Spiritualität

Irrwege
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Bereit für ein kleines Gedankenexperiment? Ausgehend von der Annahme, das die (gesamte) Energie aus einem geschlossenen System nicht verschwinden kann, sondern lediglich seine Energieform ändert, betrachten wir das Universum mit uns mitten drin. Gehen wir weiterhin davon aus das jeder Mensch ein gewisses Potential besitzt, könnte dieses als Energiequelle angesehen werden. Dieses Potential „entläd“ sich durch unser Wirken auf Erden so lange, bis sich die Potentiale aller Systemkomponenten innerhalb des Gesamtsystems angeglichen haben – was dem physischen Tod gleich käme. Ausgehend von der Annahme das wir Menschen nur auf der Erde verweilen damit unser „Selbst“ Erfahrungen sammelt und dann zur „Urquelle“ zurrück kehren wird, hat Dingsibumsia ausnahmsweise eine recht passende Begriffserklärung für das Wort „Potential“ gefunden.

Vermögen eines konservativen Kraftfelds, einen Probekörper Arbeit verrichten zu lassen

Lustig, nicht wahr?

Daraus ließe sich folgern, das jeder Einzelne von uns wärend seines Lebens kontinuierlich Energie in das Gesamtsystem abgibt, bis eine gewisse „Restladung“ erreicht ist. Lassen wir den Gedanken zu, das die Träger dieser Restladung, „das Selbst“ oder die Seelen, als Teil des Gesamtsystems weiter existieren und lassen wir diese Gedanken einen Augenblick auf uns wirken. Ich komme später noch einmal drauf zurück.

Fakt ist, das Spiritualität in unserer Gesellschaft kaum die nötige Aufmerksamkeit gewidmet, geschweige denn akzeptiert wird – wohl aber Glaubenssystemen. Das ist kein Wiederspruch in sich, denn wir wurden und werden konditioniert an alles Mögliche zu glauben – z.Bsp. die Wissenschaft, das Bankensystem etc. – nur nicht an das, was nach gängiger Auffassung als unmöglich gilt. Dabei ist Spiritualität ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Sie eröffnet uns buchstäblich Tore zu scheinbar Unmöglichem. Dazu muss man jedoch erst einmal wissen, was Spiritualität ist oder besser noch, nicht ist. Es gibt nicht gerade wenig Scharlatane die von sich behaupten, ein spiritueller Mensch oder gar ein Medium zu sein. Ein wichtiges Merkmal diese Dummschwätzer von echten Medien zu unterscheiden liegt darin, das Scharlatane Geld für ihren Unfug verlangen. Ein echtes Medium hat das nicht nötig. Aber darum soll es hier nicht gehen.

Spiritualität ist kein Hokuspokus sondern eine Gabe die, zumindest in Grundzügen, alle Menschen besitzen die noch nicht vom System verfrühstückt wurden. Das die meisten Menschen diesem Thema strikt ablehnend gegenüber stehen liegt darin begründet, dass die Gesellschaft auf einem Erziehungs- und Bildungssystem fußt, das systemkonforme (Funktions)Menschen produzieren will. Einige Jahrhunderte früher war es ähnlich aber in den Glaubensgrundsätzen umgekehrt. Damals war die Kirche das mächtigste Organ und der Glaube an einen strafenden Gott unumstößlich. Zweifler oder Abtrünnige konnten sich nicht nur die Finger verbrennen. Allein an dieser Tatsache erkennen wir das die jeweiligen Weltbilder, politischen Systeme, Wissenschaften und Glaubenssysteme von den Mächtigen der Welt entworfen und gesteuert werden. Das kann man nun glauben, muss man aber nicht.

Da gerade „glauben“ erwähnt wurde – nicht ohne Grund – soll uns ein kleiner Exkurs in die Welt der Glaubenssysteme führen. Die bekanntesten Glaubenssysteme sind Religionen. Um diese soll es hier auch nicht gehen. Ein Glaubenssystem, ganz gleich welcher Art, findet seinen Ursprung in einer Ideologie die so fest im Kopf verankert ist, das sich daraus Glaubensgrundsätze manifestieren. Demokratie ist so ein Glaubensgrundsatz aber auch Wissenschaften, Kapitalismus (generell alle -ismen), das Geldsystem ebenso, wie „rechte“ oder „linke“ Gesinnung. Diese Glaubenssysteme schränken ein, ja sie hemmen uns sogar in der Entwicklung. Da alle unsere Weltbilder die vielfältigsten Glaubensysteme in sich bergen, gibt es weltweit große Konfliktpotentiale, die sich früher oder später zwangsläufig entladen müssen. Eine Konfrontation scheint ebenso gewollt wie unvermeidbar. Aber es gibt einen Weg der daran vorbei führt. Alle Glaubenssysteme müssen zu Gunsten der Allgemeinheit aufgegeben werden. Der Vorteil liegt auf der Hand. Jegliche, zur Aufrechterhaltung dieser Systeme, aufgewendete Energie könnte, sinnvoll eingesetzt, einen enormen Entwicklungsschub für die Menschheit bedeuten. Könnte! Die Möglichkeit, das so ein Umdenken statt findet ist verschwindend gering und liegt einzig an der persönlichen Verweigerungshaltung im Einklang mit kollektiver Ignoranz. Harmonie als Definition totaler Gleichschaltung. Und hier ist die Schnittstelle zur Spiritualität.

Spiritualität ist nichts anderes als das geistige Potential jedes einzelnen Menschen. Je stärker sie ausgeprägt ist, um so mehr erreicht man. Die Grenzen liegen lediglich in der Vorstellungskraft und dem Glauben daran, was alles nicht möglich sein kann, weil…
Jegliche Beschränkung erlegen wir uns selbst auf. Die Mächtigen dieser Welt kennen das Geheimnis um die Spiritualität und nutzen es für sich. Es gibt auch Kreise, die gern den satanistischen Aspekt ins Spiel bringen und somit Angst verbreiten. Angst jedoch ist extrem destruktiver Natur und steht der eigenen Spiritualität wie eine meterdicke Betonwand im Weg. Verfolgt man den Weg der Enststehung und Verbreitung von Ideologien zurück, sind immer finanzkräftige Interesengruppen in Hintergrund erkennbar. Nicht der Grund, warum eine Ideologie geboren wurde ist entscheidend, sondern der Zweck. Verschwende nicht dein geistiges Potential um einer Ideologie (einer Sache) zu dienen. Erkenne deine Spiritualität an und handle verantwortungsbewusst. Das eben Beschriebene ist verifizierbar aber es ist eine rein persönliche Erfahrung die man erst machen kann, wenn die o.g. Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Da wir nun um das Geheimnis der Spiritualität wissen, können wir all unsere Vorurteile zu diesem Thema ablegen und einfach wahrnehmen, was schon immer ein Teil von uns war. Bliebe nur noch eine Frage zu klären. Warum das Gedankenexperiment am Anfang dieses Artikels?

Daran kannst du erkennen, wie weit deine Vorstellungskraft reicht.

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Demokratie

Demokratie - nein danke
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Demokratie ist nur ein Wort ohne Inhalt. Dieses Wort ist wie ein leerer Sack, in den jeder nach gusto etwas hinein interpretieren kann. Demokratie unterscheidet sich in ihrer Definition gänzlich von der Realität. Die wohlklingende Wortschöpfung „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ sagt rein gar nichts aus.

Sehen wir uns jedoch zuerst an, was Deutschlands – zwangsweise – beliebteste Enzy(*hust)klo(*hust)pädie, Dingsibumsia unter Demokratie versteht. Halten sie bitte, je nach körperlicher Verfassung, Spucktüte oder Taschentuch bereit.

Demokratie […] ist ein politisches System, bei dem das Volk eine wesentliche, mitbestimmende Funktion einnimmt. Typische Merkmale einer Demokratie sind freie Wahlen, das Mehrheitsprinzip, die Respektierung politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit und Schutz der Grundrechte (bzw. nur den Staatsbürgern vorbehaltenen Bürgerrechten) und Achtung der Menschenrechte.

Diese Definition beschreibt, was Demokratie ist. Was haben wir in der BRD?

