heraus, das man dies oder jenes schon immer so gemacht habe und es daher auch allgemeingültig sein muss. Andere hingegen sind so mit der Pflege ihres Egos beschäftigt, dass sie gar nichts anderes wahrnehmen können. Aber auch in dieser Gruppe gibt es „Überzeugte“, die, gespalten und beherrscht, immer ein Leben gegen die Meinung anderer geführt haben. Es sind Fanatiker. Ihre Überzeugungen zugunsten der Wahrheit aufzugeben, ist für diese Menschen gleichbedeutend mit dem Tod. Immerhin gehen dadurch ihre Lebensinhalte und ihre Identität verloren. Daher werden sie, wie auch die Wendehälse, alles daran setzen, dass die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

Die Wahrheit macht frei
Die Anerkennung dieser Tatsache würde die ganze Welt verändern. Für einige wenige sicherlich zum Nachteil, für den Großteil der Weltbevölkerung jedoch würde dies einen unabschätzbaren Zugewinn an Lebensqualität bedeuten. Die Wahrheit ist mit nichts vergleichbar und so vollkommen, dass sie keiner Interpretation bedarf.

Alles hat (s)einen Preis

Satan & Jesus
Bild: tbhcrew.com

Alles hat (s)einen Preis. Dieser muss nicht zwangsläufig monetärer Natur sein, schließlich gibt es auch noch Konsequenzen und die können mitunter beachtlich sein. Um so erstaunlicher jedoch ist die Tatsache, dass eine Konsequenz oft billigend in kauf genommen wird, wärend ein monetärer Preis einer individuellen Vorstellung dessen unterliegt, was man zu zahlen bereit ist. Erstaunlich ist dies deshalb, weil der Preis einer Konsequenz der einzige Preis ist, der selbst bestimmt werden kann. Würde das jeder Mensch beachten, gäbe es z. Bsp. keine Mindestlohndebatte oder keine Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen, kein Hartz 4, Kindergeld etc. In unserem System unterliegt die Konsequenz zwar der Selbstbestimmung aber nicht zwangsläufig der Eigenverantwortung. Müssten alle Politiker die Konsequenzen verantworten, die ihr Handeln hervor rufen, wäre dies ein Beruf, den niemand ausüben wollte.

Darum hat sich die Politik ihrer Verantwortung entzogen – mit Billigung durch den Souverän – und Gesetze geschaffen, die dem Volk die Konsequenzen ihres Handelns übertragen. Anders gesagt, Mist zu machen und die Verantwortung dafür auf andere abzuwälzen. Das erklärt dann auch den weit verbreiteten Dilettantismus in der Politik.

Noch verrückter wird es aber, wenn wir die Konsequenzen aus der Sicht des Volkes betrachten. Dies hat auf der einen Seite die verursachten Konsequenzen der Politiker zu tragen und auf der anderen Seite die, des eigenen Handelns bzw. Unterlassens. An dieser Stelle wird klar, wie absurd der Gedanke an demokratische Lösungen ist. Der Fehler liegt im vermeintlichen Mitbestimmungsrecht, das zwar als Eigenverantwortung verstanden wird, aber de facto keine ist. Denn selbst wenn eine Person bereit ist, eigenverantwortlich die Konsequenzen ihrer Handlungen zu tragen, kann sie immernoch durch den „Mehrheitsentscheid“ überstimmt werden. So wird es niemals eigenverantwortliches Handeln – und schon gar nicht zu Gunsten der Allgemeinheit – geben können! Und so gesehen ist Demokratie nichts anderes als der Bußgürtel der Glaubensgemeinschaft „Volk“ und dieses wird vor „die Wahl“ gestellt, den Bußgang mit der Geißel auf dem Rücken oder dem Brett vor dem Kopf anzutreten.

Ja, alles hat (s)einen Preis!

