Politik – Po litik – Pol itik – Poli tik

Lügen
Grafik:©http://zockah.de

Worte transportieren für gewöhnlich Inhalte und diese haben einen Sinn. Heutzutage ist es üblich Worte lediglich als Phrase oder Bezeichnung zu nutzen ohne deren Inhalt, geschweige denn ihren Sinn zu verstehen. Das führt oft zu massiven Missverständnissen. In der Politik haben seit vielen Jahren Kunstworte, Neusprech und politisch korrekte Ausdrücke Einzug gehalten und mit der Zeit eine völlig neue Sprache entwickelt. Bei Bundestagsdebatten oder den Interviews mit Politikern kommt es nicht selten vor das man sich fragt – was hat der/die da eben gesagt? Da zur Zeit sehr viel über Politik und Politiker diskutiert wird sollte man zumindest wissen was sich dahinter buchstäblich „verbirgt“.

Was ist das eigentlich, Politik? Politik wird dem Bürger als furchtbar komplizierte und verantwortungsvolle Tätigkeit (teuer)“verkauft“. Gehen wir der Sache mal auf den Grund und Fragen erst einmal Dingsibumsia. Wie nicht anders zu erwarten müssen wir feststellen, das es verschiedene Ansichten und Überzeugungen darüber gibt, was Politik genau ist.

Zum einen gibt es das Wort,

Politik bezeichnet sämtliche Institutionen, Prozesse, Praktiken und Inhalte, die die Einrichtung und Steuerung von Staat und Gesellschaft im Ganzen betreffen.

Aufgemerkt, das ist lediglich eine Definition des Wortes! In der Politikwissenschaft klingt das nämlich ganz anders. Dort hat sich die „Überzeugung“ durchgesetzt – ja richtig gelesen, Überzeugung – dass Politik

„die Gesamtheit aller Interaktionen definiert, die auf die autoritative Verteilung von Werten abzielen“.

Das hat mit der Definition des „Wortes“ Politik rein gar nichts gemeinsam. Interessant ist aber das es hauptsächlich um die Verteilung von Werten zu gehen scheint. Ganz schlau wird man aus dieser Auskunft zwar nicht aber es gibt noch einen Merksatz. Vielleicht bringt der etwas Licht ins Dunkle.

[1] Politisches Handeln kann durch folgenden Merksatz charakterisiert werden: „Soziales Handeln, das auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen ausgerichtet ist, die allgemein verbindlich sind und das Zusammenleben von Menschen regeln“

Soso, die Wissenschaft hat es fertig gebracht aus der Definition des Wortes „Politik“ und den eigenen Überzeugungen einen Merksatz zu bilden und uns das Ergebnis als Politik bzw. politisches Handeln zu verkaufen. Irgendwie erinnert das an die Verkaufstaktik von Klinkenputzern – nehmen sie zweimal Politik und sie haben einmal ganz umsonst.

Politisches Handeln erhebt also den Anspruch sozial zu sein. Wie sozial das genau ist sieht man bei den üblichen Bundestagssitzungen. Youtube bietet dazu eine große Auswahl. Bei genauerer Betrachtung des Sitzungssaals wärend einer solchen Veranstaltung fällt sofort auf, das die meisten Abgeordneten durch ihre Abwesenheit glänzen. Man hat schließlich noch mehr zu tun als den ganzen Tag darüber zu lammentieren, was ohnehin schon beschlossene Sache ist. In diesem Zuge soll nicht unerwähnt bleiben, dass unsere Abgeordneten Aufwandsentschädigungen für ihre (Un)Tätigkeiten erhalten. Ein Arbeitnehmer erhält in einer Festanstellung Lohn bzw. Gehalt. Kein Mensch käme auf die Idee, diese Gelder als Aufwandsendschädigung zu bezeichen. Bei unseren Abgeordneten ist das anders. Die armen Schweine werden in den Bundes- bzw. Landtag berufen und da sie jetzt mehr Zeit für ihre (nicht zu versteuernden) Nebentätigkeiten haben muss die Zeit die sie auf Sitzungen vertrödeln könnten mit einer Aufwandsentschädigung vergütet werden. Eine Entschädigung ist nämlich ein Ausgleich für erlittene Nachteile.