Fangen wir an mit den wesentlichen, mitbestimmenden Funktionen… Hergottnochmal was ist das? Freie Wahlen – kann das bitte jemand definieren? Das s.g. „Mehrheitsprinzip“ ist Orwell’scher Neusprech par excellense, denn die Mehrheit ist die Minderheit. Durch den s.g. Mehrheitsentscheid einer Minderheit wird beschlossen das die Mehrheit eine s.g. Arschkarte gezogen hat, wobei die Mehrheit der Minderheit von der s.g. Mehrheit nicht merkt, dass sie ebenfalls die s.g. Arschkarte gezogen hat. Der Respekt vor politischer Opposition in der BRD ist wirklich einzigartig. Dieser ging stets mit Parteiverbot, Diskriminierung und Diffamierung einher – so richtig demokratisch eben. Gut, das auch eine Verfassung erwähnt wird. Derer haben wir gleich zwei – eine fast (EU-Vertrag) und die andere gar nicht (Grundgesetz). Schutz der Grundrechte? Vor Hartz 4 sind alle Menschen gleich – was Menschenrechte wohl ausschließt. Soviel erstmal zur Gegenüberstellung.

Die Definition von Demokratie zeigt, wie absurd der Gedanke an eine freiheitlich-demokratische Grundordnung und erst recht, der Demokratie in diesem Land ist. Demokratie ist Parteiendiktatur. Mal ganz davon abgesehen, das der gewünschte Mehrheitsentscheid durch Manipulation der Medien in die vorgeschriebenen Bahnen gelenkt und auch vor Wahlfälschung nicht zurückgeschreckt wird, stellt sich doch eine ganz offensichtliche Frage. Gibt es irgend einen logisch nachvollziehbaren Grund für diese Wahlen? Es sieht doch ganz offensichtlich so aus, das keine fachlich kompetenten Politiker zur (Aus)Wahl stehen. Es gibt sie nicht! Wenn schon Wahlen, dann bitte aufgrund von Bewerbungen mit Nachweis der fachlichen Eignung. Statt dessen werden uns Lehrer, Juristen und Emporkömmlinge zur Auswahl angeboten und wir haben dann eine Wahl(?) zwischen Pest und Cholera. Wie seltendämlich ist das denn?

Das Wort Demokratie wird nur benutzt, um den Anschein eines Mitspracherechtes durch das Volk zu wahren. Selbst dort wo es „direkte Demokratie“ gibt (Schweiz) ist sie nichts anderes als ein Mittel zur Unterdrückung und bestens geeignet um Streit zu schüren.

Was uns als Demokratie verkauft wird ist ein Gedankenkonstrukt für geistig arme – also Vollidioten. Demokratie hat noch nie funktioniert und kann nie funktionieren. Die einzige Alternative ist eine Gesellschaft, in der jeder eigenverantwortlich denkt und handelt. Mit den heute existierenden Vorstellungen von Zusammenleben, Arbeit, Recht und damit auch dem Geldsystem, der Politik, Wissenschaft etc. ist das schlichweg nicht möglich. Das Erstaunliche dabei ist, das sich die Menschen ein freies Land, freie Entwicklungsmöglichkeiten, freie Wirtschaft u.v.a.m. wünschen, jedoch niemand auch nur ernsthaft den Gedanken in Erwägung zieht, einer neuen, revolutionären und der Menschheit förderlichen Entwicklung den Weg zu bereiten. Statt über Ideale zu diskutieren streitet man sich tagaus tagein über Ideologien…

Mein Vorschlag (schon im Kommentarbereich bei Politik) war und ist, die fähigsten Köpfe des Landes an einen Tisch zu bringen, um über neue Ansätze zu diskutieren damit Fehler des aktuellen Systems behoben und ggf. das System sogar umgeformt (transformiert) werden kann. Prompt kommen Gegenstimmen auf, die nichts anderes als Ideologien vertreten. Es ist völlig Wurscht, wer mit wem, irgendwann, weshalb und woran gearbeitet hat! Es geht einzig und allein um die Fachkompetenz besagter Personen. Selbstverständlich ziehe ich auch die Möglichkeit in Betracht, das die Mehrheit der Bevölkerung einen totalen Systemcrash geradezu herbei sehnt. Chaosliebe steht bei mir nicht auf dem Speiseplan aber wenn der Gang durch das finstere Tal Vorrag genießt, bitte ich diesen Artikel als gegenstandslos anzusehen.

Ganz unten als Chance

Misserfolg
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Mit Fug und Recht lässt sich die Behauptung aufstellen, das Menschen erst anfangen Umzudenken, wenn sie ganz unten angekommen sind. Leider geben sich sehr viele an diesem Punkt komplett auf. Zum einen, weil diese Lebenssituation unbekannt ist. Auf der anderen Seite wollen sie nicht akzeptieren, das es ausgerechnet ihnen passierte. Auf der Suche nach Schuldigen und mit dem Kopf voller Ausreden schwindet dann zusehens der klare Blick auf das Wesentliche und was bleibt ist Selbstmitleid, Selbstaufgabe, Opferrolle. Der Verlust des Status ist für viele gleichzusetzen mit dem Tod. Der Freundeskreis dünnt sich aus, die Rechnungen häufen sich und egal was man versucht, der erhoffte Wiederaufstieg will nicht gelingen. Überschuldet, desillusioniert, demotiviert und ohne einen Plan wie es weitergehen soll, beginnt dann der soziale Abstieg. Ein Teufelskreis, dem zu entrinnen wie der Gang durch ein unendliches Labyrinth erscheint.

Aber wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Man muss es nur wahrnehmen. Es ist so, als ob man sich verlaufen hat. Am Anfang steht die Orientierung. Gleich auf den erstbesten „Zug“ aufzuspringen und vielleicht noch die letzten paar Groschen für ein Buch auszugeben das Erfolg und Geld verspricht, ist der falsche Weg. Alle diese Bücher haben eines gemeinsam. Sie versogen nicht den mit Geld der es braucht, sondern den, der es geschrieben hat. Es gibt keine Anleitung wie man zu Geld kommt. Das ist etwas individuelles und von Mensch zu Mensch verschieden.

Sich neu zu orientieren eröffnet die Chance auf eine andere Art der Wahrnehmung. Plötzlich sieht man Dinge, die vorher im Verborgenen lagen, versteht das Ganze System und das es immer Verlierer geben muss, weil das System auf Gewinn und Verlust aufgebaut ist. Immer wenn jemand gewinnt, verliert ein anderer. Daher ist es ein Irrglaube anzunehmen, dieses System würde so etwas wie ein Prinzip des Ausgleichs in sich bergen. Das System bietet lediglich einen Abstellgleis in einem Sackbahnhof. Es lässt dich nicht verhungern aber es versucht dir ständig einzureden, das DU ein Versager bist und gefälligst jede zumutbare Arbeit anzunehmen hast.

Das System enthält dir jedoch die Wahrheit vor. Viele Menschen leiden, viele verlieren ihre Geldquelle. Jahr für Jahr verschwinden Arbeitsplätze durch Stellenabbau, Umstrukturierungen und Insolvenzen. Der Arbeitsmarkt wird künstlich ausgedünnt und wer dem steigenden Druck nicht stand halten kann ist ganz schnell weg vom Fenster. Hat man dann noch Zahlungsverpflichtungen z.Bsp. durch ein Haus, Unterhalt, Kleinkredite, ist es bis zur Insolvenz meist nicht mehr weit. Im Kleingewebe sind die Auswirkungen noch verherender. Geschäftsaufgaben sind fast immer mit Insolvenz und damit auch sozialem Abstieg verbunden.

Wer ganz unten angekommen ist hat nur geringe Chancen, wieder auf die Beine zu kommen. Eine Möglichkeit liegt darin die Chance zu ergreifen um das System zu verstehen, sehen wo die Fehler liegen und darauf hin zu wirken, das Veränderungen herbeigeführt werden. Als kleines Rad im Getriebe, voll von Überzeugungen, Meinungen, Standpunkten, war es noch normal über „Versager“ und „Schmarotzer“ zu lästern, ohne zu merken, dass man selbst zu einem angepassten Arschloch, einem Systemzombie geworden ist. Doch damit ist es nun vorbei. Du befindest dich jetzt im Zustand „normal“. Wach auf, sieh dich um und nutze deine Talente, dein Fachwissen, die freie Zeit – werde ein anderer Mensch.

