Wer bin ich?

Gender mainstreamGrafik: ©http://derhonigmannsagt.wordpress.com

Wurde der Kampf um die Gleichberechtigung der Frau noch damit begründet, sich selbst verwirklich zu können, ist man heute noch einen Schritt weiter gegangen. Es geht der Politkaste um die eigene Identität. Nein, nein, nicht die Frage nach dem eigenen Sein und dem Sinn des Lebens. So bekifft sind die nun auch wieder nicht. Das Zauberwort von heute heißt Gender. Die von Gott gegebenen geschlechtlichen Merkmale zählen nicht mehr und das arme Kind muss selbst herausfinden, ob es stehend oder lieber im sitzen pinkelt. Damit das Kind auch schnell heraus findet welchem Geschlecht es angehört bedient man sich einer verabscheuungswürdigen Herangehensweise. Der kindlichen Frühsexualisierung. Eine mittlerweile zurückgezogene Broschüre forderte Eltern und Verwandte gar dazu auf, dem armen Kind beim Sammeln von sexuellen Erfahrungen zu helfen.

Ich weiß nicht wie es dir beim Lesen dieser Zeilen geht. Mir wird regelrecht schlecht, wenn ich daran denke wieviel Kinder jährlich vergewaltigt und misshandelt werden. Nur ein völlig degenerierter Geist fördert Pädophilie und kindliche Frühsexualisierung. Die Verantwortlichen gehören zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt. PUNKT!

Doch zurück zur Genderisierung. Was für ein Zeug muss man rauchen, um auf solche abnormalen Ideen zu kommen? Bis vor nicht allzu langer Zeit (und hier is nich der Kriech jemeint) war Homosexualität eine krankhafte Abart die auf ein frühkindliches Trauma oder ein anderes prägendes Ereignis zurückzuführen war. Heute ist Homosexualität schon „normal“ und es wird um eine gleichgestellte Ehe gefeilscht. Was ist passiert? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten aber allen, zur Disposition stehenden Optionen liegt ein gemeinsamer Faktor zugrunde. Die falsche Grundprägung des Kindes. Wächst ein Kind ohne Werte auf, verliert es seine Wurzeln oder kann gar keine bilden. Da zunehmend Kinder ohne Väter groß werden ist zu befürchten, das sich dieser Trend noch verschärft.

Begibt man sich auf Ursachensuche nach diesem Phänomen kommt man an der Psychologie der Massen nicht vorbei. Es geht nicht um das Einzelindividuum. An dieser Stelle sei nur kurz der Bergriff NLP (Neuro-Linguistische-Programmierung) erwähnt. Mit dieser Methode ist es möglich ganze Menschenmassen zu manipulieren. Wir erleben das tagtäglich. Wer noch in der Lage ist auf Erinnerungen der früheren Jahre zurück zu greifen, wird einen enormen gesellschaftlichen Wandel feststellen. Was füher noch gut war ist heute geächtet, was früher noch links war ist heute rechts usw. Es lohnt sich allemal Vergleiche zu ziehen und darüber zu sinnieren, wie es zu solch einschneidenden Veränderungen kommen konnte. Das geschieht nicht von allein und läuft auch dem gern zitierten darwinistischen Weltbild zuwider.

Wärend den Deutschen der Begriff Gender mainstreaming als eine Herleitung (durchgängige Gleichstellungsorientierung) verkauft wird, weiß mann in der angloamerikanischen Welt mit dieser Herleitung nichts anzufangen. Gender ist dort das soziale/psychologische Geschlecht. Dieser Umstand wird sich auch nicht ändern. Begründet wird Gender mainstreaming mit der Gleichstellung zwischen Mann und Frau. Statt also den Kampf um die Gleichberechtigung der Frau aufzugeben und zurück zur natürlichen Ordnung zu gehen, wird jetzt die Gleichstellung der Gleichstellung durchgezogen. Dafür muss dann wieder eine Behörde eingerichtet werden und selbstverständlich braucht man auch jede Menge Gesetze und Verordnungen. Die Abschaffung der Bezeichnungen Mutter und Vater scheint jedenfalls ein Indiz für die bevorstehende Adoption von Kindern durch schwule Paare zu sein. Ob es für den adoptierten Knaben ein Schock ist, wenn er Elter 1 und Elter 2 beim Analverkehr ertappt? Das ist doch krank!