Der Sinn des Lebens

Pflanze
Bild: Sven Gölles

Vom Sinn des Lebens zu schreiben ist kein leichtes Unterfangen, da jeder etwas anderes darunter versteht. Beobachtet man die Natur, kann schon der Eindruck entstehen, dass nur die Stärkeren sich durchsetzen und die Schwächeren zwangsläufig zugrunde gehen. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn wenn dies so wäre, gäbe es keine Vielfalt, keine Tierherden, keine Wiesen, keine Wälder. Es gäbe immer nur einige wenige, die sich durchsetzen. Damit das nicht so ist, hat die Natur einen Schutzmechanismus ins Leben installiert, die Ballance oder das Gesetz des Ausgleichs. Dieses Gesetz erlaubt allen Aspekten der Natur, sich frei zu entfalten, ohne das die Artenvielfalt zu Gunsten einer Art umzukippen droht. Dieses Gesetz gestattet sogar eine dauerhafte Symboise zwischen Parasit und Wirt und auch über Generationen hinweg, ohne gegenseitige Beeinträchtigungen. Das Gesetz des Ausgleichs sorgt also für ein üppiges Wachstum, ein reichhaltiges Nahrungsangebot für alle Arten und verhindert Überbelastungen durch effiziente und aufeinander abgestimmte Mechanismen.

Bei genauerer Betrachtung entsteht der Eindruck, dass erst die Stärkeren Lebensformen überhaupt einen Lebensraum für schwächere „schaffen“. Lässt man in einer Großstadt, einer Betonwüste, der Natur freien Lauf ist zu beobachten, dass erst „Unkräuter“ den Asphalt aufbrechen und dann über mehrere Generationen hinweg alles überwuchern aber gleichzeitig einen neuen Nährboden entstehen lassen, auf dem auch andere Arten siedeln können. Nach ein paar Jahren nur, sieht man auf diesem Stück „Natürlichkeit“ eine Vielzahl von Pflanzen, die sich in einer atemberaubenden Farbenpracht zeigen, Düfte in die Umgebung abgeben und damit die Aufmerksamkeit der Insekten und Kleinstlebewesen auf sich ziehen…

Beim Menschen verhält es sich jedoch völlig anders. Eingepfercht in ein kompliziertes, durch Menschen geschaffenes Regelwerk werden die aberwitzigsten Prozesse in Gang gesetzt und lebensfeindliche Gesetze erlassen, deren Nichteinhaltung drakonische Strafen nach sich ziehen. Hier gilt das umgekehrte Prinzip. Die Stärkeren vernichten die Schwächeren. Das ist völlig unnatürlich und wiederspricht dem Gesetz des Ausgleichs. Um dem Ganzen noch die Krone der Verhöhnung der natürlichen Ordnung aufzusetzen, predigen selbst ernannte Naturschützer, Vertreter der Eugenik und Gentech-Unternehmen die Einhaltung des Naturschutzes. Und Politmarionetten lassen sich durch Lobbyisten für die Interessen dieser „Naturschützer-Clique“ einspannen indem sie Gesetze verabschieden, die den Tod in sich tragen.

Selbst die Dümmsten unter uns sollten begreifen, dass ohne die Schwächeren ein Überleben der Stärkeren keinen Sinn ergibt, denn die „Geisteskrankheit Erfolg“, wird keine Schwäche dulden und auch alles zerstören, was nur im entferntesten von diesem Pfad abweicht. Dem Menschen fehlt das rechte Maß. Er hat sich aus der natürlichen Ordnung herausgelöst und folgt ausschließlich den Gesetzen, die die Stärkeren erlassen haben. Wie zerstörerisch dies ist, sehen wir weltweit. Statt jedoch das Richtige zu tun, lassen wir uns immer wieder vor den Karren derer spannen, die diese Welt in den Abgrund treiben – aus welchen Gründen auch immer. Der Sinn des Lebens kann doch nicht Zerstörung des Lebens sein…

Wie man ein Problem aus der Welt schafft

Monopoly
Bild: moviepilot.de

Wenn es um die Diskussion von Veränderungen geht, kommt man sehr schnell an einen Punkt, an dem die Frage nach dem „Wie“ auftaucht. Wie können wir…? Wie macht man das…? Wie kann ich…? Wie ungeschickt diese Fragestellung ist, soll eine einfache Antwort darauf zeigen.