Zurrück ins Hamsterrad kann man selbstverständlich auch. Aber aus welchem Grund? Etwa wegen Geld? Ansehen? Konsum? Wir sind nicht weit entfernt von einem totalen Kollaps. Was werden wohl die Massen tun, wenn sie eines Morgens aufwachen und weder Arbeit, noch Geld, noch etwas zu futtern haben? Die Wirklichkeitsverweigerer werden dann ebenso erbarmugslos mit dem Boden der Realität Kontakt aufnehmen. Wohl dem der rechtzeitig gemerkt hat, das der Kahn am sinken ist. Die Kernfrage ist jedoch eine ganz andere. Lassen wir zu das eine Gruppe durchgeknallter Einfallspinsel einen Systemneustart macht und das große Verheizen von vorn beginnen kann? Wer soll über diese Frage nachdenken, wenn nicht du? Du hast jetzt die Chance, eine Antwort darauf zu finden – Lösungen auszuarbeiten.

Zugegeben, es ist nahezu unmöglich einfach alles hinter sich zu lassen und den Erwachten zu „spielen“. Das ist auch nicht das Ziel. Es ist ein ehenes Gesetz, das einem das hinterher läuft, wovor man wegrennt. Damit die selben Fehler nicht noch einmal gemacht werden, muss man sich seinen Dämonen stellen. Erst nachdem die Trümmer der eigenen Taten beseitigt wurden ist der Weg erkennbar, der noch vor vor dir liegt. Als Starthilfe sollen die folgenden Tips dienen.

Tip 1)
Gestehe deine Fehler ein. Sei ehrlich und selbstkritisch.

Tip 2)
Hast du anderen Schaden zugefügt, bitte um Vergebung aber erwarte nichts. Zeige Einsicht und gelobe Wiedergutmachung nach deinen Möglichkeiten.

Tip 3)
Halte stets deine Verbindlichkeiten ein. Brich nie ein Versprechen. Schaffe eine vertrauenswürdige Atmosphäre um dich herum.

Tip 4)
Rückschläge sind unvermeidbar. Das Leben gibt dir immer eine Chance und die ersten Hürden sind so groß, das du sie gerade so überwinden kannst. Sie werden mit der Zeit kleiner.

Tip 5)
Verhandle mit den Gläubigern. Bitte um Stundung, Einmalzahlung, Vergleich oder Ratenzahlungen (soweit möglich und schriftlich). Achte auf Fristen.

Tip 6)
Setze dir kleine Etappenziele und freue dich darüber, wenn du sie erreicht hast. Große Ziele zu setzen bringt gar nichts außer noch mehr Enttäuschung, wenn du sie nicht erreichst.

Tip 7)
Du bist nicht allein. Wahre Freunde erkennt man erst in der Not. Wer sich von dir abgewandt hat, war nie dein Freund. Auch der Zusammenhalt in der Familie ist wichtig – Streit vermeiden.

Tip 8)
Schließe mit dir inneren Frieden. Mit sich selbst zu hadern zermürbt und Selbstzweifel zehren an den Kräften.

Tip 9)
Nimm nie wieder Kredite auf. Auf gar keinen Fall Dispokredite in Anspruch nehmen. Werde Barzahler soweit es möglich ist.

Tip 10)
Übe dich in Enthaltsamkeit. Nicht auffallen und gut beobachten ist eine gute Strategie.

Wenn du diese Tips beherzigst, wird schon bald wieder Ordnung ins Chaos einkehren. Alles braucht seine Zeit, übereile nichts.

Politik – Po litik – Pol itik – Poli tik

Lügen
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Worte transportieren für gewöhnlich Inhalte und diese haben einen Sinn. Heutzutage ist es üblich Worte lediglich als Phrase oder Bezeichnung zu nutzen ohne deren Inhalt, geschweige denn ihren Sinn zu verstehen. Das führt oft zu massiven Missverständnissen. In der Politik haben seit vielen Jahren Kunstworte, Neusprech und politisch korrekte Ausdrücke Einzug gehalten und mit der Zeit eine völlig neue Sprache entwickelt. Bei Bundestagsdebatten oder den Interviews mit Politikern kommt es nicht selten vor das man sich fragt – was hat der/die da eben gesagt? Da zur Zeit sehr viel über Politik und Politiker diskutiert wird sollte man zumindest wissen was sich dahinter buchstäblich „verbirgt“.

Was ist das eigentlich, Politik? Politik wird dem Bürger als furchtbar komplizierte und verantwortungsvolle Tätigkeit (teuer)“verkauft“. Gehen wir der Sache mal auf den Grund und Fragen erst einmal Dingsibumsia. Wie nicht anders zu erwarten müssen wir feststellen, das es verschiedene Ansichten und Überzeugungen darüber gibt, was Politik genau ist.

Zum einen gibt es das Wort,

Politik bezeichnet sämtliche Institutionen, Prozesse, Praktiken und Inhalte, die die Einrichtung und Steuerung von Staat und Gesellschaft im Ganzen betreffen.

Aufgemerkt, das ist lediglich eine Definition des Wortes! In der Politikwissenschaft klingt das nämlich ganz anders. Dort hat sich die „Überzeugung“ durchgesetzt – ja richtig gelesen, Überzeugung – dass Politik

„die Gesamtheit aller Interaktionen definiert, die auf die autoritative Verteilung von Werten abzielen“.

Das hat mit der Definition des „Wortes“ Politik rein gar nichts gemeinsam. Interessant ist aber das es hauptsächlich um die Verteilung von Werten zu gehen scheint. Ganz schlau wird man aus dieser Auskunft zwar nicht aber es gibt noch einen Merksatz. Vielleicht bringt der etwas Licht ins Dunkle.

[1] Politisches Handeln kann durch folgenden Merksatz charakterisiert werden: „Soziales Handeln, das auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen ausgerichtet ist, die allgemein verbindlich sind und das Zusammenleben von Menschen regeln“

Soso, die Wissenschaft hat es fertig gebracht aus der Definition des Wortes „Politik“ und den eigenen Überzeugungen einen Merksatz zu bilden und uns das Ergebnis als Politik bzw. politisches Handeln zu verkaufen. Irgendwie erinnert das an die Verkaufstaktik von Klinkenputzern – nehmen sie zweimal Politik und sie haben einmal ganz umsonst.

Politisches Handeln erhebt also den Anspruch sozial zu sein. Wie sozial das genau ist sieht man bei den üblichen Bundestagssitzungen. Youtube bietet dazu eine große Auswahl. Bei genauerer Betrachtung des Sitzungssaals wärend einer solchen Veranstaltung fällt sofort auf, das die meisten Abgeordneten durch ihre Abwesenheit glänzen. Man hat schließlich noch mehr zu tun als den ganzen Tag darüber zu lammentieren, was ohnehin schon beschlossene Sache ist. In diesem Zuge soll nicht unerwähnt bleiben, dass unsere Abgeordneten Aufwandsentschädigungen für ihre (Un)Tätigkeiten erhalten. Ein Arbeitnehmer erhält in einer Festanstellung Lohn bzw. Gehalt. Kein Mensch käme auf die Idee, diese Gelder als Aufwandsendschädigung zu bezeichen. Bei unseren Abgeordneten ist das anders. Die armen Schweine werden in den Bundes- bzw. Landtag berufen und da sie jetzt mehr Zeit für ihre (nicht zu versteuernden) Nebentätigkeiten haben muss die Zeit die sie auf Sitzungen vertrödeln könnten mit einer Aufwandsentschädigung vergütet werden. Eine Entschädigung ist nämlich ein Ausgleich für erlittene Nachteile.