Aber weiter im Merksatz. „Das Handeln von Politikern ist auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen ausgerichtet die allgemein verbindlich sind.“ Spontan stellt sich die Frage: womit handeln die? Es sollte doch eigentlich heißen „Die Handlungen von Politikern…“. Ein Schelm, wer arges dabei denkt.
Weiter im Text. Das Wort Entscheidung hat seinen Ursprung in „das Schwert ent-scheiden“ (aus der Scheide ziehen) und impliziert eine Wahl zwischen Kampf und Eintracht – unter den Kontrahenden. Das ist bei den Abgeordneten genauso, eine Wahl zwischen Niedertracht und Eintracht – unter den Kontrahenden. Dazu muss man ebenfalls wissen, das im Bundestag keine Entscheidungen im Sinne der Bevölkerungen gefällt werden, jedenfalls nicht ausgehend von den Abgeordneten. Im BT werden Beschlüsse gefasst, Beschlüsse die sie frei Haus geliefert bekommen. Warum ich das so frei behaupen kann, mag sich mancher fragen… Seht euch doch mal die politischen Vorschläge unserer Bundeskasper genauer an – Vaggyday lässt grüßen. 95% der Abgeordneten sind nichts weiter als Einfallspinsel, ausgestattet mit einem Freibrief auf die Steuereinnahmen des Landes und mit einer Linenz zum Scheiße verzapfen.

Was die Steuerungsmechanismen angeht trifft der Spruch „viele Köche verderben den Brei“ voll ins Schwarze. Was uns Bürgern als Gesetze oder Beschlüsse verkauft wird sind nichts anderes als faule Kompromisse oder Befehle von „oben“. Was am Ende dabei heraus kommt ist ein überreguliertes Staatskonstrukt das den Bedürfnissen der Bevölkerung ferner nicht sein kann.

Womit wir bei den, am Schluss des Merksatzes erwähnten, Menschen angekommen wären. Wie diese Steuerungsmechanismen das Zusammenleben von Menschen regeln erleben wir täglich. Ein Blick die Statistiken genügt und wir sehen eine stetig steigende Kriminalitätsrate, sinkendes Bildungsniveau, höhere Staatsverschuldung, mieserable Wirtschaftspolitik – welch grandiose Leistungen unserer Politclowns. Man muss nicht einmal die Statistiken bemühen, die täglichen Nachrichten reichen völlig aus – Bsp. Frohndienst an die Bankenwelt. Diese Kaste hat buchstäblich das ganze soziale Gemeinwesen zerstört und die Kassen geplündert. Sie scheuen nicht einmal vor Eingriffen in die intimsten Bereiche ihrer Untertanen zurück. In den letzten 20 Jahren hat dieses Land, angetrieben von, vom Volk gewählten Politikern, einen kulturellen und sozialen Niedergang ohne gleichen erlebt. Diese Kaste feiert sich und ihre Scheinerfolge, sie verleihen sich Auszeichnungen und gehnehmigen sich einen großen „Schluck aus der Pulle“ nach dem anderen. Damit nicht genug, nach dem Ausscheiden aus dem „Amt“ – super Umschreibung für „sich aus dem Amt verpissen“ – sind diese Damen und Herren versorgt bis ans Lebensende. Ein schlechtes Gewissen haben sie nicht, nein – sie haben gar keins. Das einzige was sie noch menschlich erscheinen lässt ist ihre äußere Hülle. Habgier und Geltungssucht kennzeichnent diese Sorte (Un)Mensch ebenso, wie die Gier nach Macht. Für einen Handkuss ihres Herren und Meisters tun sie alles, für ihr Volk tun sie nichts. Welche Kompetenzen oder gar Führungsqualitäten haben diese abgehalfterten Marionetten eigentlich? Keine! In die höchsten Positionen wird man geschubst und wer brav macht was auf dem Plan steht, braucht sich um die Leichen im Keller nicht zu sorgen.

Wer etwas anderes behauptet oder gar der Meinung ist, die Politiker meinen es gut mit uns ist entweder dumm wie ein Meter Feldweg oder auf Parteilinie. Politiker sind Schauspieler und Politik ist ein mieses Schauspiel. So sieht es aus und so gehört es eigentlich in die Dingsibumsia.