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14 Gedanken zu „Wer bin ich?

  1. Wie kommt es, dass Homosexualität auch von sonst differenziert denkenden Menschen pauschal abgehandelt wird? Es ist nichts dabei, wenn halbwüchsige Jungs, weil es unten so sehr drängt, sich gegenseitig ein bisschen helfen, den Druck loszubekommen. Es ist nichts dabei, wenn ein Mann auch mal Lust hat, einen andern Mann zu küssen.
    Und wenn zwei Männer gegenseitig oft und intensiv die Nähe brauchen, wen sollte das stören?
    Idiotisch wird es dann, wenn Männer heiraten. Ist schon das Modell der Papa Mama Kinder Familie eine Riesenhypothek der Menschheit (ich befürworte Sippen), ist es kindisch, wenn Männer meinen, heiraten zu müssen. Was soll das ewig dümmliche Versprechen „bis dass Gott (welcher Gott?) euch scheide“.

    Es gibt eine interessante Sichtweise: Die Seele eines stark homosexuell ausgerichteten männlichen Körpers ist weiblich.
    Zum Nachdenken geeignet, meine ich.

    • Homosexualität wurde zum Politikum. Damit nicht genug, statt die Ausnahmen der Regel auch Ausnahmen sein zu lassen wird Homosexualität gefördert oder zumindest unterstützt. Wir Erwachsenen haben eine Vorbildfunktion. Nähmen wir diese wahr, gäbe es z.B. keinen Christopher Street day. Was kommt als nächstes, die Schwulenquote? Ich sehe mir das Gesamtbild an, nicht die Einzelpersonen. Die Gesellschaft verändert sich. Nicht weil sich die Menschen verändern, sondern weil die Menschen verändert werden.

      • Dass Menschen heute unmittelbar beeinflusst werden, ist uns bekannt. Neu für mich ist die spezielle Vorstellung, dass Menschen „homosexueller“ gemacht werden. Kann sein. Und ist gleichermassen zerstörerisch, wie wenn Menschen zu Verbrechern, gleich welcher Art, gemacht werden.
        Meinst du mit „Unterstützung der Homosexualität“ das? Oder wie?

      • Zumindest in der BRD ist eine Unterstützung und dadurch Ausweitung der Homosexualität deutlich erkennbar. Es geht jedoch nicht ausschließlich darum. Wie ich schon schrieb, ist das Gesamtbild zu betrachten. Das geht bei der frühkindlichen Sexualisierung los und zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben eines Heranwachsenden. Es gab schon mehrere Fälle in denen Viertklässler den Unterricht verlassen haben, weil sie noch nicht reif für den Aufklärungsunterricht sind. Und im Zusammenhang mit der Genderisierung, welchen Sinn macht denn eine politisch geförderte, geschlechtliche Selbstbestimmung? Man kann nicht anhand von Einzelaspekten (Homosexualität) argumentieren. Die Zusammenhänge sind wichtig.

        • Erst mal muss ich verstehen, was du / alle unter Genderisierung verstehen. Wiki sagt:
          Gender-Mainstreaming, auch Gender Mainstreaming geschrieben, bedeutet, bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.
          Das ist für mich Kauderwelsch.
          Was ist GLEICHSTELLUNG der Geschlechter? Die Meinung durchsetzen, dass Frau und Mann gleich sind, oder Mann und Frau gleich viel Recht einzuräumen, das zu tun, was der Mensch, unbesehen ob Mann oder Frau, tun will?
          Wenn die Menschen andern Menschen (also Männer wie Frauen) „bei allen Entscheidungen (….) die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen“ berücksichtigen, soll daran was falsch sein?