Wie…? Mit dem Kopf und den Händen.

Nicht, „wie?“ ist die Frage sondern „was?“. Was soll erreicht werden? Die Beantwortung dieser Frage setzt eine Auseinandersetzung mit den Zielen voraus. Sind die Ziele klar definiert, ergibt sich der Lösungsweg – „wie“ – von selbst. Ein kleines Beispiel soll das verdeutlichen.

Wir spielen alle gemeinsam ein Spiel – Monopoly. Um aus diesem Spiel aus- und in ein anderes Spiel einzusteigen ist keine Antwort auf die Frage „wie macht man das?“ erforderlich. Wie man mit einem Spiel aufhört, weiss jedes Kind. Die einzige Frage die es zu beantworten gilt heißt: Was will ich? Ist die Antwort darauf unklar oder gar nicht existent, besteht immernoch die Möglichkeit, Monopoly weiter zu spielen. Aber offensichtlich wollen das die Wenigsten. Viel bemerkenswerter ist jedoch die Tatsache, dass den allermeisten gar nicht bewusst ist, dass noch andere Spiele existieren. Sie glauben an dieses Spiel und die Regeln, die dafür gelten.

An dieser Stelle schließt sich der Kreis zu einer Aussage, die schon des Öfteren in vorangegangenen Artikeln erwähnt wurde. Das Prinzip „divide et impera“ muss aufgelöst werden. Teile und herrsche sind die Ketten der Sklaverei und jeder ist sein eigener Aufseher. Eine gemeinsame Zielsetzung ist nur möglich, wenn das Spiel „jeder gegen jeden“ endlich aufhört. Verlasst eure Standpunkte, betrachtet die Wirklichkeit aus anderen Perspektiven, seid ehrlich zu euch selbst… Nur so kann man erkennen, wie absurd dieses „Gesellschaftsspiel“ ist. Jeder kann jederzeit entscheiden, „das Spiel“ zu verlassen. Stell dir nur mal vor wie es wäre, wenn sich (fast) alle einig sind… Die Frage nach dem „Wie“ muss jemand in die Köpfe der Menschen gesetzt haben der ganz genau weiss, dass als Antwort darauf nur Herumgeeiere folgen kann. Sicherlich können die Grundsatzfragen auch mit „wie“ beginnen, wenn sie anders formuliert werden. Mir ging es jedoch lediglich darum, zu verdeutlichen, dass es noch andere Herangehensweisen gibt, die gleichzeitig einen Lösungsweg beinhalten können.

Anmerkung:
Der Artikel sollte eigentlich erst morgen erscheinen. Aber nun ist es geschehen…

Wanderer

Verschwörungstheorie

Detektiv
Bild: zeit.de

Der Begriff „Verschwörungstheorie“ ist Orwell’sches Neusprech in seiner Reinstform. Er wurde geschaffen um zu spalten und diffamieren. In Wahrheit verbirgt sich dahinter eine andere Bedeutung und jene, die diesen Begriff geschaffen haben, benutzen ihn aller Wahrscheinlichkeit nach auf „Wohltätigkeitsveranstaltungen“, in der Mitte von „Freunden“, bei einem Glas Champagner und lachen dabei über die Leichtgläubigkeit der Massen.

Jede Verschwörung entspringt einer zweckdienlichen Idee, und eine Idee muss reifen. So gesehen ist dies der gedankliche Ursprung einer Verschwörung, also eine Theorie. Ist ein gewisser Reifegrad erreicht, werden weitere Personen mit diesem Gedankenkonstrukt vertraut gemacht, die wiederum ihren Teil dazu beitragen. Somit handelt es sich bei diesem Personenkreis um Verschwörungstheoretiker die danach trachten, eine Theorie in die Praxis zu überführen.