Aber weiter im Merksatz. „Das Handeln von Politikern ist auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen ausgerichtet die allgemein verbindlich sind.“ Spontan stellt sich die Frage: womit handeln die? Es sollte doch eigentlich heißen „Die Handlungen von Politikern…“. Ein Schelm, wer arges dabei denkt.
Weiter im Text. Das Wort Entscheidung hat seinen Ursprung in „das Schwert ent-scheiden“ (aus der Scheide ziehen) und impliziert eine Wahl zwischen Kampf und Eintracht – unter den Kontrahenden. Das ist bei den Abgeordneten genauso, eine Wahl zwischen Niedertracht und Eintracht – unter den Kontrahenden. Dazu muss man ebenfalls wissen, das im Bundestag keine Entscheidungen im Sinne der Bevölkerungen gefällt werden, jedenfalls nicht ausgehend von den Abgeordneten. Im BT werden Beschlüsse gefasst, Beschlüsse die sie frei Haus geliefert bekommen. Warum ich das so frei behaupen kann, mag sich mancher fragen… Seht euch doch mal die politischen Vorschläge unserer Bundeskasper genauer an – Vaggyday lässt grüßen. 95% der Abgeordneten sind nichts weiter als Einfallspinsel, ausgestattet mit einem Freibrief auf die Steuereinnahmen des Landes und mit einer Linenz zum Scheiße verzapfen.

Was die Steuerungsmechanismen angeht trifft der Spruch „viele Köche verderben den Brei“ voll ins Schwarze. Was uns Bürgern als Gesetze oder Beschlüsse verkauft wird sind nichts anderes als faule Kompromisse oder Befehle von „oben“. Was am Ende dabei heraus kommt ist ein überreguliertes Staatskonstrukt das den Bedürfnissen der Bevölkerung ferner nicht sein kann.

Womit wir bei den, am Schluss des Merksatzes erwähnten, Menschen angekommen wären. Wie diese Steuerungsmechanismen das Zusammenleben von Menschen regeln erleben wir täglich. Ein Blick die Statistiken genügt und wir sehen eine stetig steigende Kriminalitätsrate, sinkendes Bildungsniveau, höhere Staatsverschuldung, mieserable Wirtschaftspolitik – welch grandiose Leistungen unserer Politclowns. Man muss nicht einmal die Statistiken bemühen, die täglichen Nachrichten reichen völlig aus – Bsp. Frohndienst an die Bankenwelt. Diese Kaste hat buchstäblich das ganze soziale Gemeinwesen zerstört und die Kassen geplündert. Sie scheuen nicht einmal vor Eingriffen in die intimsten Bereiche ihrer Untertanen zurück. In den letzten 20 Jahren hat dieses Land, angetrieben von, vom Volk gewählten Politikern, einen kulturellen und sozialen Niedergang ohne gleichen erlebt. Diese Kaste feiert sich und ihre Scheinerfolge, sie verleihen sich Auszeichnungen und gehnehmigen sich einen großen „Schluck aus der Pulle“ nach dem anderen. Damit nicht genug, nach dem Ausscheiden aus dem „Amt“ – super Umschreibung für „sich aus dem Amt verpissen“ – sind diese Damen und Herren versorgt bis ans Lebensende. Ein schlechtes Gewissen haben sie nicht, nein – sie haben gar keins. Das einzige was sie noch menschlich erscheinen lässt ist ihre äußere Hülle. Habgier und Geltungssucht kennzeichnent diese Sorte (Un)Mensch ebenso, wie die Gier nach Macht. Für einen Handkuss ihres Herren und Meisters tun sie alles, für ihr Volk tun sie nichts. Welche Kompetenzen oder gar Führungsqualitäten haben diese abgehalfterten Marionetten eigentlich? Keine! In die höchsten Positionen wird man geschubst und wer brav macht was auf dem Plan steht, braucht sich um die Leichen im Keller nicht zu sorgen.

Wer etwas anderes behauptet oder gar der Meinung ist, die Politiker meinen es gut mit uns ist entweder dumm wie ein Meter Feldweg oder auf Parteilinie. Politiker sind Schauspieler und Politik ist ein mieses Schauspiel. So sieht es aus und so gehört es eigentlich in die Dingsibumsia.

Mit den Schandtaten jedes Einzelnen dieser Politkaste ließe sich die ganze Akasha-Chronk füllen. Aber wir wollen es vorerst hierbei belassen. Fakt jedoch ist und bleibt: Wir brauchen dieses verlogene Lumpenpack nicht!


Songtext
Das Quecksilber faellt,die Zeichen stehen auf Sturm,
Nur bloedes Kichern und Keifen vom Kommandoturm,
Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
Und Rollen und Stampfen und schwere See, die Bordkapelle spielt: Humbataetaerae,
Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert, die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert, die Luken weit offen und alle Alarmglocken laeuten.
Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum,
Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum, doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten.

Der Steuermann luegt, der Kapitaen ist betrunken,
Und der Maschinist in dumpfe Liturgie versunken,
Die Mannschaft: lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff, volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff!

Am Horizont Wetterleuchten; die Zeichen der Zeit:
Niedertracht und Raffsucht und Eitelkeit.
Auf der Brücke tummeln sich Tölpel und Einfallspinsel.
Im Trüben fischt der scharfgezahnte Hai, bringt seinen Fang ins Trockne, an der Steuer vorbei,
Auf die Sandbank bei der wohlbekannten Schatzinsel.
Die andern Geldwäscher und Zuhälter, die warten schon,
Bordellkönig spielt Automatenbaron, im hellen Licht, niemand muss sich im Dunklen rumdrücken.
In der Bananenrepublik wo selbst der Präsident,
die Scham verloren hat und keine Skrupel kennt,
sich mit dem Steuerdieb im Gefolge zu schmuecken.

Der Steuermann lügt…

Man hat sich glattgemacht, man hat sich arrangiert,
All die hohen Ideale sind havariert, und der grosse Rebell, der nicht müd wurde zu Streiten,
Mutiert zu einem servilen, giftigen Gnom, und singt lammfromm vor dem schlimmen alten Mann in Rom seine Lieder,
Fürwahr! Es ändern sich die Zeiten.
Einst junge Wilde sind gefügig, fromm und zahm,
Gekauft, narkotisiert und flügellahm.
Tauschen Samtpfötchen für die einst so scharfen Klauen.
Und eitle Greise präsentieren sich keck, mit immer viel zu jungen Frauen auf dem Oberdeck,
Die ihre schlaffen Glieder wärmen und ihnen das Essen vorkauen!

Der Steuermann lügt…

Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier,
Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir,
Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten.
Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg,
Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck,
Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten.
Der Ausguck ruft vom höchten Mast: Endzeit in Sicht!
Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht, sie ziehen wie Lemminge in willenlosen Horden.
Es ist als hätten alle den Verstand verloren,
Sich zum Niedergang und zum Verfall verschworen,
Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.
Der Steuermann lügt…
Lalalalala….
Der Steuermann lügt…

WARNUNG vor ATOMAREM GAU!!!

Radioaktiv
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Der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit: „Bei der Sicherung der Brennelemente im Lagerbecken der Einheit 4 in Fukushima geht es um unser aller Überleben!“

Harvey Wassermann, ein profilierter Atomkraftgegner aus den USA, warnt vor einer atomaren Katastrophe in Fukushima, die alles Leben auf unserer Erde vernichten könnte.

Hier weiterlesen bei

http://principiis-obsta.blogspot.de/2013/09/der-gefahrlichste-moment-in-der.html

Verantwortung

Merkel

Bin nach dem Lesen dieses Artikels aus Dingsibumsia etwas verantwortungstrunken. Aber Betrunkene sprechen bekanntlich die Wahrheit aus. Nachdem der erste große Rausch abgeklungen ist wollen wir mal sehen, was die Bezahlschreiber dieser Desinformationsseite über den Begriff Verantwortung schreiben. Wir wollen dabei jedoch nicht die Verantwortung aller weltweit vorhandenen Akteure vergessen. Schließlich besteht die Welt nicht nur aus Deutschland.

ACHTUNG
Ich habe in diesen Ausführungen ein kleines Experiment gewagt und bin einigen verlinkten Begriffen gefolgt um zu sehen was dabei heraus kommt, wenn diese Beschreibungen in das Hauptthema einfließen. Das Ergebnis ist also nicht ganz ernst zu nehmen. Viel Spaß beim Lesen.