Mit den Schandtaten jedes Einzelnen dieser Politkaste ließe sich die ganze Akasha-Chronk füllen. Aber wir wollen es vorerst hierbei belassen. Fakt jedoch ist und bleibt: Wir brauchen dieses verlogene Lumpenpack nicht!


Songtext
Das Quecksilber faellt,die Zeichen stehen auf Sturm,
Nur bloedes Kichern und Keifen vom Kommandoturm,
Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
Und Rollen und Stampfen und schwere See, die Bordkapelle spielt: Humbataetaerae,
Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert, die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert, die Luken weit offen und alle Alarmglocken laeuten.
Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum,
Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum, doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten.

Der Steuermann luegt, der Kapitaen ist betrunken,
Und der Maschinist in dumpfe Liturgie versunken,
Die Mannschaft: lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff, volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff!

Am Horizont Wetterleuchten; die Zeichen der Zeit:
Niedertracht und Raffsucht und Eitelkeit.
Auf der Brücke tummeln sich Tölpel und Einfallspinsel.
Im Trüben fischt der scharfgezahnte Hai, bringt seinen Fang ins Trockne, an der Steuer vorbei,
Auf die Sandbank bei der wohlbekannten Schatzinsel.
Die andern Geldwäscher und Zuhälter, die warten schon,
Bordellkönig spielt Automatenbaron, im hellen Licht, niemand muss sich im Dunklen rumdrücken.
In der Bananenrepublik wo selbst der Präsident,
die Scham verloren hat und keine Skrupel kennt,
sich mit dem Steuerdieb im Gefolge zu schmuecken.

Der Steuermann lügt…

Man hat sich glattgemacht, man hat sich arrangiert,
All die hohen Ideale sind havariert, und der grosse Rebell, der nicht müd wurde zu Streiten,
Mutiert zu einem servilen, giftigen Gnom, und singt lammfromm vor dem schlimmen alten Mann in Rom seine Lieder,
Fürwahr! Es ändern sich die Zeiten.
Einst junge Wilde sind gefügig, fromm und zahm,
Gekauft, narkotisiert und flügellahm.
Tauschen Samtpfötchen für die einst so scharfen Klauen.
Und eitle Greise präsentieren sich keck, mit immer viel zu jungen Frauen auf dem Oberdeck,
Die ihre schlaffen Glieder wärmen und ihnen das Essen vorkauen!

Der Steuermann lügt…

Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier,
Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir,
Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten.
Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg,
Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck,
Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten.
Der Ausguck ruft vom höchten Mast: Endzeit in Sicht!
Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht, sie ziehen wie Lemminge in willenlosen Horden.
Es ist als hätten alle den Verstand verloren,
Sich zum Niedergang und zum Verfall verschworen,
Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.
Der Steuermann lügt…
Lalalalala….
Der Steuermann lügt…

Advertisements

24 Gedanken zu „Politik – Po litik – Pol itik – Poli tik

  1. Autoritative

    Autoritative bedeutet bestimmend.
    Wenn wir in den Satz
    „die Gesamtheit aller Interaktionen definiert, die auf die autoritative Verteilung von Werten abzielen“,
    das Wort autoritative durch bestimmend ersetzen und den Satz verständlich formulieren, bekommen wir:

    Politik bestimmt die Werte (oder was Werte sind).

    Ich interpretiere jetzt nur den Satzschnipsel. Falls ich richtig liege, dann hat der Satz eine enorme Sprengkraft und Deutlichkeit. Er sagt Politiker (Politik) sagen uns was wir tun und denken sollen/dürfen. Etwas was wir jeden Tag sehen, aber etwas was nie ausgesprochen wird/werden darf.

  2. Worte

    Worte sind das schärfste Schwert, durch Sie sterben mehr Menschen als durch jede Massenvernichtungswaffe.
    Worte werden gegen uns verwendet. Wir werden manipuliert um Sie zu benutzen und merken nicht wie wir durch den Gebrauch, von gegen uns gewendet Worte, uns selbst verstümmeln.