Wenn Einzelpersonen bzw. Gruppen einer Verschwörung auf der Spur sind, handeln sie zum Wohl und Nutzen der Allgemeinheit. Die treffendste Bezeichnung für diese Personen wäre wohl Verschwörungsdetektive. Aber an diesem Punkt wird der Begriff „Verschörungstheoretiker“ so in seinem Sinn verdreht, dass der Eindruck entsteht, dass die Detektive einer Theorie Folgen. Aber das ist eben nicht der Fall, denn von den Detektiven wird ledigliche eine Spur verfolgt, die von anderen gelegt wurde – zurück zum Ursprung. Und so versucht man den Detektiven zu unterstellen sie seien einer Paranoia anheim gefallen, weil sie auf etwas gestoßen sind. Wird eine Verschwörung aufgedeckt, auch wenn dies anhand von Indizien geschieht, ist sie offensichtlich – ergo eine Verschwörung. Und hier beginnt dann wieder der circulus vitiosus, namentlich „Verschwörungstheorie“.

Im Klartext heißt das, dass die Bezeichnung Verschwörungstheoretiker nur einer Gruppe zugeschrieben werden kann, nämlich der geistigen Väter einer Verschwörung. Der, mit diesem Begriff verbundene, Orwell’sche Neusprech kann demnach kein Totschlagargument von Systemäffchen sein.

Soweit zur Logik um den Begriff „Verschwörungstheorie“.

Nachfolgendes Video sollte jeder gesehen haben. Es passt zwar nicht ganz hier her aber irgendwie doch.

Denk ich an Deutschland in der Nacht

Br Tor
Bild: photoopia.com

Mit welcher Inbrunst ein einmal angenommenes Glaubenssystem verteidigt wird, kann sich macher gar nicht recht vorstellen. Schließlich leben wir doch in einer aufgeklärten Gesellschaft, haben Wissenschaft und Technik auf unserer Seite und der Fortschritt, was auch immer das heißen soll, erleichtert unser tägliches Dasein – zumindest für einige. Gleichsam verhält es sich mit dem Glauben an die Unfehlbarkeit der Regierungen. Schließlich wurden sie vom Volke gewählt und müssen daher zwangsläufig vor Kompetenz nur so strotzen. Wer wählt denn schon Inkompetenz? Selbst an der Aufrichtigkeit unserer Volksvertreter wird kein Zweifel gelassen, erklären sie doch alles mit Worten, die sich zwar wichtig anhören aber nichts aussagen. Ja, der Glaube kann so schön sein. Man lebt in einer fast perfekten Gesellschaftsform, regiert von oben, beneidet von unten, engagiert sich gegen den Hunger in der Welt und empfindet die Demokratisierung durch Bombenkriege als Notwendigkeit – schließlich hat das der „Kasten“ so gesagt. Guten Morgen Bürger, sie wurden erfolgreich missioniert.

Aber wer sind diese Typen an der Spitze diese Landes eigentlich? Allein ein flüchtiger Blick auf die „Obermutti“ sollte doch schon Zweifel an jeglicher Kompetenz aufkommen lassen. Könnte es sein, das diese Frau nur deshalb auf dem Thron sitzt, weil sie von jemandem protegiert wird? Der Verdacht liegt zumindest nahe. Besonders im Hinblick auf die politische Landschaft fällt auf, das sie sich seit dem Auftreten dieser Frau erheblich ausgedünnt hat und viele, der einst fest im Sattel sitzenden, Politiker freiwillig das Feld geräumt haben. Das überhaupt jemand den Platz am Honigtopf „freiwillig“ aufgibt legt den Schluss nahe, dass dem schon einige wesentliche Dinge vorausgegangen sein müssen. Vielleicht ein Druckmittel aus den Stasiakten? Oder ein paar Ungeheuerlichkeiten aus der Zeit der Deutschen Einheit? Schmiergelder werden wohl weniger der Grund dafür sein, denn noch heute rollt ein Minister durch den Regierungspalast, dem ein „Schwarzkoffer“ mit auffallender Penetranz hinterher eilt, den Flüchtenden aber nicht einholt. Der Artikel das Böse, legt die Erkenntnis nahe, dass Macht die Quelle des Bösen ist. Demnach wäre „diese Frau“, auch im Hinblick auf die verbrannte Erde in der politischen Landschaft und erst recht was die Erfüllung ihres Eides betrifft, geradezu das Böse in persona. Sie umgibt sich mit ja-Sagern und Abnickern. Wer nicht spurt, wird erst eingeschüchtert und wenn das nicht hilft, gibt es einen Tritt und aus ist es mit der Karriere.