Wir lernen zuerst, das Verantwortung eine „verbreitete Auffassung“ bezeichnet… (nix konkretes also), …die aufgrund eines normativem Anspruchs durch eine Instanz eingefordert werden kann. Aha, ein normativer Anspruch… Ist das nicht etwas, das KONKRETE Vorschriften bezeichnet, die aber dem gesellschaftlichem WANDEL unterliegen und von Gesellschaft zu Gesellschaft VERSCHIEDEN sind? Sehr konkret, muss man schon sagen…

Jetzt wird es richtig lustig. Der letzte Satz im ersten Abschnitt lautet doch tatsächlich.

Die Beziehung (Relation) zwischen den beteiligten Akteuren knüpft am Ergebnis des Handelns an.

Da Beziehung nicht präzise genug scheint, wurde „Relation“ in Klammern eingefügt. Schauen wir doch mal nach, was mit „Relation“ gemeint ist.

Als Relation (lat. relatio „das Zurücktragen“) wird im Allgemeinen eine bestimmte Beziehung zwischen Gegenständen (Relata; Einzahl: Relatum) oder Ereignissen bezeichnet.

Beziehung zwischen Gegenständen, aha. Da „Gegenstände“ verlinkt sind und auch immer Gerichtsverhandlungen (Gegenstand der Verhandlung) zugrunde liegen, fragen wir doch gleich nach. Was sind denn Gegenstände? Dingsibumsia gibt darauf folgende Antwort.

Der Gegenstand als solcher ist ein sprachlich verwendeter Begriff von einer kognitiven Manifestation, die durch Sinnesreize und durch Denkprozesse ausgelöst wird.

Öhm, ja… Eine kognitive Manifestation also. Nun gut, sehen wir auch hier nach, was Schlumpfibumsia dazu meint.

Kognition (lat. cognoscere ,erkennen‘, ,erfahren‘, ,kennenlernen‘) ist die von einem verhaltenssteuernden System ausgeführte Informationsumgestaltung.

…eine von einem verhaltenssteuerndem System ausgeführte INFORMATIONSUMGESTALTUNG. Mein Informationstrunkenheitsspiegel steigt gerade wieder beträchtlich an.

Da jedoch der Begriff Manifestation ebenfalls verlinkt ist und im Zusammenhang mit kognitiv genannt wird, sehen wir zu guter letzt auch hier nach.

Als Manifestation (von lat. manifestare; zu dt. „handgreiflich machen“) wird das Sichtbarwerden oder Sich-offenbaren von Dingen aller Art bezeichnet, die vorher unsichtbar bzw. gestaltlos oder gar nicht-existent waren.

…Dinge aller Art die …nicht-existent waren.

Fassen wir das Ganze zusammen, könnte je nach Lesart sowas dabei heraus kommen.
Verantwortung ist also nichts konkretes. Dennoch kann eine Instanz aufgrund konkreter, dem gesellschaftlichen Wandel unterliegender und von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlicher Vorschriften, einen Anspruch eingefordern. Dabei wird die, von einem verhaltenssteuernden System ausgeführte Informationsumgestaltung, durch nicht-existente Sinnesreize und Denkprozesse ausgelöst und knüpft zwischen den beteiligten Akteuren am Ergebnis des Handelns an.

Nun sind es wieder 2.8 Vol.% – hicks.

Ab hier hört der Spaß auf.

Ursprünglich war mein Anliegen darauf ausgerichtet, eine klare Vorstellung von „Verantwortung“ zu schaffen. Diesen Anspruch erhebt auch Wikipedia für sich.

Kommen wir nun zum Absatz der Schande geschichtliche Verantwortung

Abs.3

Picht geht sogar soweit, zu behaupten, dass im Umkehrschluss aus der Verantwortung für die Zukunft folgt, dass der Mensch auch Verantwortung für seine geschichtliche Vergangenheit trägt. „In dem Maße, in dem wir uns als unfähig erweisen, für die Überlieferung der bisherigen Geschichte und für die Schuld der bisherigen Geschichte selbst die Verantwortung bewußt zu tragen, in demselben Maße sind wir unfähig, in unserer Gegenwart zu begreifen, was unsere Verantwortung für die zukünftige Geschichte von uns fordert.“ (331) In diesem Sinne ist die Rede von der „Gnade der späten Geburt“ für die Deutschen in Bezug auf ihre nationalsozialistische Vergangenheit falsch. „Deutschland wird noch in hundert Jahren an den Folgen des Nationalsozialismus leiden müssen, und kein Protest gegen die Kollektivschuld vermag etwas daran zu ändern, daß wir faktisch so existieren, als ob wir haftbar wären.“ (330) Mit Anerkennung der Geschichte als Instanz der Verantwortung folgt man der Maxime „Erhaltung der Menschheit“. (332) Ganz in diesem Sinne formulierte Angela Merkel, als sie am 18. März 2008 als erste ausländische Regierungschefin vor der Knesset sprach: „ich bin zutiefst davon überzeugt: Nur wenn Deutschland sich zu seiner immerwährenden Verantwortung für die moralische Katastrophe in der deutschen Geschichte bekennt, können wir die Zukunft menschlich gestalten. Oder anders gesagt: Menschlichkeit erwächst aus der Verantwortung für die Vergangenheit.

Soviel zum Thema Wikipedia und Verantwortung. Wer die Artikel auf diesem Blog aufmerksam gelesen hat sollte spätestens jetzt merken, was für ein mieses Kopfkino in diesem Land aufgeführt wird. Durch hinterhältige Manipulationstechniken (NLP) werden die Deutschen in Sippenhaft gehalten, in einem Gefängnis für ihren Verstand und damit das nicht allzu sehr auffält, gibt es Brot und Spiele. Die wahren Verantwortlichen für das Elend auf dieser Welt bleiben weiterhin unerkannt und spielen noch heute ihr grausames Spiel. Nicht die USA führt Krieg, nicht England, nicht Frankreich oder Deutschland. Die Länder sind Werkzeug und Soldatenspender zugleich. Die Strippenzieher treten selten bis nie in das Licht der Öffentlichkeit. Ständig wird Obama als Marionette bezeichnet aber sobald die Zeichen auf Krieg stehen, soll ausgerechnet er der Initiator sein? Wie lächerlich das ist, kann sich der wache Geist selbst denken.

Was das Merkel angeht, sollte sich jeder Bürger dieses Landes fragen, in wessen Sinne diese Figur Politik betreibt. Schließlich hat es einen Eid abgelegt, so wahr ihr Gott helfe! Welcher Gott, Merkel? Dieses Frauenzimmer wagt es, ein ganzes Volk dem Sklavenhalter auszuliefern und verzieht dabei nicht eine Mine!

Verantwortung an sich ist durchaus notwendig, ganz besonders die Eigenverantwortung. Den Begriff Verantwortung jedoch zu benutzen um ein ganzes Volk zu verklaven ist VERANTWORTUNGSLOS und außerdem eine Kampfansage!

Verboten

Verboten
Foto:©http://scienceblogs.de

Manchmal fragte ich mich, ob es in diesem Land überhaupt noch Erwachsene, reife Menschen gibt. Man sieht so selten ein ausgewachsenes Exemplar. Ohne Zweifel, es laufen ziemlich viele „in die Höhe gewachsene“ und „alt gewordene“ in der Gegend umher aber Erwachsene oder gar reife… Kinder ärgern sich stets darüber, das die Erwachsenen „alles“ dürfen. Lange aufbleiben, rauchen, Hausarrest erteilen etc. Wenn Kinder wüßten, das Erwachsenen weitaus mehr verboten wird als sie sich in ihrer kindlichen Naivität vorstellen können, würden sie für immer Kinder bleiben wollen. Da stellt sich doch gleich die Frage: Wer darf wem überhaupt etwas verbieten? Sind wir nicht alt genug um für uns selbst entscheiden zu können? Das Alter spielt dabei wohl eine untergeordnete Rolle. Unmündigkeit trifft es im Kern! Die Damen und Herren Regierung halten uns unmündig. Wikidingsia weiss zum Thema Unmündigkeit folgendes zu berichten:

Der Begriff Unmündigkeit benennt entweder einen Zustand des Nicht-Mündig-Seins (siehe Mündigkeit (Philosophie)) oder den rechtlichen Status einer Person, die aus Altersgründen nicht die volle rechtliche Handlungsfähigkeit und Verantwortlichkeit im Privat- oder Strafrecht hat. Die rechtliche Definition und Details sind national unterschiedlich geregelt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Unm%C3%BCndigkeit

Jetzt wird es spannend. Für die Unmündigkeit gibt es also einen rechtlichen Status. Das ist sehr aufschlussreich, denn Mündigkeit ist dem Charakter nach eine Philosophie und tritt in deutschen Gesetzen nicht als Rechtsbegriff auf. Da staunt man nicht schlecht.

