Leitfaden für Erwachte

TransformationFoto: ©http://www.drfranklipman.com

Dieser Artikel soll ein kleiner Leitfaden für „Erwachte“ sein und zeigen, wie Begrifflichkeiten von der reinen Phrase in ihre wahre Bestimmung überführt werden können.

Aufwachen:
Das Erwachen oder Aufwachen ist die erste Bedingung, da man nur im wachen Zustand einen Weg beschreiten sollte. Je nachdem wie und wodurch man erwacht ist, wird eine Grundhaltung eingenommen. Ein sanftes Erwachen ist angenehmer und führt meist auf einen anderen Weg als ein abruptes Hochschrecken. Bevor überhaupt erst ein Weg beschritten werden kann, muss man sich einen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen, erst dann kann man sich in Bewegung setzen.

Bewegen:
Wer sich bewegt verlässt seinen Standpunkt. Das geschieht sowohl geistig als auch physisch, wobei ersterem im Zusammenhang mit dem Erwachen ein höherer Stellenwert beigemessen wird. Sich zu bewegen bedeutet, einen gewählten Weg zu beschreiten. Es kann aber auch bedeuten, das ein Irrweg beschritten wird oder man im Kreis herum läuft. In diesem Zusammenhang spielen Glaubenssysteme eine sehr wichtige Rolle.

Aufklären:
Sich und anderen etwas klar machen, Klarheit verschaffen, Informationen herausfiltern. Hinter der Aufklärung steht meist ein Motiv (ein Beweggrund) und diesem Zusammenhang, Intentionen (Zielsetzung). Ein Motiv kann klar erkennbar oder unklar sein. Unklare Motive (z.B. weil alles scheiße ist) führen lediglich dazu, das die Intentionen ebenso unklar sind. Es gibt auch ganz gerissene Zeitgenossen, die mit ihrer „Aufklärungsarbeit“ Angst verbreiten und daran verdienen wollen – die s.g. Rattenfänger. Daher ist eine ständige Selbstüberprüfung der Motive und Intentionen unabdingbar.

Wahrheit suchen:
Was Wahrheit ist habe ich bereits beschrieben HIER! Die Suche jedoch hat eine andere Qualität. Einfach nur nach irgend etwas zu suchen, um dann ein Haar in der Suppe zu finden – möglicherweise noch mit dem Motiv anderen zu schaden – ist keine Wahrheitssuche! Ein unsauberes Motiv führt zum gleichen Ergebnis, ebenso wie unsaubere Intentionen. Beides zusammen kann verheerende Folgen haben. Eine Suche muss stets zielgerichtet und mit einem eindeutigen Motiv versehen sein, will man etwas (heraus)finden.

Aufrichtigkeit:
Der wohl wesentlichste Faktor überhaupt ist die Aufrichtigkeit. Etwas aus dem einen Grund zu behaupten und den wahren Grund zu verschleiern ist verlogen. Aufrichtige wie unaufrichtige Menschen machen Fehler, jedoch erkennt man den Aufrichtigen daran, das er sich Fehler eingesteht und sie korrigiert. Unaufrichtigkeit hingegen ist oft im Zusammenhang mit „Recht haben wollen“ verbunden. Dazu werden oft Unterstellungen, Vermutungen oder bloße Behauptungen benutzt. Das solche Vorgehensweise nichts mit Aufrichtigkeit zu tun hat ist selbstredend.

Respekt:
Respekt oder Achtung ist ein zwischenmenschliches Qualitätsmerkmal. Der respektvolle Umgang miteinander ist der Zusammenarbeit förderlich. Einen „Schlafenden“ zu wecken ohne dazu aufgefordert zu sein ist respektlos und das Echo oft nicht fern. Wer es sich zur Aufgabe gemacht hat „Schlafende“ aufzuwecken, muss besonders Rücksicht nehmen und einen Punkt finden, der im „Schlafenden“ das kleine Lichtlein „Wille“ entzündet. Wer nicht will, will nicht. Das muss ebenso respektiert werden. Respekt bedeutet in diesem Zusammenhang auch, das Lästern über die „Schlafenden“ zu unterlassen. Respektlosigkeit mit Respektlosigkeit zu begegnen ist wie eine Spiegelfunktion. Der Respektlose bekommt somit eine Chance sich selbst und seine Taten zu sehen. Selbstverständlich gibt es auch Menschen die aus purem Unverständnis, aus Überheblichkeit oder anderen niederen Instinkten heraus nicht in der Lage sind, ihr eigenes Spiegelbild wahr zu nehmen. Sie projezieren lieber ihr Bild auf andere.

Für den Anfang sollte es genug sein.

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