Das hat auch der nachwachsende Politmüll kapiert, die als Staatsmänner oder -Frauen zu bezeichnen schon sichtlich schwer fällt. Im Besonderen bei den Frauen gewinnt man den Eindruck, dass sie lediglich zwischen zwei Friseurbesuchen in Deutschlands Schaltzentrale erscheinen. Dem entsprechend frisiert sind dann auch die geistigen Ergüsse, die sie mit Politik verwechseln. Über allem scheint eine graue Eminenz zu schweben, die mit Weitsicht eine selbstzerstörerische Politik betreibt und die instruierten Abgeordneten immer dann geschlossen zur Abstimmung bittet, wenn wieder ein Stück Deutschland unter den Hammer kommen soll. Von Fraktionszwängen kann selbstverständlich keine Rede sein.

Selbst dem ignorantesten Bürger müsste mittlerweile aufgefallen sein, was für ein Lügentheater in diesem Land aufgeführt wird. Das Volk wird an der Longe gehalten und darf brav im Kreis trotten, wärend sich die Dresseure ungeniert die Taschen vollstopfen. Ein wunderbares Beispiel, wie Politik und Wirtschaft eine perfekte Einheit bilden, liefert das Hörbuch am Ende des Artikels. An diesem gelungenen Werk ist sehr gut zu erkennen, wie die Spaltung im Geiste, in der Bevölkerung beider Länder vollzogen und bis zum heutigen Tag aufrecht erhalten wurde. Wärend sich Ossi und Wessi genüsslich an die Gurgel gegangen sind, haben sich die Verräter die Taschen vollgestopft und faseln dann auch noch von Solizuschlag und Steuererhöhung. Ja, der Glaube an solch ein wunderbares System muss schon sehr fest sein, um das alles ausblenden zu können.


Dieses Stück ist zwar schon etwas älter, aber dennoch hörenswert. Gelegentlich aufwallender Zorn kann durch Tagesschau oder DSDS kompensiert werden.

Blickvonoben – Wochenschau 2

gewalt
Bild: zukunftskinder.org

Das statistische Bundesamt hat mal wieder ein Buch veröffentlicht. Beim Lesen dieses statistischen Meisterwerkes der Tatsachenverdrehung wird sehr schnell klar, dass immer mehr Definitionen her halten müssen um zu verschleiern, wie stark die Verdrängung der einheimischen Bevölkerung durch Zuwanderung vorangeschritten ist. Diese Statistik ist ein Faustschlag ins Gesicht jedes, noch des Denkens fähigen, deutschen Bürgers. Nach Aussage dieses Schundstücks wird man Deutscher per Definition und nicht aufgrund seiner Abstammung. Konfrontiert man einen Türken mit der Auffassung von destatis, und überlebt man diese, ist man zumindest der Erfahrung bereichert worden, dass „die“ es nicht so sehen. Anders als die Statisten sehen sich Türken als Teil der Bevölkerung, nicht als Teil des Volkes. Dem entsprechend weichen ihre Aussagen über den Anteil der türkischen Bevölkerung erheblich von den Angaben unserer Sesselfurzer ab.

Das der Ausländeranteil bereits die 25 Prozentmarke überschritten hat, wird natürlich gekonnt kaschiert. An dieser Statistik und den Maulkobgesetzen der Bunzelregierung ist jedenfalls klar erkennbar, mit wieviel Niedertracht dieses Land regiert wird. Statt einer offenen Kampfansage, bedient man sich subtiler Beschuldigungen und da man selbst zu feige ist, öffentlich zu den fabrizierten Schandtaten zu stehen, schickt man den linken Mob, die Medien, Justiz und Polizei an die Front. Letztere sollten sich darüber im Klaren sein, das sie nichts weiter als ein austauschbares und schlecht bezahltes Werkzeug einer Regierung sind, die keine Skrupel kennt und abtrünnigen Staatsdienern gern mal einen Stein in den Weg wirft.