Nun wollen wir mal sehen, was uns diese Begriffserklärung noch alles bietet. Dazu streichen wir alle Begründungen aus der Erklärung von Unmündigkeit.

Der Begriff Unmündigkeit benennt entweder einen Zustand des Nicht-Mündig-Seins (siehe Mündigkeit (Philosophie)) oder den rechtlichen Status einer Person.

Und nun stellen wir den „rechtlichen Aspekt“ von Mündigkeit dagegen.

Die Begriffe „Mündigkeit“, „mündig“ oder „unmündig“ werden in Österreich und der Schweiz gleichwertig benutzt, treten in deutschen Gesetzen jedoch nicht als Rechtsbegriff auf.

Wir lesen weiterhin unter „Mündigkeit“, das dieser Begriff aus dem althochdeutschen „Munt“ abgeleitet wird und Herrschaft nach innen sowie Verantwortung nach außen bedeutet. Abgesehen von der Tatsache, dass die Bunzelbürger nicht damit gemeint sind, bekommt der Begriff Vormundschaft doch gleich eine andere Bedeutung.

Man bekommt fast den Eindruck, als fürchten die Damen und Herren Regierung einen mündigen Bürger wie der Teufel das Weihwasser. Ein aufmerksamer Beobachter sieht die daraus erwachsenen Stilblüten täglich. Die Medien sagen was wir zu denken, zu kaufen, wie wir uns zu verhalten haben und die Herren und Damen Regierung schreiben uns vor, was wir alles NICHT dürfen. Es kommt auch schon mal vor das sich Medien und Regierung konstituieren und gemeinsam beschließen, was den, ihrer Mündigkeit vorenthaltenen, Bürgern noch verboten, ein- oder ausgeredet werden kann. Beispiele dazu gibt es viele. Schulpflicht, Waffengesetz, ESM, Bankenrettung, EU Verfassung, Wahlen etc. Selbstbestimmung des Bürgers, was ist das? Eine Farce! Eine Farce! Eine Farce!

erwachsen wollen wir sein
reif wollen wir sein
erwacht wollen wir sein…

Ähnlich wie in dieser Aufzählung, stehen „wir“ buchstäblich zwischen „wollen“ und „sein“ – hallo Untertan! Nach unten treten, nach oben buckeln, nur nicht die Herren erzürnen und immer schön Überstunden abreißen – unbezahlt versteht sich. Gemeckert wird im stillen Kämmerlein oder im Internet, da ist man wenigstens anonym – lol. Es ist eine Schande, es ist so jämmerlich, so erbärmlich, so erniedrigend, wie sich Erwachsene verhalten… Wisst ihr eigentlich, an wieviele Gesetze und Rechtsverordnungen das Leben in der BRD geknüpft ist? Nun, genaueres konnte ich nicht erfahren aber, Stand Mai 2005 waren auf Bundesebene rund 2.100 Gesetze mit knapp 46.000 Einzelvorschriften und 3.140 Rechtsverordnungen mit fast 41.000 Einzelvorschriften in Kraft und das war vor acht Jahren! Tortheit schützt nicht nur nicht vor Strafe, Torheit schützt uns auch nicht vor den Damen und Herren Regierung. Aber da schließlich alles verboten ist, kann man auch nix machen. Stimmt’s?

Mach mit, mach nach, mach’s besser

Paradigmenwechsel

Oft, sehr oft scheitern Menschen, auch jene, die sich selbst für intellektuelle halten daran, nicht systemkonforme Ansichten erfassen zu können. Damit nicht genug, um das Unverständnis nicht zugeben zu müssen – was viele mit Bloßstellen vergleichen – werden Ausreden erfunden und im schlimmeren Fall hagelt es Beleidigungen.

Eine unbekannte Sichtweise aufzunehmen erfordert Konzentration und die Bereitschaft etwas neues (in sich) aufzunehmen – (System)Grenzen zu überschreiten. Das dies kein Spaziergang ist wird spätestens dann klar, wenn Begrifflichkeiten ins Spiel kommen die mit keinen gängigen Erklärungen einher gehen. Der Begriff „Transformation“ z.Bsp. löst bei vielen Menschen Unbehagen aus. Nicht zuletzt deswegen, weil dieser Begriff über Gebühr von esoterischen oder satanistischen Kreisen überstrapaziert und mit einem falschen und noch dazu inhaltlosem Bild belegt wurde. Dabei beschreibt der Begriff Transformation lediglich eine Veränderung der Form. Daraus folgt, das eine andere Form etwas anderes aufnehmen oder beinhalten kann. Es geht also um Inhalte, nicht um (Be)Deutungen.

Betrachten wir die Eigenschaften unseres Gesellschaftssystems etwas genauer stellen wir fest, das dieses System keinen physischen Körper besitzt. Es ist aufgebaut auf einem Gedankenkonstrukt, besitzt einen Rahmen, Gesetze, Ideologien und eine Grundidee oder zumindest eine Annahme davon. Diesen Eigenschaften werden gewisse Qualitäten zugesprochen. Kapitalismus sei gut aufgrund der Marktwirtschaft, die Gesetze sollen der Wahrung von Recht und Ordnung dienen, Ideologien sind Ausdruck von Vielfalt (Parteienlandschaft) und die Grundidee vertritt die Ansicht einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft.

Oberflächlich betrachtet ist dies alles zutreffend und dadurch wird der Eindruck einer heilen Welt suggeriert – zumindest so lange niemand die Statistiken studiert. Aber mal ehrlich, wer liest schon Statistiken? Für die Aufarbeitung und Präsentation dieser Daten haben wir schließlich unsere Medien und die präsentieren der Bevölkerung täglich ein verzerrtes Bild, eine Scheinrealität mit ebenso scheinbaren Inhalten. Die Masse der Bevölkerung ist aber so mit sich selbst beschäftigt und so sehr überzeugt von der Richtigkeit dieser Darstellung, das ein kritisches Hinterfragen dieser Demokratie-Präsentation gar nicht erst in Erwägung gezogen wird. Man tut weiterhin seine Pflicht und Schuldigkeit an Staat und Gesellschaft, zahlt Steuern, zieht 1,4 Kinder groß und wählt seinen Favoriten aus der Einheitsbreipartei, weil das alle machen und schon immer so gemacht wurde.

Warum ist das so? Diese Frage wird durch eine sehr interessante Studie über Gruppenverhalten geklärt.

[…]Nichtnormative kollektive Verhaltensweisen (d.h. ein gemeinsamer Protest aller Gruppenmitglieder) wurden dann bevorzugt, wenn die Gruppe mit höherem Status komplett geschlossen wurde. In den beiden Bedingungen, in der eine zumindest geringe Chance auf Aufnahme bestand, wurde von den Versuchspersonen eine individuelle Vorgehensweise bevorzugt. Dieses letzte Ergebnis lässt darauf schließen, dass ein kollektiver Protest abgewendet werden kann, wenn zumindest eine ganz geringe Chance besteht, die Gruppe zu wechseln.

Das erklärt zumindest teilweise die Bundestags-Wahlergebnisse 2013 und ließe sich mit einem Wort noch präzisieren – Hoffnung. Hiermit ist nicht die Hoffnung auf eine Änderung der Politik gemeint, nicht die Hoffnung auf eine bessere Welt und nicht die Hoffnung, das ein vermeintlich kleineres Übel das Unvermeidbare abwenden könnte. Es ist schlicht und einfach die minimale Hoffnung auf einen persönlichen, gesellschaftlichen Aufstieg – ähnlich eines Jackpots im Lotto. Genau genommen könnte man diese Haltung sogar als a-sozial bezeichen. Daraus ließe sich folgendes schließen:

1)
Obwohl eine kollektive Entscheidung herbeigeführt wurde, geschah dies nicht zum Wohle der Gemeinschaft, sondern aus der falsch verstandenen Anname heraus, das ein persönlicher Nachteil daraus entstehen könnte, indem offener Protest die eigene Person in einem schlechten Licht stehen, und einen sozialen Aufstieg für unwahscheinlich erscheinen lässt.