    Bei „alternativlos“ ist es allen aufgefallen. Bei „sozial ist was arbeit schafft“ nicht jedem. Jeder von uns verwendet tausende dieser Wörter, ohne die Problematik zu erkennen. Mir geht es nicht anders. Hinter der Wörterproduktion steht eine ganze Industrie. Die Ziele sind vielfältig, Sie reichen von etwas verkauf, bis Menschen dazu zu bringen, das Töten anderer Menschen zu tolerieren. Eine sehr beliebte Form ist es andere Menschen zu defamieren und auszugrenzen. Jeder der Menschen kennt die das System gefährden, weiß von was ich rede.

    Ein Wort was mich persönlich besonders aufregt ist „Elite“. Wir werden von der Elite beherrscht. Wer hat es nicht schon mal gehört, gelesen oder selber benutzt. Ein anderes Wort für Elite ist „die Besten“. Na prima, die Besten lenken unser Geschick, was besseres kann uns doch gar nicht passieren! Die über uns bestimmen sind aber nicht die Besten, auch wollen Sie nicht unsere Bestes (na gut unser Geld würden Sie schon nehmen). Was diese Menschen auszeichnet ist Skrupellosigkeit, Verlogenheit, Menschenverachtung usw..
    Alles Eigenschaften die mit GUT oder mit dem Besten nichts zutun haben, darum ist es so gefährlich das Böse als das Beste zu bezeichnen?
    Warum fangen wir nicht an sie als das zu bezeichnen was Sie sind Menschenverachter (humanusspretor) oder Menschenfeinde (inimcus).

    Die Elite hat ein neues Gesetz beschlossen, oder die Menschenfeinde haben ein neues Gesetz beschlossen.

    Das verdrehen von gut und schlecht ist kein Zufall, es ist leider System. Jeder der die Systemmedien richtig lesen kann weiß, die die hochgejubelt werden arbeiten gegen die Menschen und die verunglimpft werden haben etwas gegen das System und für die Menschen getan. Das Verdrehen der Worte, also gut für schlecht auszugeben und schlecht für gut, ist eine ihrer gefährlichsten Waffen. Warum fangen wir nicht an ihnen diese Waffe wegzunehmen?! Um danach das System mit den eigenen Waffen zu bekämpfen.

    • „Warum fangen wir nicht an ihnen diese Waffe wegzunehmen?! Um danach das System mit den eigenen Waffen zu bekämpfen.“

      Dazu muss man erstmal an die Massenvernichtungswaffen „Medien“ ran kommen.

      • Hallo Wanderer,

        wir haben keine Atombomben, aber was soll uns daran hindern deren Atomwaffen zu zerstören.
        Vor zwei Tagen habe ich jemanden kennen gelernt, der arbeitet an einer ganz neuen Waffe. Denk nur mal an den Computer, wie er unser Leben verändert hat, in kürzester Zeit. Der ihm erfunden hat konnte sich bestimmt nicht ausmalen, wie er die Welt und damit das Leben der Menschen, verändern wird.
        Ein Schlüssel ist Neues auszuprobieren, die ausgetretenen Wege verlassen. Dabei werden Menschen eine Schlüsselrolle spielen die erkennen, was uns nicht weiterbringt.

        Um bei deinen Beispiel mit dem Haus zu bleiben. Wir sind gerade dabei die erste Reihe von Steinen zu mauern. Neben uns liegt ein großer Haufen mit Steinen. Bei vielen Steinen wird es egal sein welche wir nehmen. Wichtig ist nur nicht die Schwächsten für die erste Reihe zu verwenden, sondern die Stabilen. Mit anderen Worten, es ist egal womit (welchem Thema) wir anfangen solange es tragfähig ist und das Potenzial hat andere mitzureißen. Warum sehen wir uns nicht mal die Steine an die da auf den Haufen liegen? Warum sollten wir uns nicht ehrlich sagen, was wir von den einzelnen Stein halten? Warum laden wir nicht andere ein, um mit uns die Steine zu begutachten? Um dann zu entscheiden, mit welchen wir beginnen wollen unser neues Haus zubauen

        • „Warum laden wir nicht andere ein, um mit uns die Steine zu begutachten?“

          Diese Sichtweise ist im Prinzip ähnlich dem (Artikel) „Angebot“. Ich gehe davon aus, dass der menschliche Faktor ein Hinderungsgrund ist. Jeder trägt seine Überzeugungen, sein Weltbild in sich. Davon abzulassen ist für viele nicht möglich. In der Regel eröffnet sich für die Mehrheit erst eine Chance die Welt „mit anderen Augen“ zu sehen, wenn sie aus ihren gewohnten Bahnen geworfen werden, sprich, am Abgrund stehen.