Indes nehmen die Übergriffe auf Deutsche durch Ausländer zu. Sie erfolgen mit einer Brutalität, die an das finsterste Mittelalter erinnern und berechtigte Zweifel an der Menschlichkeit dieser Subjekte aufkommen lassen. Nein, Gewalt die schon als Barbarei bezeichnet werden kann, ist nicht mit Integration, nicht mit milden Gesetzen und auch nicht mit Bestechungsgeldern oder Bewährungsstrafen beizukommen. Zählt man die Fakten zusammen, lassen diese nur den Schluss zu, dass Regierung, Medien, und Justiz die Straftaten fördern, zumindest jedoch billigen und aus diesem Grund keine statistischen Erhebungen über Gewalttaten von Tätern ausländischer Abstammung existieren. Soll das etwa die Grundlage für ein gesamteuropäisches Haus, für Frieden und Eintracht sein? Es wird Zeit, dass die Vertreter dieser Politik aus ihrem Elfenbeinturm gezerrt und in die Brennpunkte ihres politischen Wirkens verbracht werden.

Staat und Regierung sind also offensichtlich unfähig oder nicht Willens, der Gewalt Einhalt zu gebieten und sie schrecken auch nicht davor zurück, die Opfer zu Tätern zu machen. Das ist nicht akzeptabel! Ich persönlich vertrete die Ansicht, dass für jeden Unschuldigen – egel welcher Herkunft -, der von diesem Abschaum misshandelt, vergewaltigt oder getötet wird, zwei dieser Lumpen in den Dreck zurück getreten werden sollten, aus dem sie kommen. Das ist keine Gegengewalt, sondern eine Antwort auf die ungezügelte Brutalität gegen die Bevölkerung – und wahrscheinlich die einzige Spache die dieser Abschaum versteht. Wenn der Staat nicht Willens oder in der Lage ist, die nötigen Konsequenzen zu ziehen, ist der Bürger zum Handeln verpflichtet. Zivilcourage heißt das Gebot der Stunde und das Kunstwort „Ausländerfeindlichkeit“ sei hiermit zum Dummwort des Jahres gekürt.

An Dreistigkeit ebenfalls kaum zu überbieten ist die Ausnutzung der Sozialsysteme durch Zuwanderer. Nicht genug damit, dass sich Heerscharen von Ausländer- und Migrationsbeauftragten um diese Betrüger kümmern, die immerhin vom deutschen Steuerzahler bezahlt werden, ist es schon zur Selbstverständlichkeit geworden Beamte zu bedrohen, die ihnen auf die Schliche gekommen sind. Es gibt dafür genug Beispiele. Wärend den Deutschen ein Florida-Rolf im TV gezeigt wird, stoßen sich hier abertausende leistungslos an deutschen Steuergeldern gesund.

Das ist kein Multikulti! Das ist Betrug und Verrat am deutschen Volk.

Notrucksack

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Für Interessierte stelle ich hier ein kleines HowTo Notrucksack-Basics bereit.

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Das ist er, der Notrucksack. Von außen erkennbar angebracht sind Klappspaten, Handbeil, Regenanzug, Seil und Isomatte. Der Rucksack selbst sollte gut verarbeitet und regendicht sein.

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Ein guter Tragekomfort ist wichtig. Dieser Rucksack hat ein Gesamtgewicht von 21 kg und gestattet einen beschwerdefreien Dauermarsch von 8 Stunden. Die vielfachen Einstellmöglichkeiten erlauben eine perfekte Anpassung an den Träger. Was alles in einen Notrucksack gehört ist von den jeweiligen Bedürfnissen abhängig.