2)
Die Angst vor einschneidende Veränderungen hat dazu geführt den persönlichen Status gesichert zu wissen in der Hoffnung, eine Mehrheit würde, von den gleichen Ängsten getrieben, die gleiche Wahl treffen.

3)
Man glaubt an ein Leben nach dem Tod. Da man derzeit eh‘ schon ziemlich tot und sowieso alles egal ist, liegt die Hoffnung auf ein Leben danach.

In einer polaren Welt gilt das Gesetz der Dualität. Dieses Gesetz besagt vereinfacht ausgedrückt, das alles einen Gegenpol bedingt. Daher gibt es auch eine Gegenkraft – die Gruppe der Erwachten, Freidenker, Wahrheit suchenden. Je mehr sich die Menschen dazu entschließen eine der drei o.g. Haltungen einzunehmen, um so mehr wächst auch die Gruppe der anders Denkenden. Ein weit verbreiteter Irrglaube beruht nun darauf, das sich eine der beiden Gruppen behaupten müsse um das Fortbestehen zu sichern oder aber die Handlungen der eigenen Gruppe aus vielerlei Gründen heraus als gerechtfertigt anzusehen.

Ziemlich unauffällig dagegen ist die Tatsache, das beide Gruppen aufgrund von Handlungen dritter, künstlich ins Leben gerufen wurden, ja sogar entstehen mussten. Ohne diese „Dritten“ gäbe es keine Parteien und keine Wahrheitsbewegung. Es verhält sich genauso wie mit dem rechts-links-Schema. Ohne auslösenden Faktor und eine unterstützende Kraft wären diese Gruppen nicht existent. Sie sind künstlich erschaffen worden und dienen nur einem Zweck – der Spaltung. Würde das Prinzip des hundertsten Affen auf dieser Ebene greifen, wäre die Gruppe der Wahrheitsbewegung innerhalb kürzester Zeit in die stärkere Gruppe assimiliert. Da dies jedoch nicht der Fall ist, scheint es eine Art Hirarchie zu geben, die dieses Prinzip erst auf einer höheren (Bewustseins)Ebene wirksam werden lässt. Dazu muss aber erst einmal der Gedanke wachsen, das es noch andere Wahrnehmungsebenen geben könnte und diese auch erfolgreich erklommen werden müssen. Erst dann besteht die Möglichkeit einer (Aus)Wirkung dieses Prinzips. Wer sich solchen Denkweisen entzieht wird nie auf die Idee kommen, das es noch etwas anderes geben könnte und man versucht weiterhin seine Standpunkte in einem ewig dauernden Kampf zu vertreten.

Aber wer initiert und fördert diese Kämpfe? Könnte es sein, das gewisse Gruppen ein Interesse an Uneinigkeit haben? Wäre es möglich, das gewisse Gruppen den Zwist geradezu fördern? Wäre es möglich, das große Teile der Menschheit unbemerkt manipuliert werden und täglich, ähnlich den pawlow’schen Reflexen bei Hunden, aufgrund von geprägten Verhaltensmustern reagieren? Einige dieser Fragen sind nur schwer zu zu beantworten. Ob man selbst einer Manipulation anheim gefallen ist lässt sich relativ leicht herausfinden. Voraussetzung dafür ist eine neutrale Grundhaltung. Gewohnheiten, Meinungen, Standpunkte und Ansichten jeglicher Art erzeugen bei der inhaltlichen Auseinandersetzung mit konträren Ansichten Reflexe. Stellt man diese Reaktionen an sich fest, ist mit einer 98%igen Sicherheit davon auszugehen, manipuliert zu sein. Ob es sich dabei um politische Ansichten handelt oder Verschwörungstheorien spielt überhaupt keine Rolle. Wichtig ist allein die Tatsache herausfinden zu WOLLEN, ob man selbst manipuliert wurde. Erst dann besteht eine reelle Chance, die Welt aus anderen Perspektiven zu betrachten und die daraus resultierenden Möglichkeiten überhaupt erst wahr zu nehmen.

Man sollte zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, das außer Arbeit, Essen, Schlafen und Sex noch etwas anderes existiert und dies nichts mit Pseudo-Wissenschaft, hohlen Phrasen, Verschwörungstheorien, Faschismus, oder Anti-Antianismus zu tun hat.

Versuchen wir nun eine geistige Brücke zwischen dem o.a. zu schlagen, indem wir Möglichkeiten in Betracht ziehen, die uns sonst verborgen geblieben wären. Stellen wir uns vor, die Menschheit würde keine Ideologien vertreten sondern Ideale anstreben. Stellen wir uns vor, die Menschen würde es bevorzugen, statt sich selbst, das Leben zu verwirklichen. Stellen wir uns vor, wie eine Welt ohne Politiker, Staatsapparate, ohne Kapitalismus, ohne Banken, ohne Hass und Neid, ohne Hunger und Not funktionieren könnte. Stellen wir uns vor, ein immer größerer Teil der Menschheit steht einem Paradigmenwechsel aufgeschlossen gegenüber. Wem das Wort Paradigmenwechsel nicht gefällt, kann auch Umdenken oder Aufwachen verwenden. Doch trifft es der Begriff Paradigmenwechsel um einiges genauer. Stellen wir uns weiterhin vor, das dieser große Teil der Menschheit den Wunsch nach einer anderen, besseren Gesellschaftsordnung hegt. Nehmen wir weiterhin an, das tatsächlich ein morphogenetisches Feld existiert und auf uns wirkt. Wie lange wird es wohl brauchen, bis von allen Menschen die gleiche Denkweise ausgeht?

Politiker, Banker, Manager, Armeen haben nur so viel Macht, wie wir ihnen zugestehen. Wer sind diese Vögel überhaupt? Wurden wir gefragt ob wir diese Gesellschaftsordnung wollen oder wurde uns eher ein System aufgeschwatzt, ähnlich einer Versicherung mit 12 Seiten Kleingedrucktem und Rechtsbelehrungen? Als Mittel zur Unterdrückung hält man uns ein Stück Papier vor die Nase auf dem „Gesetz“ steht. Es gibt nur EIN GÜLTIGES Gesetz – das Naturgesetz. Alle von Menschenhand geschriebenen Gesetze dienen nur einem Zweck – der Unterdrückung. Wer da auf den Gedanken kommt, das doch ein Strafgesetzbuch ganz nützlich sein kann sollte sich fragen, WARUM es überhaupt Verbrechen gibt. Man erzählt uns täglich wie grausam Menschen sind, zeigt uns täglich den Verfall zwischenmenschlicher Werte und erklärt dies anhand von gefälschten Tatsachenbehauptungen. Wer fängt denn Kriege an? Wer beutet wen aus? Wer unterdrückt wen? Wer spaltet die Menschen? Auf diese und viele weitere Fragen gibt es Antworten aber man muss auch bereit sein diese Fragen zu stellen UND die Antworten darauf einzufordern. Diese Bereitschaft kann nicht von der Politik gefordert werden, da sie Teil des Fail-Systems ist. Diese Bereitschaft kann ausschließlich von jedem einzelnen ausgehen.

Unwahl 2013

TitanicBild: ©http://www.slate.com

Ich habe mich geirrt! Dieses Volk ist noch 42% dämlicher und 25% lernresistenter als ich dachte. Meine Eltern haben mir beigebracht stets das Gute im Menschen zu sehen. Das ist dieser Tage gar nicht mehr so einfach, denn es gibt mehr Zombies als Menschen. Diese Wahl im Jahre des Herren 2013 hat bewiesen, dass eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung hirntot ist.

Der hundertste Affe

JapanmakakenFoto: ©http://idw-online.de

Der Homo-Sapiens-Manipulensis ist ein ganz besonderes Kreatur. Er beherrscht den aufrechten Gang, kann sich artikulieren, besitzt eine außerordentliche Lernfähigkeit aber auch eine ebenso außerordentliche Ignoranz. Anhand eines Beispiels soll dies näher beleuchtet werden.