  3. Hallo Wanderer,

    was hältst du von der Idee die ich im Kommentar Wort beschrieben habe, wie gesagt: es ist nur ein Thema von vielen. Mir ist deine ehrliche Meinung wichtig.

    In Deutschland gibt es keine Bewegung, die unterschiedlichen Lager bilden keine einheitliche Gruppe. Es sind zerstrittene, missgünstige Haufen. Was es auch Leuten die uns helfen wollen unmöglich macht was für uns zu tun. Diese Leute wollen uns nicht nur aus Nächstenliebe helfen, die haben erkannt es geht für sie uns überleben.

    Jeder hat ein/sein Weltbild, auch ich. Es macht sicher wenig Sinn Zeit mit Menschen zu vergeuden die meinen nur Ihr eigenes Weltbild kann richtig sein.
    Ich gehe jetzt einmal nur von mir aus, ich kenne nur einen sehr kleinen Teil vom Puzzel. Auch habe ich nur sehr begrenzte Ressourcen (Wissen, Zeit …). Für mich ist es Zeitverschwendung einen Blog zu machen, wenn es schon 1000 andere gibt die das Gleiche machen und ich dadurch nicht einmal dazu beitrage mehr Menschen aufzuwecken, sondern nur anderen die Leute wegzunehmen. Es müssen andere Wege gegangen werden. Wie du es machst.

    Deine Abgrund-These trifft sicher für die Mehrheit der Menschen zu. Aber für mich nicht, darum bin ich überzeugt, es gibt auch noch andere. Aber selbst wenn nicht, es stehen genug Menschen am Abgrund und jeden Tag werden es mehr.

    Was hältst du davon, wenn wir weiter Ideen austauschen/sammeln?

    • Ich denke du hast das Problem oder die Probleme sehr gut erfasst. Hinter diesen diesem losen Haufen von Wahrheit Suchenden und Aufkärern, von Infokriegern und natürlich den Konsumenten der Informationen verbrigt sich das gleiche Prinzip wie in der nächst höhere Ebene, wo sich wiederum andere Gruppen gegenüber stehen. Es geht um teile und herrsche. (Fast) Jeder ist dafür anfällig. Wenn es in erster Linie auch darum geht andere Menschen aufzuklären, so ist doch nicht zu übersehen, das die „Aufklärer“ selbst auf der Stelle treten. Noch dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen, was denn die Wahrheit ist und sogar Streit darüber. In meinen Augen sind diese Leute meilenweit von dem Punkt entfernt, wo sie glauben zu sein. Ihre Form der Aufklärung ist nichts anderes als eine Ersatzreligion und wird, wie in Frühzeiten der Kirche von den „Predigern“ dieser neuen Zunft verkündet. Wie in jedem Glaubenssystem geht es nicht um Wissen, sondern um Glauben. Wie damals mit dem Verweis auf das Wort Gottes in der Bibel, wird heute auf Webseiten verwiesen, natürlich mit der unterschwelligen Drohung, „wenn du nicht glaubst was dort steht, bist du ein Systemling“.

      Diese Leute können wir getrost vergessen. Sie machen das Gleiche wie jene, die sie Schlafschafe nennen – nämlich nicht das, was notwendig ist.

      Die Problematik mit dem verdrehten Sinn der Worte nenne ich Neusprech – wie bei Orwell, Krieg ist Frieden. Wir haben zwar ein Verbreitungsmedium, das Internet, aber es ist ähnlich wie beim TV. Wer das Programm nicht sehen will, schaltet um. Es geht mir z.Bsp. nicht darum Überzeugungsarbeit zu leisten sondern Informationen für die bereit zu stellen, die sie wirklich brauchen und danach suchen. Und jene werden früher oder später hier auftauchen, so wie du. Wie etwas bewerkstelligt werden kann, kristallisiert sich mit der Zeit heraus, wenn unterschiedliche Meinungen vorgetragen wurden. Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, im Netz gibt es keine Diskussionen darüber, wie die Welt einmal aussehen soll – abgesehen von den Plänen der NWO Clique. Ist das nicht erstaunlich? Alle Welt beschwehrt sich über die Mächtigen dieser Welt und niemand ist bereit Gegenvorschläge zu liefern, geschweige denn, darüber zu diskutieren… Das sagt doch alles über die Intentionen der Wahrheitsbewegung.