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Wichtiges Zubehör sollte jedoch leicht zugänglich sein. Ebenfalls wichtig, alles muss seinen festen Platz haben. Man muss notfalls im Dunkeln oder mit geschlossenen Augen an alles heran kommen.

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Ein Medikit gehört zur Grundausstattung. Neben den ständig benötigten Medikamenten, sollten schmerzstillende Mittel und auch eine Ampulle Adrenalin zur Basisausstattung gehören. Aus diesem Grund ist der Notrucksack VOR KINDERN UNZUGÄNGLICH aufzubewahren. Ein verschließbares Fach ist vorteilhaft. Auch wenn eine ärztliche Begleitung gewährleistet ist, sollten alle Medikamente beschriftet werden, damit nofalls fremde Hilfe ohne medizinische Kenntnisse in Anspruch genommen werden kann.

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Die Wasserversorgung ist (über)lebensnotwendig. Darum ist ein Wasserreinigungsgerät mit Aktivkohlefilter Pflicht. Trink- und Transportgefäße mit Anschlussmöglichkeiten zur problemlosen Wasserfilterung, sollten auf das jeweilige Gerät abgestimmt sein.

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Für die Körperpflege ist jeder selbst verantwortlich. Darum sollte jedes Familienmitglied eine eigene Hygienetasche an Bord haben. Kosmetikartikel haben im Notrucksack nichts zu suchen – nein, auch kein Lippenstift!

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Eine Ersatzgarnitur Wäsche sollte ausreichen. Bequeme und wetterfeste Kleidung ist von Vorteil. Bewährt haben sich Textilien aus Armeebeständen. Sie sind robust, großzügig geschnitten, wind- und regenabweisend. Nicht zu vergessen sind ein- oder zwei Handtücher.

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Die Menge und Art der Nahrung ist von den persönlichen Bedürfnissen abhängig. Die hier abgebildeten Rationen reichen für eine Woche. Mit dabei sind Tee, Kaffee, Salz, Zucker, Reis, Gewürze, 2x 400g Fleischwurst, Brühe, ein paar Fertiggerichte und Trekkingkekse. Zu den Kochutensilien zählen, Topf, Prennpaste und Schneidbrett.

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Zum nützlichen Zubehör zählen Kartenmaterial, Schreibzeug, Nähzeug, Sekundenkleber, Messer und Diamantschärfer.

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Dieses Zubehör ist individuell. Da ich immer eine 20 m² Plane mit im Rucksack habe (nicht abgebildet) erübrigt sich ein Zelt. Dafür sind jedoch Heringe notwendig. Eine Kerze, Küchenmesser, Besteck, Toilettenpapier und ein paar Plastetüten haben sich ebenfalls bewährt 🙂 Die blaue Rolle ist keine Sehne sondern Nylonschnur. Extrem reißfest! Eine Signalrakete ist auch noch mit dabei.

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Ein Funkgerät, ein Monokular mit Kompass und für Nachtwanderungen ein Nachtsichtgerät mit Infrarotlampe. Alle Geräte sind für extreme Temperatur- und Wetterbedingungen geeignet.

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Für alle Stromverbraucher werden Batterien benötigt. Vorteilhaft ist, wenn nur eine Sorte für alle Geräte verwendet werden muss.

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Ein wenig Werkzeug sollte immer mitgeführt werden. Aber nur das Notwendigste, da Werkzeuge einiges an Gewicht mit sich bringen.

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Ein Schlafsack im richtigen Temperaturbereich ist natürlich optimal. Es gibt Modelle für die verschiedenen Jahreszeiten aber man sollte auch kompromissbereit sein. Statt einen dicken Schlafsack mit sich rum zu schleppen können ein paar Taschenöfchen als zusätzliche Wärmequelle dienen. Bei minus 20°C übernachten nur noch die Härtesten in freier Natur.

Eine Taschenlampe sollte ebenfalls zum Gepäck gehören. Sie ist hier nicht abgebildet, weil sie nicht zum Notrucksack, sondern an den Gürtel gehört.