Das Prinzip des hundertsten Affen wird bei Wikipedia folgendermaßen beschrieben:

Das Prinzip des „hundertsten Affen“ („The Hundredth Monkey Phenomenon“ oder „The Hundredth Monkey Effect“) ist ein moderner Mythos, der ab 1979 als Beispiel für kollektives Bewusstsein verbreitet wird, aber auf falsch wiedergegebenen wissenschaftlichen Quellen zum Kollektiv- und Lernverhalten beruht.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hundertster_Affe

Um den interessierten Sapiens in eine bestimmte Geisteshaltung zu lenken wird zuerst auf einen modernes Mythos hingewiesen. Der nächste Verweis – kollektive Bewusstsein – zeigt auf eine Seite mit dem Inhalt „kollektive Intelligenz“. Was Bewusstsein mit Intelligenz zu tun hat verschweigt uns Wikipedia geflissentlich. Selbstverständlich weiss Wikipedia auch, das die wissenschaftlichen Quellen falsch wiedergegeben wurden.

Schon im folgenden Abschnitt wird ein Botaniker und s.g. New-Age Autor genannt, zu dem die schlaue Wiki keine Informationen bereit hält – Hauptsache New Age wurde genannt. Zudem suggeriert die einleitende Floskel „Was dann angeblich geschah…“, das alles nur erfunden sein soll.

Im dritten Abschnitt wird schon wieder ein rätselhafter Autor erwähnt (Selbstentwicklungs-Autor), über den Wikipedia wiederum keinerlei Informationen hat. Plötzlich wird es paranormal. Da die Medien voll mit paranormalem sind, weiss natürlich jeder darüber bescheid und es gibt jede Menge Fachliteratur über dieses Thema -außer bei Wikipedia. Unter dem Verweis „paranormal“ im dritten Abschitt erhalten wir eine sehr knapp gehaltene Antwort auf dieses weit verbreitete Phänomen.

Paranormal als Adjektiv, substantiviert Paranormalität (para = griechisch neben, gegen, im Vergleich mit) bezeichnet etwas nicht auf natürliche Weise Erklärbares oder Übersinnliches.

Mit dieser Information kann nun wirklich jeder etwas anfangen. Außerdem weiss man ja was paranormal ist. Darüber braucht es keine weiteren Informationen. Ein weiterführender Verweis von „paranormal“ zeigt auf den Begriff „Übersinnliches“. Klickt man diesen Verweis an, wird man von einer Informationsflut wahrhaft erschlagen.


paranormale Ereignisse oder Erlebnisse im naturwissenschaftlichen Zusammenhang, siehe Außersinnliche Wahrnehmung

Und wer dann noch nicht genug Zweifel hat, wird weiterführend von „paranormal“ auf „außersinnliche Wahrnehmung“ verwiesen. Aber zurrück zum Artikel mit dem hundertsten Affen. Erstaunlich ist ein Verweis auf die Forschungsarbeit über morphogenetische Felder von Rupert Sheldrake. Denkt der Interessierte „aha, nun wird es spannend“, wird beim Klick auf diesen Verweis die nächste Schlaftablette verabreicht. Das Sheldrake als Pionier der Wissenschaft an zwei der renomiertesten Universitäten arbeitete bekommt man zwar mitgeteilt aber es wird auch gleich klar gestellt, das diese Arbeit nicht ernst zu nehmen sei. Im Letzten Absatz unter „Mythos“ muss selbstverständlich noch der Begriff Esoterik fallen. Wer jetzt glaubt das Bild sei nun genug verzerrt worden irrt. Im Abschnitt „Kritik“ geht es richtig zur Sache.

Um genau zu zeigen wie der Leser schon im einleitenden Satz dieses Abschnitts in die Irre geleitet wird, soll er hier abgebildet und zerlegt werden.

„Watson hat die von ihm zitierten wissenschaftlichen Aufsätze entweder nicht richtig gelesen oder verzerrt wiedergegeben“,[8] so urteilte der Philosophiedozent und Skeptiker Ron Amundson und nannte diese Mischung aus freier Improvisation von Fakten und Anklängen von Verschwörungstheorie „die klassische pseudowissenschaftliche Vorgehensweise“. Auch Masao Kawai, Leiter der japanischen Verhaltensforscher, die die Affenpopulation mehrere Jahrzehnte lang untersucht hatten, bezeichnete Watsons Darstellungen der Studienergebnisse mehrfach als falsch.

Als Einleitung folgt das Zitat eines Philosophiedozenten, den Wikipedia ebenfalls nicht kennt. Abgesehen davon das ein Dozent kein Wissenschaftler ist, so wie ich kein Schriftsteller bin sondern lediglich Autor dieser Zeilen, wird von eben jenem Philosophiedozenten die Behauptung aufgestellt das Watson die wissenschaftliche Aufsätze falsch zitiere oder, jetzt wird es schon fast komisch, nicht richtig gelesen oder verzerrt wiedergegeben habe. Das Sahnehäubchen bildet dann die Umschreibung des Wikipedia Autors, als eine Mischung aus freier Improvisation von Fakten und Anklängen von „Verschwörungstheorie“ – BUUUM, das Totschlagargument. Das dieser Dozent kein Wissenschaftler ist oder war und dennoch unreflektiert den Vorwurf einer pseudowissenschaftlichen Vorgensweise äußert, wird selbstverständlich nicht kritisch beäugt. Dann wird noch Kawai als Verhaltensforscher genannt, jedoch kein Zitat und kein Verweis auf seine angeblichen „Aussagen“ geliefert – somit auch nur Behauptungen.

Dann wird es richtig mysteriös. Es wird suggeriert das Watson sich selbst in seinem Buch wiederlege. Anhand von kurzen Zitaten will der Wikiautor dies beweisen.

„die Details zu improvisieren“. Vor allem, weil „diejenigen, die die Wahrheit ahnen, zögern, sie publik zu machen, aus Angst, der Lächerlichkeit anheim zu fallen.“

Der Zitatfetzen „Details zu improvisieren“ scheint willkürlich eingefügt worden zu sein und dient als schwache Überleitung in ein sehr viel interessantes Zitat. „diejenigen die die Wahrheit ahnen, zögern, sie publik zu machen…“

Was hat sich Watson dabei gedacht, eine wissenschaftliche Arbeit über Verhaltensweisen von Affen mit diesem Zitat in Zusammenhang bringen? Dieser Wikianische Erklärungsversuch stinkt doch zum Himmel. Wie Watson dazu gebracht wurde seine Arbeitsergebnisse zu wiederrufen, wird andeutungsweise in den darauf folgenden Sätzen klar.

Die Hintergründe im letzten Abschnitt sollen noch einmal jegliche Zweifel an der Existenz eines kollektiven Bewusstseins ausräumen. In mitten dieser „Erzählung“ taucht jedoch eine sehr fragwürdige Behauptung auf, die nicht belegt wurde.

Schließlich konnte dieses Verhalten auch in Kolonien außerhalb der Insel beobachtet werden – ein waschender Affe war hinübergeschwommen
…ein waschender Affe war hinübergeschwommen…
Ein Affe, der Süßkartoffeln von Wissenschaftlern erhalten und sie zu waschen gelernt hat – übrigens, ein nicht bevorzugtes Nahrungsmittel – soll also die Entfernung zur nächsten Insel schwimmend überbrückt haben, um seinen Artgenossen die tolle Errungenschaft mitzuteilen, das man Knollen waschen kann. Sehr bemerkenswerte Leistung. Affen sind keine guten Schwimmer und der Pazifik mit seinen starken Strömungen ist auch für Menschen eine Herausforderung. Und hier wird einfach behauptet ein Affe kann das.

Die wissenschaftliche Studie wurde durch Verhaltensforschung an Japanmakaken auf der japanischen Insel Kōjima erstellt. Diese japanische Insel liegt im pazifischen Ozean und dieser ist bekannt für seine starken Strömungen. Die nächste Insel liegt etwa 600m östlich von Kōjima, die nächste etwa 3km nördlich, selbst zum Festland sind es etwa 200m.

So schwimmen Affen: (Video)
http://www.spiegel.de/video/affen-koennen-schwimmen-und-tauchen-lernen-video-1289890.html