      Wir brauchen, bevor eine „kritische Masse“ erreicht wird, überhaupt erst mal eine Masse. Vor allen Dingen werden Vordenker und Visionäre, Fachleute aus den verschiedensten Bereichen der Sozial-, Rechts-, Staats- und was weiß ich für Lehren gebraucht. Selbstverständlich muss das Ganze auch finanziert werden. Von Luft und Ideen wird man nicht satt.

      • „Wie etwas bewerkstelligt werden kann, kristallisiert sich mit der Zeit heraus …“
        Das ist ein ganz wichtiger Punkt und wie ich finde die richtige Herangehensweise.

        „Vor allen Dingen werden Vordenker und Visionäre, Fachleute … gebraucht.“
        Einfach mal ein Gedanke von mir dazu (spontan, nur um eine Diskussion zu starten):
        Fachleute, Menschen die fundiert etwas über ein Thema sagen können. Diese Leute sollten von dir in eine Struktur eingebunden werden, damit etwas aus einem Guss entsteht und dabei immer deine Handschrift zu erkennen ist. Du musst den roten Faden vorgeben und in der Hand behalten. Eine interne Entwicklung von Gedanken hingegen, sollte keinerlei Beschränkungen unterliegen.

        Meine persönliche Lebenserfahrung ist, Geld ist nie das Problem (wie immer kann ich natürlich völlig falsch liegen). Geld ist hilfreich, die Menschen sind wichtiger. Für jemanden der eine gute Arbeit macht ergeben sich oft Möglichkeiten. Der andere Weg, bedeutet immer Abhängigkeit. Um von einem Blog zu leben, kann man nichts dümmeres machen als einen politischen Blog, brauche ich dir aber nicht zusagen. Die erfolgreichen haben einen Stundenlohn von 2 -5 €.

        „Und jene werden früher oder später hier auftauchen, so wie du.“
        Sehe ich auch so, ist so wie mit dem Thema Geld. Wobei Menschen viel wichtiger sind!

        „Wir brauchen, bevor eine “kritische Masse” erreicht wird, überhaupt erst mal eine Masse.“
        Genau hier ist eines der größten Probleme. Ich denke, um etwas zu beginnen kommt es mehr auf Qualität, als auf Quantität an. Siehst du es auch so?

        „… im Netz gibt es keine Diskussionen darüber, wie die Welt einmal aussehen soll …“
        Warum fangen wir nicht damit an? Welche Themen brennen dir auf den Fingern.

      • „Diese Leute sollten von dir in eine Struktur eingebunden werden…“

        Gib mir ein Team mit fähigen Köpfen, Zeit und Handlungsfreiheit.

        „Meine persönliche Lebenserfahrung ist, Geld ist nie das Problem (wie immer kann ich natürlich völlig falsch liegen).“

        Kleiner freud’scher Versprecher?^^ Liegst du denn immer völlig falsch? 😉 Meine Erfahrung dagegen hat gezeigt, dass Geld nur so lange ein Problem darstellt, wenn keins da ist. Entweder man muss arbeiten um welches zu verdienen, dann ist keine Zeit für wesentliches oder man hat Zeit für wesentliches und kein Geld. Ein Circulus vitiosus…

        „um etwas zu beginnen kommt es mehr auf Qualität, als auf Quantität an.“

        Das möchte ich gern präzisieren. Es kommt m.M.n. auf neue Qualitäten an. Also Qualität nicht im Kontext der Güte sondern in der Summe aller Faktoren die eine kritische und objektive Herangehensweise an ein gesamtgesellschaftliches Problem ermöglichen – kurz, einen Weg zu beschreiten, fernab der eingetretenen Pfade. Was nützt ein Neues System, das die Parameter des Alten in sich birgt? Es gibt schon kluge Köpfe mit den passenden Theorien. Leider beschränken die sich auf Vorträge. Von der praktischen Anwendung sind auch sie sehr weit entfernt.