          Bitte gib mir einen Hinweis.
          Was treiben die Lehrer im „sexualisierenden Aufklärungsunterricht“ mit Kindern? Kopulationsstellungen üben? Vorwixen? ich bin Lehrer, habe aber noch keinen Lehrplan für den neuen Unterrichtszweig gesehen.

          „Politisch geförderte geschlechtliche Selbstbestimmung“. ist es das, was in der Schule gemacht wird? Bin mal wieder das Landei. Was zum Teufel ist das? Müssen die Kinder ihre Geschlechtsteile abzeichnen oder was?

          Wir sind nun auf einem Spezialthema, wenn du hier darauf nicht eingehen willst, nehme ich dir das nicht übel.
          Allerdings ist das Thema „wer bin ich*, und wenn es denn darum geht, dass Kindern hirngewaschene Eigenwahrnemung aufgedrückt wird, dann sind wir mittendrin.

    • Genau um diese hirngewasche Eigenwahrnemung geht es. Alles andere sind nur Aspekte, die zu einem Gesamtbild gehören. Zu den einzelnen Fragen kann ich keine Stellung nehmen. Die sind zu speziell und man könnte darüber jeweils einen eigenen Artikel schreiben. Meine Zeit ist heute leider etwas begrenzt.

  2. Ein naher Verwandter von mir ist schwul. Er gebraucht auch genau diesen Begriff dafür. 53 Jahre ist er und seit seiner Kindheit so veranlagt. Vor kurzem unterhielt ich mich mit ihm über die Themen im obigen Artikel.

    Er sagt, daß es ihn furchtbar anwiedert wie diese Themen heute in der Öffentlichkeit dargestellt werden. Den CSD hält er für pervers und Frühsexualisierung für ein Verbrechen. Auch würden er und sein Partner niemals ein Kind adoptieren. Beide haben beruflich viel mit Menschen zu tun, aber niemand von ihrer Klientel ahnt etwas von ihrer Veranlagung. Und das finden sie richtig so, denn es ist ihre private Angelegenheit. Beide halten ihr Schwulsein auch für „unnormal“, haben es für sich aber so akzeptiert, weil es einfach ihr Naturell ist, doch lehnen sie jegliche Zurschaustellung und Öffentlichmachung entschieden ab. Für sie kann, ja muß, eine Familie aus Mann und Frau bestehen. Alles andere ist unnatürlich. So deren Meinung, die ich jetzt einfach schreiben mußte.

    • So ein Pärchen kenne ich auch, die leben sogar getrennt. Ich denke das dieser politisch korrekte Rummel nur der Verwirrung dienen soll. Unnatürliches als natürlich zu bezeichnen ist orwellscher Neusprech und der ist doch heute schon „normal“.

      MfG

    • @Sehr
      Dein Beitrag ist wichtig weil er zeigt, dass es keine zwei gleichen Fälle gibt und weil er vorbildliche Handlungsweise beschreibt. Die beiden Männer handeln weise. Wirklich. Es ist exakt das, was ich als einzige Möglichkeit erkennen kann, dass wir unsere Ziele erreichen können: Mit dem System keinerlei Gefechte anzetteln, sondern dort, wo es unumgänglich ist, unauffällig mit den Schafen in der Reihe stehen. Also eine Kreditkarte in Gottes Namen brauchen, bei der Visitation am Flughafen ruhig bleiben, die Post der Aemter sorgfältig beantworten. Sodann gibt es eine Grauzone: In Deutschland zum Beispiel nicht zur Wahl gehen, das ist selbstverständlich, man bietet damit keinen Angriffspunkt und tut doch etwas, was das System schwächt.
      Dort aber, wo wir wirken, egal wo, dort alle Energie in unsere Projekte geben.
      Also: Die Missstände registrieren, ja, doch sich innerlich leicht wie eine Feder davon abwenden und den Fokus auf die Verwirklichung unserer Absichten richten.

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