Die Transformation der Wahrheitsbewegung

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Bild: kundk.org

Gibt es überhaupt eine Wahrheitsbewegung und warum muss sie transformiert werden? Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, soll uns ein Sprichwort als Wegweiser dienen.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.

Vorausgesetzt es gibt mehrere Gruppierungen und ihren Handlungen liegt eine bestimmte Intention zugrunde, dann sind, bei genauerer Betrachtung, nur dem Anschein nach sich gleichende Handlungen erkennbar. Genauer gesagt, sie sind sich lediglich ähnlich. Hinzu kommen jene, die sich keiner Gruppe zuordnen können, jedoch eine Veränderung innerhalb der Gesellschaft anstreben. Alles zusammen genommen, könnte man das schon als Bewegung bezeichnen – die Bezeichnung „wabernde Masse“ träfe wohl eher zu. Sie ist unkoordiniert, nicht zielgerichtet und es existieren teilweise Fronten, aufgrund verschiedener Ideologien, innerhalb dieser Masse. In Wahrheit handelt es sich bei dieser Bewegung um ein kleines Abbild der Parteienlandschaft. Irgendwie macht man was, jedoch ohne sich über die Ziele einig zu sein. Statt den ganzen Ideologiensalat über den Haufen zu werfen und sich zu vereinen, kocht man lieber sein eigenes Süppchen. Was soll denn dabei heraus kommen?

In einigen Artikeln wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass dieses Volk gespalten ist. Das ist eine Tatsache! Wird sie ignoriert, folgt man automatisch den Vorgaben des Systems, weil man selbst zum System geworden ist. Dies zu erkennen kann schmerzhaft sein aber der Weg zum Ziel erfolgt nur und ausschließlich über diese Erkenntnis. Die kritische Masse ist bereits vorhanden aber nicht vereint. Aus diesem Grund können die Politkasper auch weiter machen wie bisher. Sie brauchen nichts und niemanden zu fürchten. Ein paar Proteste hier oder dort, die auch noch angemeldet werden müssen, hält diese Typen nicht auf.

Wenn diese Bewegung keine Form annimmt, kann sich auch der einfache Bürger, der viel beschimpfte Schlafmichl, nicht mit ihr oder den einzelnen Zielsetzungen identifizieren. Wie soll denn Lieschen Müller oder ein Otto Krause für etwas sein, dass nur schemenhaft wahrzunehmen ist? Sie sind es gewohnt ein Kreuz auf dem Wahlzettel zu machen. Sie können nicht anders, weil nichts anderes da ist. Sie haben auch keine Vorstellung von einem anderen System, weil sie nichts anderes kennen. Und wir können nicht von jedem Einzelnen verlangen, er möge sich bitte informieren und dafür seine familiären Pflichten vernachlässigen. Aber selbst wenn sich jeder Einzelne informieren würde, träfe er irgendwann auf eine mehrfach gespaltene Bewegung.

Die Bürger der DDR hatten es in diesem Punkt einfacher. Sie lebten in einem System, dessen sie überdrüssig waren. Sie sahen einen Ausweg und konnten so, mit vereinten Kräften, auf ein Ziel zugehen. Was sich dann für sie offenbarte wirkt noch heute als abschreckendes Beispiel dafür was einen erwartet, wenn man sich nicht mit den Zielen auseinander setzt. Genau an diesem Punkt sollte die Aufklärungsarbeit ansetzen. Nicht der Blick auf die schlechten Eigenschaften des Systems sollte den Einzelnen wach rütteln, sondern die vor ihm liegenden Möglichkeiten eines anderen, menschenfreundlichen Systems. Wird diese Art der Aufklärung unterlassen, eröffnet sich für die breite Masse kein lohnenswertes Ziel.

Diese Ausführungen sollten jedem klar machen, dass ein Schulterschluss unabdingbar ist. Das Definieren von Zielen ist dabei ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung. Um Ziele definieren zu können, ist jedoch die (Ver)einigung der unterschiedlichen Gruppierungen eine notwendige Voraussetzung. Es genügt nicht, am gleichen Strang zu ziehen. Es muss auch in die gleiche Richtung sein.