  4. Hallo Wanderer,

    Für unser Projekt brauchen wir kein Geld. Wenn wir in den nächsten 5 Jahren die Nr. 1 bei den Autobauern werden wollten, dann brauchten wir Geld.
    Das Geld die Zeit limitiert sehe ich auch so.

    Ich versuche die Möglichkeit falschzuliegen mit in Betracht zu ziehen. Ich weiß, jeder von uns kann nur sehr begrenzt selbstkritisch sein, aber dafür seit ihr ja jetzt da. Bei meiner Einstellung zum Geld weiß ich, viele sehen es anders, was ich sehr gut verstehen kann. Aber wenn es wertlos geworden ist, wird es auch hier eine Annäherung geben.

    Zu „praktische Pfade“
    Wo wir lang laufen waren noch nicht viele (wird wie beim Rucksackurlaub). Alles was nicht umsetzbar ist macht keinen Sinn.
    Wir werden sehr viel Zeit brauchen, dabei meine ich nicht den Zeitbedarf für die Seite. Sondern fürs das Bilden von Bewusstsein und das Aktivieren. Es wird kein Sprint, es wird ein Marathon.

    Wie wollen wir unser erstes Projekt nennen? Ich schreibe mal auf was mir eingefallen ist und bin schon auf deine Ideen gespannt.
    Neue Welt Ordnung, mal ganz anders
    NWO für Menschen
    Welt ohen Banken aber mit Menschen
    An Anfang stand der Hass, am Ende steht der Mensch
    Nachdem wir die Herrscher geteilt haben, wird kein Lebewesen mehr über ein anderes herrschen

    Hast du dir schon Gedanken über die Organisation gemacht, also wie wollen wir es machen. Ich habe mir schon einiges überlegt, möchte aber noch nicht darüber sprechen, um dich damit nicht zu beeinflussen.

    • Meli, dein Enthusiasmus ist sehr lobenswert aber so funktioniert das (leider) nicht. Es gibt selbstverständlich Wege zum Erfolg aber dazu sind andere Voraussetzungen von Nöten. Einfach so vom Kommentarbereich eines Blogs die Welt veränder zu wollen ist unprofessionell.

      Tut mir Leid, das ich in dieser Hinsicht deinen Handlungsdrang bremsen muss. Ein fähiges Team ist m.M.n. unabdingbar. Und damit meine ich Leute wie Schachtschneider, Starbatty, Hankel, Senf, und auch Vogt und einen Pop und noch einige andere mehr.

      Wir beide, auch wenn sich noch ein paar Leute zum Thema äußern sollten, erreichen hier gar nichts. Nicht mangels Willens, sondern weil die Voraussetzungen einfach nicht gegeben sind.

      MfG

  5. Du baust das neue System auf diese Leute auf, Schachtschneider, Starbatty, Hankel, Senf, und auch Vogt und einen Pop? Das ist nicht Dein Ernst oder doch? Was ist mit den vielen anderen Menschen deren Namen Du noch nie gehört hast?

    • Was mit den vielen anderen ist, deren Namen ich noch nie gehört habe fragst du? Nun, diese kenne ich nicht oO. Aber mal im Ernst, es geht nicht um Namen sondern um das Wissen, das sie mit sich rum tragen. Das heißt nicht, dass das System, das sie so lieben und verteidigen auch übernommen werden soll. Es geht lediglich darum, die Fehler die bisher gemacht wurden, nicht nochmal zu machen. Dazu gehört z.Bsp. dieses von Gott verfluchte Geldsystem, diese Scheindemokratie und natürlich der Kapitalismus. Obwohl fehlerbehaftet, gibt es funktionierende Komponenten darin. Und warum extra das Rad neu erfinden?

      • „Schachtschneider, Starbatty, Hankel, Senf, und auch Vogt und einen Popp“, fehlt nur noch Hörmann.

        Mit denen als Vorbilder wird das nichts.

      • Nemo, mein Beruf bringt es mit sich, Fehlerquellen zu lokalisieren und zu analysieren. Das dieses System jede Menge Fehlerquellen hat wissen wir. Aber wir können sie nicht präziese definieren. Im Kommentar darüber steht nichts von Vorbildern. Es geht ausschließlich um ihr Fachwissen. Ich meine, wie willst du Menschen von einem neuen und besseren System überzeugen, wenn sich nur anhand einer Theorie auf einen zweifelhaften Erfolg schließen ließe? Jedes System ist umformbar. Aber nicht aus der Hüfte heraus.

      • Ich kann die Fehlerquellen präzise definieren. Fachwissen hat Vorbildfunktion(1.Vorstellung,2.Planung,3.Umsetzung) Ich würde mich deren Führung nicht anvertrauen und warne davor dies zu tun. Dieses System basiert auf der Verschleierung von Tatsachen und der Zersetzung von Vertrauen. Ich will keinen überzeugen, ich will das jeder von sich aus begreift, die Fehlerquellen selbst erkennt und präzise definiert. Ich kann nur denen Vertrauen die die ehrlich und wahrhaftig sind. Auf Prof.Senf trifft das noch am Ehesten zu, aber es geht nicht um Glauben sondern um Wissen. Daraus entsteht dann Selbstorganisation, bzw. das ist göttliche Führung, bzw. naturrichtiges Verhalten.

      • Drücke ich mich wirklich so missverständlich aus? Wer sagte was von Führung? Wer, wenn nicht „sie“ kennt sich mit dem System besser aus? Und warum sollte nicht auf deren Fachwissen zurück gegriffen werden? Erkläre es mir bitte, denn ich verstehe deine Einstellung nicht.

        Fehlerquellen zu benennen und zu definieren sind zwei paar verschiedene Schuhe. Das ein Zinseszins tödlich für jedes Geldsystem ist, ist allgemein bekannt aber wie willst du die bisher daraus entstandenen Ansprüche z.Bsp. rückabwickeln? Für solche Überlegungen werden m.M.n. definitiv Fachkräfte benötigt. Die Ökonomie ist für uns auch ein Buch mit sieben Siegeln, ebenso wirtschaftspolitische Zusammenhänge und vom bestehenden Rechtssystem ganz zu schweigen.

        Es gibt außer den Halsabschneidern in den Kreditanstalten auch redlich arbeitende Unternehmer, die sich auf die Beständigkeit dieses Systems verlassen und darauf hin Investitionen tätigen, ebenso Arbeitnehmer. Willst du die etwa alle vor den Kopf stoßen? Imho ist bei solchen Unterfangen die nötige Portion Fingerspitzengefühl gefragt und in einer so weit entwickelten Gesellschaft käme es dem Einschlag einer Atombombe gleich, würden irgendwelche dilletantischen Revoluzer das System von heut auf morgen umstoßen. Das hatten wir in der Geschichte schon genug.

        MfG

      • Ist ja richtig was du am Ende schreibst, Evoluzzer werden aber auch nicht zugelassen, oder es wurde noch nicht richtig angepackt. Ich stimme Dir auch zu, das es notwendig ist Schritt für Schritt vorzugehen.
        Zusammenhänge, welche ich als wahr einordne, sind bisher immer einfach gewesen. Kompliziert wird es erst durch versteckte Interessen und faule Kompromisse.
        Das Symbol mit den 7 Siegeln ist ein passendes Beispiel für „den sie wissen nicht was sie tun“ Volkswirtschaft ist einfach. Wir sind alle durch eine Vorgeschichte belastet. Ich traue den oben genannten einfach nicht zu unvoreingenommen die Lage betrachten zu wollen, so das ich mir auch keinen konstruktiven Dialog vorstellen.
        Wenn wir mehrere Freiräume schaffen könnten, soviele wie es Lösungsansätze (Stämme) gibt, dann gäbe es Entwicklung und die oben genannten und viele andere könnten beobachten und beraten, sehen was wahr ist.
        Was steht friedlichen und solidarischen Gemeinschaften im Weg? 1.unangemessener Herrschaftsanspruch (Gewissenlose, „Halsabschneider“) 2.Unterordnung, obwohl contra-Argumente vorhanden sind (Anständige, „Investoren“) Es gibt noch mehr, aber die beiden sind sehr wichtig.

    • Vielleicht solltest du die Kommentare nochmal lesen. Die Infos sollten nach meinem Dafürhalten einen Sinn ergeben. Sicherlich nicht für jeden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s